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Massenhinrichtungen der Opposition in Libyen: Neue Beweise von Human Rights Watch

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch bestätigt: Der libysche Ex-Diktator und zahlreiche seiner Anhänger wurden exekutiert.
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Kurz vor dem ersten Todestag von Libyens Ex-Machthaber Muammar al-Gaddafi hat Human Rights Watch (HRW) neue Beweise dafür vorgelegt, dass der Diktator nach seiner Festnahme in seiner Heimatstadt Sirte von Rebellen ermordet wurde. Die Menschenrechtsorganisation dokumentiert in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht "Tod eines Diktators: Blutige Rache in Sirte" zudem ein Massaker an mindestens 66 Mitgliedern des Gaddafi-Konvois in Sirte.

Gaddafi, der in Libyen von 1969 bis 2011 herrschte, war im August vergangenen Jahres aus der Hauptstadt Tripolis vertrieben worden. Er starb am 20. Oktober 2011, nachdem Unterstützer des Nationalen Übergangsrats ihn nach einem NATO-Luftangriff in Sirte gefangen genommen hatten. Die Bilder des blutüberströmten Despoten gingen damals um die Welt. Um die genauen Todesumstände rankten sich daraufhin Spekulationen. Nach Angaben der Rebellen starb er im Kreuzfeuer zwischen Anhängern und Gegnern. Anderen Berichten zufolge wurde er Opfer eines Lynchmords. In einem damals im Internet veröffentlichten Video sagte ein Anhänger der Aufständischen, er habe Gaddafi in den Kopf geschossen. Gaddafi wurde an einem unbekannten Ort in der Wüste südlich der Stadt Misrata bestattet.

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Über Freud und Leid von toten Menschen
So "grausam" war Gaddafi
Joe Quinn über den 'Tod' Mumar Gaddafis


Crusader

Homophobie in NRW: "Je religiöser, desto homophober"

Celebrating gay marriage legality
© Shana Sureck / The New York Times
Ein Fünftel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung neigt zu Vorurteilen gegenüber Lesben und Schwulen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie über "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" der Universität Bielefeld, die NRW-Emanzipationsministerin Barbara Steffens (Grüne) am Mittwoch in Düsseldorf vorstellte.

Düsseldorf. Sie bezeichnete die Ergebnisse als "erschreckend", wenngleich "homophobe Einstellungen" in den letzten zehn Jahren zurückgegangen seien. Unter dem Motto "anders und gleich - Nur Respekt Wirkt" startet die rot-grüne Landesregierung in den kommenden Monaten eine Kampagne, die gegenüber Schwulen und Lesben für "ein Klima der Offenheit" werben soll.

Laut Studie lehnen 26 Prozent aller Menschen in Nordrhein-Westfalen die gleichgeschlechtliche Ehe ab. 20 Prozent empfinden es als "ekelhaft", wenn sich Schwule oder Lesben in der Öffentlichkeit küssen. 14 Prozent halten Homosexualität für "unmoralisch".

Evil Rays

Mann bedroht Jobcenter-Mitarbeiterin mit Machete

Bundesagentur für Arbeit, Logo
© dpa
In Viernheim hat ein 35-Jähriger von einer Jobcenter-Mitarbeiterin Geld verlangt und seiner Forderung mit einer Machete Nachdruck verliehen. Doch die Arbeitsagentur kannte den schwierigen Mann - und war bestens vorbereitet.

Der 35-jährige Leistungsempfänger war im hessischen Jobcenter Viernheim bereits mehrfach unangenehm aufgefallen. Das berichtete der Betriebsleiter des Jobcenters Viernheim, Stefan Rechmann, gegenüber dem Nachrichtenportal „echo-online.de“. Deshalb ging die Mitarbeiterin auch bestens vorbereitet in das Gespräch. Sie empfing den Mann nach Angaben von Rechmann zusammen mit einer Fallmanagerin zu seinem regulären Termin. Die Frauen hätten außerdem die Tür zum Nebenzimmer aufgelassen, wo ein Mann vom Sicherheitsdienst anwesend war.

Folder

Europäische Datenschutzbehörden setzen Google unter Druck

Google soll beim Datenschutz nachbessern - und zwar zügig, fordern die Datenschutzbehörden der EU-Länder. Das Büro in Frankreich gibt dem Konzern drei bis vier Monate Zeit für Korrekturen. Auch in Deutschland haben die neuen Nutzungsbestimmungen Kritik ausgelöst.
Google, YouTube
© DPAGoogle und YouTube: Alle Daten eines Nutzers können verknüpft werden.
Brüssel - Die Datenschutzbehörden der EU-Länder erhöhen den Druck auf Google: Innerhalb von höchstens vier Monaten soll der Internetkonzern Änderungen an seinen neuen Nutzungsbestimmungen vornehmen, teilte die französische Datenschutzkommission CNIL am Dienstag mit. "Sollte Google seine Praktiken nicht in der vorgegebenen Zeit ändern, werden wir Disziplinarmaßnahmen ergreifen", drohte CNIL-Präsidentin Isabelle Falque-Pierrotin im Namen der 27 nationalen Datenschutzbehörden in der EU.

Family

"Kein Mensch ist illegal" - Demonstration in Berlin vor nigerianischer Botschaft

Vor der nigerianischen Botschaft in Berlin demonstrierten am Montag 20 Menschen gegen Abschiebungen.

Die Polizei ging nach eigenen Angaben wegen „Beleidigungen und Widerstands“ mit Pfefferspray gegen einige der Demonstranten vor. Zuvor hatten einzelne Protestler von „brutalen Maßnahmen“ der Beamten gesprochen, ein Sprecher der Polizei sagte, das müsse zunächst geprüft werden. Beamte nahmen vier Menschen fest und zahlreiche Personalien auf.

Ob die Demonstranten gewaltsam in das Gebäude eingedrungen waren, war nach Angaben der Polizei zunächst unklar. Vor der Botschaft versammelten sich ebenfalls etwa 40 Demonstranten, die Plakate hochhielten. Auf einem Transparent stand: „Kein Mensch ist illegal“.

Heart - Black

Psychopathischer Vater trieb seine Kinder ohne wetterfeste Kleidung auf den Fuji

he Liesheng
© WON
Erst musste Duoduo in Unterhose im Schnee joggen, jetzt schockiert sein Vater mit einer neuen Erziehungsaktion: Der Junge musste ohne wetterfeste Kleidung und mit nur einem Schokoriegel auf den Fuji.

Er ließ seinen erst vier Jahre alten Sohn Duoduo bei minus 13 Grad in Unterhose im Schnee joggen und Liegestütze stemmen: He Liesheng. Jetzt sorgt der Vater aus dem Osten Chinas mit seinen harten Erziehungsmethoden erneut für unfassbare Bilder.

Gemeinsam mit dem kleinen Duoduo und dessen Schwester ist er zu einem Wanderausflug auf Japans höchsten Berg aufgebrochen, den 3400-Meter-Vulkan Fuji. Oben auf dem Gipfel wollte er anti-japanisches Plakat entrollen: "Die Diaoyu Insel gehört zu China" - eine Anspielung auf den anhaltenden Territorialkonflikt zwischen Japan und China.

Kommentar: Herzloser Vater härtet sein 4-jähriges Kind in Eiseskälte ab


Blackbox

Vermisstes Mädchen aus Rostock auf einem Fabrikgelände gefunden - Leicht verletzt

Drei Tage lang suchte die Polizei nach der 17-jährigen Rebecca, nun haben die Fahnder das Mädchen leicht verletzt auf einem Fabrikgelände gefunden. Wie sie dorthin gelangte, ist bislang unklar - doch nur wenig später wurde ein 28-jähriger Mann wegen des Verdachts auf Freiheitsberaubung festgenommen.

Rostock - Die Polizei in Rostock hat die seit drei Tagen vermisste Rebecca auf einem Fabrikgelände gefunden, nur drei Kilometer von ihrem Elternhaus entfernt. Das 17-jährige Mädchen sei mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher.

Bullseye

Picasso, Monet, Matisse Ade - Kunstdiebstahl in Rotterdam

Die Polizei ist offenbar noch ratlos: Einbrecher erbeuten in der Nacht zu Dienstag sieben wertvolle Werke von Picasso, Monet und Matisse.
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© ReutersAn dieser Stelle hing gestern noch ein Gemälde des Malers Henri Matisse
Rotterdam/Amsterdam. Einbrecher haben bei einem spektakulären Kunstdiebstahl in Rotterdam gleich sieben Werke von Künstlern wie Pablo Picasso und Henri Matisse erbeutet. Die Beute hat laut Experten einen potenziellen Wert von mehreren hundert Millionen Euro. Polizeisprecherin Willemieke Romijn sagte, die Ermittler prüften derzeit Videoaufnahmen aus der Nacht. Sie rief Zeugen auf, sich zu melden.

Chris Marinello, Chef der internationalen Datenbank für verlorene und gestohlene Kunstwerke (Art Loss Register), sagte, die Bilder seien auf dem regulären Kunstmarkt unverkäuflich, da bereits als gestohlen gemeldet. Aus seiner Sicht bleibt den Dieben die Möglichkeit, die Besitzer, das Museum oder die Versicherer zu erpressen. Bei einem Verkauf auf dem Schwarzmarkt müssten die Kriminellen mit deutlich niedrigeren Einnahmen als dem tatsächlichen Wert rechnen, sagte Marinello.

Question

Model stirbt im Alter von 20 Jahren - Angebliche Herzmuskelentzündung

Die aus der Vox-Castingshow "Das perfekte Model" bekannte Jennifer Scherman ist tot. Die 20-Jährige starb in Argentinien offenbar an den Folgen einer Virusinfektion.
jennifer scherman
© dapdModel Jennifer Scherman: Siegerin des Wettbewerbs "Miss WM 2010"
Berlin - Jennifer Scherman wurde nur 20 Jahre alt. Das aus einer Castingshow des Fernsehsenders Vox bekannte Model sei am vergangenen Wochenende in Argentinien an einer durch eine Virusinfektion hervorgerufene Herzmuskelentzündung gestorben, sagte Schermans Bruder am Dienstag dem Internetportal t-online.de. Die 20-Jährige war gerade zu Besuch in der Heimat ihres Vaters.

Snowflake Cold

Deutscher Wirtschaftsminister warnt vor Blackout im Winter

Philipp Rösler
© dapdWirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) bei einer Besichtigung der 50Hertz Transmission GmbH, von der aus ein Großteil des ostdeutschen Stromnetzes aus kontrolliert wird. Rösler warnt vor Stromausfällen in diesem Winter.
Angesichts der Stilllegung zahlreicher Kraftwerke befürchtet Wirtschaftsminister Rösler (FDP) Stromausfälle im Winter. Er setze darauf, dass die Industrie im Notfall auf Reserven zurückgreifen könne.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hält als Folge der Energiewende einem großflächigen Stromausfall in den nächsten Monaten für möglich. "Wir hatten bereits im vergangenen Winter eine angespannte Situation. Die wird es voraussichtlich auch wieder in diesem und auch noch im nächsten Winter geben", sagte Rösler der Passauer Neuen Presse.

Rösler sagte, er setze darauf, dass sich die Industrie selbst verpflichte, ausreichende Reservekapazitäten zur Verfügung zu stellen. Dennoch werde er vorsorglich einen Gesetzentwurf vorbereiten, der der Bundesnetzagentur die rechtlichen Möglichkeiten geben solle, Kraftwerksstilllegungen im Herbst und Winter zu verhindern. Zugleich sollten die Anbieter verpflichtet werden, genügend Reserven zu schaffen.