ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Zwei Tornados in Australien fordern Dutzende Verletzte und diverse Sachschäden

In Australien, wo gerade auf dem Kalender nicht der Frühling, sondern der Herbst steht, konnten die spektakulärsten Aufnahmen gemacht werden. Sie zeigen nämlich einen Tornado, der im südöstlichen Teil des grünen Kontinents heimsuchte. Der Tornado wurde von einem Einheimischen mit einem Handy vom Auto aus aufgenommen.
Tornado Australien
© EPA

Snowflake

Kältester Tag seit Wetteraufzeichnungen in Wien

Ab Ostersonntag wird es endlich sonnig. Auch Tausende Touristen leiden unter der Kälte.

20 sonnige Grad hatte es vor einem Jahr in Wien. Bei frostigen minus 2,3 Grad pendelten sich die Höchstwerte Montagmittag in der Wiener-City ein. Als Draufgabe sorgte auch noch Schneefall für ein Mega-Verkehrschaos in Ostösterreich. Klagenfurt teilte das Schicksal mit Wien. Bei minus 3,6 Grad war Zittern angesagt. Es war der kälteste 25. März seit den Wetteraufzeichnungen 1900 in der Kärntner Landeshauptstadt.

Heizstrahler statt T-Shirt

Auch die Wiener Ostermärkte in Schönbrunn und der Freyung versprühten den Charme einer Kühltruhe. „Vor einem Jahr bin ich hier im Trägerleiberl gesessen“, ärgert sich die 44-jährige Karin Knauer, die vor der Freyung Naturseifen verkauft.

„Heuer bin ich dick eingepackt, neben mir steht der Heizstrahler.“ So ein Wetter wäre beim Weihnachtsmarkt ideal gewesen, aber doch nicht jetzt, klagt Edith Schneider, Ausstellerin am Schönbrunner Ostermarkt. Ihre nassen Schuhe trocknen am Heizkörper. Sie verkauft Suppen und Salate, letztere momentan eher weniger. Dafür geht Punsch sehr gut.

Die Studenten Benjamin und Stefan wollten mir ihren amerikanischen Freundinnen eigentlich in den Prater. Weil es schneit und kalt ist, trinken sie lieber Glühwein. „Köstlich“, sagt die 21-jährige Caitlyn, die das Heißgetränk zum ersten Mal probiert: „Der wärmt von innen.“ Familie Weingärtler aus Forchheim (D) friert trotz dicker Jacken, Hauben und Handschuhe: „Wir hätten gerne mehr draußen gemacht. So gehen wir in Museen.“

Bad Guys

Schnee verursacht Stromausfälle in Großbritannien und Chaos in Ukraine - Eine Tote

Schnee und Eis haben in weiten Landesteilen Großbritanniens am Samstag für chaotische Verhältnisse auf den Straßen und bei der Stromversorgung geführt.

Kiew/London - In Cornwall im Südenwesten Englands wurde eine Frau durch einen Erdrutsch getötet, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Zahlreiche steckengebliebene Autofahrer verbrachten die Nacht in Notunterkünften wie Turnhallen oder in Hotels. Mehrere Regionalflughäfen mussten vorübergehend schließen. Der Zugverkehr im Nordwesten Englands kam zeitweise zum Erliegen.

Christmas Tree

Kälte im Norden Deutschlands

Hamburg/Chemnitz - Ohne Handschuhe, Schal und Mütze geht fast niemand aus dem Haus: Kurz nach dem kalendarischen Frühlingsanfang herrschte in weiten Teilen Deutschlands tiefster Winter.

Vor allem im Norden blieb es frostig. Die Temperaturen lagen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in der Nacht zum Samstag in Lübeck-Blankensee bei minus 9 Grad, in Hamburg-Fuhlsbüttel bei minus 7 Grad und an der Mecklenburgischen Seenplatte teilweise unter minus 10 Grad. Hoteliers und Liftbetreiber freuten sich aber über das frostige Wetter: Zahlreiche Wintersportfans strömten zu den Ski-Hängen der Mittelgebirge.

In Norddeutschland blieben mehrere Autos nach Angaben der Polizei im Schnee stecken oder rutschten in Gräben. Auf der Zugstrecke bei Eckernförde in Schleswig-Holstein blieb ein Triebwagen, der zunächst eine technische Panne hatte, beim Abschleppen mit einer anderen Lokomotive im Schnee stecken. Erst nachdem Hilfskräfte den Schnee geräumt hatten, konnte der Zug mit drei Fahrgästen weiterfahren, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Starker Ostwind trieb an der Nordseeküste sowie auf den Nordfriesischen Inseln und Halligen das Wasser aus den Häfen und brachte damit die Fahrpläne der Fähren durcheinander.

Attention

Alle Amateurfußballspiele werden wegen Winterwetter abesagt im Raum Berlin

85 000 Männer, Frauen, Kinder würden ja gerne Fußball spielen. Doch wieder wurden alle Spiele abgesagt. Das hat Folgen: für Klubhauspächter, die Vereinskasse und so manchen Urlaub

Bei diesem Frühlingswetter wird nicht nur der Verkehr ausgebremst, bei Eis und Schnee ruht auch der Ball. Bereits zum achten Mal in dieser Saison hat der Berliner Fußball-Verband (BFV) alle Spiele am Wochenende abgesagt: 85 000 Amateurfußballer der Stadt - von den Minis bis zu den Senioren - sind betroffen. Damit können am Sonnabend und Sonntag 1600 Spiele nicht stattfinden, sagte BFV-Sprecher Kevin Langner. Die Berliner Sportplätze seien mit Schnee bedeckt, zum Teil bildeten sich darunter Eisschichten.

Magic Wand

Bis zu 27cm Schnee in Mecklenburg-Vorpommern

Im Nordosten Deutschlands hat der Frühling mit einem Schneerekord begonnen. 27 Zentimeter hoch lag der Schnee am Mittwochmorgen in Laage (Mecklenburg-Vorpommern).

Damit ist dort der bisherige März-Rekord vom 2. März 2005 um sechs Zentimeter übertroffen worden, sagte Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

Weite Teile Norddeutschlands waren tief verschneit: 26 Zentimeter in Lübeck, 18 Zentimeter in Goldberg (Mecklenburg-Vorpommern) und 17 Zentimeter in Putbus auf der Insel Rügen. „Für einen 20. März sind das stolze Höhen“, sagte Trippler. Nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia fielen in der Nacht zum Mittwoch in Rambin im südwestlichen Teil Rügens sogar 35 Zentimeter Neuschnee. Putbus liegt 20 Kilometer von Rambin entfernt.

Bizarro Earth

Erdfall in Nordkalifornien verschlingt ganzen Teich über Nacht


Snow Globe Xmas

Langer Winter und Frost: Gefahr für Bestellung der Felder

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© dpaWie auf diesem Feld bei Güterglück hält der Winter überall in Sachsen-Anhalt die Äcker unter Verschluss.
Der anhaltende Frost bereitet Sachsen-Anhalts Bauern zunehmend Sorgen. "Wir brauchen dringend wärmeres Wetter für die Bestellung der Felder", klagte der Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes Sachsen-Anhalt, Fritz Schumann. Bei den derzeitigen Frösten sei das unmöglich. Bestimmte Kulturen müssten bald in den Boden, sonst fehle ihnen die Zeit für das Wachstum. Spätestens um den 20. März sei der Termin für die Aussaat von Sommergerste, Erbsen und Frühkartoffeln, erklärte Schumann. Bis Ende des Monats müssten auch die Zuckerrüben in den Boden.

Bisher keine Frostschäden

Geschadet habe der Frost den bereits ausgebrachten Kulturen bislang allerdings nicht, sagte der Landesbauernchef: "Die Vegetation ruht. Daran haben auch die wenigen warmen Tage im Februar nichts geändert, zumal auch in der Nacht Frost geherrscht hat." Außerdem habe der Schnee die Kulturen geschützt. Nach Angaben Schumanns war im Herbst in Sachsen-Anhalt auf etwa 350.000 Hektar Winterweizen ausgesät worden. Das sei etwa ein Drittel der Anbaufläche im Land. Auf jeweils 100.000 Hektar seien außerdem Wintergerste und Winterroggen sowie auf 170.000 Hektar Winterraps zur Aussaat gelangt.

Snowflake

Langer Winter: Erneuter Neuschnee wird erwartet

Laut Kalender müsste am Mittwoch der Frühling anfangen - doch der Winter lässt nicht locker. In Frankreich mussten Tausende Haushalte ohne Strom auskommen. Und auch in Deutschland ist das Bibberwetter hartnäckig - bis zu 20 Zentimeter Neuschnee sollen fallen.
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© dpaIm Kalender fängt am Mittwoch der Frühling an – doch der Winter lässt nicht locker
Der Winter hat Europa auch Mitte März weiter fest im Griff. Nach starken Schneefällen fiel in Frankreich in einigen Regionen erneut der Strom aus. Bis zu 8000 Haushalte in den französischen Alpen seien am Montag zeitweise betroffen gewesen, bestätigte der französische Stromversorger ERDF.

Auf die Überlandleitungen sei besonders schwerer Neuschnee gefallen. Viele der Kabel konnten die Last nicht mehr tragen. Erst gegen Nachmittag hatten in den Nordalpen um Grenoble alle Haushalte wieder Strom, in den Südalpen blieben rund 1500 Haushalte dagegen zunächst unversorgt.

Cloud Lightning

Schneestürme legen Osteuropa lahm - Russland erlebt heftigsten Märzwinter seit 50 Jahren

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© dpaUnfälle und querstehende Lkws brachten vor allem auf den Autobahnen von Budapest nach Wien (M1) und in Richtung Zagreb (M7) den Verkehr zum Erliegen. Foto: Viktor Koppan
Schnee auf Mallorca, heftige Regenstürme in der Türkei, Unwetter und Verkehrschaos in Osteuropa: Das Wetter macht derzeit was es will. Auch in Deutschland können viele den Schnee nicht mehr sehen. Nächste Woche soll es endlich wärmer werden - allerdings auch ziemlich nass.

Györ/Berlin - Während es in Deutschland derzeit vor allem nachts noch klirrend kalt ist, versprechen die Meteorologen für kommende Woche zumindest etwas Besserung. Allerdings wird es lediglich etwas milder - der Deutsche Wetterdienst sagt nasskalte Tage voraus. Andere europäische Länder traf der erneute Wintereinbruch deutlich heftiger. Vor allem im Osten legten am Freitag Schneestürme und Unwetter den Verkehr lahm und sorgten für ein Chaos auf den Straßen.

Besonders heftig traf es Menschen in Ungarn, wo Tausende die Nacht über in endlosen Staus feststeckten. Andere schliefen in Notunterkünften. Innenminister Sandor Pinter rief am Freitag Katastrophenalarm aus. Insgesamt seien bei Unfällen drei Menschen getötet und 76 weitere verletzt worden, erklärte er. Bei einem Unwetter in Bulgarien wurden mehrere Menschen verletzt, eine Frau kam ums Leben. In Kasachstan musste wegen starken Schneeregens die für Freitag geplante Rückkehr von drei Raumfahrern der Internationalen Raumstation ISS verschoben werden.