Das Kind der GesellschaftS


Question

Fluggast scherzte mit Bombe am Körper vorm Check-in in Berlin

Berlin - Ein Mann hat am alten Flughafen in Berlin-Schönefeld mit einem üblen Scherz einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. «Der 30-Jährige kam am Mittwochmorgen schon ziemlich spät zum Check-in», sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Dann habe er gegenüber den Sicherheitsleuten geäußert, eine Bombe am Körper zu tragen. Auch bei mehreren Nachfragen sei er unbeirrt dabei geblieben. Erst als die Polizei anrückte, räumte der Mann seinen schlechten Scherz kleinlaut ein. Der gebürtige Italiener muss sich nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat verantworten. Der Flieger nach Rom hob schließlich ohne ihn ab.

dpa

Che Guevara

Proteste gegen Pressezensur: Chinesische Polizei muss einschreiten

Die chinesische Polizei ist bei Protesten gegen Pressezensur hart gegen Demonstranten vorgegangen. Auslöser ist eine Tageszeitung, die sich der Kontrolle offizieller Organe entziehen will.




Das Video im Wortlaut:
Bei Protesten gegen die Pressezensur in der chinesischen Provinzhauptstadt Guangzhou sind am Dienstag Dutzende Polizisten gegen Demonstranten vorgegangen.

Attention

Schwere zwischen Arm und Reich weitet sich: Große Unterschiede zwischen Nord-, Ost- und Südeuropa und Spardiktate als Verursacher

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© dpaIn Spanien und Griechenland – das Bild zeigt einen Wohnsitzlosen in Athen – ist das Armutsrisiko besonders hoch geworden. Beide Länder kämpfen mit Arbeitslosenquoten von jeweils 26 Prozent.
Brüssel - Zu beschönigen hat es für László Andor nichts gegeben. „Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit und der sich verschlechternden sozialen Lage war 2012 ein weiteres miserables Jahr für Europa“, sagte der ungarische EU-Kommissar bei der Vorstellung eines Berichts in Brüssel. Vor allem der Verlust des Arbeitsplatzes drängt immer mehr EU-Bürger ins soziale Abseits: Die verfügbaren Haushaltseinkommen schrumpfen, das Armutsrisiko steigt deutlich, vor allem in den Ländern Süd- und Osteuropas. „Die Auswirkungen der Krise auf die soziale Lage machen sich nun deutlicher bemerkbar“, heißt es in der Stellungnahme der EU-Kommission.

Parallel zur Veröffentlichung des Ländervergleichs legte die Statistikbehörde Eurostat neue Zahlen zur Erwerbslosigkeit vor. Im November waren demnach 18,8 Millionen Menschen in den 17 Ländern der Eurozone ohne Arbeit - 113 000 mehr als im Vormonat und zwei Millionen mehr als vor einem Jahr. Das ist ein neuer Negativrekord: Die Arbeitslosenquote steht mittlerweile bei 11,8 Prozent, im Vergleich zu 11,7 Prozent im November und 10,6 Prozent Ende 2011. In allen 27 EU-Staaten zusammen sieht es nur geringfügig besser aus: Dort liegt die Quote aktuell bei 10,7 Prozent. (Die Grafik zeigt detailliert die Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit in den EU-Staaten 2011. Die Aufstellung zum vergangenen Jahr liegt noch nicht vor.)

Heart - Black

Psychopathischer selbsternannter Guru gibt Inderin Mitschuld an ihrer Vergewaltigung und verspottet sie

Gedenkstätte
© AFPEine improvisierte Gedenkstätte erinnert an das Martyrium von Jyothi Singh Pandey - ihr Schicksal hat sich nun ganz in der Nähe wiederholt.
Nahe der Stelle, an der Jyothi Singh Pandey ihr grausames Martyrium erlitt, hat sich ihr Schicksal wiederholt: In Delhi haben drei Männer eine Fabrikarbeiterin vergewaltigt und erstickt. Mit seltsamen Ansichten empört zudem ein selbsternannter Guru das ganze Land.

In Noida, einem Vorort von Neu Delhi, wurde die geschundene und nur halb bekleidete Leiche einer 21-jährigen Fabrikarbeiterin gefunden. Offenbar haben drei Männer die junge Frau vergewaltigt und erstickt, berichtet die Times of India. Zwei der Täter wurden mittlerweile festgenommen - sie seien dem Opfer bekannt gewesen: Der eine arbeitete gemeinsam mit ihr in der Fabrik, während der andere eine „alte Feindschaft“ gegen sie gehegt habe.

Snowflake Cold

Schusswechsel: Erneut vier Tote in Aurora

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© dpa
Bei einer Schießerei in Aurora im US-Staat Colorado sind am Samstag vier Menschen ums Leben gekommen.

Erneut ist die US-Stadt Aurora in den Medien. Dieses Mal, weil sich ein Mann in seinem Haus in dem Vorort von Denver verschanzt hatte und auf Polizisten schoss. Die Beamten hatten nach einem Notruf das zweistöckige Gebäude umstellt. Bei dem anschließenden Schusswechsel kam der Mann ums Leben. Ob die Beamten den Täter erschossen oder ob er sich selbst das Leben nahm, sei unklar, sagte Polizeisprecherin Cassidee Carlson.

Im Inneren des Hauses fand die Polizei die Leichen von zwei Männern und einer Frau. Sie seien bereits vor dem Eintreffen der Beamten getötet worden, teilten die Ermittler mit. Eine Frau war zuvor aus dem Haus geflohen und hatte die Polizei verständigt. Das Motiv für die Bluttat war zunächst unklar.

Arrow Down

Bandenmitglieder und Polizisten beschießen sich auf offener Straße in Schweden


Dominoes

Krawalle in Belfast: Streit um britische Flagge

Nordirlands Hauptstadt kommt nicht zur Ruhe: Bei Auseinandersetzungen mit Demonstranten hat die Polizei in Belfast Wasserwerfer und Gummigeschosse eingesetzt. Seit Tagen kommt es wegen einer umstrittenen Entscheidung des Stadtrats zu Gewalt.


In der fünften Nacht in Folge haben sich Polizei und Demonstranten in der nordirischen Hauptstadt Belfast gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Die Polizei setzte in der Nacht zu Dienstag Wasserwerfer und Gummigeschosse gegen aufgebrachte Demonstranten ein. Die Gewalt in Belfast hatte sich Anfang Dezember an einem Flaggenstreit entzündet.

Rund tausend Menschen protestierten am Montagabend zunächst friedlich vor dem Rathaus, während der Stadtrat erstmals wieder seit seinem umstrittenen Flaggen-Beschluss tagte. Zu den neuerlichen Ausschreitungen kam es, als rund 250 pro-britische Protestanten auf dem Rückweg vom Rathaus auf katholischen Republikaner stießen. Die Polizei versuchte, beide Gruppen auseinanderzuhalten. Auf die Beamten auf der Newtownards Road hagelte es Steine und Brandsätze.

Dollars

Strengere Waffengesetze in den USA? Der Verkauf boomt erst einmal

In den USA steigen nach dem Amoklauf von Newtown die Waffenkäufe stark an. Die beim Erwerb vorgeschriebene Überprüfung lässt sich oft telefonisch regeln und dauert nur wenige Minuten.
Waffenhändler
© dpa
Die anhaltende Diskussion über strengere Waffengesetze nach dem Amoklauf an einer Grundschule in Newtown, Connecticut, hat offenbar zu einem drastischen Anstieg der Waffenkäufe in den USA geführt. Nach aktuellen Zahlen der Bundespolizei FBI sind die in allen Bundesstaaten gesetzlich vorgeschriebenen Zulassungsprüfungen auf ein Rekordniveau gestiegen.

Insgesamt zählte die Behörde 2,8 Millionen Überprüfungen, ein Anstieg von 49 Prozent im Vergleich zu Dezember 2011. Der Monat gilt wegen Weihnachten gemeinhin als die beste Verkaufszeit für die Waffengeschäfte des Landes. Amerikaner legen offenbar gern Waffen unter den Christbaum.

Red Flag

Aktenkoffer sorgte für Polizeieinsatz

An der Sparkassenfiliale in der Großen Allee gab es am Montag wegen einem verdächtigen, herrenlosen Aktenkoffer einen Polizeieinsatz, zu dem auch Sprengstoff-Experten des Landeskriminalamtes aus Erfurt gerufen wurden.

Rudolstadt. Genau um 15.02 Uhr ging bei der Notrufzentrale der Polizei ein Anruf ein, dass zwischen dem Haupteingang der Filiale in der Großen Allee und dem Nachbarhaus ein schwarzer, herrenloser Koffer liegt. Sparkassenmitarbeiter Thomas Zapfe hatte ihn entdeckt. "Wir bekommen regelmäßig Unterweisungen zum Thema Sicherheit und auch für solche besonderen Situationen", berichtete er. "Durch Berichte in den Medien ist man auch sensibilisiert. Das Wohl der Mitarbeiter und natürlich unserer Kunden ist ganz wichtig", fügte er hinzu.

Deshalb wurde auch die Polizei alarmiert. Alle Mitarbeiter mussten das Gebäude verlassen und es gab eine weiträumige Absperrung.

Umbrella

Bombendrohung in Mühlheim: Räumung des Einkaufszentrums

Nach der Androhung eines Sprengstoffanschlags räumte die Polizei das Rhein-Ruhr-Zentrum in Mülheim.

Nach einer Bombendrohung unter der Islamisten-Hotline des Bundesamtes für Verfassungsschutz hat die Polizei am Sonntagmittag das Rhein-Ruhr-Zentrum in Mülheim geräumt. Tausenden Kunden und Besuchern des Trödelmarktes wurde per Durchsage ein "technischer Defekt" gemeldet.