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Sa, 27 Nov 2021
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Feuer am Himmel
Karte

Meteor

Südwestchina: Sternschnuppen vom Bärenhüter flitzen über den Himmel

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Die Meteorschauer im Sternbild Bärenhüter bieten zurzeit am Nachthimmel ein Naturspektakel. Heute Morgen gegen fünf Uhr sollen die Sternschnuppen, die bereits seit dem 22. Juni fallen, ihren Höhepunkt erreicht haben. Pro Stunde sollten rund einhundert Meteore an der Erde vorbeigeflogen sein, prophezeite Wang Sichao, ein renommierter Astronom an der Zijinshan-Sternwarte Nanjing der chinesischen Akademie für Naturwissenschaften, am Montag. Ihm zufolge beträgt die durchschnittliche Geschwindigkeit der Meteore lediglich 14 Kilometern pro Sekunde, was für Himmelskörper sehr langsam ist (normalerweise liegt die Geschwindigkeit der Schnuppen bei 50 bis 70 Kilometern pro Sekunde). Unter anderem soll die Mondsichel während der gesamten Nacht die Beobachtung nicht gestört haben. Damit habe man eine sehr gute Chance gehabt, diese Erscheinung zu bewundern, so der Experte.

Rocket

Internationale Raumstation wird wegen Weltraumschrott evakuiert

Nochmal gut gegangen: Ein Stück Weltraumschrott hat die ISS nur um 250 Meter verfehlt. Angesichts der Bedrohung hatte sich die Besatzung bereits in die Sojus-Kapseln zurückgezogen.

Erneut hat Weltraumschrott die Internationale Raumstation bedroht. Da die Trümmer zu spät bemerkt worden seien, habe die 110 Meter breite ISS nicht mehr ausweichen können, sagte ein Mitarbeiter des Flugleitzentrums bei Moskau.


Die sechs Besatzungsmitglieder zogen sich zur Sicherheit in die beiden angekoppelten Sojus-Kapseln zurück. Das unbekannte Bruchstück sei in nur 250 Meter Entfernung vorbeigeflogen, meldete die russische Agentur Interfax.

Meteor

Böse Überraschung: Asteroid 2011 MD verfehlt die Erde nur knapp

Unentwegt beobachten Astronomen die Weiten des Weltalls, immer auf der Suche nach Kometen, Asteroiden oder Meteoriten, die unserem Heimatplaneten gefährlich werden könnten. Doch manchmal übersehen die Wissenschaftler eines der kosmischen Geschosse - wie den Asteroiden 2011 MD, der am heutigen Nachmittag denkbar knapp an der Erde vorbeifliegt. Entdeckt wurde er erst vor wenigen Tagen.

Komet
© Lorenzo Lovato
Anders als dieses kosmische Geschoss verfehlt der Asteroid 2011 MD die Erde. Doch wie lange haben wir dieses Glück noch?

Kommentar: Es gab in letzter Zeit einige andere Asteroiden, die die Erde nur knapp verfehlt haben, und alle von ihnen wurden erst entdeckt, als sie an uns vorbeiflogen!

(Artikel sind auf Englisch)

Ein Asteroid verfehlte diese Woche die Erde - Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir immer dieses Glück haben werden?

Wissenschaftler finden Asteroiden mit der potentiellen Kraft von 15 Atombomben. Nähert sich der Erde. Heute Nacht.

Asteroid so groß wie ein Haus fliegt knapp an der Erde vorbei

11. Februar 2011: 2011 CA7 flog 64,300 Meilen von der Erde entfernt vorbei

12. Oktober 2010: Asteroid 2010 RD54 kam der Erde 28,000 Meilen (45,000 km) nahe


Meteor

Mini-Asteroid 2011MD passiert die Erde am Montag

2011MD,asteroid
© NASA/JPL
Bahn von 2011MD um den 27. Juni 2011 herum
Der Asteroid mit Abmessungen im Bereich von 5 bis 20 Metern wird im erdnächsten Punkt weniger als 12.000 Kilometer von der Erdoberfläche entfernt sein.

Entdeckt wurde der Kleinkörper zu Beginn des Jahres durch Mitarbeiter des Lincoln Near Earth Asteroid Research Project mit Sitz auf dem Testgelände des Lincoln-Instituts auf der White Sands Missile Range in Socorro im US-Bundesstaat New Mexico. Päzisierte Vermessungen ergaben die mittlerweile veröffentlichte Bahn, welche nur knapp an der Erde vorbeigeht. Der Punkt der größten Annäherung am 27. Juni gegen 15.30 Uhr MESZ liegt über dem Südpazifik. Ein Eintreten in die Erdatmosphäre ist aber ausgeschlossen.

Ohnehin stellt der kleine Asteroid keine Gefahr für die Erde dar. Er würde in viele kleine Teile zerbrechen, die dann weitgehend in der Erdatmosphäre verglühten. Ähnliche Ereignisse sind laut Angaben der NASA im Durchschnitt alle 6 Jahre zu erwarten. Die Bahn des Asteroiden 2011MD wird durch die Anziehungskraft der Erde allerdings stark geändert.

Sun

Forscher sagen lange Sonnenpause voraus und haben das Talent Sachen zu verdrehen

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© AFP
UV-Bild der Sonne: Steht der Stern vor einer Verschnaufpause?
Die Sonne legt womöglich eine jahrzehntelange Verschnaufpause ein. Zu diesem Ergebnis kommen unabhängig voneinander gleich drei Forscherteams. Den Klimawandel wird das aber wohl kaum bremsen.

Die Sonne gehört zu den besten Freundinnen der Klimawandel-Skeptiker: Das Zentralgestirn beeinflusse die Temperaturen auf der Erde weit stärker als vermutet, lautet ihr Argument - und entsprechend werde der Einfluss des Menschen überschätzt. Als Beispiel muss oft das sogenannte Maunder-Minimum herhalten: Zwischen 1645 und 1715 sank die Zahl der Sonnenflecken - und damit die Strahlungsintensität der Sonne - auf einen Tiefstand. In dieselbe Zeit fielen die kältesten Jahre der Kleinen Eiszeit, die vom 16. bis 19. Jahrhundert für bitterkalte Winter sorgte.


Kommentar: Dieses "Beispiel" des Maunder-Minimums ist bei weitem realistischer, als CO2 mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen, da es dafür Belege gibt. Auch ist die Wortwahl des obigen Argumentes bemerkenswert, es suggeriert schwarz-und-weiß-Denken und ist eine Verniedlichung der womöglich kommenden Erdveränderungen.


Jetzt haben Forscher bei einem Treffen der American Astronomical Society (AAS) in Las Cruces (US-Bundesstaat New Mexico) drei unterschiedliche Studien vorgestellt, die allesamt zum gleichen Ergebnis kommen: Die Sonne steht möglicherweise wieder vor einer jahrzehntelange Verschnaufpause. Das aktuelle Maximum könnte "das letzte für ein paar Jahrzehnte sein", sagte Frank Hill vom National Solar Observatory (NSO) der USA. "Das würde alles von der Raumfahrt bis zum Erdklima beeinflussen."

Kommentar: Wieder eine Rationalisierung und dass alles normal ist, es nichts zu sehen gibt. Wenn etwas mit der Sonne geschieht, hat es damit auch Folgen auf das Klima.


Meteor

Bausteine des Lebens stammen aus dem All

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© Illustration: The Virginian-Pilot
Brachte ein Meteorit das Leben auf die Erde?
Forscher haben neue Hinweise darauf gefunden, dass die Bausteine des Lebens aus dem All stammen. Mithilfe von Meteoriten könnten die organischen Stoffe dann auf die Erde gelangt sein.

Untersuchungen von Materialproben aus einem im Jahr 2000 in Kanada niedergegangenen Meteoriten zeigen nach Meinung eines Forscherteams, dass die ersten organischen Stoffe im Sonnensystem ursprünglich aus dem Weltraum zwischen den Sternen stammen. Die Substanzen, die als Bausteine des Lebens gelten, können daher auch auf andere Himmelskörper im Sonnensystem und auf Planeten bei anderen Sternen gelangt sein und dort den Anstoß für eine Entstehung von Lebensformen gegeben haben, berichten kanadische Forscher im Fachblatt Science.

Christopher Herd von der University of Alberta und seine Kollegen haben vier Materialproben des Tagish-Lake-Meteorits untersucht. Dessen Bruchstücke waren am 18. Januar 2000 auf den vereisten Tagish Lake, einen See im kanadischen Yukon-Territorium, niedergeregnet. Der Meteorit ist ein sogenannter kohliger Chondrit, ein Gesteinsbrocken mit einem hohen Anteil an organischen, kohlenstoffhaltigen Substanzen. Ähnliche Stoffe findet man auch im interplanetarischen Staub und in Kometen, was auf einen gemeinsamen Ursprung hindeutet.

Kommentar: Lesen Sie auch den folgenden Artikel:

Experiment belegt: Im Innern von Meteoriten können organische Moleküle entstehen


Meteor

Propagandaalarm: Die Kälte kam ohne Kometenexplosion


Kommentar: In diesem Artikel scheinen gut fundierte Theoriehintergründe, zum Beispiel von Firestone, als Angriffsfläche zu dienen, um wirkliche Gefahren aus dem All annullieren und als unwichtig abtun zu können.

Das Verschwinden der nordamerikanischen Megafauna und einer alten Jägerkultur hatte keine kosmische Ursache

Wien - Die Hypothese klang spektakulär: Der Einschlag oder zumindest die erdnahe Explosion eines Kometen soll, so die Annahme einer US-Forschergruppe vor vier Jahren, für einen drastischen Temperaturrückgang vor 12.900 Jahren verantwortlich gewesen sein. Da diese Kaltzeit mit enormen Veränderungen in der Fauna und auch der menschlichen Besiedelung Nordamerikas zusammenfiel, wäre ein solches Ereignis fast eine Mini-Neuauflage des Massenaussterbens am Ende der Kreidezeit gewesen. Doch hat sich die Hypothese nun als falsch herausgestellt.

Was belegt ist: Vor etwa 12.900 Jahren - die letzte Eiszeit war gerade vorbei - kam es auf der Nordhalbkugel inmitten der allmählichen Erwärmung innerhalb kurzer Zeit nochmals zu einem drastischen Temperaturrückgang, die Gletscher stießen erneut in Richtung Süden vor. Man nennt diese Zeit "Jüngere Dryas", eine von drei Kälteperioden, die nach der Silberwurz (Dryas octopetala) benannt wurden: Einer Pflanze, die in der sich ausbreitenden Tundra gedieh.

Binoculars

Ein Asteroid verfehlte die Erde letzte Woche - Wie hoch sind die Chancen, dass dies immer so ist?

Der Asteroid konnte am Mittwoch Abend in der Nähe der Erde gesehen werden. Die Entfernung zur Erde war sogar näher als der Mond!

Weiter wird der 7m Asteroid - 2009 BD - genannt. Die nahste Entfernung zur Erde des Asteroiden sind 346.000 Kilometer, während die Entfernung von Mond und Erde selbst ungefähr 385.000 Kilometer beträgt.

Die Wissenschaftler sagen, dass Asteroid 2009 BD die Erde nicht bedroht.

Die geringe Größe des Asteroiden machte es für den Beobachter schwierig ihn zu untersuchen. Es wird ein großes Teleskop wird dazu benötigt um ihn zu sehen.

Yoda

Asteroidenentdeckungen von 1980 - 2010


Meteor

US-Forscher entdecken extrem hellen Kometen

US-Astronomen haben mit Hilfe automatischer Teleskope Pan-STARRS (auf den Hawaii-Inseln) einen neuen Kometen entdeckt, der im Jahr 2013 sein Leuchtmaximum erreichen und wohl zum hellsten Kometen des Jahrzehnts werden soll, berichtet die Webseite des russischen Observatoriums ISON-NM am Donnerstag.

Laut dem US-amerikanischen Zentrum für Kleinplaneten (Cambridge) hat der neu entdeckte Himmelskörper die Bezeichnung C/2011 L4 (PANSTARRS) bekommen.

„Im April 2013 soll sich der Komet der Sonne auf eine minimale Entfernung annähern. Laut Berechnungen soll die Helligkeit des Himmelskörpers ein bis zwei Sterngrößen betragen, aber kann meines Erachtens noch höher liegen“, sagte der Astronom Leonid Jelenin, wissenschaftlicher Mitarbeiter des russischen Institutes für angewandte Mathematik „Keldysch“, am Donnerstag zu RIA Novosti.