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Fr, 22 Jun 2018
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Feuer am Himmel
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Comet 2

Feuerball oder Flugzeug über Zug, Schweiz gesichtet?

feuerball zug
© Screenshot
Ein Leser der Luzerner Zeitung hat folgenden Feuerball über Zug, Schweiz aufgenommen. Um was es sich letzten Endes handelt, kann noch nicht gesagt werden. Es könnte durchaus auch ein Flugzeug sein, da der Feuerball in der Aufnahme nicht vollkommen verglüht.


Wenn es sich tatsächlich um einen Feuerball handelt, ist es ein weiterer Feuerball innerhalb weniger Wochen, der über Europa verglüht ist und für spektakuläre Aufnahmen sorgte.

Comet 2

Tauriden Meteoriten über Tschechien und Polen aufgenommen - Nutze die Chance weitere Feuerbälle und Sternschnuppen zu beobachten

Der relativ unbekannte Sternschnuppenstrom der Tauriden hat dieses Jahr möglicherweise einige spektakuläre Feuerkugeln für aufmerksame Beobachter auf Lager. Anfang November wurden bereits erste Feuerkugeln gesichtet - und weitere könnten folgen.

Very Bright Taurids Meteors Taken by Martin Popek on November 4, 2015 @ Nýdek, Czech republic
© Martin Popek
Sehr helle Meteore des Tauridenschauers beobachtet am 4. November 2015 über der Tschechischen Republik
Der Sternschnuppenstrom der Tauriden ist längst nicht so bekannt wie die Meteorströme der Perseiden (August) oder Geminiden (Dezember). Doch auch die Tauriden haben in manchen Jahren einiges zu bieten, nämlich immer dann, wenn die Erde sich durch einen dichteren Teil der Hinterlassenschaften des Enckeschen Kometen (2P/Encke) bewegt. 2015 scheint dies der Fall zu sein: In den vergangenen Tagen wurden bereits spektakuläre Feuerkugeln und helle Sternschnuppen beobachtet, es gibt auch Videos und Fotos von den Beobachtungen, besonders viel Aufmerksamkeit erhielt eine Feuerkugel über Polen am 31. Oktober.

Die Tauriden bestehen eigentlich aus zwei Sternschnuppenströmen, deren Radianten - die Punkte, von denen die Sternschnuppen auszuströmen scheinen - allerdings dicht beieinanderliegen. Der Meteorstrom ist etwa von September bis Dezember aktiv, das Maximum erreicht der Sternschnuppenstrom um den 7. November herum - zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Radiant der Tauriden im Sternbild Stier, von dessen lateinischer Bezeichnung "Taurus" der Name des Meteorstroms abgeleitet wird.

Kommentar: Weitere Videos des Feuerballs in Polen:






Fireball 4

Feuerball über den Hausruck in Oberösterreich

Bis Mitte November sind Sternschnuppen der Tauriden am Himmel zu beobachten.

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© Erich Pucher
Das Foto zeigt links den Feuerball, rechts sieht man Wolfsegg mit dem Schloss und Ottnang mit der Pfarrkirche.
Am Samstag war der Vöcklabrucker Erich Pucher auf der Suche nach einem geeigneten Standort, um den Polarstern zu fotografieren. Gleich bei der ersten Testaufnahme mit Stativ gelang ihm bei Pettenfirst um 19.06 Uhr ein spektakuläres Foto: Die Langzeitbelichtung von 30 Sekunden zeigte einen Feuerball über den Hausruck.

Ursache für dieses Himmelsphänomen sind die Sternschnuppenströme der Tauriden: "Von Ende Oktober bis Mitte November sind zwischen zwei und vier Sternschnuppen pro Stunde zu beobachten", erklärt Erwin Filimon vom Astronomischen Arbeitskreis Salzkammergut. Von deren Sternwarte auf dem Gahberg in Weyregg sind mittlerweile 15 Fotos dieser besonders hellen Sternschnuppen gelungen.

Kommentar:




Fireball 4

Es regnet Feuerbälle: Erneut riesiger Meteor über Bangkok explodiert

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Aufregung um 20:35 Uhr Ortszeit in Thailand. Plötzlich fällt ein Feuerball vom Himmel und erleuchtet den Nachthimmel. Diverse Dash-Cams haben das Spektakel aufgezeichnet. Bereits am 7. September war ein Meteor über Thailand verglüht.

Ein Feuerball hat am Montagabend Ortszeit, den Himmel über Bangkok und umliegende Provinzen erleuchtet. Die thailändische Gesellschaft für Astronomie gab kurz nach der Himmelserscheinung bekannt, dass es sich offenbar um einen Meteor gehandelt haben muss.


Bis zur Erde hatte es der Feuerball allerdings nicht geschafft. Demnach ist der Himmelskörper nach dem Eindringen in die Erdatmosphäre verglüht.

Bereits am 7. September hatte ein Meteor für Aufsehen gesorgt. Auch damals waren diverse Dashcam-Aufnahmen veröffentlicht worden, die den fallenden Himmelskörper zeigten.

Kommentar: Erst vor wenigen Monaten explodierte ein anderer Meteor mitten am Tag über Bangkok:

  • Erschrockene Thailänder: Großer Feuerball über Bangkok explodiert





Fireball 4

Dieser Feuerball ließ an Halloween den Nachthimmel über Schweden, Deutschland und Polen aufleuchten

Eine ungewöhnliche Lichterscheinung hat am Samstagabend zahlreiche Menschen in Mecklenburg-Vorpommern aufgeschreckt. Nach Angaben der Polizei hätten mehrere Anrufer der Einsatzleitstelle in Neubrandenburg von der Sichtung berichtet. Demnach soll ein "gleißender, langgezogener Lichtschein" östlich von Neubrandenburg in Richtung der Autobahn A 20 in großer Höhe am Himmel zu sehen gewesen sein. Jetzt sind erste Bilder aufgetaucht, auf denen das Naturschauspiel zu sehen ist.

Meteorit Mecklenburg-Vorpommern Oktober 2015
© Thorsten Hannusch
Thorsten Hannusch machte diese Aufnahme von der Lichterscheinung aus seinem Auto heraus.
"Wunderschöne Erscheinung"

Auch am Servicetelefon von NDR 1 Radio MV meldeten sich Zeugen des Phänomens. Siegfried Peer aus Stralsund sprach von einer "wunderschönen Erscheinung mit tropfenförmigen, grünlichen Lichtern“, die vom Himmel regneten. Eberhard Krebs aus Feldberg war auf der B 198 zwischen Neustrelitz und Woldegk unterwegs, als er die Erscheinung am östlichen Himmel bemerkte. "Wir dachten erst, es wäre eine grüne Leuchtkugel, aber es hat relativ lange nachgeglüht." Auch in Polen soll das Licht zu sehen gewesen sein.

Kommentar: Weitere Meteore, die in den letzten Tagen aufgetreten sind:


Fireball

Feuerball stürzt in den Baikalsee

baikalsee
© Aquarelle Reise
Nach durchgeführten Berechnungen hatte das Objekt nach 37 Sekunden seine horizontale Geschwindigkeit komplett verloren und fiel 238 Kilometer von der Stelle entfernt, wo es zum ersten Mal gesehen wurde, in den See. Kameras fingen das Ereignis ein.


Kommentar:




Fireball 5

Uruguay: Meteor schlägt durch Dach eines Hauses

In Uruguay durchschlug ein Meteor ein Hausdach und beschädigte dabei ein Fernsehgerät und ein Bett. Personen wurden dabei nicht verletzt.
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Das Ereignis fand bereits im September statt, jedoch wurden erst jetzt die Untersuchungen zu dem Vorfall abgeschlossen. Die Untersuchungen ergaben dabei, dass der Meteor mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h durch das Dach drang.

Fireball 3

Sott Exklusiv: Sommerfeuerwerk im Juli und August

In den August-Nächten kann man besonders viele Sternschnuppen sehen.
© dpa
Diesen Monat war am Himmel wieder genauso viel los wie in den vergangenen Monaten. Im Juli gab es die Juli-Aquariiden auch Delta-Aquariiden genannt. Diese sind ein mittelstarker Sternschnuppenschwarm, dessen Meteore alljährlich zwischen 12. Juli und 23. August auftreten (nach anderen Quellen sogar vom 14. Juli bis 18. August). Sie kommen scheinbar aus dem Sternbild Wassermann (Aquarius). Der Zweitname bezieht sich auf die Lage des Fluchtpunkts nahe beim Stern Delta Aquarii.

Die Perseiden haben Mitte August für ein Feuerwerk gesorgt. Die Perseiden, auch Tränen des Laurentius genannt, sind ein jährlich, in der ersten Augusthälfte, wiederkehrender Meteorstrom, dessen scheinbare Ursprung im namensgebenden Sternbild Perseus liegt. Die Perseiden trafen dieses Jahr zum ersten Mal seit 2007 zeitlich wieder mit dem Neumond zusammen und daher gab es ideale Bedingungen, die Sternschnuppen am dunklen Himmel zu beobachten. Die Meteore erreichten ihren Höhepunkt am 12. und 13. August, als über 100 pro Stunde hervorbracht wurden. Die Perseiden sind Trümmer des Kometen Swift-Tuttle und sind jedes Jahr um den 12. bis 23. August herum aktiv. Meistens sind in diesem Zeitraum nur einige Meteore pro Stunde sichtbar, im Gegensatz zum Mittwoch dem 12. August.

Im Norden des amerikanischen Kontinents gab es erneut Sichtungen feuriger Objekte über Hawaii, Utah, New Mexico, Texas und Kalifornien und auch Kanada. In Portland versengte vermutlich ein Meteor mit einem Knalleffekt einen Vorgarten. Auch über Lateinamerika flogen wieder Feuerbälle und zwar über Mexiko, Argentinien, Kolumbien, Brasilien, Puerto Rico, Chile, Peru, Uruguay und Brasilien. Im Süden unseres Erdballs und Südostasien gab es wieder laute Donnergeräusche zu hören, häufig in Verbindung mit Meteor- oder Blitz-Sichtungen. Im Iran schlug ein Meteor ein, der für einiges Blätterrauschen in den Medien sorgte. Feuerbälle und Meteore besuchten häufiger die Iberische Halbinsel und England. Ein großer Bolide erschien über Norwegen und ein weiterer grüner Feuerball flog über Süddeutschland. Und Wissenschaftler stellten fest, dass Teile des Feuerballs vom März in der Schweiz landeten. Als Tüpfelchen auf dem i gab es geheimnisvolle schwarze Ringwolken über England und Hannover.

Ungewöhnliche Lichtstreifen am Himmel von Hawaii
30.8.2015 - Kona, Oahu, Hawaii, USA (Quelle, Video und weitere Bilder)

Es gab viele Augenzeugen im ganzen Staat, die ungewöhnliche Lichtstreifen oder einen Feuerball am Himmel von Hawaii am späten Sonntagabend entdeckten. Leute von Kona bis an Oahu's Nordstrand dachten, es wäre ein Meteor oder ein Experiment der Regierung. Die offizielle Erklärung war, es hätte sich um Weltraummüll gehandelt und zwar um den Russischen Satelliten Cosmos 1315, der wieder zur Erde gefallen wäre und dabei verglüht sei.

Wobei anzumerken ist, dass in den letzten Jahre sehr viel "angeblicher Weltraummüll" auf die Erde gefallen oder in unserer Atmosphäre verglüht sein soll. Bei der großen Anzahl von Sichtungen hat vermutlich viel davon die Erde nie zuvor gesehen.

Unusual streaks of light seen in Hawaii skies August 2015
© Nuran Dada
Unusual streaks of light seen in Hawaii skies August 2015
© Shirline Crider

Fireball 5

Heller Feuerball bei Graz gesichtet

Ein außergewöhnlich heller Meteoroid war am Montagmorgen im Raum Graz zu sehen. Eine Leserin hielt das Schauspiel mit ihrer Kamera fest.

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„Ich dachte zuerst, dass es ein Flugzeug ist“, beschreibt Leserin Natalie Haas ihre Himmelsbeobachtung vom Montagmorgen. „Dann habe ich aber gesehen, dass es ein hell glühender Ball war, der einen Schweif hinter sich nachgezogen hat und von dem dauernd einzelne Teile abgebrochen sind.“ Die Kalsdorferin holte rasch ihre Kamera aus dem Haus und drückte ab - das Ergebnis ist oben zu sehen.

Laut den Astrophysikern der Uni Graz dürfte es sich um einen besonders hellen Meteoroiden gehandelt haben, der im Morgengrauen über Kalsdorf zu sehen war. Meteoroiden, also Weltraumgesteinsteile, die in die Atmosphäre dringen und zu glühen beginnen, sind an sich oft zu beobachten - meist in Form von Sternschnuppen. Außergewöhnlich dürfte in diesem Fall aber die Größe des Meteoroiden gewesen sein. Ob der Gesteinsbrocken zur Gänze verglüht ist oder irgendwo eingeschlagen ist, bleibt unklar.

Kommentar:


  • Kometensturm: 3.000ster Komet von SOHO entdeckt



Fireball 4

Wunderschön: Meteor streift Nordlicht

Ein Fotograf konnte im Norden Finnlands das Naturschauspiel mit seiner Kamera festhalten. Dabei hatte er es selbst nicht einmal mit eigenen Augen gesehen.

Markus Kiili
© Markus Kiili
«Jede Nacht, wenn der Himmel klar ist und die Nordlicht-Vorhersage einigermassen gut, bin ich draussen und fotografiere die Aurora», sagt Markus Kiili. Doch an diese eine Nacht wird sich der Finne noch lange erinnern: Für eine Zeitraffer-Aufnahme liess er zwei Kameras im Serienmodus laufen. «Ich schaute gerade auf mein Handy, als ein Tourist sagte, es sei für wenige Sekunden ein Feuerball aufgeleuchtet, aber er habe ihn nicht erwischt», so Kiili zu 20 Minuten.

Studierter Tierarzt macht Hobby zum Beruf

Um drei morgens zu Hause dann die Überraschung: «Ich schaute mir meine Bilder genauer an und fand ein Foto, auf dem der Meteor ziemlich gut zu sehen war. Etwas später fand ich noch einen weiteren gelungenen Schnappschuss.» Was für ein Glückspilz! «Wenn man so viele Stunden auf der Lauer liegt, darf man auch mal Schwein haben», meint der studierte Tierarzt und versichert, er habe nicht mit Photoshop nachgeholfen.

Kommentar: Der Fotograf schaffte es nicht nur auf einer Kamera den Meteor aufzunehmen, sondern fotografierte ihn auch noch auf einer weiteren Kamera, die eine Zeitrafferaufnahme machte.

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© Markus Kiili