
Gütersloh. Mitte Juni hing über der Autobahn bei Magdeburg ein großes Bettlaken. Darauf stand der Dank nach der Hochwasserkatastrophe an die Helfer. Die Politik griff das Thema auch auf. „Wir sind kein Volk von Individualisten. Wir stehen in der Not zusammen“, sagte NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) im Düsseldorfer Landtag über die Hochwasserhilfe.
Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung nährt Zweifel, ob das wirklich auf alle Deutschen zutrifft. In einem internationalen Vergleich unter 34 Nationen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Bevölkerung liegt Deutschland auf Platz 14. Das bedeutet Mittelmaß. Zwar ist der Trend seit 2008 leicht positiv. Für einen Platz in der Spitzengruppe aber reicht es noch längst nicht.
Als einen Grund dafür sehen die Forscher einen Mangel an Akzeptanz von Vielfalt in der Gesellschaft. Gemeint sind der Einfluss anderer Kulturen oder die Toleranz gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Auch die größere Distanz zur eigenen Nation war nicht förderlich für eine bessere Platzierung. Bürger anderer Staaten identifizieren sich deutlich mehr mit ihrem Land.









Kommentar: Das ist ein kontroverses Thema und verfolgt eventuell den Zweck, die Gesellschaft zu entzweien und gegenseitig aufzuwiegeln. Wie so oft, ist es nicht einfach in Schwarz und Weiß einzuteilen. Zu den rassistischen Vorwürfen: George Zimmerman ist selber spanischer Herkunft. Eventuell sind beide Opfer der Hysterisierung (aus Politische Ponerologie): Für mehr Informationen über den Fall Zimmerman-Tryvon, können Sie den englischen Fokus-Artikel lesen:
Hysterization Via Racism in the Trayvon Martin Case