Erste Zeichen der Schwäche oder einfach nur übergroßer Nationalstolz? Bei einem Staatsbesuch in der vergangenen Woche ist Wladimir Putin während der russischen Hymne in Tränen ausgebrochen. Nicht das erste Mal, dass Russlands Präsident von seinen Gefühlen übermannt wird.


Kommentar: Zum Glück gibt es noch Politiker, die Gefühle besitzen und zeigen, im Gegensatz zur psychopathischen Elite aus dem Westen.


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Russlands Präsident Wladimir Putin scheut bei der Betonung seiner Männlichkeit keine großen Gesten. Man erinnere sich nur an Fotos, die ihn oberkörperfrei in der Wildnis oder beim Reiten zeigen. In der Ukraine-Krise und bei der Annexion der Krim bewies er zudem bisweilen auch politische Härte.


Kommentar: Putin zeigte bisher Menschlichkeit und dass er sich um Menschen Sorgen macht und zur Tat schreiten kann.


Doch nun war auch er, der nicht wenigen Menschen in der Welt im Moment durchaus Angst einjagt, offenbar für einen kurzen Moment nicht mehr Herr seiner Gefühle. Wie die Bild berichtet, brach Putin bei einem Staatsbesuch im mongolischen Ulan Bator in Tränen aus, als die Hymne seines Heimatlandes gespielt wurde. Zu sehen ist dies auch in einem Video des mongolischen Senders "Mongol TV HD" auf YouTube.

Offenbar war Putin dieser Gefühlsausbruch so unangenehm, dass das russische Staatsfernsehen, wie die Bild schreibt“, auf Druck des Kremls die Szenen aus dem russischen Programm schnitt. Im mongolischen TV gab es die Bilder dagegen zu sehen.

Dabei war es nicht das erste Mal, dass Putin in der Öffentlichkeit die Tränen kamen. Vor allem bei seiner Wiederwahl als Präsident im Jahr 2012 ließ er die ganze Welt seine Tränen sehen. Damals wohl Tränen der Freude.

Heute könnten sie auch ein Zeichen für Stress, Einsamkeit und die Probleme seines Landes mit den westlichen Sanktionen sein - das spekuliert zumindest der Russland-Experte Manfred Sapper (Magazin Osteuropa) gegenüber Bild.