Das Kind der GesellschaftS


Blackbox

Messerattacke in Dublin: Deutscher Student stirbt bei Party

Bei einem Streit wird ein junger Austauschstudent aus München in Dublin erstochen. Ein weiterer Student ist schwer verletzt.
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© imago stock&peopleIn Dublin ist ein deutscher Student bei einer Messerstecherei getötet worden (Symbolbild).
Bei einer Studentenparty in Dublin ist ein 22 Jahre alter Student aus München erstochen worden. Ein Mitstudent aus Stuttgart wurde bei der Messerstecherei lebensgefährlich verletzt. Nach Angaben der Polizei in Dublin war es während der Feier zu einem Streit mit Passanten gekommen. Zwei Teenager aus Dublin im Alter von 16 und 19 Jahren wurden festgenommen. Später wurde noch eine 40 Jahre alte Frau vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen.

An der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) mit Standorten in München, Stuttgart, Berlin, Hamburg und Köln Standorte herrschte am Montag tiefe Trauer. „Wir haben an allen unseren Standorten den Unterricht ausgesetzt. Es ist ein Art Schockzustand an der Hochschule“, sagte ein Sprecherin in München. „Wir haben jetzt erst einmal Notfallseelsorge-Personal akquiriert, das unseren Studierenden zur Verfügung steht.“

Candle

Blindgänger in Vietnam explodiert - Vier tote Kinder

Hanoi - Vier kleine Kinder sind in Vietnam bei der Explosion eines Blindgängers aus dem Vietnamkrieg ums Leben gekommen. Zwei weitere Kinder und zwei Erwachsene wurden schwer verletzt, berichtete die Polizei. Die Opfer waren zwischen vier und elf Jahren alt. Sie hatten die Bombe im Bambusgebüsch entdeckt und damit gespielt. Die Region war während des Kriegs ein Rückzugsgebiet der Kommunisten und wurde von den Amerikanern schwer bombardiert. Die Hilfsorganisation Renew schätzt, dass die USA 15 Millionen Tonnen Bomben abwarfen, wovon zehn Prozent nicht detonierten.

dpa

Pistol

Zu laute Nachbarn: Mann erschoss zwei Partygäste

Im Süden Frankreichs feuerte ein wütender Mann auf seiner Meinung nach zu laute Nachbarn. Zwei Personen starben.

Weil ihm die Geburtstagsparty seiner Nachbarn zu laut war, hat ein Mann in Frankreich das Feuer eröffnet und mindestens zwei Menschen getötet. Zwei weitere Partygäste wurden bei dem Vorfall in der südfranzösischen Hafenstadt Sète schwer verletzt, eine Frau schwebte am Wochenende zunächst noch in Lebensgefahr. Bei dem Täter handelte es sich um einen Schießausbildner. Er wurde festgenommen und kam in Untersuchungshaft.

Ersten Ermittlungen zufolge ging der 49-Jährige in der Nacht auf Samstag zu der Wohnung unter ihm, in der eine Geburtstagsparty stattfand. Er forderte die Feiernden auf, die Musik leiser zu drehen. Als diese ablehnten, drohte er: "Ich komme wieder und bring' Euch um." Gegen 02.00 Uhr in der Früh kehrte er tatsächlich zurück und eröffnete aus einer kleinkalibrigen Waffe das Feuer auf die Anwesenden.

Blackbox

Ein Junge wurde erstochen während einer Party in Köthen

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines Tötungsverbrechens

Köthen. Bei einer Geburtstagsfeier unter Studenten in Köthen ist in der Nacht zu Sonntag ein 17 Jahre alter Junge erstochen worden. Wie die Polizei am Abend mitteilte, entdeckten Partygäste den schwer verletzten Studenten im Flur einer Wohnung und alarmierten die Rettungskräfte.

Wiederbelebungsversuche einer Notärztin scheiterten, sie konnte nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen, der aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld stammte. Eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion der Leiche ergab, dass der junge Mann an Stichverletzungen in der Brust starb. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines Tötungsverbrechens.

dpa-Isa

Ambulance

Ein Auto flog in eine Hauswand

Bei einem spektakulären Autounfall in Brombach im Odenwaldkreis sind in der Nacht zum Samstag vier junge Menschen schwer verletzt worden.
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© dpaDas ausgebranntes Auto liegt in Brombachtal vor dem beschädigten Haus
Ihr Wagen schlug in mehr als zwei Metern Höhe in eine Hauswand ein und fing Feuer, wie die Polizei Darmstadt mitteilte. Anwohner konnten die jungen Leute im Alter zwischen 16 und 18 Jahren aus dem brennenden Fahrzeug retten. Sie wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr bestand jedoch nicht. Kommentar der Polizei: "Mehr Glück als Verstand."

Bislang machte keiner der aus dem Odenwaldkreis stammenden Jugendlichen Angaben zu dem Unfall. Dem 18 Jahre alten Fahrer wurde wegen des Verdachts auf Alkohol- oder Drogenkonsum eine Blutprobe entnommen. Nach ersten Ermittlungen war der aus Bad König kommende Kleinwagen zunächst in einer Kurve von der Straße abgekommen und gegen eine Betonmauer gerast.

V

Tausende behinderte Menschen demonstrieren in Spanien gegen Spardiktat

Tausende Behinderte haben in Madrid auf einer beispiellosen Kundgebung gegen die Sparpolitik der spanischen Regierung protestiert. Am Sonntag waren erstmals behinderte Spanier aus allen Teilen ihres Landes zu einer Demonstration in der Hauptstadt zusammengekommen.

Madrid - Tausende Behinderte haben in Madrid auf einer beispiellosen Kundgebung gegen die Sparpolitik der spanischen Regierung protestiert. Am Sonntag waren erstmals behinderte Spanier aus allen Teilen ihres Landes zu einer Demonstration in der Hauptstadt zusammengekommen. "Wir gehen hier zum ersten Mal in der Geschichte auf die Straße, um die Politiker darauf aufmerksam zu machen, dass wir am Rande des Zusammenbruchs stehen", sagte der Präsident des Behindertenverbandes Cermi, Luis Cayo Pérez.

Newspaper

Die Zukunft deutscher Printmedien? Größte Entlassungswelle der Presse seit 1949

Ob „FTD“ oder „Frankfurter Rundschau“: Immer neue Hiobsbotschaften erschüttern Deutschlands Zeitungslandschaft. Seit Gründung der Bundesrepublik gingen hier noch nie so viele Stellen verloren. Die Jobaussichten für Entlassene sind mies.
Presse, Zeitungen
© dpaAllein durch die Einstellung der Frankfurter Rundschau und der Financial Times Deutschland werden Hunderte Journalisten arbeitslos.
Die deutsche Presse erlebt nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit derzeit die größte Entlassungswelle seit Bestehen der Bundesrepublik. „Vorher sind mal einzelne Redaktionen insolvent gegangen. Aber das war nie die Größenordnung, die heute erreicht wird, wo wir mehrere Redaktionen haben, die viele Menschen freisetzen“, sagte eine Sprecherin der Bundesagentur in Nürnberg.

V

Protest in Slowenien: "Ende der sozialen Einschnitte"

In der slowenischen Hauptstadt Ljubljana gingen heute Tausende Menschen aus Protest gegen die politischen Eliten und den allgemeinen Zustand im Lande auf die Straße. Die Demonstration, bei der nach Schätzungen 5.000 bis 10.000 Menschen teilnahmen, ist ein Teil der Protestwelle, die sich seit einer Woche in Slowenien ausbreitet. Der Protest verlief vorerst ruhig.

„Oligarchen und Diebe sollen abtreten“, verlangten die Protestierenden. Sie trugen Plakate mit dem Porträt des konservativen Regierungschefs Janez Jansa und der Aufschrift „Der ist fertig“. Aber auch die Oppositionsführer mussten sich beißende Kritik gefallen lassen. Die Menschen verlangten ein „Ende der sozialen Einschnitte“. Viele trugen rote Nelken als traditionelles Zeichen der Arbeiterbewegung.

Bad Guys

Brasiliens Polizei: Aufräumaktion der Slums mit Panzern in Rio für die WM 2014

Großes Aufräumen vor der WM 2014: Rio de Janeiro will jene Armutsviertel zurückerobern, die von den Drogenbossen kontrolliert werden. Eines ist so gefährlich, dass es "Gazastreifen" genannt wird.
Panzer, Brasilien
© picture-alliance/dpaUm die Drogenbanden in den brasilianischen Favelas zu entmachten, rückt das Militär mit Panzern an.
Wie Eroberer hissen die Soldaten die brasilianische Flagge - im Blick eine Mischung aus Stolz und Erleichterung. Ob der Tag so ausgehen würde, war am Morgen keineswegs sicher gewesen. Die Männer hatten Barrikaden in die Luft gesprengt, sie waren mit Panzern über Geröll und Holzstapel gerollt, um sich den Weg in die verwinkelten Gassen zu erkämpfen.

Telephone

Italiens Nachfrage nach Exorzismus wächst: Kirche richtet erste Exorzisten-Hotline ein

In Italien wächst die Nachfrage nach Exorzisten, welche Teufel austreiben, so rasant, dass die katholische Kirche nun in Mailand die erste Exorzisten-Hotline eingerichtet hat. Sie ist Montags bis Freitags von 14:30 bis 17:00 Uhr besetzt und vermittelt Priester, welche in der Nähe der »Kunden« wohnen und nicht weit anreisen müssen.