
© People and ProjectsAus einem Werbevideo von People and Projects
Eltern in Hamburg sind wütend, weil ihre Kindern trotz Chipkarte ihren Fingerabdruck abgeben mussten. Ohne
biometrische Erkennung soll es für die Grundschüler kein Essen gegeben haben.
Kinder einer Hamburger Grundschule mussten offenbar ihre Fingerabdrücke in einem biometrischen System scannen lassen, um Mittagessen zu bekommen. Nach einem
Bericht des Hamburger Abendblatts wurden dabei auch Fingerabdrücke von Kindern genommen, die sich mit RFID-Chipkarte anmelden wollten.
In einem Schreiben der IT-Firma People and Projects aus Elmshorn, das der Zeitung vorliegt, heißt es:
"An Ihrer Schule verlief das Einlesen der Fingerprints für die zukünftige Essenausgabe turbulent. Im Eifer des Gefechts sind Fehler passiert
." Die Verantwortlichen entschuldigten sich, die Daten würden gelöscht.
Eltern der Adolph-Schönfelder-Grundschule in Barmbek-Süd erklärten dem
Abendblatt, ihre Kinder hätten nur gegen Fingerabdruck ihre Mahlzeit bekommen.
Die Schulleitung lehnte auf Anfrage von Golem.de einen Kommentar ab und verwies an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB). Dort war für eine Stellungnahme niemand zu erreichen.
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