ErdveränderungenS


Dollar

Hagelintensität hat sich verdoppelt und die Sicht der Verischerungen

Starkregen, heftige Gewitter und Hagelschauer treffen Autofahrer, Hausbesitzer und Landwirte schwer. Der Klimawandel vernichtet Milliardenvermögen. Denn viele Deutsche sind schlecht versichert gegen die Wetterkapriolen.
hagelkorn
© dpa
Düsseldorf - Diese Woche auf Rügen. Hühnereigroße Hagelkörner klatschen in Schaprode auf. Die knallharten Bälle zerstören Scheiben und schlagen Beulen in die Karosserie von rund 350 Autos. Dächer und Fassaden von Häusern werden beschädigt, Bootsplanen durchschlagen. Einige Enten und Hühner kommen um.

Kein Einzelfall. Auch wenn in diesem Jahr die ganz großen Schäden bisher ausblieben, heißt das nichts. In Österreich deuten erste Auswertungen darauf hin, dass sich die Hagelintensität im Vergleich zu den neunziger Jahren verdoppelt hat. Ähnliches befürchten Versicherungsexperten für Deutschland, zumal der Schaden an Häusern immer größer wird: „Energetisch sanierte Fassaden, die lediglich mit einer wenige Millimeter dicken Putzschicht geschützt sind, werden bei intensiverem Hagelschlag durchlöchert wie Schweizer Käse“, sagt Oliver Hauner vom Branchenverband GDV.

Kommentar: Lesen Sie auch den folgenden Artikel:
Die Punkte Verbinden: Erdveränderungen Haben Uns Erfasst


Bizarro Earth

Seebeben bei Aleuten und kleine Explosion bei Cleveland Vulkan

Gestern Nacht ereignete sich bei den Aleuten ein Seebeben der Stärke M 6.3. Das Hypozentrum lag in 54 km Tiefe. Ein Tsunami wurde nicht ausgelöst.

Ebenfalls gestern feuerte der Vulkan Cleveland eine leichte Explosion ab, die eine Aschewolke förderte. In den letzten Monaten wird eine seismische und thermische Aktivitätszunahme am Cleveland beobachtet. Der Vulkan steht auf Alarmstatus „orange“. Mit einer größeren Eruption muss gerechnet werden.

Inwiefern die beiden Ereignisse zusammenhängen ist unklar, allerdings geht man davon aus, dass Erdbeben Vulkanausbrüche auslösen können.

Cloud Lightning

Tropensturm in Taiwan

Behörden streichen hunderte Flüge und schließen Schulen

Angesichts des Tropensturms "Talim" sind in Taiwan tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Die Evakuierungen betrafen mehr als 2000 Dorfbewohner in Bergregionen sowie weitere 3500 Menschen auf dem Rest der Insel, wie Behördenvertreter am Mittwoch mitteilten. Im Süden Taiwans brachte der Sturm Regenfälle mit bis zu 50 Zentimetern Niederschlag. In der südlichen Stadt Kaohsiung wurden Schulen und Behörden geschlossen. Insgesamt 247 Inlandsflüge sowie drei internationale Verbindungen wurden gestrichen.

Bizarro Earth

Seltenes Erdbeben in Melbourne

melbourne, erdbeben
© Nathan Dent of Coles
Informationen von 3aw zufolge, wurde Melbourne, Australien von einem Erdbeben mit einer Stärke von 5,3 auf der Richterskala getroffen. Das Epizentrum befand sich 10km entfernt von Moe im Bundesstaat Victoria in einer Tiefe von 9.9 Kilometern. Andere Teile des Bundesstaates waren auch betroffen.

Cloud Lightning

Hühnereigroßer Hagel erschlug Tiere und demolierte Hunderte Autos

Das Unwetter am Montagabend beschädigte rund 350 Autos sowie Hausdächer und Fassaden. Besonders betroffen waren Fahrzeuge von Hiddensee-Urlaubern. Auch Tiere wurden erschlagen.
Riesige Hagelkörner
© dpaAn der Küste im Nordosten Deutschlands hat ein Unwetter mit bis zu hühnereigroßen Hagelkörnern am Montagabend auf Rügen ersten Schätzungen zufolge rund 350 Autos beschädigt.
Ein Unwetter mit bis zu hühnereigroßen Hagelkörnern hat am Montagabend in Schaprode auf Rügen ersten Schätzungen zufolge rund 350 Autos beschädigt. "Die Hagelkörner zerstörten Scheiben, Rücklichter und Außenspiegel und schlugen Beulen in die Karosserie", sagte der Hafenmeister Detlef Gögge am Dienstag.

Bei den beschädigten Autos handele es sich vorrangig um Fahrzeuge von Hiddensee-Urlaubern. Die Touristen müssen ihre Fahrzeuge in Schaprode parken, weil Hiddensee - die kleine Schwesterinsel von Rügen - autofrei ist. "Es gibt im Ort kaum ein Auto, das keinen Schaden genommen hat."

Phoenix

Erneutes Schwarmbeben bei El Hierro

Die Zahl der Schwarmbeben wächst weiterhin: gestern Abend ereigneten sich 22 Beben, heute waren es bereits 7 Erdbeben. 3 Beben hatten eine Magnitude größer als 2. Die Hypozentren lagen wieder unter El Golfo, diesmal deutlich flacher als vergangene Woche. Die durchschnittliche Tiefe betrug 17,5 km.

Meiner Meinung nach handelt es sich nicht um Nachwehen der letzten Eruption, sondern um neu aufsteigendes Magma. Ob- und wann es zu einem neuen Vulkanausbruch auf der Kanareninsel kommen wird ist freilich ungewiss.

Sun

Mai angeblich wärmster Monat seit 132 Jahren

Der zurückliegende “Wonnemonat” Mai war weltweit rekordverdächtig warm. Gemessen an der Temperatur über Land habe es sich im globalen Mittel um den wärmsten Mai seit Beginn der Aufzeichnungen vor 132 Jahren gehandelt.

Das meldete die US-Behörde für Wetter und Ozeanographie (NOAA). Die Landtemperatur war demnach rund 1,2 Grad Celsius höher als der Durchschnitt.

RP-Online

Kommentar: The Register berichtet nach NOAA, dass „Rangplätze und Anomalien sich verändern können, sobald mehr komplettere Daten zur Verfügung stehen und ausgewertet wurden“. D.h. das sich der Durchschnitt noch nach oben oder unten verändern kann und es kein Absolutwert ist.


Bad Guys

Schweres Erdbeben in Japan, östlich von Honshu

Moskau. Am Sonntag ist unweit der Ostküste der japanischen Insel Honshu ein Erdbeben der Stärke 6,4 nach der Richter-Skala registriert worden, teilt der Geologische Dienst der USA auf seiner Webseite mit.

Das Epizentrum lag 115 Kilometer von der Stadt Morioka (Präfektur Iwaka) entfernt in 31,8 Kilometer Tiefe. Es wurde keine Tsunami-Warnung ausgesprochen. Angaben über Zerstörungen und Betroffene liegen nicht vor.

Bad Guys

Argentinien von Erdbeben der Stärke 5,4 erschüttert

Bild
© © Flickr.com/jjay69/сс-by-nc-sa 3.0
In Argentinien hat sich ein Erdbeben der Stärke von 5,4 ereignet, berichtet die United States Geological Survey (USGS). Die Erdstöße wurden um 05.29 Ortszeit (08.29 GMT) verzeichnet.

Der Bebenherd lag in einer Tiefe von 14,1 km und befand sich 29 km von der Stadt Mendoza - der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz - entfernt. Es gibt keine Meldungen über eventuelle Opfer bzw. Schäden.

Bizarro Earth

Erneuter kleiner Krater in Schmalkalden

In einem Flussbett der Asbach, in der Nähe von Schmalkalden hat sich erneut ein Erdloch aufgetan. Nach Polizeiangaben misst es etwa ein mal einen Meter und ist damit deutlich kleiner als das große Erdloch vom November 2010.
Bild
© MDR/Wolfgang HentschelIm Flussbett der Asbach hat sich ein ein mal ein Meter großes Erdloch aufgetan. Kurzzeitig verschwand der kleine Fluss in dem Loch.
Der kleine Fluss verschwand in dem Loch, der dahinter liegende Teil trocknete aus. Zunächst trat der Fluss nirgends wieder aus. Das Wasser wurde gestaut und durch Rohre über das Erdloch hinweggeführt, um Unterspülungen zu vermeiden. Die Untersuchungen dauern an. Zur Sicherheit wurde die Schmalkaldener Straße gesperrt, denn der Erdfall könnte größere Folgen haben, als zunächst angenommen. Bürgermeister Thomas Kaminski sagte MDR THÜRINGEN, es könne sein, dass die angrenzende Landesstraße unterspült wurde. Sie müsse daher wahrscheinlich aufgerissen und der Untergrund aufgebaggert werden. Über eine Vollsperrung soll am Montagmorgen entschieden werden. Wie viel Wasser in das Loch geflossen ist, ist unklar.