Das Kind der GesellschaftS


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Brutale ethnische Unruhen in Kenia fordern mehr als 40 Tote

Volksgruppen kämpfen um Land- und Wasserrechte - Aber auch Wahlen könnten Auslöser für Bluttat gewesen sein

Nairobi - Einen Tag nach den schweren ethnischen Unruhen in der kenianischen Küstenprovinz Tana River Delta ist die Zahl der Toten auf 41 gestiegen. Mindestens 35 Menschen wurden verletzt und in einem Krankenhaus in dem beliebten Urlaubsort Malindi behandelt. Das teilte das Rote Kreuz am Samstag mit. Unter den Opfern waren auch zahlreiche Frauen und Kinder.

Die Attacke auf das Dorf Kipau hatte sich in der Nacht auf Freitag gegen 4.00 Uhr ereignet. Die Täter griffen die Bewohner mit Macheten und anderen Waffen an. Mindestens 45 Häuser wurden in Brand gesteckt. "Die Situation bleibt gespannt, aber derzeit ist die Lage ruhig", hieß es in der Mitteilung.

Newspaper

Julian Assange verkündet Wikileaks Veröffentlichung von einer Million neuer Dokumente im Jahr 2013

Julian Assange
© ReutersWikileaks will 2013 eine Million Dokumente veröffentlichen - das verkündete Assange vom Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London.
Eine Million neue Dokumente sollen 2013 veröffentlicht werden - zumindest, wenn es nach Wikileaks-Mitgründer Julian Assange geht. Das kündigte er in seiner „Weihnachtsansprache“ an. Die Veröffentlichung soll „alle Länder der Welt betreffen“.

Dies verkündete der Australier am Donnerstagabend in einer etwa zehnminütigen „Weihnachtsansprache“ vom Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London aus. Rund 100 Anhänger applaudierten dem 41-Jährigen zu, der seit Juni in dem Gebäude festsitzt. Zudem sagte Assange, er sei bereit, jeden zu empfangen, der mit ihm über die Lösung der Situation sprechen wolle.

Megaphone

Geiselnahme in Berliner Bank beendet - Täter ergab sich, Geisel unverletzt

Die Geiselnahme in einer Berliner Bank ist unblutig zu Ende gegangen. Der Täter wurde festgenommen. Der Mann habe aufgegeben, die Geisel freigelassen und sei von sich aus aus der Bank gekommen, teilte die Polizei mit.
geiselnahme, berlin, deutsche bank
© DPA
Nach rund neuneinhalb Stunden ist in der Nacht zum Samstag eine Geiselnahme in einer Filiale der Deutschen Bank in Berlin unblutig zu Ende gegangen. Der Täter habe sich ergeben und sei festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Seine Geisel, ein Mitarbeiter der Bank, sei „körperlich unversehrt“ und werde betreut.

Das Drama im südwestlichen Berliner Bezirk Zehlendorf begann am Nachmittag um kurz vor 16.00 Uhr. Ein nach Medienberichten 20 bis 30 Jahre alter Deutscher drang in die Filiale ein und nahm einen 40 Jahre alten Angestellten der Bank als Geisel. Laut Polizei konnten etwa 20 Menschen aus dem Obergeschoss des Gebäudes durch einen Notausgang flüchten.

Cult

Missbrauch wurde unter den Teppich gekehrt an einer Münchner Schule

Ein wegen 62-fachen Missbrauchs angeklagter Turnlehrer in München soll bereits als Schüler einen Jungen sexuell bedrängt und mit einem Messer bedroht haben. Doch an seinem damaligen Gymnasium will man sich an den Vorfall nicht erinnern können.
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Am Käthe-Kollwitz-Gymnasium ist offenbar ein Missbrauchsfall unter den Teppich gekehrt worden. Ein heute 29-Jähriger, der sich derzeit am Landgericht München I wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von vier Buben verantworten muss, soll sich bereits vor mehr als zehn Jahren an der Neuhauser Schule an einem drei Jahre jüngeren Mitschüler vergangen haben. Dabei bedrohte Felix S. den Jungen mit einem Messer. In den Schulakten ist der Fall nicht dokumentiert, und die damalige Direktorin und eine Klassenleiterin konnten sich vor Gericht angeblich nicht mehr an die Tat erinnern.

Felix S. hat laut seinem Geständnis vor der 20. Strafkammer als ehrenamtlicher Turntrainer in einem Münchner Sportverein über Jahre hinweg drei Buben im Alter von sieben bis neun Jahren missbraucht. Zudem soll sich der Mann, der als Erzieher in einem Kindergarten arbeitete, an einem Vierjährigen vergriffen haben. In insgesamt 62 Fällen hat die Staatsanwaltschaft Felix S. angeklagt. In der Beweisaufnahme kam nun ans Licht, dass er schon in seiner Schulzeit einen Buben sexuell bedrängt hatte - über ein dreiviertel Jahr hinweg. Der Betroffene war zur Tatzeit 14 Jahre alt und hatte Reifeverzögerungen. Er war etwa drei Jahre jünger als Felix S.

Pistol

Vier Tote nach Schießerei in Pennsylvania - Fünf weitere verletzt

Infolge der Schießerei auf einer Autobahn in der Grafschaft Blair im US-Bundesstaat Pennsylvania wurden mindestens vier Menschen getötet und fünf weitere erlitten Verletzungen, berichtet heute ein lokaler TV-Sender.

Die drei verletzten Menschen sind Soldaten der Nationalgarde, ihr Leben sei aus der Gefahrenzone, berichtet der Fernsehsender.

Vorläufigen Angaben zufolge wurde der Angreifer an Ort und Stelle getötet.

Heart - Black

Frau in Wien während Berufsverkehr und bei Videoüberwachung in U-Bahn vergewaltigt

In Wien ist eine junge Frau während des Berufsverkehrs in einer U-Bahn vergewaltigt worden. Trotz Videoüberwachung dauerte ihre Qual vier Stationen lang. Nun ist eine heftige Debatte um die Sicherheit an öffentlichen Plätzen entbrannt.

Ein Obdachloser, der eine 23-Jährige am Montag gegen 18 Uhr in einem Zug der Linie U6 in Wien vergewaltigt haben soll, wurde am Mittwoch in Graz festgenommen, berichtet die Wiener Zeitung. Zwischen den Stationen Alt-Erlaa und Philadelphiabrücke streckte er die junge Frau laut Polizeibericht in dem ansonsten leeren Waggon erst mit einem Faustschlag nieder, würgte sie dann vier Minuten lang und missbrauchte sie. Erst als weitere Fahrgäste zustiegen, ließ der mutmaßliche Täter von ihr ab und flüchtete.

Nuke

Schwedisches Atomkraftwerk wegen eingedrungenen Wassers abgeschaltet

Reaktor 4 in der größten Atomanlage Schwedens funktioniert mit Wasserdruck. Salzwasser hat darin aber nichts zu suchen. Doch das Meer fand seinen Weg ins Innere der Anlage von Ringhals - das Kraftwerk musste abgeschaltet werden.
Atomkraftwerk Ringhals in Varberg, Schweden
© dpaAtomkraftwerk Ringhals in Varberg
Das teilten der Betreiber Vattenfall und die Atomaufsichtsbehörde der schwedischen Nachrichtenagentur TT am Donnerstag mit. Es gebe „keinerlei“ Sicherheitsproblem in dem Kraftwerk Ringhals in der Nähe von Göteborg im Südwesten des Landes, sagte ein Inspekteur der Atombehörde TT.

Reaktor 4 in Ringhals funktioniert mit Wasserdruck und hat eine Kapazität von 950 Megawatt. Die Präsenz von Salzwasser sei allerdings nicht normal, daher habe gehandelt werden müssen, sagte der Atom-Inspekteur weiter. Die drei Atomanlagen in Schweden produzieren 35 Prozent des Stroms für das Land.

Santa

Propaganda: Schockbilder auf Zigarettenverpackungen sollen eingeführt werden

Nach dem Willen der EU-Kommission soll Rauchen künftig unattraktiver werden. EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg legt dafür neue Regeln für Zigaretten und ihre Verpackungen vor. Für Raucher könnte sich dadurch einiges ändern.

Um Raucher zum Aufhören zu animieren, will EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg neue Regeln für Verpackungen und auch für Zigaretten einführen. Unter anderem sollen Schockbilder auf Packungen kommen und Menthol Zigaretten aus dem Handel genommen werden. Aber dies sind nicht die einzigen Neuerungen. FOCUS Online zeigt, was sich für Raucher künftig ändern soll.

Welche Änderungen sind geplant?

Nach dem Entwurf des Gesetzesvorschlags sollen Warnungen wie „Rauchen tötet“ künftig 75 Prozent der Vorder- und Rückseite der Zigarettenpackung ausmachen. Für den Markennamen bleibt entsprechend weniger Platz. Das Vorhaben, nach dem Vorbild Australiens komplett auf Markennamen zu verzichten und Packungen nur in schlichten olivgrünen Schachteln mit Warnbildern zu verkaufen, schaffte es nicht in den Entwurf.

Kommentar: Es ist vorstellbar, dass aktive Raucher sich von so etwas nicht beeindrucken lassen, zumal so etwas auch als Spass gesammelt werden könnte und ins Gegenteil umschlägt. Wie immer wird nicht auf andere Gefahren hingewiesen wie Zucker, Milch und Weizen. Was eher ein Zeichen dafür ist, wie besorgt die Politiker wirklich um die Gesundheit der Bürger sind.

Nikotin - Das Zombie-Gegenmittel
Jenseits der Propaganda: Nikotin und Rauchen - Ein erster Blick hinter den Schleier


Stormtrooper

Schulinspektor fordert Bewaffnung von Lehrern

Die Kreide in der Hand, den Revolver im Halfter am Gürtel? Während Präsident Obama sich für schärfere Waffengesetze stark macht, wird in den USA nach dem Schulmassaker von Newtown auch die Forderung nach bewaffneten Lehrern laut.
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© dpa
Nach dem Amoklauf in Newtown wird in den USA au ch darüber diskutiert, ob Lehrer im Klassenraum Waffen tragen sollten. Im Bundesstaat Texas gibt es so etwas schon: Seit 2008 ist es Dozenten und Verwaltungsmitarbeitern der Schule in der kleinen Ortschaft Harrold erlaubt, verdeckt eine Pistole bei sich zu haben. Für einige Menschen sei es zwar ein schrecklicher Gedanke, Lehrer zu bewaffnen, sagt Schulinspektor David Thweatt, der die treibende Kraft hinter der Initiative war. "Ziemlich schrecklich ist aber auch, was da letztens passiert ist", fügte er im CBS-Fernsehen hinzu.

Zwar sind die meisten Schulen in den USA waffenfreie Zonen. Die Gesetze in Texas gestatten es Schulbezirken aber, Feuerwaffen zuzulassen. In Utah ist es sogar noch einfacher, auf dem Schulgelände verdeckt eine Pistole zu tragen: Eine einfache Erlaubnis reicht.

Control Panel

Special-Effects: Studenten von Montréal waren für Adler-Entführungsvideo verantwortlich

Jetzt gibt es keine Zweifel mehr: Das Video, in dem ein Adler ein Kind angreift ist eine Fälschung. Es ist das Projekt dreier Studenten einer Special-Effects-Schule in Montréal.


Die Aufnahme eines Adlers, der sich in einem Park ein Kind schnappt, sorgte für viel Aufsehen im Internet - mittlerweile wurde das Video auf Youtube schon über 5 Millionen mal angeschaut. Jetzt ist klar: Es ist eine Fälschung. Das bestätigt die Special-Effects-Schule Centre NAD in Montréal auf ihrem Blog. «Der Adler und das Kind sind beide 3D-Animationen, die nachträglich in den Film integriert wurden», heisst es da.

Das Filmchen ist so gut gemacht, dass viele auf den Hoax hereinfielen. In der Umfrage auf 20 Minuten Online waren lange Zeit über 80 Prozent der User überzeugt, dass das Video keine Fälschung sein könne. Selbst Nachrichtenagenturen zweifelten nicht an dessen Echtheit. Nach und nach verdichteten sich aber die Anzeichen, dass die Aufnahmen manipuliert sein könnten. Experten äusserten sich skeptisch - ein Steinadler greife kaum ein Kind an. Und auch mehrere Blogger wollen das Video als Fake entlarvt haben.