Das Kind der GesellschaftS


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Erneute Ausschreitungen in Belfast: Dritte Nacht in Folge

Protestantische Krawallmacher griffen Polizei die dritte Nacht in Folge an. Seit Freitag gab es 35 Festnahmen.
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© APProtestanten haben ein Molotow-Cocktail auf die Polizei geworfen
Belfast kommt nicht zur Ruhe! In der nordirischen Hauptstsdt ist es die dritte Nacht in Folge zu Unruhen gekommen. Protestantische Krawallmacher griffen Polizisten mit Brandsätzen und anderen Wurfgeschossen an. Die Sicherheitskräfte sind mit Gummigeschossen gegen die Angreifer vorgegangen. Ein Beamter sei verletzt worden.

In der Nacht zum Sonntag sollen sieben Polizisten verletzt worden. Schon in der Nacht zum Samstag war es in der Gegend zu Krawallen gekommen. Dabei wurden 32 Polizisten verletzt. Seit Freitag habe es etwa 35 Festnahmen gegeben.

Auslöser der Unruhen ist das Verbot, einen Marsch des protestantischen Oranierordens durch eine Straße im Norden Belfasts führen zu lassen. Mit der traditionellen Parade am 12. Juli erinnert der Orden an den Sieg von Wilhelm von Oranien über den katholischen König Jakob II. in der Schlacht von Boyne 1690. In der britischen Region Nordirland bekämpfen sich seit Jahrzehnten London-treue Protestanten und katholische Republikaner, die Nordirland als Teil der Republik Irland sehen wollen.

dpa

Stop

Impfpflicht: 79 Prozent der Deutschen wollen sie

DAK-Umfrage: Vier von fünf Deutschen sprechen sich für Impfpflicht aus
Vaccinations
© 3AW693, Australia
Im Zuge eines deutlichen Anstiegs von Masern-Erkrankungen wird das Thema Impfpflicht nicht nur in den Gesundheitsbehörden diskutiert. Einer Umfrage der Krankenkasse DAK-Gesundheit zufolge sprechen sich 82 Prozent der Menschen für die Einführung einer Impfpflicht aus. Auch andere häufig als Kinderkrankheiten verharmloste Erkrankungen wie Mumps oder Keuchhusten können sogar im Erwachsenenalter schwere Verläufe nehmen. Erst im Juni war ein 14-jähriger Junge an den Spätfolgen einer Masern-Infektion gestorben.

79 Prozent der Deutschen wollen Impfpflicht

Nach den Masern-Ausbrüchen in Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen wird die Forderung nach einer Impfpflicht immer lauter. Nachdem Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) die Entscheidung von Eltern, die ihre Kinder nicht gegen Masern impfen lassen, als unverantwortlich bezeichnete, findet die Einführung einer Impfpflicht immer mehr Anhänger. So unterstützt auch der Berufsverband für Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) eine generelle Impfpflicht.

Einer Umfrage der Krankenkasse DAK-Gesundheit zufolge, findet das Ansinnen auch in breiten Teilen der Bevölkerung Zuspruch. Demnach befürworten vier von fünf Deutschen (79 Prozent) die Einführung einer Impfpflicht. Davon gaben 82 Prozent an, dass konsequentes Impfen die Zahl der Krankheitsfälle reduziere. 73 Prozent sind der Ansicht, dass eine Impfpflicht vor allem deshalb sinnvoll sei, weil viele Eltern zu leichtfertig mit dem Thema umgingen. Etwas mehr als zwei Drittel (68 Prozent) glauben, dass vermeintliche Kinderkrankheiten generell unterschätzt würden.

Kommentar: Das sind nur ein paar Beispiele zu der negativen Thematik des Impfens:

Babies und Kinder impfen lassen? Ein Blick auf nicht vorhandene Beweise
Impfen verursacht Nervenschäden
Vertuschung von Impfschäden? Alarmierende Berichte von Todesfällen durch Impfungen


Better Earth

Gewässer in ganz Europa sind wahrscheinlich mit Mikro-Kunststoffresten verunreinigt: Genfer See überraschend hoch belastet

Gewässer in ganz Europa könnten mit Mikro-Kunststoffresten verunreinigt sein

Plastikmüll ist kein reines Problem der Ozeane mehr: Auch im Genfer See haben Forscher nun große Mengen an Kunststoffresten entdeckt. In nahezu jeder Wasserprobe fanden sich Polystyrol-Kügelchen, Reste von Fischernetzen und Plastikfolie. Die hohe Konzentration des Plastikmülls sei besorgniserregend, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "Archives des Sciences". Welche Auswirkungen die Kunststoffreste für die Tierwelt und Natur haben, wollen sie nun weiter untersuchen.
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© Zacharie Grossen/ CC-by-sa 3.0 Der Genfersee - Idylle mit viel Plastikmüll
Plastikmüll wird in den Gewässern der Erde immer zu einem Problem: Vom Land eingeschwemmte Kunststoffreste, über Bord geworfene Gegenstände oder mit dem Abwasser eingeleitete mikroskopisch kleine Kunststoffpartikel breiten sich im Wasser aus. Vor allem das sogenannte Mikroplastik - Teile von weniger als fünf Millimetern Durchmesser - sind für Wassertiere eine tödliche Gefahr. Werden sie verschluckt, sammeln sie sich im Verdauungstrakt der Tiere an und verstopfen diesen - die Tiere verhungern dabei oft mit vollem Magen. Werden sie eingeatmet, können sie die Atmung blockieren. Und viele Kunststoffe geben beim Zersetzen zudem giftige Chemikalien frei, darunter Weichmacher und Bisphenol A.

Family

Anhänger der Ennahda Partei demonstrierten gegen Sturz von Mursi in Tunesien

Tunis - Anhänger der tunesischen Regierungspartei Ennahda haben in Tunis gegen den Sturz des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi demonstriert. Die Islamisten versammelten sich nach Augenzeugenberichten zunächst vor der Botschaft des Nachbarlandes. Anschließend zogen sie auf die Avenue Habib Bourguiba im Herzen der tunesischen Hauptstadt. Die Zahl der Teilnehmer des Protestes wurde von westlich orientierten Medien in Tunis auf einige Hundert geschätzt. Islamisten sprachen nach der Demonstration von Tausenden Teilnehmern.

dpa

Megaphone

Illegaler Tiertransport: Polizei findet 78 Hundewelpen in Kofferraum

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© PolizeiSchnell fiel den Beamten auf, dass sich im Kofferraum des Wagens eine heikle Facht befand: 78 Hundewelpen unterschiedlichster Rassen drängelten sich auf engstem Raum, unter katastrophalen hygienischen Umständen.
Chihuahua, Mops und Rottweiler drängelten sich auf engstem Raum: Bei einer Routi
nekontrolle bei Schweinfurt stießen Polizeibeamte auf 78 Hundewelpen. Der Fahrer wurde festgenommen, die Tierbabys eilig in einem Tierheim versorgt.


Werneck/Hamburg - Die Reise sollte nach Belgien gehen, doch dank der fränkischen Polizei entkamen 78 Hundewelpen bereits in der Nähe von Schweinfurt ihrem Gefängnis. Auf der A70 kontrollierten Polizeibeamte am frühen Samstagmorgen das Auto eines 55-Jährigen. Schnell bemerkten die Beamten die ungewöhnliche Ladung im Kofferraum.

Die etwa vier bis acht Wochen alten Welpen unterschiedlichster Rassen drängelten sich in Gitterboxen und einem Karton. Der Fahrer des Wagens hatte keine Genehmigung zum Tiertransport, von der Einhaltung geltender Tierschutzbestimmungen und den hygienischen Zuständen in seinem Kofferraum ganz zu schweigen.

Handcuffs

Sexueller Missbrauch an Kindern - Gegen Sozialarbeiter wurde Haftbefehl erlassen

Wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern hat die Polizei am Dienstag am Hart einen 46-jährigen Sozialarbeiter festgenommen. Der Mann, der in einer Fahrradwerkstatt am Schneeheideanger beschäftigt ist, hat sich laut Polizei an mindestens vier Buben aus der Nachbarschaft vergangen. Die zwischen sechs und neun Jahre alten Kinder vertrauten sich alle am Mittwoch ihren Eltern an. Sie berichteten, dass sie der Mann in den vergangenen Wochen immer wieder in seine Werkstatt gebeten habe, sie geküsst und intim berührt habe. Als der 46-Jährige nun auch noch grob wurde und sie beschimpfte, weil sie angeblich eine Türglocke beschädigt hätten, wurde die Angst der Kinder so groß, dass sie ihre Eltern informierten. Die Polizei hält die Aussagen der Kinder für absolut glaubwürdig, der Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl. Da zu befürchten ist, dass es weitere Opfer gibt, bittet die Polizei um Hinweise unter 089/29100. sim

Control Panel

Schweinfurter Privatschule schließt nach Abi-Pleite

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© dpa
Schweinfurt - Nach dem Abidebakel zieht die private Fachoberschule in Schweinfurt die Konsequenzen und stellt ihren Betrieb ein.

Das gab die Schulleitung am Freitag auf ihrer Internetseite bekannt und schickte dem Kultusministerium eine entsprechende E-Mail, wie ein Ministeriumssprecher sagte. Eltern betroffener Schüler reagierten mit Genugtuung. Sämtliche 27 Abiturienten waren durch die schriftliche Prüfung gefallen. Zwei andere Privatschulen, die von derselben Schulleitung geführt werden, bleiben in Betrieb.

«Wir teilen Ihnen mit, dass der Schulbetrieb an der Ersten Privaten Fachoberschule Schweinfurt im Schuljahr 2013/14 zunächst eingestellt wird. Es gibt im kommenden Schuljahr an den Privaten Schulen Schwarz keine Klasse an der Fachoberschule», heißt es in der Pressemitteilung.

Für Sieglinde Hacker vom Elternbeirat der Privatschule ist das die logische Konsequenz aus allem, was passiert ist. «Wir als Eltern haben gehofft, dass die Schule dicht gemacht wird», sagte sie der dpa. Dass die Schulleitung das nun selbst entschieden habe, ändere für sie nichts: «Ich sehe es als Genugtuung, dass dort zumindest vorläufig keine Schüler mehr zur Schule gehen.»

Smoking

Raucher demonstrieren gegen „Bevormundung“ in Bergheim

Mehr als 500 Besucher demonstrierten am Donnerstag in Bergheim gegen das neue Nichtraucherschutzgesetz, das seit Mai den Kneipenwirten und auch vielen Gästen gegen den Strich geht. Sie wehren sich gegen die „Bevormundung“.
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© Fratz/Rhein Erft RundschauGegen das Schutzgesetz in seiner jetzigen Form wehren sich „entmündigte Kneipengänger“ und „existenzbedrohte Wirte“.
Mehr als 500 Besucher demonstrierten auf dem Konrad-Adenauer-Platz gegen das neue Nichtraucherschutzgesetz, das seit Anfang Mai den Kneipenwirten und auch vielen Kneipengängern ordentlich gegen den Strich geht.

„Wir wählen nicht mehr Grün und Rot, das ist der absolute Kneipentod“ war auf Bannern zu lesen. Und die Demonstranten ließen kräftig Dampf ab gegen den „Verordnungswahn“, den ein anderes Plakat anprangerte.

Mehrere Wirte aus Bergheim um „Pittermännchen“-Wirt Hans-Josef Schüller hatten zur Demo mit Podiumsdiskussion aufgerufen. „Toll, dass so viele gekommen sind“, begrüßte Schüller die Besucher.

Arrow Down

Rückschau Brasilianische Studentin versteigerte ihre Jungfräulichkeit

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© afp, GREG WOODDie 20-jährige Catarina Migliorini hat ihre Jungfräulichkeit versteigert.
Eine 20-jährige Studentin aus Brasilien hat ihre Jungfräulichkeit für 780.000 Dollar (600.000 Euro) versteigert. Die Auktion, die Teil eines Dokumentarfilms ist, habe am Mittwochabend ein Japaner gewonnen, hieß es auf der Internetseite des Films "Virgins Wanted" (Jungfrauen gesucht).

Sydney - Dabei seien 15 Gebote aus mehreren Ländern eingegangen. Ein Student aus dem australischen Sydney, der seine Jungfräulichkeit ebenfalls versteigerte, habe nur 3000 Dollar erlöst.

Der Käufer, dessen Name nur mit Natsu angegeben wurde, werde Catarina Migliorini in den kommenden Wochen in Australien treffen, sagte Regisseur Jason Sisley der australischen Nachrichtenwebsite Ninemsn. Die 20-Jährige solle vor und nach dem Verlust ihrer Jungfräulichkeit interviewt werden. Der Akt selbst werde nicht gefilmt, Ort und Zeit würden vorerst geheimgehalten.

Migliorini sei "ganz aus dem Häuschen" und habe nicht mit dem riesigen Interesse an der Auktion gerechnet, sagte Sisley. "Sie hat mit ihrer Familie gesprochen, und die hat sich sehr für sie gefreut. " Die Studentin sagte der britischen Daily Mail, sie sehe den Akt als "Geschäft". "Ich habe die Gelegenheit zu reisen, Teil eines Films zu sein und auch noch einen Bonus zu bekommen." Mit einem Teil des Geldes wolle sie Häuser für arme Familien finanzieren.

Extinguisher

Boeing-Dreamliner in Brand: London-Heathrow kurzweilig geschlossen

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Europas größter Flughafen London-Heathrow ist wegen eines Zwischenfalls mit der Linie Ethiopian Airlines vorübergehend geschlossen worden. Ein parkender Boeing-Dreamliner ist in Brand geraten.

Europas wichtigstes Drehkreuz, der Flughafen London Heathrow, ist außer Gefecht gesetzt. Anlass ist ein Zwischenfall mit einem Flugzeug der Linie Ethiopian Airlines. Daraufhin wurde der Airport vorübergehend geschlossen. Die parkende Maschine war bereits gegen 16.30 Uhr in Brand geraten.

Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand. Es seien keine Passagiere an Bord der Maschine gewesen, sagte ein Flughafensprecher. Zur Brandursache gibt es noch keine Angaben. Bilder beim Internetdienst Twitter zeigten ein von Feuerwehrautos umgebenes Flugzeug. Die Londoner Feuerwehr erklärte, sie stehe bereit, dem Flughafenpersonal zu helfen, unter anderem mit Hubschraubern.

Die Maschine ist zwar in einem abgelegenen Teil des Flughafens abgestellt, dennoch ist mit größeren Einschränkungen zu rechnen: Sowohl Starts als auch Landungen wurden vorübergehend eingestellt. Es kam bereits zu ersten Verspätungen.