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So, 17 Dez 2017
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Cult

Propaganda: BND-Chef warnt vor Terroranschlägen in Europa

gerhard schindler, bnd
© dpa
Gerhard Schindler
BND-Chef Gerhard Schindler warnt vor Selbstmordanschlägen islamistischer Einzeltäter in Europa. Die Terroristen sollen aus dem Umfeld von El Kaida kommen. Drei Festnahmen in Spanien untermauern die Warnungen.

Eine Bedrohung seien vor allem Strukturen des Terrornetzwerkes El Kaida aus dem Jemen, sagte BND-Chef Gerhard Schindler der Welt. „Sie wollen den Heiligen Krieg auch nach Europa tragen.“

Zu den möglichen Plänen der Terroristen gehört nach Erkenntnissen des BND das Modell des sogenannten „lone wolf“ - also eines Einzeltäters, der aus dem Land des Anschlagsziels komme und im Ausland auf Attentate vorbereitet werde. „Wir wissen, dass diese Strategie aktuell auf der Agenda von El Kaida steht und sind entsprechend aufmerksam“, sagte der Chef des deutschen Auslandsgeheimdienstes.

Sherlock

Paul Ryan soll Präsident werden - Versprecher Mitt Romneys

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© Reuters
Wenn das keine Kampfansage ist: Auf einem Kriegsschiff hat der republikanische Präsidentenbewerber Mitt Romney den eisernen Sparer Paul Ryan als seinen Vize vorgestellt. Gleich zu Beginn unterlief ihm mal wieder ein Patzer.

Der für seine verbalen Querschläge bekannte Mitt Romney hat seinem Ruf einmal mehr Ehre gemacht: Bei der Vorstellung seines Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten, Paul Ryan, präsentierte er den 42-jährigen Abgeordneten im Repräsentantenhaus als den „nächsten Präsidenten“ der USA. „Begrüßen Sie mit mir den nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten, Paul Ryan“, rief er in der Hafenstadt Norfolk im Bundesstaat Virginia seinen versammelten Unterstützern zu, sorgte damit für Gelächter und nahm es mit Humor.

„Ich bin seit jeher dafür bekannt, Fehler zu machen“, sagte Romney. Die Entscheidung für Ryan sei allerdings kein Fehler. „Ich kann Ihnen sagen, dass er der nächste Vizepräsident der Vereinigten Staaten sein wird“, berichtigte sich Romney.

Kommentar: Paul Ryan löst bereits jetzt schon Alarmzeichen aus, indem er soziale Ausgaben kürzen und Militärausgaben erhöhen möchte, bevor er überhaupt ein Amt besetzt hat.


Propaganda

Psychopathischer Desinformationsalarm! Kein Facebook-Profil zu haben ist ein Zeichen dafür, ein Psychopath zu sein

facebook
© inconnu
Der Attentäter war nicht bei Facebook aktiv. Forscher glauben, dass Online-Abstinenz auf Störungen hindeuten kann. In US-Personalabteilungen wird man sogar misstrauisch, wenn Jobbewerber in Sozialen Netzwerken nichts von sich preisgeben wollen.

Wer macht so etwas? Wer schießt in einem Kino ohne Rücksicht auf irgendetwas um sich? Die Ermittler wissen es nicht, für sie bleibt die Person James Holmes vorerst ein Rätsel. Bei seinem ersten Auftritt vor Gericht am Montag schwieg er und ließ seine Pflichtverteidiger sprechen. Er wirkte teilnahmslos und benommen. Nicht einmal das Internet hilft den Ermittlern, obwohl da doch mittlerweile beinahe jeder seine Spuren hinterlässt. Nach bisherigen Erkenntnissen war Holmes aber weder bei Facebook noch bei Twitter aktiv. Zwei Konten bei Youtube soll er gelöscht haben, ein paar Einträge unter Pseudonym in Foren gibt es wohl von ihm ebenso wie einen Account bei einer Kontaktbörse.

Mehr nicht.

Für die Öffentlichkeit war der junge Mann so weitgehend unsichtbar, unverdächtig. Er deutete sein Vorhaben nicht wie andere Amokläufer vor ihm online an und sprach nicht über seine irren Gedankengänge. Ein 24 Jahre alter US-Amerikaner, ein ehemaliger Student und Waffennarr offenbar, der nicht vernetzt ist, keine Bilder tauscht und seine Befindlichkeiten nicht mit der Community teilt. Das ist nicht nur ziemlich selten, sondern kommt einigen auch ziemlich verdächtig vor.

Binoculars

Wiki-Leaks von Hackern lahm gelegt

Die Whistleblower-Website Wikileaks ist erneut Ziel einer massiven DDoS-Attacke geworden. Seit Ende vergangener Woche ist die Domain wikileaks.org nicht mehr erreichbar. Allerdings gibt es einige Spiegelserver, über die die Website werterhin aufgerufen werden kann.
wikileaks symbol
© JD.Gizmodo
Vergangenen Freitag teilte Wikileaks via Twitter mit: “WikiLeaks.org ist aus unbekannten Gründen offline. Wir untersuchen die Sache.” Auch die meisten Spiegelserver und einige andere Unterstützer-Websites waren von dem Angriff betroffen, darunter Cabledrum, das französische Spendenportal FDNN sowie WL Central und Justice for Assange. Bis auf Cabledrum sind alle Sites inzwischen wieder online - zumindest vorerst.

Am Dienstag bekannte sich schließlich eine Gruppe namens “Anti Leaks” zu dem DDoS-Angriff: “Wir stecken hinter den Attacken auf Wikileaks und seinen Unterstützern. Wir werden in Kürze eine Erklärung abgeben.” Diese folgte einen Tag später durch den vermeintlichen Anführer der Gruppe, der darauf hinwies, dass man dies nicht tue, um Aufmerksamkeit zu erhaschen.

MIB

Systemkritiker sind Terroristen - Propaganda und Rufmordkampagne in den Massenmedien: "Die zehn gefährlichsten Politiker Europas"

In einer beispiellosen, perfiden Rufmordkampagne bezeichnet SPIEGEL online ausgerechnet die mutigsten und ehrlichsten Eurokritiker als "gefährlichste Politiker Europas". Eine derartige Verdrehung der Tatsachen kannte man bisher nur aus der DDR oder aus dem Dritten Reich: Wer heutzutage die Wahrheit sagt, wird Terroristen gleichgestellt.
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© Kola
Die Wahrheit stirbt zuerst ...
Spiegel Online stellt ganz im Stil einer Terroristenfahndung die Bilder von zehn Politikern ins Netz (Link zum Originalbeitrag), welche durch fundierte Euro-Kritik bekannt wurden. Dabei werden geschickt die Helden der Eurokritik mit tumben Dummköpfen wie Berlusconi vermischt.

Neben vielen bekannten Gesichtern steht auch Markus Söder, bayerischer Finanzminister und Alexander Dobrindt, Generalsekretär der CSU, auf der Spiegel-Todesliste. Seriöse Euro-Kritiker werden geschickt rechtsradikalen Provokateuren gleichgestellt. Dies ist eine in der deutschen Medienlandschaft einmalige Hatz gegen Eurokritiker, die bisher Ihresgleichen sucht.

Eye 1

Big Brother: Surfverhalten in Facebook-Gruppen ist jetzt transparent

Facebook verlangt seinen Nutzern abermals mehr Offenheit ab: Eine neue Funktion macht künftig sichtbar, wer einen Beitrag in einer Gruppe gelesen hat. Es ist nicht das erste Mal, dass das soziale Netzwerk seine Nutzer zu einer solchen Transparenz zwingt.

Es ist allgemein bekannt, dass Mark Zuckerberg, Gründer des weltgrößten sozialen Netzwerks Facebook, kein Verfechter der Privatsphäre ist. In öffentlichen Stellungnahmen hat der Unternehmensgründer und Milliardär das mehrfach deutlich gemacht.
Facebook
© AFP
Unter Beobachtung: Auf Facebook ist künftig ersichtlich, wer in Gruppen welchen Beitrag gelesen hat.
Sein Unternehmen versucht sich seit Jahren an dem Kunststück, private Kommunikation in einem halböffentlichen Raum zu organisieren und verschiebt die Grenze zwischen öffentlich und privat dabei ständig neu - selten zu Gunsten des Privaten. Wer bislang davon ausgegangen ist, dass das nicht so schlimm sei, weil es keinen Zwang gibt, Dinge öffentlich zu machen, sieht sich sich nun möglicherweise getäuscht.

No Entry

US-Behörde hält minderjährige Kinder eines Schweizer Bankier für sechs Stunden fest

tsa
Auf der Jagd nach Steuersündern greifen die US-Behörden zu unfeinen Methoden. Jüngst verhörten sie zwei junge reisende Schweizer, weil sie deren Vater im Visier hatten.

Amerikanische Polizeibeamte haben im Mai zwei minderjährige Schweizer aus Genf verhört, deren Vater im Verdacht steht, als Vermögensverwalter Beihilfe zur Steuerhinterziehung von US-Bürgern zu leisten. Die beiden Jugendlichen seien bei ihrer Einreise in die USA auf dem Flughafen einer amerikanischen Großstadt sechs Stunden festgehalten worden, berichtet die Tageszeitung La Tribune de Genève. Sie hätten weder ihre Großeltern, die sie besuchen wollten, noch ihre Eltern kontaktieren dürfen. Die Kinder seien von den Beamten gefragt worden: "Wo ist euer Papa? Was macht euer Papa beruflich? Reist euer Papa manchmal zur Arbeit in die USA?"

Dieser Vorfall, den ein Schweizer Anwalt der Zeitung berichtete, bestätigt die schlimmsten Befürchtungen der helvetischen Finanzwelt: Die US-Behörden haben demzufolge damit begonnen, Informationen über Banker und Vermögensverwalter auszuwerten, die ihnen im April übermittelt worden waren. Unter Druck der USA hatten fünf Schweizer Großbanken den Amerikanern die Namen von etwa 10.000 Beschäftigten mitgeteilt, die in Kontakt mit Kunden aus den USA standen. Die Schweizer Regierung hatte der Datenübermittlung zuvor zugestimmt; gegen diesen Schritt wehren sich zahlreiche Banker.

HAL9000

Überwachung: Sachsens Regierung möchte Onlinedaten bei Facebook und Co. erheben

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© dapd
Eine Wanze krabbelt über einen Monitor: Sachsens Staatskanzlei möchte eine Software zur Beobachtung sozialer Netze einsetzen.
Sachsens Regierung will dem Volk nach guter Tradition aufs Maul schauen - auch in den sozialen Netzwerken. Doch eine dafür benötigte Software löst bei der Opposition Befremden aus.

Dresden. Die sächsische Staatskanzlei möchte eine Software zur Beobachtung sozialer Netze einsetzen und sorgt damit für Wirbel. „Ich halte das für eine Schnapsidee, die von wenig Fingerspitzengefühl zeugt“, sagte SPD-Generalsekretär Dirk Panter am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Eine solche Software habe einen „Touch von staatlicher Überwachung“. „Das löst Unbehagen aus. Es gibt so viele Meinungsforschungsinstitute, die auch Web-Monitoring anbieten.“ Das mache eine Software im eigenen Haus überflüssig. „Mir ist unklar, wie das datenschutzrechtlich funktionieren soll.“

Grünen-Politiker Johannes Lichdi hatte das Begehren der Staatskanzlei unlängst mit einer Anfrage im Parlament öffentlich gemacht. „Meinungsforschung gehört nicht zu den Kernaufgaben des Staates“, erklärte der Landtagsabgeordnete. „Ich finde es mehr als bedenklich, wenn die Staatsregierung die Kommunikation unter Zuhilfenahme IT-gestützter Verfahren überwacht, wie auch immer auswertet und qualitative Schlüsse für ihre Politik zieht“, sagte er und warf der Regierung ein „anmaßendes Staatsverständnis“ vor.

Network

Iran möchte wichtigste Behörden offline schalten - Schutz vor Cyber-Angriffen

Die iranische Regierung hat abgekündigt, eine Reihe von wichtigen Behörden vom Internet abzukoppeln. Dadurch sollen sensible Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Das Land reagiert damit auf die Angriffe durch einige Trojaner in der letzten Zeit.

Wie der iranische Telekommunikationsminister Reza Taghipour laut einem Bericht der britischen Tageszeitung The Telegraph auf einer Konferenz an der Amir Kabir-Universität in Teheran erklärte, werde das Internet von ein oder zwei Ländern kontrolliert, die dem Iran feindlich gesonnen sind. Daher sei es nicht vertrauenswürdig.

Wie Taghipour weiter ausführte, sei die Abkoppelung der Ministerien und Behörden der erste Schritt zur Umsetzung eines Planes, den ganzen Iran binnen der kommenden 18 Monate vom Internet abzukoppeln. Statt dessen soll den Nutzern dann ein landesweites Intranet zur Verfügung stehen.

Newspaper

Deutschland blockiert UNO-Abkommen gegen Korruption

Nur wenige Länder haben das Uno-Abkommen gegen Korruption noch nicht ratifiziert - Deutschland ist eines von ihnen, ebenso wie Syrien und Saudi-Arabien. Konzernchefs fürchten deswegen einen Imageschaden für die deutsche Wirtschaft. Sie fordern den Bundestag auf, schnell zu handeln.

Führende deutsche Konzernchefs appellieren an den Bundestag, das Uno-Abkommen gegen Korruption so schnell wie möglich in Kraft zu setzen.

"Das Ausbleiben der Ratifizierung schadet dem Ansehen der deutschen Wirtschaftsunternehmen", heißt es in einem Schreiben an alle Fraktionschefs, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Ein demokratisches Land wie Deutschland müsse international glaubwürdig sein und dürfe sich nicht unnötig angreifbar machen.

Zu den mehr als 30 Unterzeichnern der Initiative gehören die Chefs von Siemens, Daimler, Allianz, Bayer, Eon, Deutsche Bank, Commerzbank, Deutsche Telekom, Linde und Metro.