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Fr, 20 Sep 2019
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Neueste Luftabwehrraketen der USA konnten Angriff auf saudische Ölanlagen nicht abwehren

Die bekannten amerikanischen Luftverteidigungssysteme von Typen "Patriot" und "Aegies" sind laut einer hochrangigen Quelle im russischen Verteidigungsministerium nicht in der Lage gewesen, den Angriff auf Ölanlagen in Saudi-Arabien abzuwehren.
saudi arabien
© REUTERS / HAMAD I MOHAMMED
Dies sei ein Beweis dafür, dass sie die geforderten Qualitätsstandards nicht erfüllen würden und nicht dazu bereit seien, massive Luftangriffe wie diesen zu verhindern, heißt es.

An der nördlichen Grenze Saudi-Arabiens seien 88 einsatzbereite Patriot-Raketen stationiert, 52 davon in der neuesten Version PAC-3. Im Persischen Golf vor der Küste des Landes befinden sich unter anderem drei mit dem Aegis-Raketenabwehrsystem ausgestattete US-Zerstörer, so die Quelle.

"Es stellt sich die Frage, wie ein so leistungsstarkes Luftverteidigungssystem Dutzende von Drohnen und Marschflugkörpern verfehlen kann. Dafür kann es nur einen Grund geben: die von den Amerikanern hochgepriesenen Luftverteidigungssysteme Patriot und Aegis entsprechen nicht den deklarierten Standards - sie haben eine geringe Effizienz beim Einsatz gegen kleine Luftziele und Marschflugkörper".

Bulb

Nach Boltons Entlassung: Trump nominiert neuen US-Sicherheitsberater Robert O'Brien

Nachdem Donald Trumps berühmt-berüchtigter nationaler Sicherheitsberater John Bolton in der vergangenen Woche überraschend "zurückgetreten ist", verkündete der US-Präsident jetzt seinen Nachfolger: Robert O'Brien, den bisherigen Sondergesandten für Geiselangelegenheiten im US-Außenministerium.
Robert O'Brien
© Reuters
Robert O'Brien beim Besuch des Gerichtsprozesses gegen den US-Rapper A$AP Rocky in Schweden (Stockholm, 1. August 2019).
US-Präsident Donald Trump hat mit Robert O'Brien einen neuen nationalen Sicherheitsberater ernannt. O'Brien sei bislang "sehr erfolgreich" als Sondergesandter für Geiselangelegenheiten im Außenministerium tätig gewesen, erklärte Trump am Mittwoch auf Twitter. "Ich habe lang und hart mit Robert gearbeitet. Er wird einen super Job machen", so der US-Präsident.

~ RT Deutsch
O'Brien wurde in den letzten Wochen durch sein Engagement im Fall des US-Rappers A$AP Rocky bekannt:
O'Brien war im Sommer einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden, weil Trump ihn zur Beobachtung eines Verfahrens gegen den US-Rapper A$AP Rocky nach Schweden geschickt hatte. Dieser Einsatz O'Briens hatte für Erstaunen gesorgt, weil der Musiker zwar wegen Körperverletzung angeklagt wurde und zeitweise inhaftiert war, sich aber keineswegs in einer Geiselsituation befand. Der Musiker wurde im August wegen Körperverletzung verurteilt. Inzwischen ist er wieder auf freiem Fuß.

~ RT Deutsch
Von Anfang an waren Boltons kriegstreiberische Absichten bekannt und gefürchtet. Trump beschwerte sich mehrmals über die fatalen Ansichten und Vorschläge Boltons, die direkt aus dem zionistischen Textbuch Israels zu stammen schienen:

Attention

Rouhani: Angriffe auf saudische Ölanlagen sind "Warnung" an Riad wegen Krieg im Jemen

Präsident Rouhani Iran
© Sputnik / Alexey Nikolskij
Irans Präsident Hassan Rohani hat am Mittwoch die Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien als eine Warnung an die Verantwortlichen für den Bürgerkrieg im Jemen bezeichnet. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf iranische Staatsmedien.

Rohani betonte demnach, Teheran wolle keinen Konflikt in der Region, und fügte dem hinzu, die USA sowie die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hätten den Krieg im Jemen entfesselt.
"Wer hat den Konflikt verursacht? Nicht die Jemeniten. Es waren Saudi-Arabien, die Emirate, die USA, bestimmte europäische Länder und das zionistische Regime (Israel), die den Krieg in dieser Region ausgelöst haben", sagte er in einer Videobotschaft, die die iranischen Medien übertrugen.
Die jemenitischen Huthi-Rebellen hätten die Ölanlagen angegriffen, um Riad eine Warnung zu senden, hieß es weiter.

Rohani hatte zuvor die Angriffe in Saudi-Arabien mit den Worten kommentiert, dass das jemenitische Volk ein Recht auf Selbstverteidigung habe.

Vorwürfe an Teheran

Der iranische Verteidigungsminister Amir Hatami hat am Mittwoch die Vorwürfe an Teheran im Zusammenhang mit den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien zurückgewiesen.
"Es ist ziemlich offensichtlich. Es war ein Zusammenstoß zwischen den beiden Ländern. Eine Seite waren die Jemeniten, die direkt erklärten, dass sie es getan hätten", sagte er laut der Nachrichtenagentur Isna.
Drohnenattacken auf Ölanlagen in Saudi-Arabien

Die größten Ölraffinerien des staatlichen Öl- und Gasunternehmens Saudi Aramco - im Bezirk Abqaiq im Osten des Landes und in dem östlich von Riad gelegenen Bezirk Churais - waren in der Nacht auf Samstag mit Drohnen angegriffen worden. Die Attacken haben nach offiziellen Angaben aus Riad zu einem Einbruch der Produktionsmenge geführt.

jeg/ae/rtr/sna

Kommentar: Wer zieht Nutzen aus den Drohnen-Angriffen auf Ölförder-Anlagen der Saudis?

Zitat aus dem oben verlinktem Artikel:
Die angeblichen Angriffe auf Ölförder-Anlagen der Saudis bedeuten eines von zwei Dingen.

Entweder handelte es sich tatsächlich um einen Vergeltungschlag gegenüber Saudi-Arabien für seine kriminellen Aktivitäten in der ganzen Region - eine Demonstration neuer militärischer Potentiale, die für Riad die Kosten erhöht, seinen gegenwärtigen außenpolitischen Weg fortzusetzen - oder es war eine gestellte Provokation, die von den USA dazu genutzt werden wird, noch mehr militärische Kräfte in Saudi-Arabien zu stationieren und die Spannungen mit dem Iran im Osten als auch mit den jemenitischen Houthis im Süden anzukurbeln.

Der kürzliche Abgang des Nationalen US-Sicherheitsberaters John Bolton führte viele dazu, zu glauben, die USA würden die Taktik ihrer Auslandspolitik ändern, vor allem gegenüber dem Iran. Doch es war viel wahrscheinlicher ein Mittel, um die USA als "Friedensstifter" zu zeichnen - im Vorfeld einer weiteren Runde von Versuchen durch die USA, die Spannungen mit dem Iran eskalieren zu lassen und wenn irgend möglich, einen weitreichenderen Konflikt auszulösen, der seit Jahren schon durch spezielle Interessen der USA angestrebt wird.

Die USA haben kürzliche und höchst fragliche Ereignisse im Persischen Golf bereits genutzt, um die Entsendung Hunderter von Soldaten nach Saudi-Arabien zu rechtfertigen.



Red Flag

Wer zieht Nutzen aus den Drohnen-Angriffen auf Ölförder-Anlagen der Saudis?

Drone attacks Aramco owned Saudi oil facilities

Entweder ist es Vergeltung gegen Saudi-Arabien für seine kriminellen Aktivitäten in der Region oder es war eine gestellte Provokation unter „Falscher Flagge“, die von den USA benutzt werden wird, um Spannungen mit dem Iran und den jemenitischen Houthis anzukurbeln
Riesige Brände an zwei Ölförder-Anlagen in Saudi-Arabien, die Aramco gehören, wurden gemeldet. Während saudische Behörden sich mit Schuldzuweisungen zurückhielten, waren Pressekanäle wie die BBC sofort dabei, entweder den jemenitischen Houthis oder dem Iran die Verantwortung dafür nahezulegen.

Die BBC schießt sich in ihrem Artikel "Saudi Arabia oil facilities ablaze after drone strikes" zu Beginn [darauf] ein:
Mit dem Iran verbündete Houthi-Kämpfer im Jemen sind für vorhergehende Angriffe verantwortlich gemacht worden.
Während sie einer verschwommenen und beweisfreien Beschreibung der angeblichen Angriffe folgt, hat die BBC sogar noch eine ganze Rubrik mit dem Titel, "Wer könnte hinter den Angriffen stehen?" eingefügt. Diese ist politisch zweckdienlicher Spekulation gewidmet, die letztendlich gegen Teheran gerichtet ist.

Kommentar: Weitere Infos über den Angriff (auf Englisch): Über Saudi-Arabien, den Krieg im Jemen und die im Text erwähnten Ereignisse im Persischen Golf aus den vergangenen Monaten:


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Zum "Wohl der Frauen": Kriegsfalkin Condoleezza Rice fordert US-Truppenverbleib in Afghanistan

Condoleezza Rice
© Reuters
Die ehemalige US-Beraterin für nationale Sicherheit und Ex-US-Außenministerin Condoleezza Rice hat während eines TV-Auftritts gefordert, dass die USA ihre Präsenz in Afghanistan aufrechterhalten. Diesmal aus scheinbar feministischen Gründen.

Nach einigem Trump-Bashing kamen Gastgeber Stephen Colbert und Condoleezza Rice auf das eigentliche Thema zu sprechen: Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, ein für letzte Woche in Camp David anberaumtes Treffen mit den afghanischen Taliban abzusagen.

Unter dem Hinweis, dass Trump mit den islamischen Militanten eine Vereinbarung hätte treffen können, um den schon 18 Jahre anhaltenden Krieg in Afghanistan zu beenden, sprach sich Rice für eine Fortsetzung der US-Präsenz in diesem Land aus. Unter dem Beifall des Publikums verkündete sie:
Ich hoffe, dass wir die Frauen in Afghanistan nicht im Stich lassen werden.
"Wir haben einen langen Weg zurückgelegt, um einen anständigen Ort für das afghanische Volk zu schaffen", fuhr sie fort, ohne zu erwähnen, dass in Afghanistan seit dem Jahr 2001 schätzungsweise 38.000 Zivilisten, mehr als 2.400 US-Soldaten, 4.000 US-Söldner und 58.500 afghanische Militär- und Polizeibeamte getötet wurden.

Kommentar: Die US-Intervention in Afghanistan hat in der Tat weitaus mehr Tote und Leid gefördert, als die Kräfte, die sie zu bekämpfen meint (und die zu großen Teilen auch "Kinder" der kriegssüchtigen USA sind):


Dollars

Europa: 40 Milliarden Euro sollen in Strukturwandel nach geplantem Kohleausstieg fließen

Kohlekraftwerke
© RT Deutsch
40 Bürgermeister aus mehreren europäischen Ländern trafen sich am Donnerstag in Sachsen, um über die Folgen des Ausstiegs aus der Kohle für ihre Regionen zu beraten. Am Freitag sprachen sie dann mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze in Berlin über das Thema.

Nicht nur Deutschland plant den Kohleausstieg. Auch anderen europäischen Ländern steht ein Strukturwandel in Folge der Abkehr von der Kohle ins Haus. Deswegen trafen sich am Donnerstag knapp 40 Bürgermeister aus sieben Ländern im sächsischen Weißwasser. Ziel war ein Austausch untereinander, um über die Konsequenzen der betroffenen Regionen zu beraten.

Mit dabei war auch Kamila Bláhová, Bürgermeisterin aus dem Tschechischen Ort Litvinov, unweit der Deutschen Grenze. Sie hob die Bedeutung von regionalen Politikern hervor und bezeichnete sich und ihre Kollegen als Bindeglied zwischen "oben und unten". Bürgermeister kennen ihre Regionen, über die künftig auch national und europäisch entschieden werden könnte.

Im Rahmen des Bürgermeisterforums waren dann am Freitag alle zu Besuch bei Umweltministerin Svenja Schulze in Berlin. Die Ministerin machte in Bezug auf Deutschland noch einmal klar, dass die für den Strukturwandel ausgemachten 40 Milliarden Euro nicht pauschal ausgezahlt werden sollen, sondern das Geld in bestimmte Projekte fließen soll.


Kommentar: Eine Verschwendung von Steuergeldern in intransparente Projekte infolge der sogenannten (unnötigen) Energiewende, die mittels der lächerlichen Klimahysterie legitimiert wird.

So zerstört man ein Land: Merkel will irrsinnigen Kohleausstieg zur Chefsache machen

Zitat aus o.g. Artikel:
Die aberwitzige Idee, die Kohleindustrie in Deutschland abzuschaffen, steht also mittlerweile kurz vor der Vollendung. Der Hauptgrund hinter der Zerstörung dieser Industrie wird mit der "von Menschen verursachten globalen Erwärmung" gerechtfertigt, indem man behauptet, dass der Mensch "gefährliche Mengen CO2" durch die Industrie, Kraftfahrt und anderen Errungenschaften unserer Zivilisation in die Atmosphäre aussondert, die wiederum diese Erwärmung hervorrufen sollen.

Hier sind ein paar Gründe, die glasklar nicht nur gegen die Erwärmung durch Menschenhand sprechen:
  1. Eine von Menschen verursachte Erderwärmung existiert nicht
  2. Natürliche kosmische Zyklen, die mit der Sonnenaktivität, der Umlaufbahn der Erde und vielen anderen Faktoren wie Kometen zusammenhängen, sind die eigentlichen Treiber unseres Klimas und das seit Anbeginn der Erde und der Mensch hat keinerlei Kontrolle darüber.
  3. Die Erde kühlt sich seit vielen Jahren ab und könnte schon bald in eine kleine Eiszeit katapultiert werden
  4. Die Behauptung, dass von Menschen verursachte Mengen an CO2 irgendeine, auch nur im geringsten Maße, signifikante negative Auswirkung auf unsere Umwelt hat, wird schlichtweg durch keine wissenschaftlichen Beweise unterstützt. Im Gegenteil; wenn überhaupt, scheint CO2 an sich positive Auswirkungen auf die Umwelt zu haben - zum Beispiel in Sachen Pflanzenwachstum.
  5. Der Ausbau von "erneuerbaren Energien" anstelle von bewährten und zuverlässigen energieerzeugenden Industrien wie der Kohle, Öl und Atomindustrie ist eine absolut abstruse Idee, die auf der CO2-Lüge basiert und nicht funktionieren kann, außer wir katapultieren die Menschheit zurück in Zeiten vor der industriellen Revolution, in der es keinen Strom und auch keine Autos gab.
Lesen Sie zum Thema Klima und Klimaveränderung außerdem unser Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung (als Rohfassung in Deutsch gratis hier zu finden). Weiterhin veröffentlichen wir eine monatliche Zusammenfassung über gegenwärtige extreme Wetterereignisse und andere Naturphänomene, die mit dem sog. "Klimawandel" einhergehen, den wir als "Erdveränderungen" bezeichnen.

Und noch mehr Informationen können Sie unter den folgenden Links lesen bzw. hören:


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Ukraine: Präsident Selenskij unterzeichnet Aufhebung der Abgeordneten-Immunität - Erfüllung eines zentralen Wahlversprechens

ukrainischer Präsident Selenskij mit Regierungsmitgliedern
© AFP
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bei einem Treffen mit den neuen Regierungsmitgliedern am 2. September 2019
Ukrainische Abgeordnete werden ab dem Jahr 2020 nicht mehr automatisch vor Strafverfolgung geschützt sein. Der Präsident des Landes, Wladimir Selenskij, unterzeichnete heute ein Gesetz, mit dem die Abgeordneten-Immunität aus der Verfassung gestrichen wird.

Ausgenommen von Strafverfolgung bleiben das Abstimmungsverhalten und die Reden der Abgeordneten in der Obersten Rada in der Hauptstadt Kiew.

Die Verfassungsänderung war vergangene Woche mit großer Mehrheit verabschiedet worden. Der seit Mai regierende Selenskij erfüllt damit eines seiner zentralen Wahlkampfversprechen. Die Änderung soll am 1. Januar 2020 in Kraft treten.

Wegen der weit verbreiteten Korruption und Vetternwirtschaft hatte sich in Umfragen der überwiegende Teil der Ukrainer wiederholt für die Abschaffung des Schutzes ausgesprochen.

Weiterhin gelten jedoch das Abgeordnetengesetz und die Strafprozessordnung, die einen Schutz von Abgeordneten vorsehen. Diese beiden Gesetze können aber im Parlament einfacher geändert werden als ein in der Verfassung verbriefter Schutz vor Ermittlungen.

(rt deutsch / dpa)

Kommentar: Auf jeden Fall ein Anlass, der auf Gutes hoffen lässt. Die Zeit wird zeigen, inwiefern sich dies am Ende manifestiert und ob es durchgehalten wird.


Bullseye

Höchste Zeit: Trump entlässt Kriegshetzer John Bolton aus dem Amt

US-Präsident Trump und John Bolton
© Reuters
US-Präsident Donald Trump und der damalige Nationale Sicherheitsberater John Bolton am 9. April 2018 bei einem Briefing im Weißen Haus in Washington.
US-Präsident Donald Trump hat seinen Nationalen Sicherheitsberater John Bolton entlassen. Trump verkündete die Nachricht nur 90 Minuten vor Boltons Erscheinen bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Nächste Woche soll der neue Berater benannt werden.

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter schrieb US-Präsident Donald Trump, er habe John Bolton informiert, dass "seine Dienste im Weißen Haus nicht mehr benötigt werden". Trump erklärte, er sei wie so viele in der Regierung mit Bolton bei vielen seiner Vorschläge sehr unterschiedlicher Meinung gewesen. Er habe ihn deshalb um seinen Rücktritt gebeten.


Am Dienstagmorgen habe Bolton seinen Rücktritt eingereicht.


Ein neuer Nationaler Sicherheitsberater soll in der kommenden Woche benannt werden. John Bolton bekleidete den Posten seit April 2018. Er war nach Michael Flynn und H. R. McMaster bereits die dritte Person während Trumps Amtszeit, die dieses Amt inne hatte.

Kommentar: Gut, die Hydra hat einen Kopf weniger. Aber wieviele Köpfe werden ihr wohl nachwachsen?


Bizarro Earth

Dänemark will beim US-Zerstörungs-"Spiel" in Syrien ebenfalls mitmachen

dänische Truppen Syrien
© CC BY 2.0 / U.S. Army / Visual Information Specialist Markus Rauchenberger
Dänemark beabsichtigt, seine Streitkräfte nach Syrien zu schicken, um der von den USA geführten Koalition im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat"*zu helfen. Dies berichtet "Al-Masdar News" unter Berufung auf den Vertreter des US-Verteidigungsministeriums, Jonathan Hoffman.

"Die Vereinigten Staaten begrüßen die Botschaft der dänischen Regierung, Militär nach Syrien zu schicken (...). Unsere dänischen Partner werden mit den im Nordosten Syriens verbleibenden US-Streitkräften zusammenarbeiten, um Sicherheit und Stabilität in der Region zu gewährleisten", zitiert ihn die Zeitung.

Laut der Webseite des dänischen Verteidigungsministeriums besteht die Unterstützung der internationalen Koalition bisher auf die Entsendung von 14 Militärärzten zu einer Militärbasis in Syrien. Die Behörden des Landes erwägen aber die Möglichkeit, einen Teil ihrer Flotte in die Straße von Hormus zu schicken.

Das Vorgehen der dänischen Behörden folgte nach einer Äußerung von US-Präsident Donald Trump: Ende August warf er Dänemark via Twitter vor, dass es anstatt zwei Prozent, die von den Nato-Mitgliedstaaten verlangt werden, nur 1,35 Prozent des BIP für Verteidigung ausgebe.

Der Syrien-Konflikt war im Jahr 2011 ausgebrochen. Auf Bitte von Damaskus hin schalteten sich die Luft- und Weltraumtruppen Russlands 2015 in den Kampf gegen die Terroristen ein. Im Laufe von drei Jahren half das russische Militär, die Terrormiliz "Islamischer Staat"* zu zerschlagen. Zurzeit wird das Territorium der Republik von vereinzelten Terrorgruppen gesäubert.

*Terrororganisation, in Russland verboten

sm/sb

Kommentar: Der Tiefe Staat im Westen fürchtet, dass ihm in Syrien die Felle endgültig davonschwimmen. Also steht er wahrscheinlich als Kraft hinter Trump, um Druck auf Dänemark auszuüben. Es wäre für Dänemark weitaus besser, aus der NATO auszutreten, anstatt sich intensiver an dem "Spiel" der Zerstörung in Syrien zu beteiligen - und damit allen Noch-NATO-Staaten beispielhaft voranzugehen:


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Historischer Moment: Gefangenenaustausch zwischen Russland und Ukraine

Russland und die Ukraine haben am Samstag jeweils 35 Gefangene ausgetauscht. Die lang erwartete Aktion gilt als historisch und kann für eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen sorgen. Der ukrainische Präsident schließt einen weiteren Gefangenenaustausch nicht aus.

Gefangenenaustausch Russland Ukraine
© Sputnik
Historische Aktion: Russland und Ukraine tauschen jeweils 35 Gefangene aus
Der lang erwartete große Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine ist abgeschlossen. Die Flugzeuge mit den ehemaligen Häftlingen landeten am Samstag auf den Flughäfen der Hauptstädte. Die Aktion erfolgte nach der Formel "35 gegen 35". Unter ihnen waren auch die 24 ukrainischen Seeleute, die im November 2018 in der Straße von Kertsch vom russischen Grenzschutz festgenommenen worden waren, und der wegen Terrorismus verurteilte Regisseur Oleg Senzow. Russlands Sonderbeauftrage für Menschenrechte Tatjana Moskalkowa bestätigte den Gefangenenaustausch und sprach von einer "historischen" humanitären Aktion.


Kreml-Pressesprecher Dmitri Peskow bestätigte, dass am Samstag auch der Journalist Kirill Wyschinski nach Russland zurückgekehrt war. Die anderen Ausgetauschten nannte er zwar nicht, versprach aber, dass die komplette Liste später veröffentlicht werde.

Kommentar: Das ist auf jeden Fall ein guter Schritt, um die vor allem dank des Westens und seiner "Wertegemeinschaft" zerrütteten bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern wieder zu stärken.