
Der Wert schwankte in den vergangenen acht Jahren zwischen 9 und 10,4 Milliarden Euro. Auf die Zahlen aufmerksam gemacht hat die Linke im Bundestag. Fraktionsvize Sabine Zimmermann sagte: "Milliardenbeträge aus Steuermitteln werden aufgewendet, um nicht existenzsichernde Arbeit aufzustocken."
2015 gab es durchschnittlich 1,03 Millionen Bedarfsgemeinschaften mit mindestens einem abhängigen Erwerbstätigen. Seit Jahren liegt der Wert über eine Million.
In den Jahren von 2007 bis 2015 wurden insgesamt 87,5 Milliarden Euro an Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften mit mindestens einem abhängigen Erwerbstätigen gezahlt.
Zimmermann sprach von einer "verdeckten Subventionierung von Lohndumping". Niedriglöhne, Teilzeit und Minijobs seien die Ursache. Die Regierung forderte sie auf, prekäre Beschäftigung zurückzudrängen.
Am Montag war bekannt geworden, dass trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs mehr als 1,9 Millionen Kinder in Deutschland in Armut leben. Besonders häufig betrifft die Kinderarmut den Nachwuchs von Alleinerziehenden oder kinderreichen Familien. Eine Mehrheit der sieben bis 15-Jährigen ist drei Jahre oder länger auf Sozialleistungen angewiesen.
DPA, N24



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