„Wir und die Fraktion von ‘Samopomoschtsch‘ haben eine Unterschriftensammlung initiiert. Ich bitte alle Faktionschefs, ihre unter dieses Dokument zu setzen. Wir werden öffentlich bekanntgeben, wer unterschreibt und wer nicht. Denn es muss Schluss damit sein. Mit diesem politischen, korrumpierten Spiel hinter den Kulissen“, sagte Timoschenko.
Kommentar: Diese Aussage Timoschenkos hört sich erst einmal gut an - für jemand Unbedarften. Doch Timoschenko scheint selbst nach der Macht zu greifen und das "korrumpierte Spiel hinter den Kulissen" weiterbetreiben zu wollen. Sie ist nicht so engelhaft wie sie aussieht, sondern moralisch korrupt bis ins Mark.
„Samopomoschtsch“-Chef Oleg Beresjuk bestätigte, seine Fraktion trete für den Rücktritt des Kabinetts ein. Der Vorsitzende der „Radikalen Partei“, Oleg Ljaschko, erklärte, seine Fraktion werde ebenfalls ihre Unterschriften unter diese Initiative setzen. Parlamentschef Wladimir Groisman beauftragte seine Stellvertreterin Oxana Syrojed, die Aktion zu kontrollieren.
„Ich wiederhole erneut: Es müssen (für die Erörterung der Absetzung der Regierung) 150 Abgeordnetenunterschriften zusammenkommen. Diese werden einem Fachausschuss vorgelegt. Ich werde den Auftrag erteilen, diese Frage gemäß der Geschäftsordnung des Parlaments dringend zu erörtern. Es gibt kein anderes Verfahren“, sagte Groisman.
Zuvor am selben Tag hatte der Fraktionsführer der „Volksfront“, Maxim Burbak, einen möglichen Rücktritt der Regierung von Jazenjuk als Plan der russischen Staatsführung zur Destabilisierung der Situation in der Ukraine bezeichnet.
Am Dienstag soll das ukrainische Kabinett vor den Parlamentsabgeordneten über seine Tätigkeit Rechenschaft ablegen.
Am 10. Februar hatten ukrainische Medien unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Quelle aus dem „Block von Petro Poroschenko“ mitgeteilt, dass Poroschenko Jazenjuks Entlassung bereits beschlossen habe.
Am 5. Februar hatte Jazenjuk dem Parlament vorgeschlagen, dem Kabinett die Vertrauensfrage zur Abstimmung vorzulegen.
Mögliche Kaderumbesetzungen in der ukrainischen Regierung hängen mit dem Rücktritt von Wirtschaftsminister Aivaras Abromavicius zusammen. Dieser hatte seine Entscheidung damit begründet, dass die Reformen nur stockend vorankommen und die neuen Eliten dem Anti-Korruptionskampf im Weg stehen.




Kommentar: Falls Timoschenko mit ihrer Kampagne Erfolg hat, wird Jazenjuk nur durch eine andere korrupte Puppe (wie Timoschenko) ersetzt werden, die der Agenda der eigentlichen Strippenzieher des Maidan-Putsches nicht im Weg stehen wird. Daher wird es eine echte Bekämpfung von Korruption nicht geben - das liegt nicht im Interesse und in der Natur von bis ins Mark korrupten Individuen, welche die ukrainische Regierung und die Kreise ihrer westlichen Helfer zersetzen.