Im Sperrgebiet rund um das Unglückskraftwerk Fukushima gibt es offenbar immer mehr Wildschweine. Grund dafür sei, dass die Tiere in von Menschen verlassenen Orten leichter Nahrung finden könnten. Die genaue Anzahl der strahlenbelasteten Wildschweine sei aber unbekannt. Die deutliche Zunahme der Population der Wildschweine sowie deren starke Präsenz in den Evakuierungszonen könnten die Rückkehr der Bewohner nach erfolgter Dekontaminierung erschweren.
Da Ende März gemäß einer Entscheidung der japanischen Regierung viele Einwohner in mehrere Ortschaften nahe des Atomkraftwerks zurückkehren dürfen, sollen dem Blatt zufolge spezielle Jägerbrigaden eingesetzt werden, die die Tiere schießen sollen. Schon im vergangenen Jahr sollen über 300 Tiere getötet worden sein.
Der Reuters-Fotograf Toru Hanai, der die Jäger begleitet, konnte zahlreiche Fotos von den Wildschweinen machen:

Durch die ausgetretene Radioaktivität sind mehrere Insekten- und Pflanzenarten mutiert. Nur den Windschweinen scheint die erhöhte Strahlenbelastung kaum etwas auszumachen.







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