Im Raum steht ein Deal, bei dem die Produktion im Werk Osnabrück von Automobilen auf Komponenten für Raketenabwehrsysteme umgestellt werden könnte. Konkret geht es um die Fertigung von Teilen für das Luftabwehrsystem "Iron Dome", das von dem staatlichen israelischen Unternehmen entwickelt wurde und bereits in mehreren Konflikten zum Einsatz kam. Die Bundesregierung soll das Vorhaben aktiv unterstützen, was auf eine strategische Bedeutung des Projekts hindeutet und auch industriepolitische Interessen widerspiegelt.
Kommentar: Iron Dome ist ziemlich ineffektiv gegen iranische Drohnen und Raketen.
Sollte es zu einer Einigung kommen, könnte die Umstellung vergleichsweise schnell erfolgen. Laut dem Bericht wäre ein Produktionsstart innerhalb von zwölf bis 18 Monaten möglich. Voraussetzung dafür wären jedoch entsprechende Investitionen sowie die Anpassung der bestehenden Fertigungsprozesse und Lieferketten.
Sollte VW den Schritt in die Rüstungsbranche tatsächlich gehen, wäre dies zumindest aus Imagesicht fragwürdig und dürfte kontrovers diskutiert werden. Rein finanziell betrachtet könnte er allerdings positiv für den schwächelnden Konzern sein.
Zum einen dürften die Margen bei der Produktion von Raketen höher ausfallen als im klassischen Automobilgeschäft. Zum anderen hätte man mit Israel einen verlässlichen Kunden, der aktuell und wohl auch langfristig einen hohen Bedarf an Flugabwehrraketen hat, was für stabile und planbare Einnahmen sorgen könnte.




Kommentar: Einen verlässlichen Kunden, wo der Premier ein Kriegsverbrecher ist, der unzählige Zivilisten in Gaza getötet hat und auch einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran führt. Aber Hauptsache, das Geld stimmt wieder.