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Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Alkohol nicht nur die existierenden Nervenzellen vernichten, sondern auch ihre Neubildung hemmen kann. Die Ergebnisse der Studie hat die Fachzeitschrift "Stem Cell Reports" veröffentlicht.

Laut den Forschungsergebnissen wirkt sich der Konsum alkoholischer Getränke auf die Gehirnteile unterschiedlich aus: Am meisten seien die Stammzellen der subventrikulären Zone beeinträchtigt worden, in der sich im Laufe des ganzen Erwachsenenlebens die neuen Neuronen bilden.

Die Forscher der University of Texas haben der Zeitschrift zufolge eine Methode benutzt, die es ihnen ermöglicht habe, Gehirnstammzellen zu markieren sowie zu analysieren, wie diese auf langfristige Sicht vom Alkohol beeinflusst würden.

Dank der erhaltenen Daten könnten die Behandlungsmethoden bei chronischem Alkoholismus verbessert werden.