ErdveränderungenS


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St. Petersburg: 2 Menschen von Blitz erschlagen

Im russischen St. Petersburg sind mitten im Stadtzentrum zwei Menschen von einem Blitz erschlagen worden. Während eines Gewitters hätten sich ein 40-jähriger Mann und eine Frau unter einen Baum gestellt, wo sie offenbar von einem Blitz getroffen wurden, sagte ein Behördensprecher. In Moskau wurde während eines heftigen Gewitters ebenfalls ein Mann auf einer Brücke von einem Blitz getroffen. Nach Angaben russischer Medien wurde der 28-Jährige mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht, wo die Ärzte am Abend versuchten, sein Leben zu retten.

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Weitere Gewitter ziehen über die Schweiz und bringen viel Regen

Nach dem Unwetter vom Donnerstag, bei dem in Risch ZG zwei Personen von einem umstürzenden Baum erschlagen wurden, sind in der Nacht weitere Gewitter über die Schweiz gezogen. Sie brachten viel Regen. Insgesamt vier Personen wurden bei den Unwettern verletzt.

Bei den zwei Personen, die am Donnerstag bei einem Hagelsturm in Risch ZG von einem Baum erschlagen wurden, handelt es sich um eine 27-jährige Schweizerin und einen 35-jährigen Brasilianer, wie die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Zug am Freitag mitteilten. Zwei Begleiterinnen der beiden wurden verletzt.

Eine der Frauen, eine 26-jährige Schweizerin, erlitt Kopfverletzungen und Knochenbrüche und befand sich im Spital. Ihr Zustand war am Freitag nach Behördenangaben stabil. Die zweite, eine 40-jährige Schweizerin, brach sich den Arm und konnte das Spital inzwischen wieder verlassen.

Alle vier hatten an einem Firmenfest des Pharmakonzerns Roche teilnehmen wollen. Als der schwere Sturm mit Regen und Hagel einsetzte, suchten sie Schutz unter einer etwa 25 Meter hohen Eiche, die plötzlich umknickte und die Gruppe unter sich begrub. Hinweise auf einen Blitzeinschlag gab es laut Behörden nicht.

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Heftiges Unwetter tobt über Bayern

Sturmböen, Starkregen, Blitzeinschläge: Über Teile Bayerns ist am Donnerstagabend eine heftige Gewitterfront hinweggezogen.
Unwetter Bayern
© dpaÜberflutete Keller waren die Folge des heftigen Unwetters in Bayern (Archivbild)

München - In Ober- und Mittelfranken sowie in der Oberpfalz knickten zahlreiche Bäume um und blockierten Straßen. In vielen Häusern musste die Feuerwehr vollgelaufene Keller auspumpen, wie die Polizei mitteilte.

Vereinzelt drückten die Wassermassen auch Gullydeckel in die Höhe, was zu einigen Verkehrsunfällen führte. Personen wurden dabei aber nicht verletzt.

In eine Scheune im Gemeindebereich von Bad Berneck im Landkreis Bayreuth schlug ein Blitz ein und setzte das Dach in Brand. Es entstand aber nur geringer Schaden. Im Landkreis Tirschenreuth kam es nach Blitzeinschlägen zu drei Bränden. Zwei Frauen erlitten einen Schock.

Bei der Einsatzzentrale Oberpfalz wurden sechs Brandfälle nach Blitzeinschlägen gemeldet. Im Regensburger Stadtteil Burgweinting lief eine Tiefgarage voll. In Sulzbach-Rosenberg wurde ein großer Pavillon weggeweht. Ein Blitzeinschlag in ein Trafohäuschen löste in Barbing, Ortsteil Friesheim, einem Stromausfall aus.

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Schwere Sturmschäden in Straßburg

Schwere Sturmschäden in Straßburg

Schwere Unwetter haben Donnerstagabend in Straßburg hohen Sachschaden verursacht. Dachziegel fielen von Häusern, Bäume wurden entwurzelt und Gemeindestraßen verlegt. Auch eine Stromleitung wurde beschädigt.
Schwere Sturmschäden Straßburg
© orf.at

Ziegel von den Dächern gefegt

Starke Windböen und Regen sorgten Donnerstagabend für einen Großeinsatz der Straßburger Feuerwehren. Im Stadtgebiet fegte das heftige aber kurzen Unwetter Ziegel von den Dächern, diese wurden auf Straßen und in die Gärten geschleudert.

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Reutlingen: Unwetter mit Starkregen und Sturmböen

REUTLINGEN. In der Zeit zwischen 17.45 Uhr und 18.20 Uhr ging am Donnerstag über den Stadtgebieten Pfullingen und Reutlingen und dem Nordraum Reutlingen ein Unwetter mit Starkregen und Sturmböen nieder.

Im Stadtgebiet Reutlingen und Pfullingen wurden mehrere Straßen überflutet, Schachtdeckel wurden ausgehoben und Keller liefen vereinzelt voll. Auf der Bundesstraße 28 bei Betzingen und in der Gustav-Schwab-Straße fiel jeweils ein Baum auf die Straße, welcher von der Feuerwehr beseitigt werden musste. Im Bereich der Stuhlsteige bei Pfullingen musste ebenfalls ein solcher von der Feuerwehr beseitigt werden.

In Wannweil musste eine mit Wasser voll gelaufene Eisenbahnunterführung, in der ein Pkw stecken blieb, abgesperrt werden.

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Unwetter: Katastrophenalarm und Weltuntergangsstimmung in Oberwölz

Oberwölz: Bundesheer ab Montag im Einsatz

Starke Regenfälle haben am Donnerstagabend rund um Oberwölz (Bezirk Murau) Schäden in Millionenhöhe verursacht. Das Land sicherte rasche Hilfe zu. Das Bundesheer wird ab Montag im Katastrophengebiet im Einsatz sein.
Unwetter Oberwölz
© orf.at200 Mann des Bundesheers werden die Aufräumarbeiten unterstützen.
Kompanie aus Villach im Einsatz

Das Bundesheer wird mit rund 200 Mann ab Montag zum Assistenzeinsatz in den Bezirk Murau anrücken. Eine Kompanie des Pionierbataillons 1 aus Villach wurde bereits alarmiert und soll durch weitere Kräfte aus der Steiermark unterstützt werden. Zusätzlich wurden Vorkehrungen getroffen, um auch schweres Pioniergerät aus Salzburg nach Oberwölz zu verlegen.

Das Ausmaß der Katastrophe sei enorm, so der Leiter der Katastrophenschutzabteilung Steiermark, Kurt Kalcher. Die Wassermassen rissen 3.000 Festmeter Holz und auch Autos mit: "Es hat bis zu 55 Liter pro Quadratmeter in kürzester Zeit geregnet."

Zum Katastrophengebiet erklärt

Seit Donnerstagnacht herrscht im gesamten betroffenen Gebiet Katastrophenalarm. Die Einsatzkräfte sprachen von teils apokalyptischen Zuständen. Die Bewohner von Oberwölz konnten sich an ein derartiges Hochwasser nicht erinnern und sprachen von einer Weltuntergangsstimmung, die am Donnerstagabend herrschte.

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Neue Hungersnot überrollt Afrika: 12 Millionen Menschen betroffen

Am Horn von Afrika sind zwei Regenzeiten ausgefallen. Die Regionen im Osten erleben das trockenste Jahr seit 1950, zwölf Millionen Ostafrikaner hungern. Hilfsorganisationen warnen vor einer Tragödie: den unkontrollierbaren Hungertod, wie die Welt ihn Mitte der achtziger Jahre in Äthiopien zuließ.

Hunger
© dpaIn Somalia wird Nahrung wegen der anhaltenden Dürre knapp. Diese Frau ist mit ihrem unterernährten Sohn in ein Flüchtlingscamp nach Dadaab in Kenia geflüchtet.
Vor einem Jahr bekam ein Viehzüchter in Südsomalia für eine Kuh noch 430 Kilogramm Mais. Derzeit bekommt er dafür höchstens 160 Kilogramm Mais. Die Halbnomaden versuchen, ihre Kühe möglichst schnell gegen Getreide zu tauschen, da ihre Tiere massenhaft sterben, während die Mais- und Hirsepreise unaufhaltsam steigen. In manchen Gegenden kostet die Hirse fast das Dreifache im Vergleich zum vergangenen Sommer, manche Herden sind um die Hälfte geschrumpft.

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Erdbeben erschüttert Korsika und französische Mittelmeerküste

Ein starkes Erdbeben hat am Donnerstagabend Korsika und die französische Mittelmeerküste erschüttert, aber keine Schäden angerichtet.

Ein starkes Erdbeben hat am Donnerstagabend Korsika und die französische Mittelmeerküste erschüttert, aber keine Schäden angerichtet. Nach Angaben der Erdbebenwarte in Straßburg hatte der Erdstoß eine Stärke von 5,2, das Epizentrum lag im Mittelmeer. Die Erschütterung war auf ganz Korsika und entlang der französischen Mittelmeerküste zu spüren. Bei Polizei und Feuerwehr gingen zahlreiche Notrufe beunruhigter Bürger ein. Schäden blieben jedoch aus, auch verletzt wurde niemand.

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Japan: Starkes Erdbeben erschüttert Nordosten

Ein Erdbeben der Stärke 5,6 erschütterte am Donnerstag den Nordosten Japans in der Nähe des havarierten Atomkraftwerks Fukushima. Bis jetzt liegen keine Berichte über Schäden oder Verletzte vor.

Der Nordosten Japans in der Nähe des havarierten Atomkraftwerks Fukushima ist von einem Erdbeben der Stärke 5,6 erschüttert worden. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor, wie der Geologische Dienst der USA mitteilte. Das Beben ereignete sich am frühen Freitagmorgen (Ortszeit, Donnerstagabend MESZ) in 45 Kilometern Tiefe im Pazifik vor Honshu, 83 Kilometer südöstlich von Fukushima. Eine Tsunami-Warnung wurde zunächst nicht herausgegeben.

Das verheerende Erdbeben vom 11. März hatte eine Stärke von 9,0 und löste eine Katastrophe aus, die weite Teile der Nordostküste Japans verwüstete. Mehr als 22.600 Menschen kamen ums Leben oder werden vermisst.

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Zwei Tote wegen schwerem Hagelgewitter mit Orkanböen - Hagelkörner so groß wie Pingpongbälle

Im heftigen Unwetter, welches die Schweiz heute heimgesucht hat, sind zwei Personen ums Leben gekommen. Sie sind in Risch ZG während eines Firmenfests von einem Baum erschlagen worden.
Riesige Hagelkörner
© LeserreporterHagelkörner so groß wie Pingpong-Bälle in Wollerau.
Bei einem schweren Gewitter mit Hagel und starken Windböen sind am Donnerstagnachmittag zwei Personen in Risch im Kanton Zug ums Leben gekommen. Die beiden wurden von einem Baum erschlagen, unter dem sie Schutz vor dem strömenden Regen und Hagel suchten.

Zwei weitere Personen wurden bei dem Vorfall kurz vor 16.30 Uhr verletzt, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden mitteilten. Sie befinden sich nicht in Lebensgefahr. Die Gruppe nahm an einem Firmenfest des Pharmakonzerns Roche teil.