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So, 24 Mai 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Feuer am Himmel
Karte

Binoculars

Venus besucht Jupiter

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© Mariano Ribas

Die Geschwister der Erde bewegen sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten um die Sonne. So kommt es immer wieder zu mehr oder minder engen Begegnungen mehrerer Planeten am irdischen Himmel.

Derzeit versammeln sich gleich vier der fünf mit bloßem Auge sichtbaren Planeten im Sternbild Fische an der Grenze zum Widder: Es sind dies Merkur, Venus, Mars und Jupiter. Drei von ihnen passen gleichzeitig in das Gesichtsfeld eines gewöhnlichen Fernglases, nur Mars steht ein wenig abseits - rund sechs Grad östlich von Merkur.

Solche Planetenversammlungen sind nicht sehr häufig, dafür passen die Umlaufzeiten der Planeten zu schlecht zueinander. Zwar kommen Venus und Jupiter einander etwa einmal im Jahr vergleichsweise nahe, doch in der Regel stehen die beiden anderen Planeten dann ganz woanders. Entsprechendes gilt für Begegnungen zwischen Venus und Mars oder auch Venus und Merkur.

Leider bekommen wir als Bewohner der Nordhalbkugel von diesem Treffen der Planeten am Morgenhimmel wenig mit. Das hängt mit der Orientierung der Erdachse zusammen. Sie sorgt dafür, dass die Ekliptik, also die Hauptverkehrsstraße des Sonnensystems, bei uns im Frühjahr am Morgenhimmel nur unter einem sehr flachen Winkel zum Horizont verläuft und die Planeten erst kurz vor der Sonne aufgehen.

Meteor

Swift & Hubble: Die Trümmer einer Asteroidenkollision

Sheila
© NASA/ESA/D. Jewitt(UCLA)
Hubble-Bild von Scheila vom 27. Dezember 2010 aus einer Entfernung von rund 350 Millionen Kilometer.
Der Asteroid Scheila hat einen Durchmesser von etwas mehr als 100 Kilometern und umrundet die Sonne alle fünf Jahre. Ende letzten Jahres wurde der Brocken plötzlich heller. Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop Hubble und dem NASA-Satelliten Swift lieferten nun eine Erklärung für das damalige Verhalten: Scheila wurde vermutlich von einem kleineren Asteroiden getroffen.

"Durch Kollisionen von Asteroiden entstehen verschieden große Gesteinsfragmente, von feinem Staub bis zu größeren Brocken, die dann auf Planeten und Monden einschlagen", erläutert Dennis Bodewits von der University of Maryland in College Park, der Hauptautor eines Fachartikels über die Beobachtungen mit Swift. "Hier konnten wir erstmals einen Asteroiden nur wenige Wochen nach der Kollision beobachten und damit lange bevor die Beweise für die Kollision verschwunden sind."

Telescope

Planetenforschung: Zwergplanet Pluto von riesiger Gashülle umschlossen

Pluto
© DPA
Künstlerische Darstellung des Zwergplaneten Pluto (l.) mit der Erde (oben) und dem größten Pluto-Mond Charon (r.)
Neue Erkenntnisse über den Pluto: Die Atmosphäre des Eiszwergs ist viel größer als bekannt. Forscher erhoffen sich Hinweise über fundamentale physikalische Phänomene.

Der Zwergplanet Pluto am Rande unseres Sonnensystems hat eine viel größere Atmosphäre als bislang bekannt: Seine Gashülle erstreckt sich 3000 Kilometer weit ins All, dies entspricht einem Viertel des Wegs bis zu Plutos größtem Mond Charon.

Meteor

Asteroid als Begleiter der Erde entlarvt

Asteroid 2010 SO16 umkreist die Sonne auf erdähnlicher Bahn

Astronomen haben einen Asteroiden entdeckt, der die Erde seit mindestens 250.000 Jahren auf ihrer Bahn begleitet. Die Gefahr einer Kollision besteht jedoch nicht, weil Asteroid 2010 SO16 zu den seltenen Objekten mit einem „Hufeisen“-Orbit gehört, einer Umlaufbahn, in der die Schwerkraft der Erde quasi „abstoßend“ wirkt. Woher der rund 200 bis 400 Meter große Gesteinsbrocken stammt, ist noch unklar.


Die Erde ist nicht allein auf ihrer Bahn um die Sonne. Immer wieder kreuzen auch Asteroiden ihre Spur. Die meisten dieser erdnahen Asteroiden (NEA) stammen ursprünglich aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter und wurden durch Kollisionen oder andere Störfaktoren daraus umgelenkt. Sie bewegen sich nun in exzentrischen, elliptischen Orbits durch das innere Sonnensystem, die sie nur sporadisch die Erdbahn kreuzen lässt.

Telescope

Rätselhafte Super-Explosion in Galaxienkern

explosion,stern
© NASA/Swift/ Penn State / J. Kennea
GRB 110328A: wiederholte Explosionen
Neu entdeckte, ungewöhnliche starke Strahlenquelle stellt Astronomen vor ein Rätsel
Vor gut einer Woche haben Astronomen eine ungewöhnliche Explosion am Himmel entdeckt - heller und energiereicher als alles bisher Bekannte. Normalerweise erreichen nur Gammastrahlen-Ausbrüche solche Intensitäten, verblassen aber innerhalb von Stunden wieder. Diese Strahlenquelle aber hält unvermindert an. Inzwischen hat das Hubble Weltraumteleskop zumindest die Lage der Explosion enthüllt: In einer 3,8 Milliarden Lichtjahre entfernten kleinen Galaxie. Die Ursache der Emission ist aber noch immer unklar.

Meteor

Riesen-Asteroid kommt der Erde nahe

Pasadena (Kalifornien) - Im Herbst 2011 erwartet unseren Heimatplaneten ein brisantes Rendezvous: Am 8. November schrammt Riesen-Asteroid „2005 YU55“ knapp an der Erde vorbei! Astronomen erwarten ein einzigartiges Schauspiel.

Entdeckt wurde der Brocken Ende 2005, mit Hilfe des Radioteleskops Arecibo in Puerto Rico (Foto). Den Forschern gelang es dabei auch, den Himmelskörper per Radar zu vermessen.

Meteor

Neues Mineral in Meteorit am Südpol entdeckt

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© thinkstock

Der Stoff wurde auf einem Milliarden Jahre alten Meteorit gefunden, der über dem Südpol auf die Erde gestürzt war. Das hat die amerikanische Raumfahrtorganisation NASA bekannt gegeben.

Wassonit umfasst gerade mal ein Hundertstel der Breite eines menschlichen Haars. ''Wassonit besteht aus nur zwei Elementen, Schwefel und Titanium, hat aber trotzdem eine einzigartige Kristallstruktur, die so noch nie zuvor vorgekommen ist“, erklärt Keiko Nakamura-Messenger, der Untersuchungsleiter der NASA.

Saturn

Astronomie: Wie die Ringe ihre Rillen bekamen

saturno
© NASA

Die Ringe um den Planeten Saturn und Jupiter sind mit zahllosen Riffeln und Wellen durchsetzt - ähnlich wie die Rillen auf einer Langspielplatte. Astronomen fanden nun den Ursprung dieser Muster.

Die Forschergruppen um Mark Showalter vom SETI-Institut in Mountain View und Matthew Hedman von der Cornell-Universität in Ithaca stießen auf das Phänomen, als sie Messdaten mehrerer Sonden auswerteten: Der Jupitersonde Galileo und der Sonde New Horizons, die auf ihrem Weg zum Pluto Aufnahmen von Jupiter machte sowie die der Saturnmission Cassini.

Phoenix

Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen

Zahllose Bücher und Abhandlungen, zu viele um sie einzeln aufzuführen, sichern uns zu: „Niemand ist jemals von einem Meteoriten erschlagen worden.“ [John S. Lewis, University of Arizona]

Comet
© Julian Baum
Während der vergangenen paar Jahre hat Sott.net den zunehmenden Strom von in die Erdatmosphäre eindringenden Feuerbällen und Meteoriten verfolgt. Wir waren wechselweise amüsiert und entsetzt über die ignoranten Reaktionen und Erklärungen, die hinsichtlich dieser Vorfälle von den Akademikern und den Medien geliefert wurden. Vor einigen Jahren lasen wir, dass sich so etwas „einmal in hundert Jahren“ ereignet. Dann wurde es auf „einmal im Leben“ herunterkorrigiert. Etwas später, nach häufigeren Sichtungen, wurde das zu „einmal in einem Jahrzehnt“ geändert. In der jüngsten Zeit wurde von einigen Seiten zugegeben, dass Meteoriten tatsächlich auf der Erde einschlagen (im Gegensatz zu einem sicheren Verglühen in der Atmosphäre) -- und das sogar mehrmals pro Jahr! Und natürlich haben wir die Tatsache entdeckt, dass die Regierungen unseres Planeten sehr wohl wissen, dass atmosphärische Explosionen dieser Himmelskörper unzählige Male pro Jahr stattfinden. Wir haben weiterhin in dieser Artikelserie gelernt, dass die zahlreichen Berichte von unüblichem Donner und Beben der Erde oftmals von solchen atmosphärischen Explosionen verursacht werden. Die Medien weigern sich jedoch hartnäckig, dieses Thema ernsthaft anzusprechen, obgleich wir bemerkt haben, dass eine Menge Artikel mit widersprüchlichen akademischen Argumenten erschienen sind, die nur dazu dienen sollen, die Bevölkerung wieder zum 'Schlafen' zu bringen, indem sie ihnen versichern, dass dies nichts Beunruhigendes sei, dass so etwas nur alle 100.000 Jahre vorkommt, und falls doch, dass das „Space Watch“-Programm die möglichen Geschosse finden und beseitigen wird.

Recycle

Schadensbegrenzung: Mysteriöses Donnern, Lichter über Indiana seien bloß F-16 gewesen

INDIANAPOLIS - Der Kommandant einer Indiana Air National Guard Einheit untersucht, warum F-16, die bei einer Übung involviert waren, in zwei aneinanderfolgenden Nächten Übschallknalle erzeugten und Einwohner verängstigten, die auch blendende Lichteffekte bei dieser Übung sahen.

Kommentar: Jets überschreiten die Schallgeschwindigkeit nicht unabsichtlich. Ist es nur ein Zufall, dass Illinois ein Erdbeben der Magnitude 5.4 nur einen Tag später hatte, während die Bewohner ein dröhnendes Geräusch hörten?