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Fr, 18 Jun 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Feuer am Himmel
Karte

Camera

Polarlichter und UFO in der Nacht zu Samstag

Kaufungen/Dörnberg. „Es waren helle Lichter, etwa vierzig Stück, die in gleicher Höhe und gleicher Geschwindigkeit von Süden nach Norden gezogen sind“, berichtet ein HNA-Leser aus Kaufungen über das, was er in der Nacht zu Freitag am Himmel beobachtet hat.
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© Gerstheimer/nh

Zwischen 0.10 und 0.45 Uhr habe er die hellen Lichter gesehen, die in kleinen Gruppen am Himmel aufgetaucht und langsam in Richtung Norden geflogen seien.

Chinesische Himmelslaternen, die gern von Festgesellschaften in den Himmel geschickt werden, aber in Hessen verboten sind, schließt der Leser aus - das habe er mit seinem Fernglas überprüft. „Es war ein helles, weißes Licht mit einem ovalen Schimmer. Es ist mir unerklärlich“, erzählt er.

Auch dass es Flugzeuge gewesen sein könnten, schließt er aus: Es habe keine Flug- oder Motorengeräusche gegeben. Ein HNA-Leser aus Lohfelden hat gegen 24 Uhr in derselben Nacht auch ein helles Lichtobjekt gesehen. „Es war von der Größe wie ein Fußball, der hell strahlte“, berichtet er. „Man hat gedacht, ein Ufo kommt“, sagt er und lacht.

Meteor

Meteor wohl Ursache für Riesenknall über Pazifik-Insel

Wellington - Die Explosion eines Meteors ist nach Behördeneinschätzung die Ursache für einen riesigen Knall gewesen, der die abgeschiedene Südpazifikinsel Niue vergangene Woche erschüttert hat. Der Krach, der Mittwochnacht die rund 1200 Einwohner des kleinen Inselstaates weckte, sei wahrscheinlich auf ein derartiges Naturereignis zurückzuführen, sagte der Polizeichef von Niue, Mark Chenery.

Es habe diverse Spekulationen über den nächtlichen Knall gegeben, das neuseeländische Carter-Observatorium habe ihm aber mitgeteilt, dass es sich wahrscheinlich um einen in 20 Kilometer Höhe explodierten Meteor gehandelt habe. Als mögliche Erklärung war zunächst die Explosion eines Bootes in Erwägung gezogen worden.

Radar

Jupiter wird zum Star der Nacht

Hamburg. Im August können wir endlich wieder einen dunklen Nachthimmel genießen, denn der helle Dämmerschein verschwindet bereits gegen 23 Uhr. Hoch über unseren Köpfen funkelt ein bläulich-weißer Stern: die Wega im Sternbild Leier. Wega ist nach unserer Sonne der für die Astronomie wohl wichtigste Stern und nach Arktur der zweithellste Stern des Nordhimmels.
sternenhimmel
© Planetarium Hamburg
Sternenhimmel über Hamburg im August 2011

Dieser Lichtpunkt war der erste Stern am Nachthimmel, der fotografiert wurde, und einer der ersten Sterne, dessen Entfernung Astronomen bestimmten. Mit 25 Lichtjahren Distanz ist Wega einer der hellsten Sterne der Sonnenumgebung. Die spektralen Eigenschaften seines Lichts und seine Helligkeit machten Wega zum idealen Nullpunkt und Referenzstern, mit dem die Eigenschaften aller anderen Sterne verglichen wurden. Wer Wega jetzt am Nachthimmel sieht, muss sich vorstellen, dass dieser kleine Lichtpunkt fast dreimal so groß wie unsere Sonne ist und mehr als 50-mal leuchtkräftiger als sie. Die Oberfläche der Wega ist fast 10.000 Grad heiß und dreht sich dabei rasend schnell alle 12,5 Stunden einmal um sich selbst.

Nuke

Atomkraft: Studie belegt Krebsrisiko von AKW

AKWs
© dpa
Eine neue Studie belegt das Risiko von Atomkraftwerken.

Kinder, die in der Nähe von Kernkraftwerken aufwachsen, erkranken häufiger an Leukämie als andere. Wie hoch das Risiko ist, belegt eine neue Studie.

Demnach ist das Risiko einer Leukämie-Erkrankung von Kindern, die in der Nähe von Atomkraftwerken aufwachsen, um 44 Prozent erhöht. Wie die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW am Donnerstag in Berlin mitteilte, kam der Physiker Alfred Körblein zu diesem Ergebnis, nachdem er Daten aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz ausgewertet hat. Aufgenommen wurden den Angaben zufolge Leukämie-Erkrankungen in Gemeinden, die im Umkreis von fünf Kilometern eines Atomkraftwerkes liegen. Sie wurden mit den Fallzahlen im übrigen Land verglichen.

Meteor

Sichtung eines Meteoriten über Südfrankreich?

Ein gleißendes Licht am Himmel, gefolgt von einem lauten Knall hat gleich mehrere Augenzeugen in Südfrankreich an ein Ufo denken lassen. Experten schließen nicht aus, dass es sich um einen Meteoriten handeln könnte.

Ein gleißendes Licht am Himmel, gefolgt von einem lauten Knall hat gleich mehrere Augenzeugen in Südfrankreich an ein Ufo denken lassen. "Wir haben damit begonnen, die Flugbahn nachzuverfolgen, aber wird haben noch keine Erklärung für das Phänomen", teilte das Zentrum zur Erforschung des Weltalls (Cnes) mit. Die Experten schließen nicht aus, dass es sich um einen Meteoriten handeln könnte.

Ein Sicherheitsbeamter des Flughafens Blagnac bei Toulouse hatte in der Zeitung La Dépêche du Midi von einem "großen grünen Objekt mit einem Lichtschweif" berichtet, das er in der Nacht zu Dienstag drei Sekunden lang beobachtet habe. Eine halbe Minute später habe er einen Knall wie von einem Einschlag gehört. Die Zeitung berichtete, mehrere Augenzeugen in der Region hätten dieselbe Beobachtung gemacht wie der Flughafenangestellte.

Meteor

Grünes Leuchten in der Nacht

Nürnberg - Ein grünliches Leuchten am Nachthimmel ließ NN-Leser Hans Dobmeier kein Auge zutun. In der Nacht zum 15. Juli hatte er gegen 3.45 Uhr morgens ein Objekt in der Größe einer Orange wahrgenommen, das einen langen, grünlichen Schweif hinter sich herzog.
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© dpa
Der Komet McNaught war im Juni 2010 nachts gegen 2.30 Uhr über Jauerling (Österreich) im Sternbild Perseus zu beobachten.

Der Komet McNaught war im Juni 2010 nachts gegen 2.30 Uhr über Jauerling (Österreich) im Sternbild Perseus zu beobachten.

Dobmeier schätzt, dass sich der Himmelskörper in etwa 2000 Metern Höhe befand. Er habe sich viel schneller bewegt als ein Düsenjäger, war aber etliche Sekunden lang gut zu beobachten. Dann verschwand er.

„Ich versichere Ihnen, ich war weder betrunken, noch war ich eingeschlafen und ich habe dieses Phänomen auch nicht erfunden“, schreibt der Musiker in einem Brief an unsere Zeitung. Seine Hoffnung: Es gibt weitere Augenzeugen, die ebenfalls das Leuchten wahrgenommen haben. Vielleicht hätten sie sich bislang nur nicht gemeldet, „weil man allzu leicht als Spinner oder Wichtigtuer abgetan wird“, vermutet Dobmeier. Ihm selbst sei dies egal: Er stehe dazu, was er gesehen habe, auch wenn er es nicht erklären könne.

Meteor

Riesiger Meteorit in China gefunden

Peking - In einer abgelegenen Region im Nordwesten Chinas ist höchstwahrscheinlich ein Meteorit gefunden worden.

Der große Eisenbrocken hat ein geschätztes Gewicht von 25 bis 30 Tonnen und würde damit zu den größten auf der Erde gelandeten Meteoriten gehören. In derselben Region wurde bereits im Jahre 1898 ein Meteorit gefunden, welcher ein Gewicht von 28 Tonnen auf die Waage brachte.

Die meisten Eisenmeteorite stammen aus dem Kern ehemaliger Asteroiden. Aufgrund der stärkeren Verwitterung von Steinmeteoriten sind auf der Erde wesentlich mehr Eisenmeteoriten gelandet. Der größte Meteorit der Welt ist der Hoba-Eisenmeteroit, welcher in Namibia gefunden wurde und ungefähr 60 Tonnen wiegt.

Meteor

Asteroideneinschläge: Der Hagel aus dem All wird dichter

Ist es heute wahrscheinlicher als vor 20 Millionen Jahren, dass die Erde von einem Geschoss aus dem All getroffen wird? Forscher haben das Einschlagsrisiko neu untersucht - und einen beunruhigenden Trend aufgespürt.
kometeneinschlag
© picture-alliance
Folgen Asteroideneinschläge einem erkennbaren zeitlichen Muster?

Düsseldorf. Es war ein Killer von globalem Ausmaß, der vor 65 Millionen Jahren im Gebiet der Halbinsel Yucatan im heutigen Mexiko niederging. Seine enorme Zerstörungskraft, entsprechend 100 Millionen Megatonnen TNT, bedeutete das Aus für zahllose Tier- und Pflanzenarten - allen voran die Dinosaurier, deren Vorherrschaft auf der Erde ein jähes Ende fand.

Doch der Asteroid, der den riesigen Chicxulub-Krater vor der Küste Yucatans verursachte, war beileibe nicht der einzige Massenkiller aus dem All. Fast 200 Krater auf der Erdoberfläche, einige davon Hunderte von Kilometern im Durchmesser, sind uns als Zeugen kosmischer Zusammenstöße erhalten geblieben. Und die größten dieser Geschosse verursachten Massensterben, die sich bis heute in den Ablagerungen vergangener Erdzeitalter nachweisen lassen.


Kommentar: Wahrscheinlich sind es "nur" 200 Krater die gefunden wurden, das lässt aber dennoch die Überkopfexplosionen aus (zu dem das Tunguska-Ereignis von 1908 dazu gehört), die auch erheblichen Schaden anrichten und ebenso Zivilisationen auslöschen könnten.


Kommentar: Eventuell sollten die Wissenschaftler ihr Augenmerk nicht nur auf physische Einschlagskrater lenken, sondern die Geschichte und Ereignisse der Menschheit mit in die Berechnung einschliessen, um Zyklen besser verstehen zu können, wie es zum Beispiel: Clube und Napier und Velikovsky getan haben.


Phoenix

Magnetsturm im Anmarsch zur Erde

MOSKAU. Der am Dienstag registrierte Sonnenausbruch soll laut wissenschaftlichen Prognosen in zwei bis drei Tagen einen Magnetsturm auf der Erde auslösen.
sonneneruption,magnetsturm
© NASA
Magnetsturm im Anmarsch zur Erde

Wie der Leiter der Weltraum-Wetterwarte des Institutes für Erdmagnetismus, Ionosphäre und Funkwellenverbreitung, Sergej Gaidasch, am Dienstag zu RIA Novosti sagte, hatte es am 27. Juli eine kurze, achtminütige Sonneneruption gegeben. Der heutige, immer noch andauernde Sonnenausbruch gehe mit Auswürfen von Sonnenplasma, darunter in Richtung Erde, einher.

Meteor

Astronomen: Bislang unbekannter Komet könnte die Erde bedrohen

Komet Eta Draconiden
© All Sky Cameras/Peter Jenniskens
Foto der "Februar Eta Draconiden" über Mountain View in Kalifornien am 4. Februar 2011

Mountain View/ USA - Astronomen glauben, dass ein überraschender Meteorstrom im vergangenen Februar (2011) von einem bislang noch nicht entdeckten Kometen verursacht wurde. Dieser Himmelskörper, so eine weitere Schlussfolgerung der Wissenschaftler, könnte dann auch der Erde gefährlich nahe kommen.

Das ungewöhnliche und selbst für Astronomen unerwartete Himmelsschauspiel ereignete sich am 4. Februar 2011, als mehrere Stunden lang zahlreiche Sternschnuppen den Himmel zierten. Es hatte seinen scheinbaren Ursprung aus Richtung des Sterns Eta Draconis, weswegen der Meteorschauer auch auf den Namen Februar Eta Draconiden (FEDs) getauft wurde.

Die Astronomen um den Erntentdecker des Meteorstroms, Peter Jenniskens vom vom "SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence) Institute" und "Ames Research Center" der NASA, gehen davon aus, dass der Strom von einem langperiodischen Kometen ausgelöst wurde, der bislang noch gänzlich unbekannt ist. Da langperiodische Kometen die Sonne meist in unregelmäßigen Abständen passieren, ist es schwer, ihre Bahn exakt zu berechnen und somit auch ihr Risiko für die Erde vorherzusagen.