ErdveränderungenS


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Schweiz: "Joachim" fordert vier Verletzte im Kanton Bern

Das Unwetter, das gestern über die Schweiz hinwegfegte, richtete auch im Kanton Bern grossen Schaden an. Bei Tramelan rutschte ein Zug eine Böschung hinab. Mehrere Bahnlinien blieben bis am Abend unterbrochen. Zeitweise waren Tausende ohne Strom.
Zugentgleisung Bern/
© Arthur SieberAm frühen Morgen hatte ein umgestürzter Baum zu einer Zugentgleisung geführt.

Den spektakulärsten Streich spielte der Sturm Joachim bereits gestern früh im Berner Jura: Kurz vor 6.30 Uhr prallte zwischen Tavannes und Tramelan ein Zug der Chemins de fer du Jura in einen Baum, der zuvor wegen des Sturms auf die Gleise gestürzt war. Der vorderste Wagen rutschte eine Böschung hinunter. Drei von zwölf Personen, die sich zum Unfallzeitpunkt im Zug befanden, wurden leicht verletzt - unter ihnen der Lokführer. Im Einsatz standen neben Polizei und Sanität 33 Feuerwehrleute mit 10 Fahrzeugen. Wie die Polizei mitteilt, bleibt die Bahnstrecke zwischen Tavannes und Tramelan für unbestimmte Zeit unterbrochen.

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Über 440 Tote nach Unwetter auf den Philippinen

Manila - Die Zahl der Toten bei den schweren Überflutungen im Süden der Philippinen ist auf mindestens 440 gestiegen. Das teilten das Rote Kreuz und die philippinische Armee am Samstag mit. Die meisten Opfer waren demnach in den Küstenstädten Cagayan de Oro und Iligan zu beklagen gewesen.
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Allein in Cagayan de Oro seien 215 Menschen um Leben gekommen, sagte die Generalsekretärin des philippinischen Roten Kreuzes, Gwen Pang. Zahlreiche Menschen galten nach Behördenangaben am Samstag als vermisst. Der Tropensturm «Washi» war in der Nacht auf Samstag über die Insel Mindanao 800 Kilometer südlich von Manila hereingebrochen, sagte der Bürgermeister von Iligan, Lawrence Cruz. «Die Menschen schliefen schon, als die Sturzflut kam.» In mehreren Flüssen schwoll das Wasser in kürzester Zeit an, trat über die Ufer und rauschte in einigen Gemeinden wie eine zehn Meter hohe Wasserwand durch die Strassen. Die Wassermassen rissen viele der oft leicht gebauten Häuser mit. Manche Einwohner konnten sich in letzter Minute auf ihre Dächer retten. Andere sprangen aus dem zweiten Stockwerk in Rettungsboote.

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El Hierro: Erneutes Erdbeben - "Vulkan denkt nicht an Abschied"

Aus der spanischen Presse ist El Hierro seit vielen Tagen verschwunden, aus der internationalen ohnehin. Dabei bleibt es weiter spannend.

So schreibt Manfred Betzwiese vom Blog El Hierro aktuell am Samstag: "Auch wenn man glaubt, daß Erdbeben der Vergangenheit angehören, so wurden wir heute Nacht um 2.40 Uhr eines Besseren belehrt. Ein Erdstoß im Golfo von 2,3 RSk. in 22 km Tiefe zeigt, das unser Vulkan noch nicht daran denkt, sich zu verabschieden. Auch an den drei Vulkanschloten des Eldiscreto tritt weiter Lava aus."

Denn was wirklich im Inneren der Erde geschieht, weiß einfach niemand, auch nicht die Wissenschaftler, die sich mit dem Thema beschäftigen.

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Der Hagelschaden wirkt nach - riesige Ernteausfälle

Das verheerende Unwetter, das bei Hegauer Landwirten enorme Hagelschäden verursachte, fand auch in der Kreisversammlung des Badisch Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV) seinen Niederschlag. Auf mehrere einhunderttausend Euro wurden die Erntausfälle beziffert, die auch Bauern aus dem Raum Stockach betroffen hatte.

Zwei Hagelgeschädigte auf Feld
© Archiv MuschelerEnorme Hagelschäden verzeichneten im vergangenen Sommer die Raps- und Getreidefelder des Uttenhofer Landwirts Stefan Leichenauer (links), der auf dem Bild die Lage zusammen mit BLHV-Kreisgeschäftsführer Holger Stich die verheerende Lage inspiziert.
Das verheerende Unwetter, das bei Hegauer Landwirten enorme Hagelschäden verursachte, fand auch in der Kreisversammlung des Badisch Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV) seinen Niederschlag. Auf mehrere einhunderttausend Euro wurden die Erntausfälle beziffert, die auch Bauern aus dem Raum Stockach betroffen hatte. Dabei bleiben die Landwirte trotz Versicherungen auf einen Teil ihrer Kosten sitzen, wie auch der Uttenhofer Landwirt Stefan Leichenauer berichtete. Er musste den fast kompletten Ausfall der Mais- und Rapsernte verkraften. Der Verband rät den Mitgliedern, sich noch gut gegen die immer öfter auftretenden Unwetter und ihren Folgen zu versichern.

Attention

Frachter im Sturm vor französischer Küste auf Grund gelaufen - Öl läuft aus

Paris (dpa) - Vor der Südküste Frankreichs ist im Sturm ein Frachter auf Grund gelaufen. Es soll Öl auslaufen und versucht werden, die Tanks leer zu pumpen. Die Besatzung wurde mit einem Hubschrauber in Sicherheit gebracht. Das Tief «Joachim» zog in der Nacht mit Orkanböen der Stärke zwölf über die französische Küste. Es gab Stromausfälle. Im Laufe des Tages soll der Sturm über Deutschland hinwegziehen. Die stärksten Windböen werden im Süden erwartet.

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Orkantief "Joachim" erreicht Deutschland - Schäden auch in Frankreich und der Schweiz

Ein über Europa ziehendes Tief bringt heftige Sturmböen nach Deutschland. In Baden-Württemberg kam es bereits zu Sturmschäden, ein Zug prallte gegen einen Baum.
Sturmschäden
© Becker&Bredel/dpaIn Friedrichsthal im Saarland blockieren umgestürzte Bäume durch den Orkan "Joachim" mehrere Straßen.

Das Sturmtief Joachim hat Baden-Württemberg erreicht. In Rheinland-Pfalz und auf dem Feldberg im Schwarzwald seien erste Böen der Stärke 12 gemessen worden, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Der DWD gab für ganz Süddeutschland Unwetterwarnungen vor heftigen Schneefällen, Dauerregen und schwerem Sturm heraus.

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El Hierro: Erdbeben in nur 2.000 Meter Tiefe

Was zu erwarten war: Die Erdbeben auf El Hierro sind wieder da, diesmal bedrohlich nahe an der Erdoberfläche.

El Hierro
© Unbekannt
Denn während die bisherigen Beben, die seit Juli konstant erfolgten, meist 20 Kilometer unter der Erde ihr Epizentrum hatten, waren es diesmal nur zwei Kilometer. Das Beben fand in der Nacht zum Donnerstag statt, hatte eine Stärke von 1,9 auf der Richterskala und lag rund fünf Kilometer vor der Küste des Golfotales.

Mit anderen Worten: Das Beben arbeitet sich nach oben. Manfred Betzwieser vom Blog El Hierro kommentiert: "Sollte es sich um keinen Messfehler handeln und sich ein erneutes Beben in dieser geringen Tiefe wiederholen, könnte sich um eine ganz neue Entwicklung der Vulkan-Saga handeln."

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Orkan fegt über Überlingen hinweg

Ein Baum krachte am Mittwoch Mittag bei einem heftigem Unwetter in die Markise der Weinstube Renker. Aufsteller von Geschäften flogen durch die Straßen, und den Regenguss, der gleichzeitig in Überlingen niederging, sintflutartig zu nennen, ist nicht übertrieben.
Durch Orkan entwurzelter Baum
© BastAm Gasthaus Renker entwurzelte der Orkan gestern Mittag einen Baum, der auf die Markise der Gaststätte und einen VW-Bus krachte. Niemand wurde verletzt.

Doch durchnässte Kleidung und umher fliegende Aufsteller sind harmlos im Vergleich zu dem, was das Unwetter am Mittwoch gegen 13.45 Uhr vor dem Gasthaus Renker anstellte. Da kippte ein Baum, der auf der gegenüberliegenden Seite der Krummebergstraße stand, um, riss dabei noch ein paar Pflastersteine mit aus dem Boden und fiel auf die Markise des Gasthaus Renker und auf einen VW-Bus, der vor dem Gasthaus parkte. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr rückte mit einem Zug an, die Polizei sperrte den Bereich ab. In zweistündiger Arbeit zerlegten die Feuerwehrmänner und Mitarbeiter der Stadt Überlingen den Baum in Einzelteile und transportierten ihn ab. Von weiteren Schäden ist der Redaktion nichts bekannt, zumindest wurde die Feuerwehr zu keinen weiteren Einsätzen gerufen.

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Schwaben: Windböe rollt Blechdach wie Konservendose auf

Ein heftiger Sturm ist am Mittwoch über Teile Schwabens hinweggefegt. In Vöhringen (Landkreis Neu-Ulm) hat eine Windböe ein Blechdach aufgerollt wie eine Konservendose. Ein heftiger Sturm ist am Mittwoch über Teile Schwabens hinweggefegt und hat einige Schäden verursacht, deren gesamter Umfang noch unklar ist.
Dachschaden
© Wilhelm Schmid

In der Möslegasse in Vöhringen (Landkreis Neu-Ulm) hat eine Windböe an einem vierstöckigen Mehrfamilienhaus das Blechdach mit einer Fläche von circa 200 Quadratmeter aufgerollt wie eine Konservendose. Das Dach wurde nur noch von den Kaminen gehalten. Die Straße rund um das Gebäude wurde von der Feuerwehr und dem Bauhof weiträumig abgesperrt, weil das Dach herunter zu stürzen drohte. Einzelne Blechteile waren bereits heruntergefallen, hatten aber niemanden verletzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Vöhringen mit ihrer Drehleiter und die Höhenrettungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Balzheim (Alb-Donau-Kreis) waren am Mittwochabend damit beschäftigt, das Dach zu sichern, damit es nicht komplett heruntergeweht wird. Die im Haus lebenden Menschen mussten nicht evakuiert werden.

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Zwei deutlich spürbare Erdbeben in Pongau, Österreich

Epizentrum lag bei Radstadt - Stärke zwischen 5 und 6 auf der Mercalli-Skala

Salzburg - Gleich zweimal hat die Erde am frühen Mittwochnachmittag im Salzburger Pongau in der Region um Radstadt leicht gewackelt. Schäden an Gebäuden sind laut dem Österreichischen Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) bisher keine bekannt. Das Epizentrum des Erdbebens lag wenige Kilometer nördlich von Radstadt, die Ausläufer waren auch noch in St. Johann und nördlich davon für die Bevölkerung spürbar.

Das erste Erdbeben ereignete sich um 13.37 Uhr, es wies eine Magnitude von 3,6 nach Richter auf und war "deutlich spürbar", berichtete die ZAMG auf ihrer Homepage. 16 Sekunden danach kam es noch zu einem etwas stärkeren Erdbeben mit einer Magnitude von 3,8 nach Richter. Der Bereich Ennstal und westlich davon liegt in einer tektonischen Störungszone.