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Di, 28 Feb 2017
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Vader

Verschwundener Künstler Weiweis: Eine neue Stufe der Repression

© reuters
Markiert eine neue Stufe der Verfolgung von Regierungskritikern in China: Die Festnahme Weiweis.
PEKING taz | Ai Weiwei bleibt verschwunden. Zwei Tage nachdem Polizisten den Künstler am Pekinger Flughafen abgeführt hatten, wussten seine Familie und seine Freunde am Dienstag immer noch nichts über sein Schicksal. Als "extrem ernst" bezeichnete seine Frau Lu Qing die Situation gegenüber Journalisten. Die Polizei weigere sich, irgendetwas darüber zu sagen, wo Ai Weiwei sei und was dem 53-Jährigen vorgeworfen werde.

Die Festnahme Weiweis markiert eine neue Stufe der Verfolgung von Regierungskritikern in China. Bislang schien es so, als ob Ai Weiwei sich mehr erlauben könnte als andere. Er gehört zu einer prominenten Familie aus dem revolutionären China, sein Vater war der von vielen Chinesen verehrte Dichter Ai Qing, der in den fünfziger und sechziger Jahren wie so viele chinesische Intellektuelle in die Mühlen ideologischer Kampagnen geriet. Bei den Fraktionskämpfen in der Kommunistischen Partei fiel der frühere Vertraute Mao Tse-tungs in Ungnade.

Dollar

Atom-Moratorium: Stromkonzerne zahlen nicht mehr für erneuerbare Energien

09.04.2011 - Die vier Stromkonzerne RWE, E.on, Vattenfall und EnBW stellen die Zahlung an den Fonds zur Förderung regenerativer Energien anscheinend ein, wie ein Magazin berichtet. Die Beiträge für den Fonds seien an die 2010 vereinbarte Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke gebunden. Allerdings wurden die ältesten Meiler angesichts des Moratoriums vom Netz genommen.

Bad Guys

37 Tote bei Protesten in Syrien

09.04.2011 - Am Freitag sind laut einer Menschenrechtsgruppe bei der blutigen Niederschlagung von Protesten in Syrien, bei denen mit Tränengasgranaten und scharfer Munition auf friedliche Demonstranten geschossen wurde, mindestens 37 Menschen getötet worden. „Es handelt sich um eine krasse Verletzung der Rechte und Freiheiten“, so der Präsident der Nationalen Organisation für Menschenrechte.

Bei der blutigen Niederschlagung von Protesten in Syrien sind am Freitag nach Angaben einer Menschenrechtsgruppe mindestens 37 Menschen getötet worden. Die Sicherheitskräfte hätten mit Tränengasgranaten und scharfer Munition auf friedliche Demonstranten geschossen, sagte der Präsident der Nationalen Organisation für Menschenrechte, Ammar Kurabi, am Samstag in der ägyptischen Hauptstadt Kairo. Er legte eine Liste mit den Namen von 30 Menschen vor, die bei Protesten in der Stadt Daraa im äußersten Süden des Landes getötet wurden.

Bad Guys

Haushaltsnotstand: Obamas Ohnmacht

In letzter Minute hat die US-Regierung den Staatsinfarkt abgewendet. US-Präsident Obama wollte sich als Vermittler zwischen Demokraten und Republikanern profilieren, machte dabei allerdings keine gute Figur.

WashingtonBarack Obama sieht nicht glücklich aus. Es ist kurz vor Mitternacht, müde und ausgepowert wirkt der Mann. Eine der potenziell schwersten Krisen seiner Präsidentschaft ist gerade entschärft worden. "Ich freue mich mitteilen zu können, dass das Regierungsgeschäft geöffnet bleibt." Das klingt, als spräche ein Ladenbesitzer zu seinen Kunden - nicht wie ein Präsident zu seinem Volk. Hat Obama im Streit mit den Republikanern Führungskraft bewiesen? Doch auch die Republikaner stehen vor tiefen Problemen.

Und der echte Streit um die maroden US-Finanzen steht erst noch bevor.

Propaganda

Propagandalarm: Zigarettenrauch ist radioaktiv

© unbekannt

Die Veröffentlichung einer Studie, die belegt, dass der Rauch von Tabakprodukten radioaktive Strahlung enthält, könnte der Antiraucher-Lobby neue Argumente für weitere Einschränkungen liefern. Allerdings taucht damit gleichzeitig die Frage auf, wo diese Radioaktivität herkommt. Die gleiche Studie, die von der US-Umweltschutz-Behörde veröffentlicht wurde, gibt die Antwort darauf. Vom Dünger. Und damit erklärt sich auch sofort, warum diese „neue Entdeckung“ nicht sofort für Schlagzeilen sorgt. Wenn nämlich die Tabakpflanze die von Phosphatdünger ausgehende Strahlung aufnimmt, wie sieht es mit Pflanzen aus, die dem Verzehr dienen?

Wenn in den Vereinigten Staaten jeder fünfte Todesfall mit dem Genuss von - oder der Luftverpestung durch - Tabakprodukte in Verbindung zu bringen ist, dann könnte ähnliches wohl für alle Länder gelten, in denen der Anteil von Rauchern in der Bevölkerung vergleichsweise hoch ist. Die absichtliche Beimischung von Zusatzstoffen, die vom Gesetzgeber offensichtlich bis heute nicht unterbunden wurde, wie etwa Formaldehyd in amerikanischen Zigaretten, findet nur beiläufig Erwähnung.

Eye 2

Kernkraft: Psychopathen in Schlips und Kragen

© sott.net
Psychopathen regieren unsere Welt. 6% der Menschen werden genetisch Bedingt als Psychopathen geboren. Wissen Sie, was das für den Rest von uns bedeutet?

Wenn es im Kernkraftwerk brennt, laufen alle wild durcheinander.

Fukushima oder auch “Fuckunshima” zeichnet ein Bild des Dilettantismus. Ein jämmerliches Bild der Katastrophenbewältigung kann man sagen, ohne ungerecht zu sein. Die Arbeiter haben nicht mal richtig zu essen am Katastrophenherd. Wir wissen jedoch nicht, ob nicht längst Kriminelle aus den Gefängnissen die Arbeit machen müssen. Die Verantwortlichen jedenfalls sitzen geschützt. Sie geben Pressekonferenzen und verbeugen sich mechanisch vor ihrer Fahne. Derweil das Volk verreckt.

Vader

Schüsse auf Demonstranten: Viele Tote bei Protesten in Syrien

© AFP/Syrisches Fernsehen
Blutige Gewalt in Syrien: Tödliche Schüsse auf Demonstranten.
Erst schossen die syrischen Sicherheitskräfte mit Tränengas, dann mit scharfer Munition: Bei einer Demonstration von Oppositionsanhängern in der Stadt Daraa sind Augenzeugen zufolge mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Die Protestwelle gegen Präsident Assad wird stärker.

Damaskus - Das Regime von Syriens Präsident Baschar al-Assad reagiert weiter mit Gewalt: Bei Protesten von Oppositionsanhängern in der südsyrischen Stadt Daraa sind am Freitag Augenzeugen zufolge mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Sicherheitskräfte feuerten demnach zunächst mit Tränengas auf die Demonstranten, später schossen sie mit scharfer Munition in die Menge.

Bad Guys

Frankreich und Italien wollen tunesische Flüchtlinge gemeinsam abwehren

Nach tagelangen Streitigkeiten um den Umgang mit den tunesischen Flüchtlingen auf Lampedusa, scheint für Rom und Paris jetzt eine Lösung in Sicht: Frankreich und Italien haben beschlossen, gemeinsam Patrouillen an die tunesische Küste zu schicken, um weitere Flüchtlinge von Beginn an abzuwehren.

Nuke

Eine Zeitrafferkarte aller nuklearen Explosionen seit 1945

Bild
Der japanische Künstler Isoa Hashimoto kreierte eine schöne, unbestreitbar erschreckende Zeitrafferkarte der 2053 Nuklearexplosionen, die von 1945 bis 1998 geschehen sind. Der Anfang ist das Manhatten Testprojekt "Trinity" in der Nähe von Los Alamos und abschließend mit den pakistanischen Nukleartests im Mai 1998. Das lässt die mutmaßlichen nordkoreanischen Nukleartests im letzten Jahrzehnt aus (die Legitimität der beiden Tests ist nicht 100% belegt).

Jede Nation bekommt eine Markierung und einen aufleuchtenden Punkt auf der Karte mit einem fortlaufenden Zähler am oberen und unteren Ende des Bildschirms, jedesmal wenn eine Nuklearwaffe gezündet wurde. Hashimoto begann das Projekt 2003 und sagt, dass er es mit dem Ziel kreierte, "die Angst und Torheit von Nuklearwaffen" aufzuzeigen. Der Film fängt sehr langsam an - wenn Sie die eigentliche Abhandlung sehen möchten, springen Sie etwa bis zum Jahre 1962 vor - jedoch wird die Anhäufung überwältigend.


Kommentar: Denken Sie immer noch, dass Rauchen für Lungenkrebs verantwortlich ist? Leute, hier wird die Wahrheit offenbart: sie beschuldigen die Opfer für ihr eigenes Böses.


Bomb

Libyen - Nato trifft falsches Ziel: Zehn Rebellen tot

© dpa
Wie ausgestorben: die leergefegten Gassen des Marktes in Tripolis, Libyen. Viele Geschäfte sind immer noch geschlossen oder unterversorgt nach dem Beginn der von der Uno authorisierten Luftangriffe.
Kampfjets der Nato haben am Donnerstag versehentlich einen Fahrzeugkonvoi der Anti-Gaddafi-Milizen bombardiert und dabei mehr als zehn Aufständische getötet.

London/Algier/Bengasi. Der Zwischenfall, der sich auf der Mittelmeer-Küstenstraße auf halbem Wege zwischen Adschdabija und Al-Brega ereignete, ging auf das Konto des angegriffenen Konvois, der unerlaubt in eine Sperrzone gefahren war, sagten Aufständische in Adschdabija.

Mehrere Autos der Anti-Gaddafi-Kämpfer wurden zerstört, hieß es. Ein dpa-Fotograf in Adschdabija berichtete, dass Rebellen am Kontrollpunkt beim Westausgang der Stadt keine Fahrzeuge mehr durchließen.

Bereits am vergangenen Freitag hatten Nato-Jets im selben Gebiet versehentlich eine Rebellen-Stellung angegriffen. Dabei waren 13 Aufständische getötet und elf weitere verletzt worden. Das Bombardement hatten die Rebellen ausgelöst, als sie mit einem Luftabwehrgeschütz aus Freude über die nahenden Nato-Flugzeuge in den Himmel geschossen hatten.