ErdveränderungenS


Bad Guys

Schweres Erdbeben erschüttert Indonesien

Jakarta - Ein schweres Erdbeben hat die Insel Sulawesi im Osten Indonesiens erschüttert. Nach Angaben der indonesischen Meteorologiebehörde hatte das Beben eine Stärke von 6,9. Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke mit 6,2 an. Besonders stark betroffen sei die Provinzstadt Manado im Norden der Insel gewesen, so ein Sprecher der Meteorologiebehörde. Bewohner berichten, dass die Menschen aus dem Schlaf gerissen wurden und in Panik davonrannten. Das Zentrum des Bebens lang nach Angaben der Meteorologiebehörde rund 180 Kilometer südöstlich der Insel Tahuna in einer Tiefe von zehn Kilometern unter der Meeresoberfläche.

Bizarro Earth

Panik bei neuen Erdbeben im neuseeländischen Christchurch

Erdbeben-Grafik
© bildwoerterbuch.com
Knapp vier Monate nach dem verheerenden Beben in Christchurch haben neue schwere Erdstöße Panik unter den Bewohnern der zweitgrößten neuseeländischen Stadt ausgelöst. Im Stadtzentrum stürzten nach Behördenangaben mehr als 50 Gebäude ein, mindestens zehn Menschen wurden verletzt. Rund 55.000 Haushalte waren ohne Strom, auch bei der Wasserversorgung gab es Probleme. Der heftigste Erdstoß hatte eine Stärke von 6,0, das Epizentrum lag nur zehn Kilometer von der Stadt entfernt. Christchurch war erst im Februar von einem Erdbeben der Stärke 6,3 erschüttert worden, bei dem 181 Menschen ums Leben kamen. Es war das schwerste Beben in Neuseeland seit 80 Jahren.


Extinguisher

Riesiger Waldbrand verpestet Arizonas Luft

Arizona
© AFPFeurwehrleute bereiten Brandschneise vor (bei Eagar, 9. Juni): Möglicherweise müssen die Brandbekämpfer selbst rund 60 Hektar Land anzünden, um eine Schneise zu errichten, die die Flammen stoppen kann, sagte ein Feuerwehrsprecher.
Rund 4400 Feuerwehrleute kämpfen im US-Bundesstaat Arizona gegen einen Waldbrand. Die betroffene Fläche ist doppelt so groß wie Berlin. Die Behörden warnen, die Ruß-Konzentration in der Luft sei inzwischen "jenseits von Gut und Böse".

Springerville - Es ist ein Feuer mit gigantischen Ausmaßen. Ein gewaltiger Waldbrand im US-Bundesstaat Arizona hat bereits jetzt mehr als 1600 Quadratkilometer Wald in Mitleidenschaft gezogen - das ist eine Fläche rund doppelt so groß wie Berlin. Allein an einem Tag fraßen sich die Flammen über fast 300 Quadratkilometer. Fast 10.000 Menschen aus den Ortschaften Springerville und Eager in Arizona mussten ihre Häuser verlassen, 30 Häuser wurden zerstört.

Cloud Lightning

Chilenische Vulkanasche stört Flugverkehr in Down Under

australien,asche
© KeystoneAscheschicht auf den Autos am Flughafen von San Carlos de Bariloche, Argentinien.
Vulkanasche aus Chile lähmt auch in Australien und Neuseeland den Flugverkehr. Tausende Passagiere sassen nach australischen Medienberichten auf Flughäfen fest. Mehr als 20 Flüge unter anderem nach Tasmanien und Neuseeland seien gestrichen worden.

Sydney. - Starke Westwinde hätten Vulkanasche über etwa 9400 Kilometer von Südamerika nach Australien getragen. Passagiere befürchteten, dass sie möglicherweise noch tagelang festsitzen könnten. Verantwortlich für die Störungen ist der südchilenische Vulkan Puyehue.

Bizarro Earth

Brände im Südwesten der USA bedrohen New Mexico

Los Angeles - Die verheerenden Brände im US-Bundesstaat Arizona bedrohen inzwischen auch das benachbarte New Mexico. Das Feuer bewege sich auf die Grenze zwischen beiden Bundesstaaten zu, sagte ein Sprecher des zuständigen Einsatzzentrums. Der Wind habe jedoch nachgelassen, was den Feuerwehrleuten Hoffnung mache, den Brand in den Griff zu bekommen. In Arizona wurden nach Angaben der örtlichen Behörden rund 6000 Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.

Bislang gingen nach jüngsten Zahlen rund 140.000 Hektar Land in Flammen auf. Damit korrigierten die Behörden die Angaben nach unten, zuvor war von 157.000 Hektar die Rede. Knapp 200 Löschfahrzeuge der Feuerwehr sowie 16 Hubschrauber sind derzeit im Einsatz gegen die Flammen.

Bizarro Earth

"Adrian" lässt Mexiko zittern

Der erste Wirbelsturm der Saison nimmt Fahrt auf. Mit knapp 200 Kilometern pro Stunde wütet «Adrian» im Ostpazifik.

Wirbelsturm Mexiko
© AFP
Im Ostpazifik hat sich der erste Hurrikan der Saison zusammengebraut.
«Adrian» nahm am Donnerstag massiv an Stärke zu und erreichte Windgeschwindigkeiten von rund 185 Kilometern pro Stunde, wie Meteorologen mitteilten.

Sein Epizentrum befand sich nach Schätzungen des Nationalen Hurrikan-Zentrums der USA rund 700 Kilometer südöstlich der mexikanischen Stadt Cabo Corrientes und bewegte sich in Richtung Nordwesten.

Bizarro Earth

Krater im Warmbütteler Weg

krater
© unbekanntVollsperrung: Die Straße zwischen Vollbüttel und Warmbüttel ist wegen eines 80-Zentimeter-Lochs unpassierbar.
Vollbüttel/Warmbüttel. Ein Krater in der Fahrbahn macht das Passieren der Verbindungsstraße zwischen Vollbüttel und Warmbüttel derzeit unmöglich - 80 Zentimeter tief und anderthalb Quadratmeter breit ist das Loch im Warmbütteler Weg: Die Straße ist gesperrt, bis Freitag soll sie repariert sein.

„Plötzlich brach die Fahrbahndecke ein“, berichtet Vollbüttels Ortsbrandmeister Peter Evers. „Die Straße wurde an der Stelle wohl schon länger unterspült“, erklärt Hartmut Trappe von der Isenbütteler Polizei. „Dort war ein alter Durchlass, der das Wasser aus den Waldgräben in die Vollbütteler Riede führt - der ist kaputt und der Boden wurde weggespült“, fasst Rolf-Otto Fabian zusammen.

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Arizona brennt - Waldbrand zerstört 100.000 Hektar Land

Obwohl 2500 Feuerwehrleute im Einsatz sind, kann der verheerende Waldbrand nicht unter Kontrolle gebracht werden. 2500 Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden.

Arizona brennt
© AP (Jae C. Hong)
Es ist bereits der drittgrößte Waldbrand in der Geschichte des Bundesstaates, und die Feuer in Arizona konnten immer noch nicht unter Kontrolle gebracht werden. 100.000 Hektar Wald seien bereits vernichtet worden, teilten die Behörden am Dienstag mit. Etwa 2500 Personen mussten in Sicherheit gebracht werden. Gouverneurin Jan Brewer erklärte am Montag den Notstand und gab damit Finanzmittel aus einem Notfallfonds frei.

Cloud Lightning

Der Puyehue bietet ein grandioses Schauspiel

Bild
© Daniel Basualto/EPA
Santiago. Im Süden Chiles spuckt der Vulkan Puyehue Lava und Gas aus. 3500 aus der Umgebung wurden bereits in Sicherheit gebracht. Der Puyehue bietet dabei ein Naturschauspiel sondergleichen. Riesige Rauchsäulen sind zu sehen. Im Sonnenuntergang färbte der Vulkan scheinbar den ganzen Himmel rot.

Die Menschen vor Ort können dieses Schauspiel indes kaum genießen. 3500 Menschen mussten die vergangene Nacht in sicherer Entfernung verbringen. Verletzt oder getötet wurde bislang glücklicherweise niemand. Vorher hatte die Erde in der Region mehrmals gebebt.

Hatten die Behörden ursprünglich davon gesprochen, dass der Vulkan Puyehue betroffen sei, so hieß es später, die Eruption erfolge vier Kilometer von dessen Gipfel entfernt. Gas und Asche steige kilometerweit in die Luft, teilten die Behörden mit. Flüge in der Region wurden gestrichen.

Bizarro Earth

Chile: Vulkan Puyehue ausgebrochen - Zehn Kilometer hohe Aschewolke

Chilenische Behörden teilten mit, ein kilometerlanger Graben in der Erdkruste habe sich in der Nähe des Vulkans Puyehue aufgetan. Asche, Rauch und Gas stiegen bis in eine Höhe von zehn Kilometern über dem Vulkan in die Luft. Die Behörden wiesen die Evakuierung umliegender Dörfer an. 3500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.

Rund um den Vulkan Puyehue, der rund 800 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago liegt, hatte es zuvor eine Serie von Erdstößen gegeben. Der chilenische Katastrophenschutz zählte 230 Erschütterungen pro Stunde.

Vom Wind wurde die Vulkanasche in Richtung Osten nach Argentinien getrieben. Laut Augenzeugen wurden die argentinischen Städte Bariloche und Villa la Angostura von einer zentimeterdicken Ascheschicht bedeckt.