
Sofia - Wie der Polizeichef Valeri Jordanow mitteilte, gab es am Montagabend außerdem elf Festnahmen wegen Rowdytums. Die Proteste richteten sich unter anderem gegen hohe Stromrechnungen und das Monopol ausländischer Stromanbieter.
An der Kundgebung in Sofia beteiligten sich örtlichen Medienberichten zufolge bis zu 2000 Menschen. Mit Sprechchören und Parolen wie "Mafia" und "Zurücktreten!" machten sie ihrem Ärger über die Regierung von Ministerpräsident Bojko Borissow Luft. Wie ein AFP-Reporter berichtete, warfen einige Demonstranten Steine und Flaschen und zerschlugen damit mehrere Fensterscheiben des Parlamentsgebäudes. Außerdem blockierten Demonstranten stundenlang mehrere Hauptstraßen. Jordanow zufolge wurden sechs Polizeiwagen beschädigt, außerdem gingen Schaufenster von Geschäften zu Bruch.







