ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Erdfall in Pößneck

Im Pößnecker Stadtteil Schlettwein ist es zu einem Erdfall gekommen. Im Vorgarten eines Hauses im oberen Bereich der Straße Am Lämmerberg hat sich wohl schon am Mittwoch ein Loch aufgetan.

Pößneck. Dieses habe - Stadtbrandmeister Hartmut Müller sowie polizeilichen Informationen zufolge - einen Durchmesser von geschätzten zwei Metern und sei zweieinhalb bis drei Meter tief. Zu Schäden am etwa zwei Meter entfernten Haus sei es nach gestrigem Kenntnisstand nicht gekommen.

Bad Guys

Starkes Erdbeben vor Halbinsel Kamtschatka

Erdstoß der Stärke 6,6 vor Halbinsel Kamtschatka

Ein starkes Erdbeben hat am Sonntag den Osten Russlands erschüttert. Das Beben hatte eine Stärke von 6,6 und traf die Küste der Halbinsel Kamtschatka, wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die örtliche Erdbebenwarte berichtete. Die US-Erdbebenwarte USGS hatte die Stärke des Erdstoßes zuvor mit 6,1 angegeben. Nach russischen Angaben lag das Epizentrum etwa 50 Kilometer vor der Nordostküste der Halbinsel in einer Tiefe von 66 Kilometern. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor.

Bizarro Earth

Erdbeben im Südwesten Chinas

Etwa hundert Menschen in Bergregion verletzt

Bei einem Erdbeben im Südwesten Chinas sind am Sonntag mindestens zwei Menschen getötet worden. Etwa hundert weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Laut der US-Erdbebenwarte erreichte das Beben an der Grenze zwischen den Provinzen Sichuan und Yunnan eine Stärke von 5,5. Sein Zentrum lag demnach 9,3 Kilometer unter der Erdoberfläche. Chinas Behörden gaben die Stärke des Bebens mit 5,7 an.

Bad Guys

Erdbeben auf der Insel Sumatra

Epizentrum im Landesinneren

Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat am Samstag die indonesische Provinz Aceh auf der Insel Sumatra erschüttert. Der Erdstoß ereignete sich 24 Kilometer nordwestlich der Stadt Subulussalam in einer Tiefe von 103 Kilometern, wie die indonesische Behörde für Meteorologie und Geophysik mitteilte. Das Beben war auch in anderen Städten Sumatras zu spüren. Berichte über mögliche Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor.

Cloud Lightning

Trichterwolke in der Schweiz

Walter Theiler hat im Berner Oberland ein Naturspektakel beobachtet: Vor seinen Augen bildete sich eine «Funnel Cloud», eine Trichterwolke.
trichterwolke, funnel cloud
© 8989/Walter TheilerDie Trichterwolke über dem Thunersee.
Unterseen - BE - Ein heftiger Sturm wütet gestern Abend über der Schweiz. Als sich das Gewitter langsam aufklärt, schaut Leserreporter Walter Theiler Richtung Himmel. Er will von Unterseen her verschiedene, interessante Wolkenformationen beobachten.

«Gegen 21.20 Uhr sah ich plötzlich, wie aus einer Wolke eine Art Schlauch herunter kam. Unten bildete sich ein Spitz. Ich sah, wie die Luft innerhalb des Wolkenschlauches rotierte», sagt Theiler. Das Phänomen habe etwa sechs Minuten gedauert.

Bizarro Earth

Schwere Unwetter in Deutschland und Österreich und Hitzewelle in Bulgarien

Bild
© dapdEine durch Dachziegel zerstörte Autoscheibe in Mönchengladbach
Schwere Unwetter mit sehr starken Gewittern haben in der Nacht zu Freitag Schäden in Millionenhöhe verursacht. Im baden-württembergischen Gondelsheim bei Karlsruhe gingen mehrere Lagerhallen in Flammen auf. Tierfutter eines Futtermittelherstellers fing tonnenweise Feuer. Die Löscharbeiten der 200 Rettungskräfte dauerten bis zum Freitagvormittag an. Die Polizei ging von einem Millionenschaden aus.

In Neuwied im Norden von Rheinland-Pfalz riss eine Windhose Dachziegel von den Häusern. Insgesamt drei Autos wurden beschädigt. Den Schaden beziffert die Polizei auf rund 100.000 Euro. In Koblenz und Weserburg stürzten Bäume auf Bundes- und Landstraßen, zu schweren Verkehrsunfällen kam es aber nicht.

Bad Guys

Ungewöhnliche Wolke am Himmel Japans

Im japanischen Yamanashi konnten die Anwohner ein Naturspektakel verfolgen. Eine ungewöhnliche Wolke am Himmel hat die Menschen in dem Inselstaat begeistert. Ein derartiges Wetterphänomen ist sonst nur nach tropischen Stürmen zu beobachten.


Phoenix

Flammenmeer in Colorado

Bei den Waldbränden im US-Bundesstaat Colorado ist keine Besserung in Sicht. Rund um die Uhr sind mehr als 1700 Feuerwehrleute im Einsatz, um das Flammenmeer zu bekämpfen.
colorado,
© ReutersFür die Brandbekämpfung in Colorado werden Einsatzkräfte gesucht.
Denver. Die Flammen zerstörten bislang rund 180 Häuser. In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen mancherorts auf mehr als 30 Grad steigen und mit starken Winde die Lage erschweren.

Die Waldbrände, die sich teilweise mit bis zu zwölf Metern pro Sekunde voranbewegen, haben schon eine Fläche von mehr als 220 Quadratkilometern zerstört. Die Einsatzkräfte erhalten auch aus der Luft Unterstützung.

Cloud Lightning

Unwetter in Bayern forderte ein Todesopfer

regenschirm
© dapd
84-Jähriger ertrinkt in Fischweiher - Besonders starke Regenfälle in Niederbayern.

Während eines heftigen Unwetters ist in Bayern ein Mann ums Leben gekommen. Zahlreiche Keller liefen am Mittwoch mit Wasser voll, Umgestürzte Bäume blockierten mehrere Straßen. Besonders in Niederbayern waren Polizei und Feuerwehr in Dauereinsatz. Auch in Oberbayern und in der Oberpfalz gab es vermehrt Notrufe. Franken und Schwaben blieben dagegen nach Polizeiangaben vom Unwetter verschont.

Im niederbayerischen Kollersberg bei Hauzenberg im Landkreis Passau ertrank am späten Abend ein 84-Jähriger in einem Fischweiher. Seine Familie wollte den durch die heftigen Regenfälle angeschwollenen Zulauf zu dem Weiher mit Steinen ableiten. Dabei verlor sie den Großvater aus den Augen. Erst nach längerer Suche wurde die Leiche des Mannes entdeckt, die im Wasser trieb. Die genauen Umstände des Todesfalls waren zunächst unklar.

Whistle

Unwetter in Österreich forderten Einsatzkräfte heraus

Heftige Gewitter haben am Mittwochabend in Salzburg die Einsatzkräfte vor allem im Norden des Bundeslandes auf Trab gehalten: 1562 Feuerwehrleute arbeiteten bis nach Mitternacht 651 Einsätze ab.
unwetter österreich
© SN/Robert Ratzer
Binnen weniger Stunden fielen bis zu 74 Liter Regen pro Quadratmeter, was laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Salzburg (ZAMG) nur alle paar Jahre vorkommt.

Nördlich des Pass Lueg, also im Flachgau, Tennengau und in der Stadt Salzburg, blieb praktisch kaum eine Gemeinde von zumindest kleineren Überschwemmungen verschont. Vor allem Keller und Unterführungen standen unter Wasser, die von den Hilfskräften ausgepumpt wurden, sagte der Feuerwehr-Sprecher. In der Landeshauptstadt, in Koppl und Plainfeld lösten die Regenfälle auch Murenabgänge aus. Und in Seekirchen wurde ein Baum von einem Blitz getroffen und begann zu brennen, es bestand die Gefahr, dass er umstürzte.