Das Kind der GesellschaftS


Brick Wall

Umsatzverluste für E-Autos - Und VW-Werk in Brüssel wird geprüft

Der Trend zur Elektromobilität ist ins Stocken geraten. Nicht nur die hohen Preise sprechen für viele Kunden gegen den Kauf von E-Autos. Die Autokonzerne stellt das wiederum vor große Probleme.
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© ARD
Die Autobranche hat in den vergangenen Jahren massiv in die Elektromobilität investiert und große Produktionskapazitäten geschaffen. Doch mit Blick auf die aktuellen Absatzzahlen stellt sich die Frage: Waren Volkswagen und Co. da vielleicht doch zu voreilig?


Kommentar: Ja, das waren sie. Und auch blind und naiv diesem Grünen Trend zu folgen.


Im Juni sank die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos in Europa gegenüber dem Vorjahresmonat um ein Prozent. In 13 Ländern wurden rückläufige Absatzzahlen registriert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Marktanteil von Elektroautos von 15,1 auf 14,4 Prozent. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Verbands der europäischen Automobilhersteller (ACEA) hervor.

Kommentar: Auch gibt es bereits Probleme bei Zulieferern:

Hirschvogel: Werk für E-Mobilität meldet Kurzarbeit an und verkauft Werk in den USA


Bulb

Hirschvogel: Werk für E-Mobilität meldet Kurzarbeit an und verkauft Werk in den USA

Hirschvogel, einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Schongau mit 930 Beschäftigten, steht vor großen Herausforderungen. Das Unternehmen produziert hochpräzise Bauteile für die Automobilindustrie, darunter Achsen, Getriebeteile und andere Komponenten. Doch nun sieht sich Hirschvogel mit sinkenden Absatzzahlen von E-Autos konfrontiert. Dies führte zur Anmeldung von Kurzarbeit im Schongauer Werk. Zeitgleich verkaufte Hirschvogel nach 36 Jahren das Werk in Ohio, USA (merkur: 12.07.24).

Hirschvogel
© Merkur/ Hirschvogel
Hirschvogel in der Krise: Neuer CEO verkündet drastische Maßnahmen

Matthias Kratzsch, der neue CEO, stellte sich kürzlich den Beschäftigten in Schongau und Denklingen vor. Seine Botschaften waren nicht gerade erfreulich. Das Unternehmen, das weltweit 6500 Mitarbeiter beschäftigt und einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro erzielt, steht vor schwierigen Zeiten. Zu Beginn der Woche kündigte Hirschvogel den Verkauf des 1988 gegründeten Werks in Columbus, Ohio, an. Beim letztjährigen Bilanzgespräch wurde noch von Wachstum im Ausland gesprochen, besonders wegen der hohen Energiekosten in Deutschland. Doch der Verkauf in den USA passt nicht ganz zu den Förderprogrammen wie dem Inflation Reduction Act (IRA), das die lokale Produktion stärken soll.

"Es gab eine Vielzahl von Gründen", so Hirschvogel-Sprecherin Michaela Heinle. Der Standort in Ohio hatte lange mit Verlusten zu kämpfen. Trotz vieler Effizienzbemühungen und intensiver Unterstützung konnte das Unternehmen keine zufriedenstellende Profitabilität erzielen. Ein Kaufangebot von Walor, einem Teil der FerrAl United Group des Mutares-Konzerns, kam zur rechten Zeit. Mutares, eine Private-Equity-Gesellschaft aus München, übernimmt ertragsschwache Unternehmen, um sie zu restrukturieren und weiterzuveräußern.

Stock Down

Dank Corona und Sanktionen: Insolvenzen steigen weiter

Die Insolvenzwelle nimmt kein Ende - und soll in Deutschland offenbar noch schlimmer werden. Dies lässt zumindest eine aktuelle Analyse vermuten. Drei Branchen sind besonders betroffen.
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© Martin Gerten, dpaSymbolbild
In den Wirtschaftsnachrichten scheint eine Unternehmenspleite die nächste zu jagen. Jüngste Beispiele sind der Musik-Veranstalter Big City Beats, die Modekette Aachener, aber auch eine Traditionsbrauerei aus Bayern. Experten haben bereits vor Monaten prognostiziert, dass es im Jahr 2024 zu deutlich mehr Insolvenzen kommen könnte, als im kommenden Jahr 2025. Verantwortlich sind dafür laut einer Insolvenz-Studie der Allianz Trade vorwiegend die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, hohe Betriebskosten, steigende Energiepreise, anhaltendes Lohnwachstum, Lieferkettenprobleme und eine schwache Nachfrage. Auch geopolitische Konflikte, wie der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, hätten einen starken Einfluss auf die globale wirtschaftliche Lage - und daher auf Deutschland.


Kommentar: Es sind die Sanktionen, die der Westen Russland auferlegt hat und nicht Russland auf den Westen.


Eine von der Wirtschaftszeitung Handelsblatt bei der Restrukturierungsberatung Falkensteg in Auftrag gegebene Analyse zeigt nun allerdings, dass es 2024 für die deutsche Wirtschaft schlimmer kommen könnte, als zunächst angenommen: Im Vergleich zum Vorjahr seien im ersten Halbjahr 2024 die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland um 41 Prozent gestiegen.

Black Cat 2

Amoklauf in Lautlingen: Mindestens zwei Tote und zwei Schwerverletzte

Im baden-württembergischen Lautlingen sind am Sonntag mehrere Menschen ums Leben gekommen. Lokalen Medien zufolge habe ein Mann zuerst seine Familie und dann sich selbst erschossen. Vor Ort war ein Großaufgebot der Polizei im Einsatz.
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© Jannik Nölke/dpa14. Juli 2024, Baden-Württemberg, Albstadt-Lautlingen: Einsatzkräfte und Polizei stehen während eines Amokalarms in Albstadt-Lautlingen auf einer Straße.
Im baden-württembergischen Lautlingen ist es laut dem Springer-Blatt Bild zu einem Amoklauf gekommen. Die Polizei bestätigte demnach, dass es mehrere Tote und Verletzte gab. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen Jäger handeln. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Polizei sowie Hubschrauber sollen im Einsatz sein.

In den sozialen Medien wurden Warnungen mit dem Aufruf, zu Hause zu bleiben, veröffentlicht. So schrieb eine lokale Nutzerin: "In Lautlingen ist jemand mit einer Waffe unterwegs." Das SEK sei in Richtung Lautlingen unterwegs. Des Weiteren warnte die Nutzerin: "Bleibt im Haus und schließt die Türen!"

Laut schwaebische.de kreist über dem Gebiet zwischen Lautlingen und dem Freizeitbad Badkap ein Polizeihubschrauber. Ein Polizist vor Ort bestätigte, dass die Einsatzlage noch im Gange sei, nannte aber keinerlei Details. Erste Medienberichte, wonach es sich um einen Amoklauf handle, wurden von der Polizei bisher nicht bestätigt. Beim Polizeipräsidium in Reutlingen gebe es laut schwaebische.de bislang keine konkreten Informationen zu den Ereignissen in Lautlingen.

Fire

Unruhen nach Wahlen in Frankreich nach 180°-Wende: Partei "Linksbündnis" ist überraschender Sieger

Die in der Neuen Volksfront zusammengeschlossene Linke ging aus der zweiten Runde der Parlamentswahlen am Sonntag als Sieger hervor, vor dem Block Ensemble und der drittplatzierten Rassemblement National. Am Wahlabend kam es zu Demonstrationen und Randale linker Demonstranten.

Unruhen nach Wahl Frankreich 2024
© AFP EMMANUEL DUNAND / AFPDemonstranten am Wahlabend nach den ersten Ergebnissen der zweiten Runde der französischen Parlamentswahlen auf dem Place de la Republique in Paris am 7. Juli 2024
Der gestrige Wahlabend sorgte in Frankreich für den Überraschungssieger des Nouveau Front Populaire (NFP), dem Linksbündnis, dies jedoch nach Auszählungen ohne die benötigte Mehrheit zum Regieren. Überraschender Zweitplatzierter und damit potenzieller Koalitionspartner ist das Mitte-Lager von Staatspräsident Emmanuel Macron. Unerwartet, nach einem souveränen Erstrundensieg, landete das Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen nur auf Platz Drei. Das Ergebnis sorgte einerseits für Partylaune auf den Straßen, jedoch wie befürchtet auch für Randale, Plünderungen und Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei.

Beim zweiten Durchgang der französischen Parlamentswahl ging die angekündigte Wahltaktik der Linken, der Nouveau Front Populaire (NFP), und dem Mitte-Lager von Präsident Emmanuel Macron voll auf. Die beidseitige Absprache, die am Ende mehr als 200 Bewerber einer Kandidatur vor der zweiten Runde zurückziehen, sorgte für die hohe Wahlbeteiligung von 66,6 Prozent. Die Franzosen kamen dabei der Aufforderung nach, somit die prognostizierten Siegeschancen des eindeutigen Erstrundensiegers Rassemblement National (RN) zu verhindern.

Den vorläufigen Schätzungen der Ergebnisse des zweiten Wahlgangs zufolge verfügt die linke Neue Volksfront mit 172 bis 192, laut Le Monde am frühen Morgen 182, gewählten Abgeordneten über eine relative Mehrheit in der Nationalversammlung. Für den knapp dahinterliegenden Präsidentenblock wären es 162 Abgeordnete. Die RN und ihre Verbündeten erhalten zwischen 138 und 145 Sitze in der Nationalversammlung, während es nach dem ersten Wahlgang noch bis zu 280 prognostizierte Sitze waren. Französische Medien resümierten:

"Die 'republikanische Front' hat gesiegt"

Die absolute Mehrheit von 289 Sitzen haben alle Parteien deutlich verfehlt. Der frühere Parteichef der linkspopulistischen Partei La France insoumise (LFI), Jean-Luc Mélenchon, erklärte unmittelbar: "Die Neue Volksfront ist bereit zum Regieren". Mélenchon forderte dabei den Rücktritt von Premierminister Gabriel Attal, um klarzustellen:

"Der Präsident hat die Pflicht, den Nouveau Front Populaire zum Regieren aufzufordern."

Premierminister Gabriel Attal zog nach der Wahl Konsequenzen und kündigte umgehend an, seinen Rücktritt einzureichen. Die am Ende überraschend eindeutige Wahlverliererin Marine Le Pen erklärte nach der Niederlage im Fernsehsender TF1:

"Die Flut steigt, diesmal nicht hoch genug, aber sie steigt weiter und deshalb ist unser Sieg nur aufgeschoben."

Heart - Black

Die Deutschen haben den Sinn des Lebens verloren

"Ich bin wertlos", sagte mein Dresdner Bekannter Tolja, ein Russlanddeutscher, der in seine historische Heimat gegangen war - und dort seinem Leben ein Ende setzte. Immer mehr Deutsche verlieren den Lebenssinn und begehen Selbstmord. Oder sie flüchten in Alkohol und Drogen, was auch viele Russen in den 1990er-Jahren taten - mit einem großen Unterschied.

Symbolbild Depression Sinnlosigkeit
© www.globallookpress.com Sina Schuldt/dpaSymbolbild
Anfang Mai dieses Jahres kam mein deutscher Bekannter, der 30-jährige Ben, von der Arbeit nach Hause, schrieb seiner Freundin eine Nachricht, dass er müde sei, dass er eine Pizza bestellen, essen und ins Bett gehen wolle. Aber er bestellte nichts und ging nicht ins Bett - er beging Selbstmord.

"Warum hat er das getan? Warum?", fragten seine Angehörigen einander und sich selbst. Er war intelligent, begabt, fleißig, einfühlsam, arbeitete in einem guten Unternehmen und spielte in seiner Freizeit in einer Rockband. Nur ein paar Wochen später zeigte uns seine Freundin einen Screenshot ihrer Korrespondenz vom Februar mit einem kurzen Satz: "Mir ist langweilig. Alles ist uninteressant und dumm."

"Ich bin wertlos", sagte mein Dresdner Bekannter Tolja, ein Russlanddeutscher, der in seine historische Heimat gegangen war. Er wollte eigentlich in der Bundesrepublik leben, sollte aber dort sterben - auch durch Selbstmord.

Die deutschen Medien schreiben kaum über die Selbstmordwelle, die die Bundesrepublik Deutschland erfasst hat, und ich habe im deutschsprachigen Internet keine Expertenanalysen zu diesem Thema gefunden. Es gibt aber eine Statistik des Nationalen Suizidpräventionsprogramm (NaSPro). Demnach stieg die Zahl derer, die freiwillig aus dem Leben schieden, im Jahr 2022 um 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 10.119 Menschen. (Anm. d. Red: Es war der höchste Anstieg seit den 1980er-Jahren, die Zahl der Suizide lag 2022 erstmals seit 2015 wieder über 10.000. Über 100.000 Menschen unternahmen im Jahr 2022 einen Suizidversuch.)

Ich denke, das liegt an der Sinnlosigkeit.

Kommentar: Dies sind leider mit die unweigerlichen Folgen der gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Erosion in Deutschland. Der Postmodernismus mit seiner Woke-Agenda in Kombination mit Neoliberalismus & Materialismus, Klima- und Corona-Hysterie sowie Kriegspropaganda hat menschliche Werte schrittweise ausgehöhlt. Dies erzeugt ein Gefühl der Leere bei vielen Menschen, das mit Alkohol und Drogen zu übertünchen versucht wird. In vielen Fällen entstehen Depressionen und andere psychische Erkrankungen, die mittlerweile häufig zum Selbstmord führen - auch weil aufgrund überfüllter Therapie- und Klinikplätze (bzw. mangels derselben dank eines maroden Gesundheitssystems) oftmals Hilfe ausbleibt.

Wenn man bedenkt, dass im Jahr 2015 über Depression als Phänomen epidemischen Ausmaßes geschrieben wurde, ist nur allzu gut ersichtlich, wie und aus welchen Gründen die Situation sich seitdem verschlimmert hat.


Calculator

Jugendgewalt in Gera: 20 Kinder mit vermutlich Migrationshintergrund quälen einen 14-jährigen Deutschen und filmen es

Es scheint immer öfter zu geschehen, dass Kinder und Jugendliche Gewalttaten begehen und sich vielfach dabei auch noch filmen. Meistens sind die Opfer ebenso jung wie die Täter. Der jüngste Vorfall wurde jetzt in Gera bekannt. Über 20 Kinder und Jugendliche gegen einen 14-Jährigen.
gera symbolbild
© The original uploader was Schorle at German Wikipedia., CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia CommonsSymbolbild; Blick vom Ratshausturm über Gera, 2006
Abermals kursiert in Deutschland ein Video, das zeigt, wie Kinder Kinder misshandeln. Diesmal war es Presseberichten zu Folge eine Gruppe von Kindern afghanischer und syrischer Abstammung zwischen 12 und 15 Jahren, die in Gera einen 14-Jährigen schlugen und würgten, und sich dabei filmten.


Kommentar: Bei dem Opfer soll es sich um einen deutschen Jugendlichen handeln.


Im März erst kursierten Aufnahmen ähnlicher Art aus Uetersen in Schleswig-Holstein; da waren es türkischstämmige Jugendliche, die einen deutschen Jugendlichen verprügelten. In Meißen war im Mai bekannt geworden, wie eine Mädchengang von Ukrainerinnen eine gehörlose Slowakin über Stunden hinweg in einem Keller gefoltert hatte.

Kommentar: Ähnliches belegt ebenso die folgende Statistik:


Big Bomb

Zahl der Insolvenzen steigt an: Regierungspolitik, Sanktionen gegen Russland und Corona-Politik

Der Trend zu immer mehr Insolvenzen von Unternehmen in Deutschland hält weiter an. In den Bereichen Verkehr und Lagerei sind Firmenpleiten derzeit besonders häufig.
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© Paul Zinken/​dpaGeschlossene Filiale der Galeria Karstadt Kaufhof in Berlin: Die Zahl der Insolvenzen ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahresquartal um 26,5 Prozent gestiegen.
Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland steigt weiter an. In den ersten drei Monaten 2024 meldeten 5.209 Unternehmen Insolvenz an, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Das waren 26,5 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Damit bestätigt sich der generelle Trend zu mehr Firmenpleiten. Bereits im Mai 2024 wurden 25,9 Prozent mehr Regelinsolvenzen beantragt als im Vorjahr. Seit Juni 2023 seien damit durchgängig zweistellige Zuwachsraten im Vorjahresvergleich zu beobachten, teilten die Statistiker mit.

Die meisten Insolvenzen je 10.000 Unternehmen entfielen auf den Wirtschaftsbereich Verkehr und Lagerei mit 29,6 Fällen, hieß es in der Mitteilung der Statistiker. Danach folgen den Angaben nach das Baugewerbe mit 23,5 Fällen, die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel Zeitarbeitsfirmen) mit 23,0 Fällen sowie das Verarbeitende Gewerbe mit 20,3 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen.

Kommentar: Fast alles haben wir der deutschen Regierungs-Politik zu verdanken.


Design

Rod Stewart über Kritik an Putin und zeigt Selenskyj auf Konzert: Er wird teilweise ausgebuht

Bei einem Konzert in Leipzig setzte Rod Stewart ein politisches Statement. Dieses rief im Zuschauerraum teilweise Unmut hervor.

Selenskyj konzert, rod stewart
© Screenshot RT
Aktuell ist Musiklegende Rod Stewart auf Tournee, spielt zurzeit in Deutschland. Bei einem Auftritt in Leipzig nutzte der britische Rockmusiker seine Bühne, um auf den Ukraine-Krieg aufmerksam zu machen und den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu kritisieren. Das kam jedoch nicht bei allen Besuchern gut an.

Während des Konzerts am Freitag ließ der 79-Jährige laut mehreren Medienberichten Bilder aus der Ukraine einblenden, leitete seinen Song "Rhythm of My Heart" mit den Worten "Fuck Putin" ein. Dem Publikum schien das zu missfallen, die Gäste klatschten plötzlich nicht mehr mit. Als ein Bild des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gezeigt wurde, wurden Buhrufe laut, einige wenige Konzertbesucher klatschten hingegen.

Kommentar: Nur wenige Kilometer weiter und schon setzt scheinbar bei vielen der Verstand aus. Und Rod Stewart sollte Musik machen und sich nicht politisch engagieren.


Pocket Knife

Mannheim: Islamkritischer Redner Michael Stürzenberger und Polizist durch Messerattacke verletzt

In Mannheim wurde während einer islamkritischen Infoveranstaltung der Hauptredner Michael Stürzenberger attackiert und durch Messerstiche leicht verletzt. Ein Polizeibeamter wurde bei dem Versuch der Entwaffnung des Täters schwer verletzt. Der attackierende Einzeltäter wurde schlussendlich durch Schüsse gestoppt.

Messerangriff bei islamkritischer Kundgebung Mannheim
© Screenshot: X/HeimatgefühlPolizeiliches Vorgehen gegen den Messertäter des muslimkritischen Michael Stürzenberger, Mannheim, 31. Mai 2024
Ein einzelner Mann stach überraschend während einer Informationsveranstaltung in der Mannheimer Innenstadt und bei laufendem Live-Stream auf den Islamkritiker Michael Stürzenberger ein. Dies in Anwesenheit von mindestens zehn bis fünfzehn Polizeibeamten. Als ein Polizist unmittelbar versuchte, den Täter zu stellen, wurde auch dieser brutal niedergestochen.

Stürzenberger, seit Jahren für seine unmissverständlich scharf formulierte Kritik am Islam bekannt, wurde laut bisherigen Erkenntnissen im Anschluss an eine Live-Übertragung spontan attackiert. Stürzenberger und einer seiner Anhänger wurden dabei verletzt. Der örtlichen Regionalzeitung Mannheimer Morgen zufolge wurde der Polizeibeamte jedoch schwer verletzt.

Laut auf X veröffentlichten Videosequenzen attackierte dabei ein einzelner Mann zudem weitere Umstehende, die versuchten, den Messerangreifer zu stoppen. Die Bilder sind nicht für sensible Zuschauer geeignet!

Zu Hilfe eilende Polizisten wie auch anwesende Zuhörer wurden ebenfalls von dem Täter angegriffen, wobei ein Beamter von hinten mehrere Stiche in den Rücken erfuhr. Schließlich schoss ein weiterer Beamter den Messertäter nieder. Eine Polizeisprecherin bestätigte mittlerweile offiziell den Vorfall. Nach SWR-Informationen ist der Marktplatz in der Innenstadt vorerst abgesperrt.

Der Angreifer wurde laut Polizei ebenfalls verletzt. Über das Ausmaß und Schwere der Verletzungen "können bislang keine Angaben gemacht werden", so die Polizei gegenüber den Medien.

Nach Informationen der Bild-Zeitung sprach Stürzenberger am Vormittag auf einer Kundgebung der Bürgerbewegung Pax Europa. Der Angriff passierte gegen 11:30 Uhr. Ursprünglich wollte der Islamkritiker bis zum frühen Abend an dem Stand interessierten Bürgern Rede und Antwort stehen.

Laut bayerischem Verfassungsschutzbericht werden der attackierte Islamkritiker "und der bayerische Landesverband der bundesweiten Bürgerbewegung PAX EUROPA e. V. (BPE) der verfassungsschutzrelevanten Islamfeindlichkeit zugeordnet".