Das Kind der GesellschaftS


Heart - Black

Schweres Zugunglück in Frankreich - Tote und Verletzte

Ein Zug von Paris nach Limoges ist in voller Fahrt entgleist. Mehrere Waggons krachten in den Bahnhof von Brétigny-sur-Orge. Es wurde die höchste Notfallstufe ausgerufen.
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© Kenzo Tribouillard/AFP/Getty ImagesBahnunglück in Bretigny-sur-Orge, bei Paris. Der Zug nach Limoges entgleiste und krachte in den Bahnhof.
Südlich von Paris hat sich ein schweres Eisenbahnunglück ereignet. Mindestens sieben Menschen sind dabei laut Innenminister Manuel Valls ums Leben gekommen. Er deutete an, dass sich die Zahl noch erhöhen könnte. Mehrere Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Reisende waren noch in umgestürzten Waggons eingeklemmt.

Der Zug von Paris nach Limoges entgleiste laut Augenzeugen in voller Fahrt und zerriss. Mehrere Wagen legten sich auf die Seite, andere krachten in den Bahnhof von Brétigny-sur-Orge. Die Behörden lösten die höchste Alarmstufe aus. Im Zug waren laut Bahnchef Guillaume Pépy 370 Menschen. Das Unglück ereignete sich gegen 17 Uhr. Der gesamte Bahnverkehr von und zum Bahnhof Paris-Austerlitz wurde unterbrochen.

Che Guevara

Landesweiter Streik in Chile und brennende Straßenbarrikaden

Einige Vermummte haben in Chile - vor einem landesweiten Streik - im Berufsverkehr Straßenbarrikaden in Brand gesetzt. Die Demonstranten fordern bessere Arbeitsbedingungen, eine Steuerreform und kostenlose Bildung.
Demonstrationen Chile
© dpaMenschen demonstrieren auf den Straßen in Santiago. Einkommen sind in Chile sehr ungleich verteilt und Bildung ist extrem teuer.
Santiago. Vor einem landesweiten Streik in Chile haben am Donnerstagmorgen (Ortszeit) einige Vermummte im Berufsverkehr Straßenbarrikaden in Brand gesetzt. Zudem brannte in der Hauptstadt Santiago ein Nahverkehrsbus aus.

Mit dem Streik will die größte Arbeitergewerkschaft des Landes bessere Arbeitsbedingungen und eine Steuerreform durchsetzen. Studenten verlangen zudem kostenlose Bildung. Es wird erwartet, dass sich auch Bergarbeiter dem Streik anschließen.

Handcuffs

Rückschau Ungarischer Häftling flieht aus der JVA Dresden

Einem in der Justizvollzugsanstalt Dresden einsitzenden Ungarn ist am Mittwoch eine grandiose Flucht gelungen: Der Häftling fälschte mit Hilfe eines perfiden Tricks für einen Tag seine Identität - und durfte ungehindert abreisen.
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© colourboxEin ungarischer Häftling entkam mit einem Trick aus der Justizvollzugsanstalt Dresden. (Symbolbild)
Ein Häftling ist in Dresden mit einem Trick aus dem Gefängnis entkommen. Dem 32-Jährigen sei es gelungen, sich vor mehreren Vollzugsbeamten als ein Gefangener auszugeben, dessen Haftentlassung am Mittwoch anstand, berichtete der Leiter der Dresdner Justizvollzugsanstalt, Ulrich Schwarzer, am Donnerstag.

Die beiden Häftlinge sähen sich sehr ähnlich und der Geflohene habe zudem seine Frisur angeglichen. Seinen Mitgefangenen habe der 32-Jährige überredet, am Tag der Haftentlassung seinen Platz einzunehmen.

Question

Pilot der Asiana Boeing 777 wurde von grellem Licht geblendet - Herkunft unklar

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Der Pilot der verunglückten Boeing 777 soll kurz vorm Absturz von einem grellen Licht geblendet worden sein. Seine Aussage wird nun von der Sicherheitsbehörde untersucht.

Der Pilot der Unglücksmaschine in San Francisco hat laut Medienberichten ausgesagt, ein grelles Licht habe ihn in 150 Meter Höhe geblendet. Das werde untersucht, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB mit. Was dies verursacht haben könnte, blieb nach NTSB-Angaben zunächst unklar.

Bei dem Crash der Boeing 777 der Asiana Airlines am Samstag kamen zwei 16-jährige Mädchen ums Leben. 305 Menschen an Bord überlebten, Dutzende wurden schwer verletzt. Zudem wurden Mitschnitte von Notrufen nach der Bruchlandung veröffentlicht. Eine Überlebende beklagte in einer Aufnahme, dass zu wenig Helfer am Unglücksort seien. "Eine Frau hier hat schwere Verbrennungen. Sie wird wahrscheinlich bald sterben, wenn wir keine Hilfe bekommen", sagte sie. Bei dem Aufprall seien Menschen aus dem Flugzeug geschleudert worden, sagte NTSB-Chefin Debroah Hersman auf der Pressekonferenz.

jut/DPA

Yoda

„Rote Brigade“ in Indien: Frauen, die gegen Vergewaltigung kämpfen und protestieren

Vor sieben Monaten löste die Gruppenvergewaltigung einer 23-jährigen Studentin Massenproteste in Indien aus. Ein Jugendgericht hat das Urteil gegen den beteiligten Minderjährigen nun vertagt. Doch jeden Tag werden neue Gräueltaten bekannt.

indiens frauen, rote brigaden
© picturedesk/chamberlain
Blicke folgen ihnen, wenn sie durch die Gassen ihres Viertels gehen. Männer weichen zurück. Schon die Farben ihrer Kleider sind ein Tabubruch, eine Provokation in einem Land, wo Frauen sanft, still und gefügig sein sollen und nicht stark, laut und selbstbewusst. Ihre Kurtas, die Hängehemden, sind knallrot, die Hosen und Dupattas, die Schals, die die Brust bedecken, tiefschwarz. „Rot steht für Kampf, Stärke, Schwarz für Protest“, sagt Usha Vishwakarma. Die 25-Jährige ist die Anführerin der Roten Brigaden, wie sich die streitbare Mädchengang aus dem indischen Lucknow nennt. Die jungen Frauen wollen die Straßen zurückerobern und Zeichen gegen die sexuelle Gewalt setzen.

Sieben Monate ist es her, dass die bestialische Gruppenvergewaltigung einer 23-jährigen Studentin in Delhi Massenproteste in Indien auslöste. An diesem Donnerstag wollte ein Jugendgericht das Urteil gegen den beteiligten Minderjährigen verkünden.

Doch das Gericht hat das erste Urteil vertagt. Die Anhörungen seien abgeschlossen, das Urteil werde nun am 25. Juli gesprochen, sagte Generalstaatsanwalt Madhav Khurana beim Verlassen des Gerichtsgebäudes am Donnerstag in Neu Delhi.

Doch kein Tag vergeht, an dem nicht neue Gräueltaten bekannt werden. Alle 21 Minuten wird in Indien eine Frau vergewaltigt.

Eigentlich ist Usha Lehrerin. Sie lebt in Lucknow, der Millionenmetropole des Bundesstaates Uttar Pradesh. Ihr Viertel Madiyav, ein Slum von Zuwanderern und Entwurzelten, ist ein raues Pflaster. Vergewaltigungen, Übergriffe, Anpöbeleien sind Alltag. Nirgends sind die Mädchen sicher. „Sexuelle Gewalt hat riesige Ausmaße hier“, sagt Usha. Aus Angst verbieten viele Eltern ihren Töchtern sogar, zur Schule zu gehen.

Dominoes

Für Präsident Mursi: Anhänger rufen zum Streik auf - Konfrontationen erwartet

Kairo - Die Anhänger des gestürzten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi machen erneut mobil: Für diesen Freitag haben die Islamisten zu einem "Millionen-Menschen-Marsch" auf Kairo aufgerufen. Der geplante Massenauflauf birgt die Gefahr blutiger Konfrontationen.
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© Mohammed Saber/dpaMuslimbrüder demonstrieren
Nach eigenem Bekunden wollen sie damit ihrer Forderung nach einer Wiedereinsetzung Mursis in sein Amt Nachdruck verleihen. Zuletzt waren am vergangenen Montag mehr als 50 Menschen gestorben, als Sicherheitskräfte auf Islamisten geschossen hatten, die vor einer Kaserne demonstriert hatten.

Das Militär hatte Mursi, den ersten frei gewählten Präsidenten in der Geschichte des Landes, vor etwas mehr als einer Woche entmachtet. Die islamistische Muslimbruderschaft, aus der Mursi stammt, spricht von einem "Putsch". Sie hatte Kundgebungen und Dauerproteste angekündigt, bis der gestürzte Präsident wieder im Amt ist. Mit dem Verfassungsrichter Adli Mansur hat die Militärführung einen Übergangspräsidenten eingesetzt, der eine Übergangsregierung bilden und das Land binnen sechs Monate zu Parlamentswahlen führen soll.

Es ist noch immer unklar, wo sich Mursi aufhält. Seit seinem Sturz am Mittwoch vor einer Woche wird er vom Militär an einem unbekannten Ort und ohne Anklage festgehalten. Ein Sprecher des ägyptischen Außenministeriums erklärte inzwischen, Mursi befinde sich "an einem sicheren Ort" und würde "in würdiger Weise" behandelt. "Zugleich ist es für seine eigene Sicherheit und die Sicherheit des Landes besser, ihn festzuhalten", fügte er hinzu.

Vor dem Umsturz in Ägypten hatten Millionen Menschen im ganzen Land gegen die Herrschaft Mursis demonstriert. Die Armeeführung begründete seine Entmachtung damit, dass Mursi zu Kompromissen unfähig gewesen sei und die Stabilität des Landes aufs Spiel gesetzt habe.

Che Guevara

Gegen inhumane Haftbedingungen: 30.000 US-Häftlinge im Hungerstreik

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© ReutersEine Frau in Handschellen in einem Gefängnis nahe Los Angeles, Kalifornien.
In Kalifornien sind 30 000 Häftlinge in Hungerstreik getreten - mehr als ein Fünftel aller Gefängnisinsassen des US-Bundestaates. Sie protestieren gegen inhumane Haftbedingungen, vor allem gegen die weit verbreitete Isolationshaft ohne Frischluft und Tageslicht.

Wie eine Sprecherin der kalifornischen Gefängnisverwaltung (CDCR) mitteilte, hätten am Montag 30 000 Häftlinge das Essen verweigert, am Dienstag sei die Zahl auf 29 000 gesunken. Derzeit sitzen 132 000 Menschen in 33 Haftanstalten des Westküstenstaates ein. Mit dem Hungerstreik protestieren die Häftlinge den Angaben nach gegen inhumane Haftbedingungen. Nach Mitteilung der Solidaritätsgruppe „Prisoner Hunger Strike Solidarity“ (PHSS) richtet sich die Aktion der Gefangenen vor allem gegen die Unterbringung von Sträflingen in Isolationszellen.

Der Protest geht von Insassen des Hochsicherheitsgefängnisses Pelican Bay in Nordkalifornien aus. Die Häftlinge verlangen unter anderem Zugang zu Tageslicht, gesünderes Essen und eine bessere medizinische Versorgung. CDCR-Sprecherin Terry Thornton betonte, dass die Behörde erst dann von einem Hungerstreik spricht, wenn die Insassen neun Mahlzeiten hintereinander auslassen würden.

Bereits 2011 waren Tausende Häftlinge wochenlang in einen Hungerstreik getreten. Die Gefängnisverwaltung sei damals auf Forderungen der Insassen eingegangen, sagte Sprecherin Thornton am Dienstag. Vertreter der Häftlinge bestreiten jedoch, dass die Haftbedingungen verbessert wurden.

Dollar

Für tot erklärte Patientin erwachte bei Organentnahme

In einer US-Klinik wären einer noch lebenden Frau beinahe Organe entnommen worden. Erst im Operationssaal erwachte sie - zum Schock der Ärzte. Experten zeigen nun nach ihrer Untersuchung eine unfassbare Häufung von Behandlungsfehlern auf.
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© Peter Finch
Das Gesundheitsministerium des US-Bundesstaates New York hat nach langjährigen Untersuchungen scharfe Kritik an einer Klinik in der Stadt Syracuse geübt. 2009 war es dort nach einem Bericht der lokalen Zeitung The Post-Standard zu einem dramatischen Vorfall gekommen: Einer für hirntot erklärten Frau sollten die Organe entnommen werden. Doch als sie bereits im Operationssaal lag und die Ärzte mit ihrer Arbeit beginnen wollten, sei die 41-Jährige aufgewacht.

Im September 2012 musste die Klinik deswegen bereits eine Geldstrafe von umgerechnet 17 000 Euro zahlen. Nun wurde nach Angaben der Zeitung eine ganze Reihe von Fehlern der behandelnden Ärzte und Krankenschwestern aufgezeigt. Die Patientin war mit einer Drogenüberdosis eingeliefert worden und die Ärzte gingen von einem „plötzlichen Herztod“ aus. Die Eltern hätten daraufhin der Entnahme von Organen zugestimmt.

Bomb

Weltkriegsbomben in Deutschland: Immerwährende tickende Gefahr

Spezialisten haben eine Fliegerbombe in München entschärft. Doch auch andernorts lauert die Gefahr. Denn noch immer liegen unzählige Blindgänger in Deutschland unter der Erde versteckt.

Oft klappt die Entschärfung einer Fliegerbombe wie am Montag in München ohne größere Komplikationen. Doch erst im August 2012 erschütterte eine gewaltige Explosion das Münchner Szeneviertel Schwabing, ihr Knall war kilometerweit zu hören. Fensterscheiben gingen zu Bruch. Stroh, das die Wucht der Entladung dämpfen sollte, fing Feuer und wirbelte auf umliegende Hausdächer. Dachstühle gerieten in Brand. Löschfahrzeuge der Feuerwehr waren im Einsatz. Verletzte gab es zum Glück keine, da Tausende Anwohner zuvor evakuiert worden waren.

Schuld an diesem Katastrophenszenario war ein mörderisches Erbe des Zweiten Weltkriegs: Bauarbeiter hatten am Montag im Untergrund eine nicht detonierte 250-Kilo-Fliegerbombe entdeckt. Nachdem es aus Brandenburg eingeflogenen Spezialisten nicht gelungen war, die Bombe zu entschärfen, entschieden sich die Experten vor Ort, sie kontrolliert zu sprengen.

Unbekannte Zahl tickender Zeitbomben

Nicht jeder Bombenfund hat derart spektakuläre Auswirkungen, doch die Schwabinger Aktion ist alles andere als ein Einzelfall. Noch immer, mehr als 67 Jahre nach Kriegsende, rücken fast täglich so genannte Kampfmittelräumdienste aus, um „Blindgänger“ zu entschärfen oder kontrolliert zur Detonation zu bringen. Dies ist übrigens Sache der einzelnen Länder, nicht des Bundes - so regelt es das „Gefahrenabwehrrecht“. Das explosive Erbe des Zweiten Weltkriegs ist gewaltig und äußerst gefährlich: Mehrere Millionen Tonnen an Sprengkörpern hatten alliierte Bomber einst auf Deutschland abgeworfen. Kein geringer Teil davon tickt bis heute voll funktionsfähig im Untergrund.

Wie viele solcher Zeitbomben es in Deutschland noch gibt, können selbst Experten nicht sagen. „Wer sich da auf eine Zahl festlegt, der lügt“, stellt Horst Lenz, technischer Leiter des Kampfmittelräumdiensts Rheinland-Pfalz, kategorisch fest. Denn es sei weder klar, wie viele Bomben wo abgeworfen worden seien, noch, welche davon nicht explodierten. Und außerdem sei unbekannt, in welchem Ausmaß solche Sprengkörper in der Vergangenheit bereits geborgen worden seien. „Viele Entschärfungen wurden bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg durchgeführt“, konstatiert auch Oliver Kinast, Leiter des Kampfmittelräumdiensts Schleswig-Holstein. „Darüber wurde nicht Buch geführt, weil man nicht glaubte, das später noch einmal zu brauchen. In spätestens zehn Jahren, so dachte man, wäre das Problem mit den Bomben gelöst.“ Ein fataler Irrtum.

Bandaid

Essen mies? BMW kracht in McDonalds-Filiale

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© Michel/fknUnd das Auto steht ebenso auf dem Behindertenparkplatz...?!
Lisa (20) und Johannes (22) saßen gerade im McDonalds in Unterhaching, als plötzlich ein BMW durch die Glasscheibe des Fast-Food-Restaurants schoss und Johannes samt seiner Sitzbank in den Raum schob.

Unterhaching - Ein Knall, Glassplitter fliegen durch den Raum. Ein Mann wird mit seiner Sitzbank durch den McDonald’s geschoben. Dies alles passierte in Unterhaching, als ein BMW durch die Scheibe des Burgerladens schoss. Die Fahrerin hatte Vorwärts- und Rückwärtsgang verwechselt.

„Es hat den gesamten Tisch aus der Verankerung gerissen“, erzählt Lisa (20), die direkt neben ihrem Freund Johannes (22) saß, als der BMW am Mittwochabend durch die Scheibe des McDonald’s in Unterhaching im Kreis München krachte. Johannes wird von dem Auto durch das Schnellrestaurant geschoben. Nach den ersten Schocksekunden folgt die Erleichterung: „Wir waren nicht verletzt, bis auf leichte Rückenschmerzen.“

Beide laufen nach draußen und können es nicht fassen, als sie den dunklen BMW sehen, der mit der Front in der Glaswand hängt. Schnell bildet sich ein Pulk von Schaulustigen. Auch das Pärchen im Unfallwagen wirkt aufgeregt. Wie sich herausstellt, war es eine 19-jährige Taufkirchnerin (Kreis München), die mit dem BMW ihres Freundes fahren wollte. Beim Ausparken verwechselte sie Vorwärts- und Rückwärtsgang. Sie sei mit der Automatikschaltung nicht zurecht gekommen, sagt die Polizei später.

Zuvor hatte allerdings der Freund und Besitzer des BMW behauptet, er habe hinter dem Steuer gesessen. „Wir haben aber genau gesehen, dass es nicht so war“, sagt Lisa. So berichten sie es als Augenzeugen auch der Polizei. Wenig später kommt der Grund für die Falschaussage ans Licht: Die 19-Jährige hatte laut Polizei erst ganz frisch ihren Führerschein in der Tasche. Aus Angst, den Schein sofort wieder zu verlieren, log ihr Freund für sie. Durch den Unfall richtete sie einen Schaden von 15.000 Euro an. Immerhin: Auch die 19-Jährige und ihr Freund hatten Glück und blieben unverletzt.