Die SPD fordert nach den Anschlägen in Brüssel mehr Geld zur Terrorbekämpfung und für die innere Sicherheit. "Was wir in der Finanzplanung bis 2020 beschlossen haben, geht in die richtige Richtung, reicht aber bei weitem nicht aus", sagteder SPD-Chefhaushälter Johannes Kahrs der Welt.
So könnten die 3000 neuen Stellen bei der Bundespolizei nur der Anfang sein. "Allein im Bereich der Ordnungsaufgaben der Bundespolizei sehe ich einen zusätzlichen Bedarf von rund 11.000 Stellen", sagte Kahrs. Für eine bessere Sicherung der Grenzen brauche es zudem 3000 zusätzliche Kräfte, für die Sicherheit im Luftverkehr seien 5000 Mann mehr nötig, und der Zoll müsse um 2500 Kräfte aufgestockt werden, um der gestiegenen Gefährdung durch Organisierte Kriminalität und Terrorismus Rechnung zu tragen.
Kommentar: Das macht insgesamt 24.500 neue Stellen, was sicherlich für die Arbeitslosenquote hilfreich ist. Doch diese Personen müssen auch erst einmal ausgebildet werden und die Gefahr besteht zusätzlich, dass die bereits manchmal fragwürdige Qualität der Polizei darunter leiden wird. Und das Wichtigste: Erhöhte Sicherheit stellt keinen Schutz dar, da die Anschläge von Profis durchgeführt werden, um genau das zu erreichen: Mehr Sicherheit und Kontrolle über Menschen.
Union: Gibt bereits Milliardenprogramm
Unterstützung bekommt Kahrs von den Grünen: "Dass die Personalsituation der Bundespolizei verbessert werden muss, ist nicht erst seit gestern bekannt und muss dringlich angegangen werden", sagte die Grünen-Haushaltspolitikerin Anja Hajduk. "Bisher ist im Eckwertebeschluss des Bundesfinanzministeriums noch nicht absehbar, dass dafür ausreichend Rechnung getragen ist."
"Ein Milliardenprogramm für die innere Sicherheit gibt es bereits", sagte dagegen Unions-Chefhaushälter Eckhardt Rehberg. So seien in den nächsten vier Jahren zusätzliche zwei Milliarden Euro für innere Sicherheit eingeplant. Die Bundespolizei habe im Vergleich zum Vorjahr 1600 neue Stellen und 500 Millionen Euro mehr erhalten. Das Bundeskriminalamt wurde um gut 300 Stellen aufgestockt. Und auch die Nachrichtendienste seien gestärkt worden, so Rehberg.




es ist bedenklich das den sozialdemokraten nach einem anschlag nur die aufstockung der sicherheitspersonal in den sinn kommt,sicher braucht man auch mehr personal aber genauso wichtig ist eine reibungslose zusammenarbeit auf europäischer ebene nötig-es ist aber genauso nötig ein europäisches sozialprogramm aufzulegen um den radikalen kräfte den nährboden zu entziehen,zur finanzierung könnte man den aufstockungsbetrag für das aufkaufprogramm der ezb verwenden-eine kombination dieser drei vorschläge würde die grundlage für eine stabile europäische union sein,den wenn man immer nur die sicherheitsvorschriften weiter verschärft dann wird man am ende die unfreiheit bekommen-