ErdveränderungenS


Cloud Lightning

Unwetterwarnung: Sturmtief „Friedhelm“ nimmt Kurs auf Deutschland

Deutschland steht in den nächsten Tagen der bislang schwerste Sturm des Jahres bevor: Orkantief „Friedhelm“ zieht von Westen heran und bringt im Gefolge Regen, Graupel und Schnee mit sich.

Orkantief „Friedhelm“ hat am Donnerstag vom Atlantik Kurs auf Deutschland genommen. Für die Küsten gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach eine Unwetterwarnung heraus. An der Nordseeküste seien 120 bis 140 Kilometer pro Stunde zu erwarten. Nordfriesland droht eine schwere Sturmflut.

Der Sylt Shuttle der Deutschen Bahn, der als Autoreisezug Sylt mit dem Festland verbindet, schloss von Donnerstagabend bis Freitagvormittag Fahrzeuge mit Gefahrgut, Autos mit Anhänger, Laster mit leeren Anhängern und Campingfahrzeuge von der Beförderung aus. Der letzte Zug um 22.05 Uhr vom Festland auf die Insel entfalle, teilte die Deutsche Bahn mit.

Die stärksten Böen treten auf den Gipfeln der Mittelgebirge auf. Sie sollen Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Stundenkilometern erreichen. Auf dem Weg nach Süden werde sich der Sturm abschwächen. Dort nehme der Wind am Freitag zwar zu, es werde aber nicht ganz so turbulent wie im Norden, so der DWD. Dazu beginnt es zu regnen.

Snowflake

Schwerer Wintersturm fegt über Schottland

GLASGOW - Der erste schwere Wintersturm der Saison ist am Donnerstag über Schottland hinweggefegt.
Starke Sturmböen
© sdaStarke Sturmböen (Symbolbild)

Es seien Windgeschwindigkeiten von mehr als 240 Stundenkilometern gemessen worden, teilte der Wetterdienst mit, der die höchste Alarmstufe Rot ausrief.

Der Sturm verursachte in weiten Teilen des Landes ein Verkehrschaos, in tausenden Haushalten fiel der Strom aus. Tausende Schulen wurden geschlossen, Autofahrer wurden aufgefordert, das Auto stehen zu lassen.

«Wer in diesen Bedingungen fährt, begibt sich in grosse Gefahr», warnte Allan Moffat von der schottischen Polizei. Zahlreiche Zug- und Fährverbindungen zu den Inseln vor der Westküste mussten unterbrochen werden, alle grossen Brücken wurden dichtgemacht. Auch Flüge waren von dem Wintersturm betroffen.

Bizarro Earth

Mindestens fünf Tote bei Überschwemmungen in Venezuela

Caracas (dpa) - Im Nordwesten Venezuelas sind bei Überschwemmungen mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind auch zwei Kinder. Nach Behördenangaben werden elf Menschen vermisst. Auch im Großraum Caracas hatten lang anhaltende Regenfälle in den vergangenen Tagen für Überschwemmungen gesorgt und Straßen und mehrere Metrostationen überflutet. Der Regen soll noch 48 Stunden andauern. Rund 2000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Starke Regenfälle wurden auch im Nachbarland Kolumbien gemeldet.

Bizarro Earth

Erdbeben: Epizentrum in der Region der Azoren

Am 08.12.2011 um 08:54 UTC (07:54 AM Ortszeit) hat sich ein Erdbeben vor den Azoren ereignet. Das Beben hatte eine Stärke von 5,0. Die Bebentiefe lag bei ca. 10 km.

Das Epizentrum befand sich ca. 163 km südlich von Santa Cruz das Flores, Azoren (Portugal), ca. 202 km von Horta, Azoren (Portugal) und ca. 456 km von Ponta Delgada, Azoren (Portugal) entfernt. Bis zur portugiesischen Hauptstadt Lissabon waren es ca. 1.894 km.

Die Azoren sind eine Gruppe von neun größeren und mehreren kleineren portugiesischen Atlantikinseln.
Sie sind Teil des Mittelatlantischen Rückens und liegen auf der Plattengrenze zwischen der Europäischen Platte und der Afrikanischen Platte. Die westlichsten Inseln Flores und Corvo gehören geologisch bereits zur Nordamerikanischen Kontinentalplatte.

Es liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.

Quelle: USGS, Iris.edu, Wikipedia

Snowflake

Wintereinbruch: Sturmfronten und Schnee ziehen über Deutschland

Schneefall
© dpaIm Bergland fällt eine Menge Neuschnee.
Das Wetter schlägt diese Woche Kapriolen: Es wird stürmisch und in den Mittelgebirgen fällt verbreitet Schnee. "Am Donnerstag naht dann das Unheil", warnte Stefan Laps von der Meteomedia Unwetterzentrale im Gespräch mit wetter.info.

Gegen Mittag zieht ein Sturmtief nach Deutschland. "Und das hat es wirklich in sich." Sein Schwerpunkt liegt nördlich einer Linie vom Emsland bis in die Uckermark. Dort sind dann bis ins Flachland orkanartige Böen möglich, ganz im Norden auch Orkanböen. Weiter Südlich muss man immerhin noch mit Sturmböen rechnen.

Schnee kommt allerdings vorerst kein neuer dazu. Am Vormittag fällt kaum Niederschlag, letzte Schneefälle im Osten und Südosten ziehen ab. In der zweiten Tageshälfte ist neuer Regen im Anmarsch, der vor allem im Nordwesten und im Norden herunterkommt.

Blackbox

Geräusch-Phänomen: Rätselhaftes Dröhnen verwirrt Wissenschaftler

Es knallt, dröhnt und wummert - an vielen Orten weltweit erschrecken mysteriöse Geräusche die Menschen. Manche Klänge künden tatsächlich Unheil an, andere gehen mit einem rätselhaften Glühen einher. Geheime Militäraktionen steckten nicht dahinter, beteuern Experten. Doch was dann?
Farbspektrum
© ESA
Zuletzt knallte es Ende November, diesmal in Burlington im US-Bundesstaat Vermont. "Es war so laut, dass unser Haus wackelte", schrieben besorgte Anwohner in den Blog der lokalen Nachrichtenseite. "Es wäre schön zu wissen, was es war, so dass wir uns nicht mehr sorgen müssten", ergänzte eine Bürgerin. Diesmal glauben Wissenschaftler die Ursache zu kennen, vermutlich habe ein schwaches Erdbeben den Lärm verursacht. Doch oft bleibt gerade in den USA die Quelle eines rästelhaften Dröhnens, Brummens oder Knallens unentdeckt.

Das Phänomen beschäftigt viele Orte seit Jahrhunderten. Manchmal sind Gewitter oder Vulkane Schuld, neuerdings auch Militärflugzeuge oder Explosionen. Auf der Herbsttagung der Amerikanischen Geophysikalischen Union (AGU) in San Francisco stellen Forscher der Nasa und anderer Institute diese Woche umfangreiche Schallmessungen vor, die das Rätsel allerdings auch nicht lösen konnten. "Eine große Herausforderung", sagt David Hill vom Geologischen Dienst der USA (USGS), der das Phänomen seit Jahrzehnten erforscht.

Bizarro Earth

Orkanböen über dem Schwarzwald

Furtwangen/Kirchzarten/Freiburg - Sturmböen haben in der Nacht zum Montag in mehreren Regionen Baden-Württembergs Schäden angerichtet. Betroffen waren vor allem die Hochlagen des Schwarzwalds.
Bild
Auf dem Feldberg wurden orkanartige Böen bis zu 155 Stundenkilometern gemessen. Mancherorts gingen heftige Regenfälle und Hagelschauer nieder. In der Nähe des Feldbergs stürzten Felsbrocken von der Böschung auf die Bundesstraße 317. Mehrere Autos wurden beschädigt, als sie darüberfuhren. Ein umgestürzter Strommast setzte in Fahrenbach (Neckar-Odenwald-Kreis) ein Gebüsch in Brand.

Einiges zu tun hatten die Feuerwehren im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald: Genau wie durch die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes angekündigt, traf gegen 3 Uhr ein Sturmtief mit Böen in Orkanstärke auf die Region. Mancherorts knickte der Sturm Bäume, beispielsweise in Freiburg, wo ein Baum über drei geparkte Autos auf einen anderen Baum kippte. Die Freiburger Feuerwehr zersägte den Baum.

Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 5,1 in der Türkei

Ankara (RPO). Der Westen der Türkei ist am Montagmorgen Medienberichten zufolge von einem Erdbeben erschüttert worden. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 5,1, welches sich um 9.17 MEZ ereignete, habe in der Ägäis gelegen.

Das meldete die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf die türkische Erdbebenwarte Kandilli. Die Erdstöße seien bis in die Provinzen Izmir und Aydin zu spüren gewesen.

Der mit dem Katastrophenstab der Regierung zusammenarbeitende Wissenschaftler Orhan Tatar sagte Anadolu, das Epizentrum habe zwischen der türkischen Halbinsel Karaburun und der griechischen Insel Lesbos gelegen.

Bizarro Earth

Großraum Augsburg: Nach Hagel und Sturm kommt jetzt der Schnee

Gewitter, Hagel, Sturm: Das Wetter hat in den vergangenen Stunden teils heftige Kapriolen geschlagen. Der Wetterdienst warnt auch weiter vor schweren Böen.
Bild
© AZ

In der Nacht zum Montag war ein heftiges Gewitter über den Großraum Augsburg gezogen. Blitz und Donner gingen mit starken Regen, teilweise auch mit Hagel und Graupel einher. Größere Schäden verzeichneten Polizei und Feuerwehren jedoch nicht.

Auch in den kommenden Tagen bleibt das Wetter laut Deutschem Wetterdienst wechselhaft und windig. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 300 und 500 Metern, bis in unsere Lagen ist also mit Schnee und Schneeglätte zu rechnen - so wie im Raum Mindelheim, wo am Montagmorgen bereits eine dünne Schneedecke lag. Zudem seien Graupel- und einzelne Schneeschauer möglich.

Bizarro Earth

Baden-Württemberg: Orkanböen werfen Bäume um

Freiburg/Heidelberg/Lörrach - In Teilen Baden-Württembergs haben orkanartige Böen in der Nacht zum Montag kleinere Schäden angerichtet. Besonders betroffen waren die Hochlagen des Schwarzwaldes. In Furtwangen (Schwarzwald-Baar-Kreis) wurden nach Polizeiangaben zwei Menschen leicht verletzt, als eine Fichte auf ihr Auto stürzte. Im Kreis Emmendingen beschädigten drei umgefallene Strommasten ein Auto sowie ein Hausdach. In Mühlacker bei Pforzheim fiel ein Baum auf ein parkendes Auto.
Bild
© dpa

Im Rhein-Neckar-Kreis musste die Bahnstrecke Neckargemünd-Meckesheim aufgrund eines Oberleitungsschadens durch umgestürzte Bäume gesperrt werden. Sie soll erst gegen 9 Uhr wieder freigegeben werden, sagte ein Sprecher der Polizei in Heidelberg. Ein Schienenersatzverkehr werde eingerichtet, mit Behinderungen für Pendler sei zu rechnen.