Russland will laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Beziehungen mit der Türkei wiederherstellen, doch hat Ankara noch „keine konkreten Schritte“ dazu unternommen.

© Sputnik/Alexej Druschinin
Wir haben keine Entschuldigungen gehört. Es wurde keine Bereitschaft geäußert, den Schaden zu ersetzen. Wir hören Erklärungen über den Wunsch, die Beziehungen wiederherzustellen. Wir wollen die Beziehungen ebenfalls wieder gutmachen.
Doch sind wir nicht diejenigen, die sie ruiniert haben. Wir haben alles gemacht, um die russisch-türkischen Beziehungen im Laufe von Jahrzehnten auf ein beispielloses Niveau der Partnerschaft und der Freundschaft anzuheben“, sagte Putin bei seinem Auftritt in Athen.
Diese Freundschaft zwischen russischen und türkischen Bürgern habe tatsächlich ein hohes Niveau erreicht, was Moskau sehr zu schätzen gewusst habe. Doch dann sei alles zerstört worden. „Wozu das alles gemacht wurde, kann ich immer noch nicht verstehen“, so Putin weiter.
Russlands Staatschef betonte, es müssten neben reinen Erklärungen über die Absicht, die Beziehungen wiederherzustellen, auch
konkrete Schritte in dieser Richtung seitens Ankaras unternommen werden.
„Wir bleiben im Kontakt mit den Vertretern der türkischen Seite. Sie kennen unsere Position“, schloss Putin.
Die Beziehungen zwischen Moskau und Ankara stecken seit dem 24. November 2015 in der Krise, nachdem ein türkischer Kampfjet F-16 in Syrien einen russischen
Su-24-Bomber abgeschossen hatte. Wladimir Putin nannte dies einen
„Stoß in den Rücken durch Helfershelfer der Terroristen“ und verfügte Maßnahmen zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit sowie spezielle Wirtschaftsmaßnahmen gegen die Türkei.
Kommentar: Wieder einmal ist es Putin, der Größe beweist und seinen Willen zur Zusammenarbeit wiederholt bekräftigt - auch bei Staaten, die mit der USA verbündet und ganz klar gegen Russland und auch gegen die Interessen der Weltbevölkerung handeln. Er bietet stets die Möglichkeit zu einer Lösung der Probleme, wohlwissend um ihren Ursprung, wenn die andere Seite nur ebenfalls die entsprechenden Schritte tut. Und er hat ganz Recht, dass es an der türkischen Regierung liegt, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen. "An ihren Früchten sollst du sie erkennen" - alles andere wäre beim Umgang mit pathologischen Individuen lebensmüde. Ob die unter US-Herrschaft stehenden Staaten "hören" und "sehen" können, welche Möglichkeiten für eine bessere Welt sich damit eröffnen könnten, bleibt leider äußerst zweifelhaft.
Kommentar: Wieder einmal ist es Putin, der Größe beweist und seinen Willen zur Zusammenarbeit wiederholt bekräftigt - auch bei Staaten, die mit der USA verbündet und ganz klar gegen Russland und auch gegen die Interessen der Weltbevölkerung handeln. Er bietet stets die Möglichkeit zu einer Lösung der Probleme, wohlwissend um ihren Ursprung, wenn die andere Seite nur ebenfalls die entsprechenden Schritte tut. Und er hat ganz Recht, dass es an der türkischen Regierung liegt, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen. "An ihren Früchten sollst du sie erkennen" - alles andere wäre beim Umgang mit pathologischen Individuen lebensmüde. Ob die unter US-Herrschaft stehenden Staaten "hören" und "sehen" können, welche Möglichkeiten für eine bessere Welt sich damit eröffnen könnten, bleibt leider äußerst zweifelhaft.