In den Ermittlungen in der Ermordung von Nemzow hat die russische Polizei einen Erfolg erzielt und insgesamt fünf Verdächtige festgenommen, wovon einer bereits seine Beteiligung eingestanden hat. Zwei der Mordverdächtigen wurden angeklagt und namentlich genannt. Es handelt sich um Anzor Gubashew und Zaur Dadayew, beide aus der Teilrepublik Inguschetien, dem islamisch geprägten Nordkaukasus, wo sie auch verhaftet wurden. Die anderen drei gelten als Verdächtige. Am Sonntag hat man sie einem Gericht in Moskau vorgeführt. Die Haftrichterin Natalja Muschnikowa sagte aus, Zaur Dadayew sei bisher der erste Geständige.
Die Untersuchungsrichterin sagte: “Dadayews Beteiligung in der Ausführung dieses Verbrechens ist bestätigt, neben seinem eigenen Geständnis, durch die Gesamtheit der Beweise, die in diesem Kriminalfall gesammelt wurden."
Was an diesem Vorgehen der russischen Sicherheitskräfte bemerkenswert ist, im Gegensatz zum Charlie Hebdo Mordanschlag in Paris, wobei man die angeblichen Täter gejagt und erschossen hat,
sind hier die Verdächtigen lebend gefangen und vor Gericht gebracht worden. Was sagt uns das? Mir sagt es,
in Paris handelte es sich um eine False Flag Operation und die designierten Sündenböcke wurde zum Schweigen gebracht. In Moskau handelt es sich um einen "echten" Mordanschlag und man will von den mutmaßlichen Tätern herausfinden, wer sie beauftragt hat, den Mord zu begehen.
Wenn Putin dahinter stecken würde, wie die Westmedien dauernd unterstellen, dann würde die Jagt nach den Tätern dem Muster von Paris folgen. Man findet einen Ausweis im Fluchtfahrzeug als gepflanzter Beweis: "Ei, guck emol do, jetzt hawwe mir di Name und Visage und wisse wer di sind!" Diese nützlichen Idioten setzt man als designierte Sündenböcke ein, die medienwirksam durchs Land gejagt werden, um sie dann, wenn sie sich irgendwo verstecken, mit einer ganzen Salve an Schüssen "leider" niedergestreckt werden müssen.
So sind die eingesetzten Pseudotäter tot und können nicht mehr reden, können nicht einem Gericht oder den Medien erzählen, was wirklich ihre Aufgabe war, nämlich, als Statisten in einer Terrorübung mitzuspielen, für die man sie angeheuert hat. Es gilt nur die offizielle Darstellung der Ereignisse, die Erschossenen waren die Mörder, keine weiteren Ermittlungen mehr notwendig, Fall erledigt und Klappe zu. Wer das offizielle Märchen anzweifelt, ist ein Verschwörungsspinner oder sogar ein Terroristenhelfer.
In diesem Mordfall ist es nicht so passiert, denn die mutmasslichen Täter leben noch und man kann sie befragen, wer hat ihnen den Auftrag gegeben, Nemzow zu ermorden? Ich bezweifle nämlich, ob es sich bei dem Mordmotiv, um einen islamistischen Hintergrund handelt und die Verdächtigen aus eigenen was immer für gearteten religiösen Gründen gehandelt haben. Nein, nach Rücksprache mit Freunden in Russland wurde mir gesagt,
die genannte Gegend des Nordkaukasus ist bekannt für seine Kriminellen, die man für Geld anheuern kann.Es wird wohl behauptet, Nemzow wäre wegen seiner Haltung zum Anschlag auf "Charlie Hebdo" von radikalen Islamisten bedroht worden, denn er hatte sich für das hetzerische Anti-Islam-Magazin stark gemacht. Aber reicht das aus, um ihn ermorden zu wollen?
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Bitte lest als Hintergrundinformation folgenden Artikel: "
Ein Unruhestifter ist US-Botschafter in Moskau". Es handelt sich um John F. Tefft, ein notorischer Unruhestifter und Experte für Regimewechsel. Dieser diplomatische Pitbull hat überall wo er bisher als Botschafter tätig war nur für Ärger gesorgt.
Das US-Regime setzte ihn dort ein, wo man die Menschen gegen die Regierung aufwiegel wollte oder um gegen Russland aufzuhetzen. Offensichtlich ist seine Aufgabe jetzt, die russische Bevölkerung gegen Präsident Putin aufzubringen, damit er gestürzt wird.In Russland zirkuliert deshalb folgender Aussage mit viel Beachtung im Internet: "Seitdem der aktuelle US-Botschafter in Russland angekommen ist, haben sie Nemsow ermordet. Während er in Georgien war haben sie Zhvaniya ermordet, und in der Ukraine Gongadze.
Zufall?"
Alle drei waren prominente Oppositionsfiguren und in jedem Fall hat der Tod für politischer Unruhe gesorgt.Hier ein Zitat von Ian Fleming: "Einmal kann passieren, zweimal ist Zufall, dreimal ist Feindeinwirkung!"
Kommentar: Mehr über den Mord an Nemzow: