Die Autobahnpolizei hat auf der A3 nach „FOCUS“-Online-Informationen acht Rettungswagen gestoppt. Bei den Insassen soll es sich um mutmaßliche Salafisten handeln. Die ein Dutzend Männer waren offenbar auf dem Weg in die Türkei.

rettungswagen
© Ralf Rohrmoser-von Glasow
Es handele sich bei den Fahrzeugen sowohl um ausrangierte deutsche als auch ausländische Rettungswagen. „In den Autos befindet sich Kleidung für Frauen und Kinder sowie Babynahrung und andere Hilfsgüter“, sagte ein Polizeisprecher. Die Fahrzeuge seien Beamten der Autobahnpolizei am Rastplatz Logebachtal bei Bonn aufgefallen. Sie hätten die Fahrzeuge durchsucht.


Kommentar: Die Hilfsgüter hören sich nicht nach Terroristen an und es waren garantiert auch keine.


Zunächst habe es bei den Kontrollierten einen gewissen Widerstand gegeben. Der Polizeisprecher führte das aber auf das plötzliche Medieninteresse auf dem Rastplatz zurück. „Wir waren immer Herr der Lage“, sagte er. Nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeigers sei der Konvoi möglicherweise der Salafistenszene um den Hassprediger Pierre Vogel zuzordnen.

Einsatz abgeschlossen

„Der Einsatz ist inzwischen beendet“, teilte ein Sprecher der Kölner Polizei auf Nachfrage von FOCUS Online mit. Alle Fahrzeuge durften weiterfahren.

Die insgesamt 13 Männer hätten glaubhaft vermittelt, dass das Material in die Türkei gebracht werden solle, um es an Hilfsorganisationen zu übergeben.


Kommentar: Da haben die Medien mal wieder bewusst aus einem üblichen Polizeieinsatz einen großen Hype erzeugt.


Strafrechtliche oder polizeirechtliche Gründe, sie an der Weiterfahrt zu hindern, hätten nach der Kontrolle nicht vorgelegen. Nach Feststellung der Personalien habe sich die Kolonne wieder in Bewegung setzen können.

cvh/hej