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Fr, 18 Jun 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Feuer am Himmel
Karte

Meteor

Propagandaalarm: Die Kälte kam ohne Kometenexplosion


Kommentar: In diesem Artikel scheinen gut fundierte Theoriehintergründe, zum Beispiel von Firestone, als Angriffsfläche zu dienen, um wirkliche Gefahren aus dem All annullieren und als unwichtig abtun zu können.

Das Verschwinden der nordamerikanischen Megafauna und einer alten Jägerkultur hatte keine kosmische Ursache

Wien - Die Hypothese klang spektakulär: Der Einschlag oder zumindest die erdnahe Explosion eines Kometen soll, so die Annahme einer US-Forschergruppe vor vier Jahren, für einen drastischen Temperaturrückgang vor 12.900 Jahren verantwortlich gewesen sein. Da diese Kaltzeit mit enormen Veränderungen in der Fauna und auch der menschlichen Besiedelung Nordamerikas zusammenfiel, wäre ein solches Ereignis fast eine Mini-Neuauflage des Massenaussterbens am Ende der Kreidezeit gewesen. Doch hat sich die Hypothese nun als falsch herausgestellt.

Was belegt ist: Vor etwa 12.900 Jahren - die letzte Eiszeit war gerade vorbei - kam es auf der Nordhalbkugel inmitten der allmählichen Erwärmung innerhalb kurzer Zeit nochmals zu einem drastischen Temperaturrückgang, die Gletscher stießen erneut in Richtung Süden vor. Man nennt diese Zeit "Jüngere Dryas", eine von drei Kälteperioden, die nach der Silberwurz (Dryas octopetala) benannt wurden: Einer Pflanze, die in der sich ausbreitenden Tundra gedieh.

Binoculars

Ein Asteroid verfehlte die Erde letzte Woche - Wie hoch sind die Chancen, dass dies immer so ist?

Der Asteroid konnte am Mittwoch Abend in der Nähe der Erde gesehen werden. Die Entfernung zur Erde war sogar näher als der Mond!

Weiter wird der 7m Asteroid - 2009 BD - genannt. Die nahste Entfernung zur Erde des Asteroiden sind 346.000 Kilometer, während die Entfernung von Mond und Erde selbst ungefähr 385.000 Kilometer beträgt.

Die Wissenschaftler sagen, dass Asteroid 2009 BD die Erde nicht bedroht.

Die geringe Größe des Asteroiden machte es für den Beobachter schwierig ihn zu untersuchen. Es wird ein großes Teleskop wird dazu benötigt um ihn zu sehen.

Yoda

Asteroidenentdeckungen von 1980 - 2010


Meteor

US-Forscher entdecken extrem hellen Kometen

US-Astronomen haben mit Hilfe automatischer Teleskope Pan-STARRS (auf den Hawaii-Inseln) einen neuen Kometen entdeckt, der im Jahr 2013 sein Leuchtmaximum erreichen und wohl zum hellsten Kometen des Jahrzehnts werden soll, berichtet die Webseite des russischen Observatoriums ISON-NM am Donnerstag.

Laut dem US-amerikanischen Zentrum für Kleinplaneten (Cambridge) hat der neu entdeckte Himmelskörper die Bezeichnung C/2011 L4 (PANSTARRS) bekommen.

„Im April 2013 soll sich der Komet der Sonne auf eine minimale Entfernung annähern. Laut Berechnungen soll die Helligkeit des Himmelskörpers ein bis zwei Sterngrößen betragen, aber kann meines Erachtens noch höher liegen“, sagte der Astronom Leonid Jelenin, wissenschaftlicher Mitarbeiter des russischen Institutes für angewandte Mathematik „Keldysch“, am Donnerstag zu RIA Novosti.

Radar

Forscher beobachten bislang hellste Supernovae

supernovae
© PA
Astronomen haben eine neue Art Supernovae entdeckt: Die Sternenexplosionen leuchten zehnmal heller als normal - wie eine Lampe beleuchten sie den Kosmos.

Bei einer automatischen Durchmusterung des Himmels ist ein internationales Forscherteam auf eine neue Art von Supernovae gestoßen. Die explodierenden Sterne sind zehnmal heller als normale Supernovae. Ihre Strahlung muss daher auch durch andere physikalische Prozesse als bei den bislang bekannten Sternexplosionen produziert werden.

Sun

Eindrucksvolle Eruption auf der Sonne

sonne
© Nasa/SDO
mächtige Eruption auf der Sonne.
Am Dienstag hat sich auf der Sonne eine große solare Eruption ereignet, wie die US-Weltraumbehörde NASA berichtet. Der sogenannte koronale Massenauswurf wurde vom NASA-Sonnenbeobachtungssatelliten Solar Dynamics Observatory (SDO) beobachtet. Der Ausbruch war nicht direkt in Richtung Erde gerichtet, könnte aber trotzdem Auswirkungen haben.

SDO registrierte den Ausbruch am Dienstagmorgen um 8.41 Uhr MESZ. Die Aufnahmen der Raumsonde, die im extremen Ultraviolett gemacht wurden, zeigen eine riesige Partikelwolke, die sich pilzartig im Weltraum ausbreitete und anschließend zur Sonnenoberfläche zurückfiel. Dabei schien sie ein Gebiet von nahezu der halben Sonnenoberfläche zu bedecken.

Die Partikelwolke ging von dem Sonnenfleckenkomplex 1226-1227 aus und breitet sich nach Berechnungen der NASA mit einer Geschwindigkeit von 1.400 Kilometern pro Sekunde im All aus. Nach Angaben der US-Weltraumbehörde handelt es sich um den größten Ausbruch seit 2006. Die Eruption wurde dennoch nur als mittelschwer eingestuft, mit einem Strahlungssturm der niedrigsten Kategorie S1.

Telescope

Sehr schöne Zeitrafferaufnahme beim Paranal-Observatorium in Chile


Alle Bilder: (eso.org) Sind vor Ort aufgenommen von Stephane Guisard and Jose Francisco Salgado.

ESO/S. Guisard (http://www.eso.org/~sguisard)

ESO/José Francisco Salgado (http://www.josefrancisco.org)

Musik: "We Happy Few" - The Calm Blue Sea (2008)

Bearbeitung: Nicolas Bustos

Meteor

Ein Mega-Erdbeben in Westeuropa vor 201 Millionen Jahren

krater,meteorit
© StZ
Ist der Krater von Rochechouart im französischen Zentralmassiv der Rest eines gewaltigen Meteoriteneinschlags?
Stuttgart - Noch heute kann man im Massif Central in der Nähe der französischen Stadt Limoges die Narben des gewaltigen Einschlags entdecken, der vor recht genau 201 Millionen Jahren West- und Mitteleuropa mit einem der stärksten Erdbeben erschütterte, das diese Region wohl jemals erlebt hatte. "Es dürfte mit einer Magnitude von 11 auf der Richter-Skala rund hundert Mal stärker als das Seebeben von Weihnachten 2004 gewesen sein, das den verheerenden Tsunami im Indischen Ozean auslöste", erklärt der Geologe Martin Schmieder von der Universität Stuttgart. Auch vor 201 Millionen Jahren könnte das Mega-Erdbeben solche Riesenwellen ausgelöst haben, die damals unter anderem die Küsten der heutigen Britischen Inseln verwüsteten.

Kommentar: Es wird oft vermutet, dass Meteoriten alle paar Millionen Jahre auf die Erde einschlagen und dass es sich dabei um seltene Einzelfälle handelt. Victor Clube und Paul Napier (aus ihrem Buch: The Cosmic Winter) untersuchten die Geschichte auf Meteoriten. Dabei sind sie auf relativ kurze Zyklen gestoßen, als Gesteinsbrocken auf die Erde einschlugen (ca. alle paar tausend Jahre) und es sich oftmals um Schwärme handelt.

carolina bay
© unbekannt
Carolina Bay: wo ca. 500.000 Einschläge geschätzt werden.
Lesen Sie die folgenden Artikel für mehr Informationen: Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen und Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben


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Experiment belegt: Im Innern von Meteoriten können organische Moleküle entstehen

meteorit,fund
© US Dept. of Energy / Public Domain
Archiv: Der 1969 in Australien niedergegangenen Murchison-Meteorit und aus diesem gelöste Partikel
Viterbo/ Italien - Zahlreiche Studien haben mittlerweile hinreichend belegt, dass sich auf und im Innern von Meteoriten mit Aminosäuren und anderen organischen Verbindungen finden, die einst das Leben auch zur Erde gebracht haben könnten. Die Frage jedoch, wie diese Verbindungen dorthin gelangt sind, blieb bislang jedoch unbeantwortet. Mit einem Experiment haben italienische Wissenschaftler nun gezeigt, dass die Meteoriten, selbst wahre Fabriken für organische Moleküle sein können.

Mit einem Gramm aus dem im September 1969 eingeschlagenen Murchison-Meteoriten, in dem bereits zuvor Aminosäuren und andere chemische Verbindungen, aus welchen unter anderem auch genetisches Material besteht, nachgewiesen wurden (...wir berichteten 1, 2), führten die Forscher um Raffaele Saladino von der "Università degli Studi della Tuscia" ein Experiment durch.

Meteor

Kunterbunter Kometenkern

Komet Hartley-2 ist eine Mixtur aus drei unterschiedlichen Eis-Sorten

Wenn es Kometeneis in der Eisdiele zu kaufen gäbe, dann fiele der Schweifstern Hartley-2 in die Kategorie "Tutti Frutti". "So einen Kometen haben wir noch nie gesehen", sagt Michael Mumma von der US-Raumfahrtorganisation NASA: Er besteht wahrscheinlich aus drei unterschiedlichen Sorten Eis, die insgesamt aber gleichmäßig zusammengemixt sind, wie Mumma und seine Kollegen entdeckt haben.


Die Forscher beobachteten die Gaswolke, die den Kometenkern umhüllt, die sogenannte Koma. Von Mitte bis Ende 2010 richteten sie mehrfach Teleskope auf Hawaii und in Chile auf den Schweifstern, um die Zusammensetzung der Koma zu ermitteln. Im November 2010 erhielt Hartley-2 außerdem Besuch von der Raumsonde Deep Impact. Die Sonde fotografierte den Kometen aus der Nähe und konnte die chemische Zusammensetzung von Gasfontänen messen, die an verschiedenen Stellen aus der eisigen Oberfläche hervorbrachen.