Das Kind der GesellschaftS


Cowboy Hat

Explosion in Tel Aviv: Anschlag soll Cosa Nostra gegolten haben

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© Twitter / @IsraelHatzolah
Bei der Explosion eines Autos in der Nähe des israelischen Verteidigungsministeriums in Tel Aviv sind mehrere Menschen verletzt worden. Der Anschlag soll einem Mitglied der Cosa Nostra gegolten haben.

Bei einer heftigen Explosion in Tel Aviv hat es nach ersten Angaben Opfer gegeben. Es war zunächst unklar, was die Detonation in der Nähe des israelischen Verteidigungsministeriums ausgelöst habe, berichtete Radio Israel weiter.

Nach Angaben mehrerer Fernsehsender soll es die Explosion einen kriminellen Hintergrund haben und damit nicht in Zusammenhang mit Terrorismus stehen. Ein Polizeisprecher sagte, es handele sich offenbar nicht um einen politisch motivierten Anschlag, sondern um einen kriminellen Akt, „eine Begleichung von Rechnungen“.

Airplane

Absturz auf der Autobahn: Hubschrauber kollidiert mit Hochspannungsleitung

Untermünkheim/Schwäbisch Hall - Von dem Hubschrauber ist Stunden nach dem Absturz nur noch ein kleiner, ausgebrannter Klumpen auf der Autobahn 6 übrig: Mitten im Berufsverkehr ist der Helikopter am Donnerstagnachmittag auf die Fahrbahn nahe Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg gestürzt.

Der Pilot kam nach Polizeiangaben dabei ums Leben. Der Hubschrauber ging sofort in Flammen auf. Vor dem Crash auf der vielbefahrenen Transitstrecke kurz vor der 180 Meter hohen Kochertalbrücke - eine der höchsten Brücken Europas - berührte die Maschine noch einen Lastwagen.

Die Polizei in Schwäbisch Hall teilte mit, es gebe keine Opfer außerhalb des Hubschraubers. Darin habe der Pilot alleine gesessen. Der Lastwagenfahrer überlebte nach bisherigen Informationen leicht verletzt. «Das ist ein Riesen-Dusel, dass da nicht mehr passiert ist», sagte ein Polizeisprecher. Der Helikopter lag auf der Richtungsfahrbahn Nürnberg.

Nach Angaben der Polizei ist der Grund des Absturzes bislang nicht bekannt. Der Hubschrauber beschädigte eine Stromleitung. Ob der Hubschrauber in die Stromleitung stürzte, oder ob er nach dem Kontakt mit der Leitung herabfiel, ist bislang unklar. «Die Ermittlungen hierzu sind in vollem Gange», sagte ein Polizeisprecher.

Pistol

Mordanschlag in Paris: Drei kurdische Frauen per Kopfschuss hingerichtet

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© Reuters
In Frankreich wurden drei Mitarbeiterinnen des Kurdischen Informationsbüros Opfer eines Mordanschlags. Die Frauen wurden offenbar mit gezielten Kopfschüssen regelrecht hingerichtet. Die kurdische Gemeinschaft in Frankreich ist empört.

In Paris sind drei kurdische Aktivistinnen mit Kopfschüssen offenbar regelrecht hingerichtet worden. Die Leichen der Frauen wurden in der Nacht zum Donnerstag in den Räumen des Kurdischen Informationsbüros mitten in der französischen Hauptstadt gefunden, wie die Polizei mitteilte. Hunderte Kurden versammelten sich nach der Nachricht über die Morde zu Protesten vor dem Gebäude.

Nach Angaben Edarts befanden sich die drei Frauen am Mittwochnachmittag allein in dem mit einem elektronischen Türschloss gesicherten Informationsbüro in der Lafayette-Straße. Ein Mitglied der kurdischen Gemeinschaft versuchte die Frauen demnach vergeblich zu erreichen. Er fuhr daraufhin zu dem Büro, gelangte aber zunächst nicht in das Gebäude. Mehrere Kurden, die sich ebenfalls Sorgen machten, kamen der Vereinigung der Kurdenverbände zufolge zu dem Gebäude und entdeckten an der Tür des Büros im ersten Obergeschoss Blutspuren. Als sie die Tür gegen 1.00 Uhr nachts aufbrachen, entdeckten sie die drei toten Frauen.

Magnify

Festnahme nach Schusswechsel in kalifornischer Schule - Motiv und Opferzahlen noch unklar

Ein Opfer soll schwer verletzt sein. Der mutmaßliche Schütze wurde kurz nach der Tat gefasst. Die Hintergründe sind noch unklar.

Los Angeles/Taft. An einer Schule in Kalifornien sind nach Medienberichten am Donnerstag Schüsse gefallen. Wie der örtliche Sender 23ABC berichtete, wurde der mutmaßliche Täter festgenommen. Es soll ein bis zwei Verletzte geben. Unter Berufung auf die Behörden meldete der Sender, dass ein Mensch mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen wurde. Zunächst hatten Medien über mindestens zwei Tote berichtet.

Der Vorfall ereignete sich an einer Highschool in der Ortschaft Taft im Landesinneren von Kalifornien. Menschen in der Schule, die sich vor dem Schützen versteckt hatten, sollen die Behörden mit Anrufen alarmiert haben. Die Polizei sei dann in dem Gebäude von Raum zu Raum gegangen. Schüler seien auf ein angrenzendes Fußballfeld gebracht worden. Einzelheiten über den Täter und sein Motiv wurden zunächst nicht bekannt. Zu der Schießerei kam es nach Angaben einer Mitarbeiterin der Stadtverwaltung gegen 9 Uhr morgens (Ortszeit).

Passport

"Ich bin Bürger der Welt" - Schauspieler Gérard Depardieu möchte nach seinem neuen russischen Pass nun gerne auch noch einen brasilianischen

Gérard Depardieu, russischer Pass
© RIA Novosti. Yulia TschestnowaNeu-Russe Gérard Depardieu will auch Brasilianer werden.
Brüssel. Der französische Schauspieler Gérard Depardieu, der persönlich von Präsident Wladimir Putin einen russischen Pass bekommen hat, versteht sich als Weltbürger und würde gerne auch die brasilianische Staatsbürgerschaft haben.


„Ich bin Bürger der Welt. Wenn Brasilien mir mal einen Pass ausstellen würde, würde ich das natürlich akzeptieren“, sagte der 64-Jährige der Zeitung La Libre Belgique.

Ambulance

Fährunglück in New York - Dutzende Verletzte

Die Fähre kollidierte mit der Kaimauer und wurde aufgeschlitzt: Bei einem Unglück in New York sind mindestens 50 Menschen verletzt worden. Das Schiff war auf dem Weg von New Jersey nach Manhattan.


New York - Passagiere fielen übereinander, gerieten in Panik, schrien und weinten: Eine Fähre in New York hat bei der Fahrt von New Jersey zum Ankerplatz in Manhattan die Kaimauer gerammt. Das Schiff wurde aufgeschlitzt, mindestens 50 Menschen erlitten Verletzungen. Zunächst war von weniger Betroffenen die Rede gewesen. Auf Fernsehbildern war an der Seite des Bootes ein großer Riss zu sehen. Auch Fenster waren zersplittert.

Nach Angaben der Polizei und Feuerwehr befindet sich eine Person in kritischem Zustand. Sie sei mit einer schweren Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete die New York Times unter Berufung auf die Feuerwehr. Einige Passagiere mussten von Rettungskräften auf Tragen von dem Schiff gebracht werden.

Bei dem Aufprall flogen offenbar viele Menschen von ihren Sitzen. Es habe sich ähnlich wie ein Autounfall angefühlt, sagte ein Passagier dem TV-Sender ABC. "Niemand wusste, was los war." An Bord der rund 40 Meter langen Fähre befanden sich ersten Erkenntnissen zufolge rund 340 Menschen - Passagiere und Besatzung.

Newspaper

Arbeitslosenquote in Griechenland hat neuen Rekord erreicht

Moskau. Die Arbeitslosenquote in Griechenland hat im Oktober mit 26,8 Prozent der Erwerbsfähigen einen neuen Rekord erreicht, wie die Statistikbehörde Elstat am Donnerstag mitteilte.

Von den 10,8 Millionen Griechen hatten knapp 3,7 Millionen im Oktober 2012 einen Job, fast 1,35 Millionen waren arbeitslos - 368 000 mehr als im Vorjahresmonat. Im September 2012 hatte die Arbeitslosenrate in Griechenland bei 26,2 Prozent gelegen. Am meisten Arbeitslose gibt es unter jungen Leuten zwischen 15 und 24 Jahren: Im Oktober betrug ihr Anteil 56,6 Prozent.

Heart - Black

In Syrien hungern eine Million Menschen

uno menschenrechtsrat
© UNO Menschenrechtsrat
Das Welternährungsprogramm (WFP) behauptet, dass im syrischen Bürgerkrieg bis zu eine Million Menschen hungern. Wegen des inzwischen 22 Monate währenden Bürgerkrieges könnten sie nicht mit Lebensmitteln versorgt werden und drohten zu verhungern.

Gold Bar

Waschmittel "Tide" wird in USA zum Zahlungsmittel auf der Straße - Rauschgift, Lebensmittel und Reparaturen

Tide - amerikanisches Waschmittel
Während sich die amerikanische Regierung um die Stabilität des Dollar sorgt, haben die Gangs auf den Straßen längst eine neue alternative Währung entdeckt: das Waschmittel Tide. Es ist für viele Durchschnittsamerikaner so teuer geworden, dass sie es sich nicht leisten können - aber sie brauchen es. Mit Tide wird inzwischen Rauschgift bezahlt, aber auch Lebensmittel oder Reparaturen.

Link zum englischen Originalartikel

Family

Starker Anstieg: Immer öfter holen Jugendämter Kinder aus ihren Familien

Düsseldorf (RP). Die Zahl der Fälle, in denen die Behörden Kinder und Jugendliche zum eigenen Schutz zeitweise von ihren Familien trennen müssen, hat in NRW stark zugenommen. Ein Grund: Nachbarn und Verwandte sind aufmerksamer.

Nach Angaben des Familienministeriums auf eine Anfrage der Piraten-Partei stieg die Zahl der sogenannten Inobhutnahmen von 7910 im Jahr 2002 auf 10.617 im Jahr 2011. Das ist eine Zunahme um 34 Prozent.

Diese Entwicklung sei auch bundesweit festzustellen, so eine Sprecherin von Familienministerin Ute Schäfer (SPD). Ganz offenbar sei die Sensibilität der Menschen gestiegen: Verwandte und Nachbarn informierten die Behörden schneller als früher über auffällige Beobachtungen.