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Mo, 30 Nov 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Feuer am Himmel
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Meteor

Riesiger Meteorit in China gefunden

Peking - In einer abgelegenen Region im Nordwesten Chinas ist höchstwahrscheinlich ein Meteorit gefunden worden.

Der große Eisenbrocken hat ein geschätztes Gewicht von 25 bis 30 Tonnen und würde damit zu den größten auf der Erde gelandeten Meteoriten gehören. In derselben Region wurde bereits im Jahre 1898 ein Meteorit gefunden, welcher ein Gewicht von 28 Tonnen auf die Waage brachte.

Die meisten Eisenmeteorite stammen aus dem Kern ehemaliger Asteroiden. Aufgrund der stärkeren Verwitterung von Steinmeteoriten sind auf der Erde wesentlich mehr Eisenmeteoriten gelandet. Der größte Meteorit der Welt ist der Hoba-Eisenmeteroit, welcher in Namibia gefunden wurde und ungefähr 60 Tonnen wiegt.

Meteor

Asteroideneinschläge: Der Hagel aus dem All wird dichter

Ist es heute wahrscheinlicher als vor 20 Millionen Jahren, dass die Erde von einem Geschoss aus dem All getroffen wird? Forscher haben das Einschlagsrisiko neu untersucht - und einen beunruhigenden Trend aufgespürt.
kometeneinschlag
© picture-alliance
Folgen Asteroideneinschläge einem erkennbaren zeitlichen Muster?

Düsseldorf. Es war ein Killer von globalem Ausmaß, der vor 65 Millionen Jahren im Gebiet der Halbinsel Yucatan im heutigen Mexiko niederging. Seine enorme Zerstörungskraft, entsprechend 100 Millionen Megatonnen TNT, bedeutete das Aus für zahllose Tier- und Pflanzenarten - allen voran die Dinosaurier, deren Vorherrschaft auf der Erde ein jähes Ende fand.

Doch der Asteroid, der den riesigen Chicxulub-Krater vor der Küste Yucatans verursachte, war beileibe nicht der einzige Massenkiller aus dem All. Fast 200 Krater auf der Erdoberfläche, einige davon Hunderte von Kilometern im Durchmesser, sind uns als Zeugen kosmischer Zusammenstöße erhalten geblieben. Und die größten dieser Geschosse verursachten Massensterben, die sich bis heute in den Ablagerungen vergangener Erdzeitalter nachweisen lassen.


Kommentar: Wahrscheinlich sind es "nur" 200 Krater die gefunden wurden, das lässt aber dennoch die Überkopfexplosionen aus (zu dem das Tunguska-Ereignis von 1908 dazu gehört), die auch erheblichen Schaden anrichten und ebenso Zivilisationen auslöschen könnten.


Kommentar: Eventuell sollten die Wissenschaftler ihr Augenmerk nicht nur auf physische Einschlagskrater lenken, sondern die Geschichte und Ereignisse der Menschheit mit in die Berechnung einschliessen, um Zyklen besser verstehen zu können, wie es zum Beispiel: Clube und Napier und Velikovsky getan haben.


Phoenix

Magnetsturm im Anmarsch zur Erde

MOSKAU. Der am Dienstag registrierte Sonnenausbruch soll laut wissenschaftlichen Prognosen in zwei bis drei Tagen einen Magnetsturm auf der Erde auslösen.
sonneneruption,magnetsturm
© NASA
Magnetsturm im Anmarsch zur Erde

Wie der Leiter der Weltraum-Wetterwarte des Institutes für Erdmagnetismus, Ionosphäre und Funkwellenverbreitung, Sergej Gaidasch, am Dienstag zu RIA Novosti sagte, hatte es am 27. Juli eine kurze, achtminütige Sonneneruption gegeben. Der heutige, immer noch andauernde Sonnenausbruch gehe mit Auswürfen von Sonnenplasma, darunter in Richtung Erde, einher.

Meteor

Astronomen: Bislang unbekannter Komet könnte die Erde bedrohen

Komet Eta Draconiden
© All Sky Cameras/Peter Jenniskens
Foto der "Februar Eta Draconiden" über Mountain View in Kalifornien am 4. Februar 2011

Mountain View/ USA - Astronomen glauben, dass ein überraschender Meteorstrom im vergangenen Februar (2011) von einem bislang noch nicht entdeckten Kometen verursacht wurde. Dieser Himmelskörper, so eine weitere Schlussfolgerung der Wissenschaftler, könnte dann auch der Erde gefährlich nahe kommen.

Das ungewöhnliche und selbst für Astronomen unerwartete Himmelsschauspiel ereignete sich am 4. Februar 2011, als mehrere Stunden lang zahlreiche Sternschnuppen den Himmel zierten. Es hatte seinen scheinbaren Ursprung aus Richtung des Sterns Eta Draconis, weswegen der Meteorschauer auch auf den Namen Februar Eta Draconiden (FEDs) getauft wurde.

Die Astronomen um den Erntentdecker des Meteorstroms, Peter Jenniskens vom vom "SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence) Institute" und "Ames Research Center" der NASA, gehen davon aus, dass der Strom von einem langperiodischen Kometen ausgelöst wurde, der bislang noch gänzlich unbekannt ist. Da langperiodische Kometen die Sonne meist in unregelmäßigen Abständen passieren, ist es schwer, ihre Bahn exakt zu berechnen und somit auch ihr Risiko für die Erde vorherzusagen.

Meteor

NASA filmt Kometen kurz vor dessen "Tod" in der Sonne

Obwohl auf den ersten Blick kaum zu erkennen, sind dem Sonnenobservatorium der NASA historische Aufnahmen geglückt. Das "Solar Dynamics Observatory" (SDO) der US-Raumfahrtbehörde lichtete erstmals einen Kometen kurz vor dessen "Tod" ab. Auf den Bildern ist der schmelzende Himmelskörper als kleine Bewegung in der Sonnenatmosphäre erkennbar. Durch die Hitze und die Strahlung der Sonne verdampfte er kurz darauf.


Der feurige Untergang ereignete sich nach Informationen der SDO- Website der NASA am 6. Juli. Dank des Instruments "Atmospheric Imaging Assembly" konnte die NASA Aufnahmen von dem 15- minütigen Ereignis machen, bei dem sich der Komet schließlich komplett auflöste. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass solch ein Phänomen festgehalten wurde.

Durch die Umlaufbahn des Himmelskörpers traf dieser auf die vordere Sonnenhälfte. "In Folge der starken Hitze und Strahlung durch die Sonne verdampfte der Komet letztendlich ganz einfach vollständig", heißt es auf der Website des SDO.

Sun

Sonneneruption in Richtung Erde

Sonneneruption
© Nasa
Gewaltige Magnetstürme: Die eruptionen der Sonne sind eine ständige Gefahr. Nordlichter zucken selbst in niedrigen Breiten über den Himmel, Satelliten fallen aus, Funkverkehr und GPS-Empfang werden gestört. Die Grafik zeigt die Sonneneruption und das Magnetfeld der Erde
In den Morgenstunden des 9. Juli ereignete sich auf der Sonne eine koronale Massen-Ejektion (CME) im Bereich des neuen Sonnenflecks 1247, der sich gegenwärtig relativ unscheinbar zeigt. Überhaupt bleibt die Sonnenaktivität momentan wieder auf einem relativ niedrigen Level.

Große Sonnenflecken sind weiterhin recht selten. Im Gegensatz zur Situation in den letzten Jahren treten die als Protuberanzen und Filamente bekannten Wasserstoff-Fontänen allerdings häufiger und ausgeprägter auf.

Sun

Kleine Eiszeit? Nächster Sonnenzyklus könnte ausbleiben

Sonne
© SOHO, NASA/ESA
Falschfarbendarstellung einer dynamischen Sonne im Jahr 2000 (l.) im Vergleich zur Sonnenscheibe während des solaren Minimums 2009 (r.)
Las Cruces/ USA - Ein ausbleibender Strahlenstrom und verringerte Sonnenaktivität in der Nähe der Sonnenpole deuten für Sonnenforscher daraufhin, dass sich unser Zentralgestirn einer längeren Ruhephase nähert. Obwohl sich der aktuelle Sonnenzyklus Nummer 24 bis Ende 2012 seinem erwarteten Maximum nähert, zeigen aktuelle Studien des Sonneninneren, der Sonnenoberfläche und ihrer Korona, dass die Aktivität während des nächsten Sonnenzyklus (Nummer 25) stark reduziert sein wird, oder der Zyklus sogar gänzlich ausbleiben könnte. Bisherige Befürchtungen und Katastrophenszenarien rund um eine bislang ungeahnt hohe Sonnenaktivität im und um das Jahr 2012 (...wir berichteten) könnten ins Gegenteil verkehrt werden, da ein jahrzehntelanges Minimum der Sonnenaktivität zu einer erneuten "Kleinen Eiszeit" auf der Erde führen könnte.

Meteor

Video: Riesiger Feuerball über Mexiko!


Meteor

Südwestchina: Sternschnuppen vom Bärenhüter flitzen über den Himmel

Bild

Die Meteorschauer im Sternbild Bärenhüter bieten zurzeit am Nachthimmel ein Naturspektakel. Heute Morgen gegen fünf Uhr sollen die Sternschnuppen, die bereits seit dem 22. Juni fallen, ihren Höhepunkt erreicht haben. Pro Stunde sollten rund einhundert Meteore an der Erde vorbeigeflogen sein, prophezeite Wang Sichao, ein renommierter Astronom an der Zijinshan-Sternwarte Nanjing der chinesischen Akademie für Naturwissenschaften, am Montag. Ihm zufolge beträgt die durchschnittliche Geschwindigkeit der Meteore lediglich 14 Kilometern pro Sekunde, was für Himmelskörper sehr langsam ist (normalerweise liegt die Geschwindigkeit der Schnuppen bei 50 bis 70 Kilometern pro Sekunde). Unter anderem soll die Mondsichel während der gesamten Nacht die Beobachtung nicht gestört haben. Damit habe man eine sehr gute Chance gehabt, diese Erscheinung zu bewundern, so der Experte.

Rocket

Internationale Raumstation wird wegen Weltraumschrott evakuiert

Nochmal gut gegangen: Ein Stück Weltraumschrott hat die ISS nur um 250 Meter verfehlt. Angesichts der Bedrohung hatte sich die Besatzung bereits in die Sojus-Kapseln zurückgezogen.

Erneut hat Weltraumschrott die Internationale Raumstation bedroht. Da die Trümmer zu spät bemerkt worden seien, habe die 110 Meter breite ISS nicht mehr ausweichen können, sagte ein Mitarbeiter des Flugleitzentrums bei Moskau.


Die sechs Besatzungsmitglieder zogen sich zur Sicherheit in die beiden angekoppelten Sojus-Kapseln zurück. Das unbekannte Bruchstück sei in nur 250 Meter Entfernung vorbeigeflogen, meldete die russische Agentur Interfax.