Teil 3: Irdische Auswirkungen der Annäherung von Nemesis und seinem begleitenden Kometenschwarm

Kapitel 26: Hurrikans, Blitze und Tornados

Einleitung

Die Anhäufung von Kometenstaub in der Erdatmosphäre spielt eine wichtige Rolle bei der Zunahme von Tornados, Zyklonen, Hurrikans und den damit verbundenen Regenfällen, Schneefällen und Blitzen. Um diesen Mechanismus zu verstehen, müssen wir erst die elektrischen Eigenschaften von Hurrikans, Tornados und Zyklonen verstehen, welche eigentlich Erscheinungsformen desselben elektrischen Phänomens auf verschiedenen Größenordnungen oder Energieniveaus sind. Wegen dieser Ähnlichkeit werden wir diese drei Phänomene in der folgenden Erörterung zusammenfassend als "Luftwirbel" bezeichnen.

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Abbildung 130: Eine Wasserhose zusammen mit einem Blitz

McCanney beschreibt die elektrische Natur von Hurrikans in diesen Worten:
Ein einfaches Modell zeigt, dass sich diese [tropischen] Stürme bildeten, wenn elektrische Ströme eine Verbindung zwischen der Ionosphäre und der Oberseite der Wolken aufbauten. [. . .] der Grund weshalb Hurrikans [an] Energie verloren wenn sie auf Landmassen trafen ist, dass der antreibende elektrische Strom von der Ionosphäre zu den Oberseiten der Wolken und der Erdoberfläche keine Verbindung mehr hatte (Anode), während [die Hurrikans] über dem Meer riesige Oberflächenbereiche an ionisierter Luft von der Meeresoberfläche durch eine zentrale Säule nach oben sogen (wobei der drehende Wirbel von der feuchten Luft verursacht wurde, die "in dem Abfluss" aufstieg), während das Land dem Strom eine "Erdung" bot und deshalb die Stromquelle des Sturmes unterbrach. [. . .] Ich habe auch berechnet, dass es der Warmwasser-Theorie über die Entstehung von Hurrikans an genügend Energie fehlt, um die Energie in diesen gewaltigen Stürmen zu erklären. Wir haben später Hurrikans auf dem Mars beobachtet, auf dem es überhaupt kein Wasser gibt. Offensichtlich funktioniert das Warmwasserkonzept nicht. [. . . ]491
Aus dieser Perpektive sind Luftwirbel einfach Erscheinungsformen elektrischer Entladungen zwischen der Ionosphäre und der Erdoberfläche. Abbildung 130 zeigt eine Wasserhose und einen Blitz, die am selben Ort zur selben Zeit stattfinden. Diese Beobachtung legt in der Tat die Schlussfolgerung nahe, dass der elektrische Potentialunterschied zwischen den Wolken oben im Bild, und der Wasseroberfläche unten im Bild, sowohl den Blitz als auch den Tornado mit Energie versorgt.

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Abbildung 131: Einfluss von atmosphärischem Staub auf die Häufigkeit von "Luftwirbeln" und Blitzen
Entladungshäufigkeit

Wenn Luftwirbel durch Elektrizität angetrieben werden, wie können wir dann die Zunahme ihrer Häufigkeit erklären, wenn die Sonnenaktivität zugleich abgenommen und das atmosphärische elektrische Feld sich folglich abgeschwächt hat492? Während sich das atmosphärische elektrische Feld tatsächlich insgesamt abgeschwächt hat, muss ein anderer Umstand in Betracht gezogen werden: Die Zunahme der atmosphärischen Staubdichte493 reduziert die elektrische Leitfähigkeit der Atmosphäre.494 Die Leitfähigkeit in der Atmosphäre ist auf die Beweglichkeit kleiner Ionen zurückzuführen. Wenn Staub vorhanden ist, verbinden sich diese Ionen mit den relativ großen Staubpartikeln anstatt sich frei zu bewegen und büßen somit ihre Beweglichkeit ein, woraus wiederum die Abnahme der atmosphärischen Leitfähigkeit resultiert.495In den zwei Diagrammen in Abbildung 131 werden die Auswirkungen von wenig Atmosphärenstaub (links) und erhöhten Werten von Atmosphärenstaub (rechts) miteinander verglichen. Auf der linken Seite nimmt die Spannung zwischen einer lokalen Region der Atmosphäre und der Erdoberfläche wegen der Schönwetter-Zirkulation langsam zu: Elektronen bewegen sich frei, um die Potentialunterschiede auszugleichen. Auf der rechten Seite ist die Schönwetterzirkulation wegen der vom Staub verursachten eingeschränkten Leitfähigkeit eingeschränkt. Elektronen können sich nicht frei bewegen, sie werden von Staubpartikeln eingefangen. Deshalb bauen sich lokale elektrische Ladungen schneller auf und resultieren somit in der Zunahme der Häufigkeit der Entladungen.Diese zusätzliche Eigenschaft von Staubpartikeln - ihre Fähigkeit, eine elektrische Ladung zu tragen - bedeutet, dass Staubansammlungen in beliebigen Gebieten der Atmosphäre möglicherweise gewaltige elektrische Ladungen aufweisen können, welche sich von den Ladungen angrenzender Gebiete, der Ionosphäre und der Erdoberfläche unterscheiden können. Dies legt nahe, dass alle Arten von Blitzen und Luftwirbeln in der Häufigkeit und geografischen Reichweite zunehmen sollten.
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Abbildung 132: Häufigkeit tropischer Stürme (1851–2008).
Abbildung 132 basiert auf einer wissenschaftlichen Arbeit, die von Robert Lund, Professor für Mathematik an der Universität Clemson, veröffentlicht wurde. Er untersuchte Veränderungen in den aufgezeichneten Zyklen der tropischen Stürme im Nordatlantik zwischen 1851 und 2008.496 Seine Untersuchungen zeigen eine zunehmende Häufigkeit von tropischen Stürmen, die Mitte der Achtziger begann (blaue ansteigende Linie) und bis heute andauert.

Das Ausmaß der Entladung

Während Luftwirbel (Tornados und Hurrikans) seit Ende der Achtziger häufiger geworden sind und wegen der anhaltenden Zunahme atmosphärischen Kometenstaubs auch in den kommenden Jahre häufiger werden sollten, müsen sehr starke Entladungen, wie z.B Hurrikans der Kategorie 5, nicht zwangsläufig zunehmen.

Hurrikans der Kategorie 5 können tagelang andauern und ermöglichen gewaltige Energieübertragungen (Ladungsausgleich) zwischen der Ionosphäre und der Erdoberfläche. Die Hauptenergiequelle für große Hurrikans ist also der elektrische Potentialunterschied zwischen der Erde und ihrer Ionosphäre. Eine verringerte Sonnenaktivität führt zu einer weniger (positiv) geladenen Ionosphäre und somit zu einem verringerten Potentialunterschied zwischen der Ionosphäre und der Erde, was wiederum zu weniger häufig auftretenden Hurrikans der Kategorie 5 führt. Nachdem er die Aufzeichnungen der tropischen Stürme der letzten 150 Jahre studiert hatte, gelangte Robert Lund zu einer ähnlichen Schlussfolgerung bezüglich der Stärke der Stürme:
"Dass ist ein wichtiger Druckpunkt im Argument für die globale Erderwärmung", sagte Lund. "Klimatologen, die dem US-Senat Bericht erstatteten, sagten noch in diesem Sommer das genaue Gegenteil von dem, was wir herausgefunden haben. Viele Forscher haben weiterhin behauptet, dass die erwärmenden Gewässer des Atlantiks die Stärke dieser Stürme erhöht. Wir haben dafür keinerlei Beweise gefunden, dennoch beobachten wir, dass die Anzahl der Stürme in letzter Zeit zugenommen hat." Die Studie präsentiert eine der ersten rigorosen statistischen Bewertungen zu diesem Thema, inklusive einberechneten Unsicherheitsmargen. 497
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Abbildung 133: Jährliche Anzahl tropischer Stürme (blau) verglichen mit der jährlichen Anzahl starker Hurrikans (rot) (1970-2012)
Lunds Stellungnahme scheint von den jüngsten statischen Daten bestätigt zu werden, die von Dr. Ryan N. Maue zusammengetragen wurden: Abbildung 133 bestätigt Lunds Beobachtung einer Zunahme der Anzahl tropischer Stürme (blaue ansteigende Linie - lineare Regression) seit den Achtzigern, während die Häufigkeit starker Hurrikans relativ stabil geblieben zu sein scheint (rote waagerechte Linie - lineare Regression).Die Studie über die Tornadostatistiken in den USA führt zu einem ähnlichen Ergebnis. Abbildung 134 wurde aus Daten, die die NOAA gesammelt hat, zusammengestellt.498 Während die Gesamtanzahl an Tornados eine insgesamt gleichbleibende Zunahme seit 2002 aufweist (grüne senkrechte Balken und grüne Kurve), blieb die Anzahl der starken Tornados (Balken und Linie in violett) relativ konstant. Als Ergebnis hat der Prozentsatz der heftigen Tornados abgenommen.499 Wie wir bereits zuvor erörtert haben,500 könnten zwei entgegengesetzte Faktoren die Sonnenaktivität regulieren. Auf der einen Seite würde ein sich annähernder Zwillingsstern (Nemesis) wegen der "Erdung" zu einer eher verringerten Aktivität der Sonne führen; auf der anderen Seite würde ein begleitender Kometenschwarm wegen der von Kometen ausgelösten solaren Entladungen eher dazu tendieren, die Sonnenaktivität zu verstärken.

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Abbildung 134: Jährliche Anzahl von Tornados (1975–2011) und jährliche Anzahl F3+ Tornados (1950–2011).
In den letzten Jahren ist die Sonne jedoch ungewöhnlich ruhig, was darauf hinweisen könnte, dass der Erdungsfaktor von Nemesis insgesamt stärker ist als der Faktor der Entladungen durch Kometen. Daraus resultiert vermutlich eine verringerte Häufigkeit großer Hurrikans (da, wie oben dargestellt, die Sonnenaktivität der Haupteinflussfaktor für große Hurrikans ist). Jedoch ist dies nicht immer der Fall: die Sonne kann immer noch große Aktivitätsspitzen aufweisen.

Im Jahr 2013 erlebte die Sonne in der Zeitspanne vom 25. Oktober bis zum 19. November einen heftigen Anstieg der Aktivität, mit acht Sonneneruptionen502 der Klasse X501. Und dennoch erlebte die Sonne in den vorangehenden zwei Jahren nur durchschnittlich 0,5 Sonneneruptionen der Klasse X pro Monat.503

Die Enstehung von Taifun Haiyan, welcher im November 2013 Teile der Philippinen verwüstete, scheint mit der großen und ungewöhnlichen Sonnenaktivität im Einklang zu stehen, die zu dieser Zeit stattfand.

Da wir wissen, dass Sonnenwinde zwei bis vier Tage brauchen um die Erde zu erreichen, ist es interessant, dass Haiyan als tropischer Sturm am 2. November entstand (möglicherweise ausgelöst durch die X2,3 Sonneneruption, die am 29. Oktober stattfand). Am 5. November war er bereits ein Taifun der Kategorie 5. Am 7. November verstärkte sich der Taifun noch weiter (möglicherweise verstärkt durch die X3,3 Sonneneruption vom 5. November) mit einminütig andauernden Windböen von bis zu 325km/h.504 An genau demselben Tag erreichte er zum ersten Mal Land, ohne an Stärke einzubüßen. Damit wurde er zum stärksten Sturm seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der jemals auf Land getroffen ist.505
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Abbildung 135: Satellitenbild des Taifun Haiyan
Was könnte die Erklärung für diese Steigerung der Sonnenaktivität sein, welche die ansonsten ruhige Sonne überwältigt, und deren Ruhe durch die theoretisch angenommene Erdung von Nemesis bedingt ist?Tatsächlich wurden zu dieser Zeit eine große Anzahl aktiver Kometen in der Nähe der Sonne beobachtet. Am 21. November waren 17 Kometen506 mit kleinen Teleskopen sichtbar, von denen fünf507 eine Magnitude zwischen 4 und 7,5 aufwiesen und mit Ferngläsern oder dem nackten Auge gesehen werden konnten.508

Die Situation war ziemlich ungewöhnlich da, (inmitten der oben erwähnten siebzehn Kometen) die zwei hellsten Kometen mit dem Namen ISON (2012 S1) und Lovejoy (2013 R1) nicht dem üblichen Jupiter-Orbit folgten. ISON und Lovejoy sind zwei sehr langperiodische Kometen. Lovejoys Umlaufzeit beträgt 10 371 Jahre und ISONs Umlaufzeit ist immer noch unbekannt, aber seine Exzentrizität weist darauf hin, dass es sich um einen "einmalig erscheinenden" Kometen handeln könnte, der nie wieder in unserem Sonnensystem zu sehen sein wird.509Kometen mit lang gestreckten Umlaufbahnen sind die elektrisch aktivsten. Im Gegensatz zu Kometen mit einer Jupiterumlaufbahn, sind Kometen dieser Art stark negativ geladen, weil sie von den negativ geladenen äußeren Regionen des Sonnensystems kommen und in einer fast geraden Linie auf die positiv geladene Sonne und ihrem umgebenen Raum zurasen. Aus diesem Umstand resultiert die Helligkeit dieser Kometen (wegen dem elektrischen Stress) und die Spitzen der Sonnenaktivität (durch die elektrische Entladung der Sonne, die durch diese sehr aktiven Kometen hervorgerufen wird).
© NASA-CIOC
Abbildung 136: Bild von den Stereo-Satelliten der NASA, auf dem 3 aktive Kometen (rote Kreise) in der Nähe der Sonne zu sehen sind: 2P/Encke, ISON und Lovejoy verursachten starke Sonneneruptionen
Abbildung 136 ist ein Standbild von einem Video, das durch eine Stereo Raumsonde der NASA aufgezeichnet wurde. Wenn Sie dieses Video510 betrachten, welches sich über den Zeitraum vom 19. November bis 22. November erstreckt, können Sie sehen, wie eintreffende Kometen eine beachtliche Sonneneruption auslösen können.

Nachdem wir jetzt ein besseres Verständnis der möglichen Ursache dieser plötzlichen Spitze der Sonnenaktivität und ihren Einfluss auf Wetterphänomene haben, kehren wir nun zu Hurrikans und Tornados zurück. Trotz des heftigen Taifuns Haiyan, und selbst wenn wir seine Energie mit berücksichtigen, war der Accumulated Cyclone Energy (ACE) Index - mit 74% - immer noch unter den Normalwerten und der niedrigste Wert seit den Siebzigern.511 Wie Sie in Abbildung 137 sehen können, zeigen sowohl die globalen Daten (blaue Linie) und die der Nordhalbkugel (schwarze Linie) seit etwa 1998 einen allgemeinen Abwärtstrend im ACE und einen kontinuierlichen Rückgang seit 2006.

Laut der Mainstream-Wissenschaft entstehen Hurrikans durch feuchte warme Luft, die von der Erdoberfläche aufsteigt und dann durch die Corioliskraft512 zu wirbeln beginnt, um schließlich zu kondensieren und Wolken zu bilden. Aber wie so oft bei Mainstream-Erklärungen gibt es einige "Anomalien", die nicht zu dem vorgeschlagenen Modell passen. Laut der vorherrschenden Wetterwissenschaft kann sich kein Hurrikan am Äquator bilden,513 weil: 1) die Corioliskraft bei solch niedrigen Breitengraden sehr schwach ist und 2) die Corioliskraft auf der Südhalbkugel entgegengesetzt zu der auf der Nordhalbkugel ist. Dieser Gegensatz würde dazu führen, dass jeder Zyklon aufspalten wird, der sich über der Linie des Äquators ausbreitet.
© Weatherbell.com
Abbildung 137: Global aufgebaute Energie tropischer Zyklone (1972–2014).
Am 27. Dezember 2001 bildete sich jedoch Taifun Vamei514 am Äquator und zeichnete sich durch eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn auf beiden Seiten des Äquators aus. Falls die Corioliskraft der einzige Faktor wäre, der Hurrikans zum Drehen bringt, dann wäre Taifun Vamei und seine äquatoriale Position schlicht unmöglich.Betrachten wir nun die feuchte Luft selbst, die als die Energiequelle der Hurrikans betrachtet wird. Der zweite Hurrikan der Saison von 1971 (der keinen Namen hatte und deshalb nachfolgend mit "Hurrikan #2" bezeichnet wird) bildete sich am 29. Juli 1971 östlich von Bermuda.515 Er bewegte sich nach Nordosten und begann stärker zu werden, obwohl er sich über immer kälterem Gewässer bewegte. Als der Sturm an einer Bohrinsel 200 Seemeilen (370 km) vor Neufundland516 vorbeizog, erreichten seine Winde 204,4 km/h (127mph).517 Der Radius der maximalen Windgeschwindigkeiten betrug etwa 35 Meilen.518 Hurrikan #2 hatte alle charakteristischen Merkmale eines Hurrikans als er sich auf 46° nördlicher Breite befand (vor der Ostküste von Kanada519), wo das Wasser im Juli eine durchschnittliche Temperatur von 12° Celsius520 hat. Zu dieser Zeit war das Wasser sogar fünf Grad kälter als die Luft.521 Den Lehrbüchern zufolge hätte Hurrikan #2 niemals entstehen können.
© CRISP/National University of Singapore
Abbildung 138: Satellitenbild von Taifun Vamei am 27. Dezember 2001.
Ein sogar noch bemerkenswerteres Beispiel kommt vom Mars, einem Planeten der überhaupt kein Meer besitzt und welcher nichtsdestotrotz regelmäßig Hurrikans erlebt. Diese Hurrikans wurden erstmalig 1979 von der Voyager Raumsonde522 beobachtet. Im Jahr 1999 beobachtete Hubble auf dem Mars einen massiven Hurrikan, der monatelang andauerte. Seine Größe war fast viermal größer als der Bundesstaat Texas (siehe Abbildung 139).Schlussendlich zeigt Taifun Vamei, dass die Corioliskraft wahrscheinlich nicht die Hauptkraft ist, die Hurrikans dazu veranlasst sich zu drehen. Und "'Hurrikan # 2" sowie die Hurrikans auf dem Mars widerum zeigen, dass warmes Wasser nicht der Hauptfaktor sein kann, der Hurrikans antreibt.

Die elektrische Dimension von Hurrikans und Blitzen

Elektrizität scheint eine große Rolle bei den Luftwirbel-Phänomenen zu spielen, einschließlich Hurrikans. Um diese elektrischen Phänomene besser zu verstehen, betrachten wir zunächst Blitze, welche, wie wir schon bald sehen werden, mit Hurrikans, Tiefdruckgebieten, Tornados und ihren begleitenden Wolkenmassen in einer engen Beziehung stehen.Am häufigsten geschehen Blitze in der Nähe des Äquators am Ende des Tages.523 Diese Zeit und diese Region stimmt mit der höchsten elektrischen Ladung der Ionosphäre überein. Tatsächlich ist die innertropische Zone unmittelbar dem Sonnenwind ausgesetzt, der während des Tages auf die Ionosphäre trifft, bis sie am Abend nach einem vollen Tag die maximale Ladung an direkter Sonneneinstrahlung erreicht hat. Zusätzlich ist bei der innertropischen Zone die atmosphärische Leitfähigkeit am niedrigsten.524 Daher kann die Atmosphäre in dieser Region einen sehr hohen Ladungsunterschied zwischen der Ionosphäre und der Erdoberfläche aufweisen, was zu heftigen Entladungen führt (Blitzen), anstatt einem Ladungsausgleich bei schönem Wetter.
© Hubble/NASA
Abbildung 139: Ein Hurrikan, der sich am 27. April 1999 um den Nordpol des Mars geschlängelt hat.
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Abbildung 140: Häufigkeit von Blitzen weltweit
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Abbildung 141: Der Prozess der Blitzentstehung
Die zwei Illustrationen in Abbildung 141 stellen Wolkenformationen dar, gefolgt von einer Entladung durch einen Wolken-zu-Boden-Blitz. Die sechs Schritte in dem unten aufgeführten Prozess entsprechen den roten Zahlen.

Obere Zeichnung:


1) Der protonenreiche Sonnenwind katapultiert positiv geladene Teilchen in die Ionosphäre der Erde.
2) Während die positive Ladung der Ionosphäre zunimmt, beginnt sie, die Elektronen der Erdoberfläche anzuziehen.525
3) Die Elektronen der Erdoberfläche steigen auf und werden von sich langsam bewegenden atmosphärischen Teilchen eingefangen (Staub, Tröpfchen).
4) Auf ähnliche Weise werden Protonen der Ionosphäre von der negativen Ladung der Erde angezogen und beginnen in der Atmosphäre abzusinken, um schließlich von atmosphärischen Teilchen eingefangen zu werden.526

Untere Zeichnung:

5) Der aufwärts gerichtete Elektronenfluss erzeugt eine elektronenarme Region auf der Erdoberfläche (positiv geladene Region innerhalb der roten Linie) und einen elektronenreichen Bereich an der Unterseite der Wolken.
6) Wenn der elektrische Potentialunterschied groß genug ist, folgt ein Blitzeinschlag, der einen massiven Elektronenfluss zurück zur Erde befördert, welcher die elektrischen Ladungen zwischen der Unterseite der Wolkenmasse und der örtlich positiv geladenen Region auf der Erdoberfläche wieder ausgleicht.

Blitze und Hurrikans scheinen ähnliche Prozesse der Ladungsausgleichung zu sein. Blitze gibt es hauptsächlich über dem Festland und sie sind weit weniger häufig über den Meeren zu beobachten.527 Dies könnte an dem Unterschied zwischen der Leitfähigkeit der Erde und der Leitfähigkeit des Meeres liegen. Wenn Elektronen anfangen vom Ozean aufwärts zu fließen, verhindert gewöhnlich die hohe Leitfähigkeit von Salzwasser 528 die Bildung von elektronenarmen Regionen, welche eine der Ursachen von Blitzen sind. Wenn jedoch der aufwärts gerichtete Fluss von Elektronen über dem Festland auftritt, ermöglicht die schlechte Leitfähigkeit des Bodens 529 die Bildung von elektronenarmen Gebieten, welche Blitzentladungen auslösen und aufnehmen.

In Bezug auf die Lage sind Hurrikans das Gegenteil von Blitzen: sie treten zumeist über dem Meer auf und werden gewöhnlich schwächer oder klingen ab, wenn sie auf Land treffen. Wenn ein gewaltiger Fluss von Elektronen über dem Meer nach oben gezogen wird, kann die hohe Leitfähigkeit von Salzwasser freie Elektronen von allen angrenzenden Regionen bereitstellen und leiten, um auf diese Weise den Hurrikan mit einer fast endlosen Zufuhr von Elektronen anzutreiben. Wenn der Hurrikan das Land erreicht, ist die Elektronenzufuhr durch die schlechte Leitfähigkeit des Bodens begrenzt und der Hurrikan wird schwächer.

Die Karte auf Abbildung 142 zeigt die Laufbahnen der 14 aufgezeichneten Hurrikans im Jahr 2000. Alle Hurrikans, die die Küste erreichten, "klangen" bald danach "ab". Beachten Sie, dass die Regenfälle, die gewöhnlich Hurrikane begleiten, ebenfalls am Ladungsausgleichsprozess beteiligt sind.Wenn ein Wassertropfen zu Boden fällt, kann dieser Elektronen von der Unterseite der Wolken oder der Region darunter einfangen. Auf diese Weise trägt dieser Tropfen eine negative Ladung zum Boden und gleicht so elektrische Potentialunterschiede aus, ähnlich wie die Blitze. Aus diesem Blickwinkel betrachtet werden Blitze und Regen von einem atmosphärischen elektrischen Feld verursacht und beide führen zu einem Ladungsausgleich zwischen der Oberfläche der Erde und ihrer Atmosphäre. Beachten Sie, dass das atmosphärische Feld einen Einfluss auf die Bildung und Größe von Regentropfen hat.

In Abbildung 143530 wurde ein dünner Wasserstrahl durch eine mit einem Wasserhahn verbundene Injektionsnadel erzeugt. Links wurde kein elektrisches Feld induziert. Dort nahm der Wasserstrahl die Form eines feinen Nebels aus kleinen Tröpfchen an. Rechts wurde ein elektrisches Feld am Wasserstrahl induziert, was die Bindung der Tröpfchen miteinander auslöste und die darauffolgende Bildung von großen Wassertropfen. Dieses Experiment ist den Vorgängen in Wolken sehr ähnlich, bei denen Wassertröpfchen dazu neigen, sich an dem atmosphärischen elektrischen Feld auszurichten und einander anzuziehen, woraufhin immer schwerere Wassertropfen gebildet werden.
© met.inf.cu
Abbildung 142: Bahnverlauf der 14 Hurrikans, die im Jahr 2000 registriert wurden
© Pierce Bounds
Abbildung 143: Einfluss des elektrischen Feldes auf die Größe von Wassertropfen.
Durch die oben angeführten Daten können wir feststellen, dass Blitze und Hurrikans sehr ähnliche elektrische Phänomene sind. Hurrikans sind in Hinsicht auf die Meeresoberfläche das was Blitzschläge in Bezug auf die Erdoberfläche sind. Beide Phänomene werden durch nach oben fließende Elektronenflüsse verursacht und beide gleichen die elektrischen Ladungsunterschiede durch die Rückführung von Elektronen auf die Erdoberfläche wieder aus: Im Fall von Hurrikans durch Regenfälle, und bei Gewittern in Form von Blitzen.

Bevor wir dieses Kapitel abschießen, sind noch einige Erläuterungen über atmosphärischen Staub notwendig: wie wir bereits gesehen haben, spielt atmosphärischer Staub eine große Rolle in der Sturmdynamik. Auf der physikalischen Ebene agieren sie als Kondensationskerne für die Bildung von kondensierten Wassertröpfchen (Wolken). Auf der elektrischen Ebene tragen sie elektrische Ladungen, die Blitze verursachen können.Atmosphärischer Staub scheint auch die Wolkenhöhe regulieren zu können. Laut der Mainstream-Wissenschaft schweben atmosphärischer Staub und Wassertröpfchen wegen ihrer sehr kleinen Größe in der Atmosphäre: niedriges Gewicht und verhältnismäßig hoher Luftwiderstand.531 Jedoch passen einige Beobachtungen nicht zu dem Schwerkraft-Luftwiderstandsmodell und in einigen Fällen setzen sich Staubwolken sehr viel langsamer als vorhergesagt ab:
Interessanterweise scheint ein bisher unbekannter atmosphärischer Vorgang dem Absetzen größerer atmosphärischer Staubpartikel durch die Gravitation entgegenzuwirken (Maring et al., 2003), da Modelle des Staubtransports über weite Strecken oft den Anteil größerer Partikel unterschätzen (Colarco et al., 2003, Ginoux et al., 2001). Staubproben, die nach Niederschlagsereignissen gesammelt wurden, zeigen, dass viele "große" Staubteilchen (größer als 62,5 Mikrometer) tausende von Kilometern von ihrem Ursprungsort transportiert werden können (Middleton et al., 2001).532, 533
Wenn Sie sich an das Millikan Experiment534 erinnern, kann ein Tröpfchen, das mit nur einem Elektron geladen wurde, der Schwerkraft widerstehen und buchstäblich frei schweben, wenn es einem vertikalen elektrischen Feld ausgesetzt wurde. Damit dies geschehen kann, muss das vertikale elektrische Feld 32.100 V/m aufweisen.535 Obwohl das atmosphärische elektrische Feld normalerweise in Bodennähe etwa 100 V/m536 beträgt, können atmosphärische Staubpartikel oder Tröpfchen diesen Wert drastisch erhöhen, da sie die Leitfähigkeit herabsetzen. Es wurden elektrische Felder von 2.000 V/m unter Staubstürmen,537 bis zu 20.000 V/m unter Gewittern538 und bis zu 200.000 V/m in Gewittern selbst gemessen.539 Darüber hinaus können einige Partikel im Unterschied zu dem Millikan Experiment mehr als ein Elektron mit sich tragen.Das bedeutet, dass das elektrische Feld in der Atmosphäre eine Rolle bei der Fallgeschwindigkeit, dem Gebiet, der Bewegung und der Höhe von Wolken spielen kann, je nachdem ob sie aus Staub oder Tröpfchen (oder beidem) bestehen. Es kann bewirken, dass Teilchen "frei schweben" oder buchstäblich in der Luft aufsteigen.

Fußnoten:

491McCanney, J., Planet X, comets and earth changes, S. 70, 71
492Wegen der verringerten Sonnenaktivität ist die Ionosphäre weniger (positiv) geladen, weshalb das atmosphärische elektrische Feld abnimmt.
493See Chapter 21: ‘Increase in cometary activity’
493Siehe Kapitel 21: "Zunahme der Kometenaktivität"
494Schneider, H. et al., Encyclopedia of Climate and Weather, S. 67
495Ulanowsky, Z. et al., ‘Alignment of atmospheric mineral dust due to electric field’, Atmos. Chem. Phys., 7, 6161 - 6173, 2007
496Lund, R., ‘Study in the changes in the tropical cycle record in the North Atlantic between 1851 and 2008’, Journal of the American Statistical Association, 2009
497‘Hurricane Frequency Is Up But Not Their Strength, Say Researchers’, Science Daily, 23. September 2009.
Siehe: www.sciencedaily.com/releases/2009/09/090922112207.htm
498National Oceanic and Atmospheric Administration.
Siehe: www1.ncdc.noaa.gov/pub/data/cmb/images/tornado/2011/dec/tornado-counts-0112-2011.png
und www1.ncdc.noaa.gov/pub/data/cmb/images/tornado/clim/EF3-EF5.png
499Beispielsweise wurden 1974 von insgesamt 950 Tornados offiziell 45 F3+ Tornados gezählt. Im Jahr 2010 gab es 30 F3+ Tornados von insgesamt 1300 Tornados. Über den Zeitraum von 1974 bis 2010 hat sich die Prozentzahl von starken Tornados also ungefähr halbiert.
500Siehe Teil 2: "Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm"
501Sonnenerruptionen werden in 5 Klassen eingeordnet - A, B, C, M oder X - entsprechend ihrer Strahlungsintensität oder des "Spitzenwertes" (English = ‘peak flux’), die in W/m2 gemessen wird. Eine Eruption der X-Klasse ist zehnmal stärker als eine Eruption der M-Klasse, welche wiederum zehnmal stärker als eine Eruption der C-Klasse ist. Dem Buchstaben der Klasse folgt gewöhnlich eine Zahl. So ist beispielsweise eine X2-Eruption zweimal stärker als eine X1-Eruption.
502X1.7 Eruption am 25. Oktober, X2.1 Eruption am 25. Oktober, X1.0 Eruption am 28. Oktober, X2.3 Eruption am 29. Oktober, X3.3 Eruption am 5. November, X1.1 Eruption am 8. November, X1.1 Eruption am 10. November, X1 Sonneneruption am 19. November.
503Zwischen dem 7. März 2011 und dem 25. Oktober 2013 erlebte die Sonne 17 Sonneneruptionen der Klasse X.
Siehe: ‘Solar Flarelist’, My Solar Alerts. mysolaralerts.blogspot.fr/p/solar-flare-list.html
504196 MPH
505Fischetti, M., ‘Was Typhoon Haiyan a Record Storm?’, Scientific American, 12. November 2013. Siehe: blogs.scientificamerican.com/observations/2013/11/12/was-typhoon-haiyan-a-record-storm/
506"Comet list", British Astronomical Association - Comet section. Die sichtbaren Kometen am 21. November 2013 können auf dieser Seite verifiziert werden: http://www.ast.cam.ac.uk/~jds/
507ISON (2012 S1), Lovejoy (2013 R1), 2P/Encke, Linear (2012 X1), P/Nevski (2013 V3).
508"Comet chasing - visual observation of telescopic comets", Cometchasing. Siehe: cometchasing.skyhound.com
509Siehe Kapitel 18: ‘Kometen oder Asteroiden?
510Battams, K., ‘ISON and Encke in STEREO: Nov 19-23, 2013’, NASA Comet ISON Observing Campaign.
Siehe: www.ISONcampaign.org/ISON-encke-nov19-23
511Lomborg, B., ‘Bjørn Lomborg on Haiyan/Yolanda’, wattsupwiththat, 10. November 2013.
Siehe: wattsupwiththat.com/2013/11/10/bjorn-lomborg-on-haiyanyolanda
512Siehe Kapitel 27: ‘Der Golfstrom’
513Barnes-Svarney, Patricia & Svarney, Thomas E, Skies of Fury: Weather Weirdness Around the World, 1999, S.173
514Tropische Zyklone haben je nach ihrem Erscheinungsgebiet und der Stärke verschiedene Namen. In Asien werden sie "Taifune" genannt, während sie in den USA je nach ihrer Stärke "Hurrikans", "Tropenstürme" oder "tropische Tiefdruckgebiete" genannt werden.
515Im Unterschied zu anderen Hurrikans (Wilma, Katarina, etc.) wurde diesem Hurrikan kein Name gegeben. Siehe: Simpson, R. & Hope, J., ‘Atlantic hurricane season 1971’, NOAA, 1971
516Neufundland ist eine kanadische Insel vor der Ostküste Kanadas.
517204 km/h
51850 Kilometer
519‘New Brunswick map’, Geology. Siehe: geology.com/canada/new-brunswick.shtml
520‘Sea temperature map’, NOAA. Siehe: www.ospo.noaa.gov/data/sst/contour/global.fc.gif
521Simpson, R. & Hope, J. ‘Atlantic hurricane season 1971’, NOAA, 1971
522Sincell Mark, ‘Hubble Snaps Martian Hurricane’, Science, 19. Mai 1999.
Siehe: news.sciencemag.org/1999/05/hubblesnaps-martian-hurricane
523Christian et al., ‘Global frequency and distribution of lightning’, Journal Of Geophysical Research, Vol. 108
524Plotkin, V., ‘Earth Charge Produced By Thunderstorms’, Russian Geology and Geophysics, Vol. 44, Nr. 3, S. 260-267, 2003
525Dies ist vergleichbar mit dem geringen, kontinuierlichen Reststrom bzw. Leckstrom, der bei einem Kondensator beobachtet werden kann.
526Siehe vorige Bemerkung.
527‘World lightning map’, Geology. Siehe: geology.com/articles/lightning-map.shtml
528Meerwasser ist ein äußerst guter Stromleiter. Seine Leitfähigkeit ist 4,8 Siemens/Meter. Siehe: Cox et al., Deep Sea Res., 1970, 17, 679.
529Die Leitfähigkeit des Erdbodens liegt zwischen 1 und 100 Millisiemens/Meter. Die Leitfähigkeit des Erdbodens ist also mehrere Größenordnungen niedriger als die Leitfähigkeit von Meerwasser (4.800 Millissiemens/Meter). Siehe: R. & Overstreet, O., ‘What Is Soil Electrical Conductivity?’,LSU AgCenter Pub. 318
530Jermacans, K. & Laws, K. ‘Coalescence of Raindrops in an Electrostatic Field’, The Physics Teacher, Vol. 37, April 1999
531Wenn beispielsweise der Radius eines Teilchens durch zwei geteilt wird, wird seine Erdanziehung durch acht geteilt, während sein Luftwiderstand nur durch vier geteilt wird. Die nach unten gerichtete Erdanziehung hängt von dem Volumen des Teilchens ab, welches proportional zu der dritten Potenz des Radius des Teilchens ist (Das Volumen einer Kugel ist gleich 4/3 × π × r³), während der Luftwiderstand, der durch die Aufwärtsbewegung der Luft-Konvektion ausgeübt wird, von der Oberfläche des Teilchens abhängt, welche nur proportional zum Quadrat des Radius des Teilchens ist (Die Oberfläche einer Kugel beträgt 4 × π × r²).
532Ulanowski, Z., ‘Alignment of atmospheric mineral dust due to electric field’, Atmos. Chem. Phys., 7, 6161 - 6173, 2007
533Beachten Sie, dass dieser Punkt in der zuvor erwähnten Diskussion über "Chemtrails" betont wurde, die angeblich in der oberen Atmosphäre versprüht werden. Diese "Theorie" über "Chemtrails" ergibt jedoch keinerlei Sinn, da absolut keine Kontrolle darüber besteht kann wo (oder sogar wann) jegliche hypothetischen Substanzen dieser Art den Erdboden erreichen würden.
534Siehe Kapitel 2: ‘Elektromagnetismus im Vergleich zur Gravitation
535Damit ein Tröpfchen frei schweben kann, das mit einen Elektron geladen ist, muss die nach unten gerichtete Anziehungskraft gleich der aufwärts gerichteten elektrischen Kraft sein. Wenn wir beispielsweise ein Wassertröpfchen von 10-6 Meter im Durchmesser haben, ist sein Gewicht (w) gleich 4/3 × π × ρ × r³ = 5,1 × 10-14N.
Also ist das elektrische Feld gleich w/e = 5.1 × 10-14 / 1,6 × 10-19 = 32,100 V/m.
536Roble, R., The Earth’s Electrical Environment, National Academies, 1986, S. 206
537Kamra, A., ‘Measurements of the electrical properties of dust storms’, Journal of Geophysical Research, Band 77, Ausgabe 30, S. 5856-5869
538Pawar, S., ‘Anomalous electric field changes and high flash rate beneath a thunderstorm in northeast India’, Journal of Earth System Science, Oktober 2010, Band 119, Ausgabe 5, S. 617-625
539Evans, L., ‘The growth and fragmentation of ice crystals in an electric field’, J. Atmos. Sci., 30, 1657 - 1664.