Willkommen bei SOTT.net
Do, 26 Nov 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Cloud Precipitation

In Deutschland herrscht Trockenheit - Im Süden Europas Dauerregen, Sturzfluten und Hagel

Verkehrte Wetterwelt: Deutschland wird zur Wüste, am Mittelmeer gibt's Starkregen

Blitz symbolbild, Blitzschlag, Gewitter, unwetter symbolbild
© 123RF
Symbolbild
Während Deutschland austrocknet und sich große Probleme bei Forst- und Landwirtschaft abzeichnen, sah es zuletzt über Süd- und Südwesteuropa ganz anders aus. Rund um Tief "Vera" sind mehrere kleine Tiefdruckgebiete aktiv, teils mit heftigen Gewittern mit Starkregen und Überflutungsgefahr. Stellenweise fallen 50 bis 100 Liter pro Quadratmeter.

Dauerregen, Sturzfluten, Hagel

Die Iberische Halbinsel erlebte am Dienstag Unwetter mit Gewittern, starken Windböen, Regen und sogar Hagel. Als wäre das Land nicht bereits genug gebeutelt durch das Coronavirus. Besonders auf den Balearen könnte der starke Niederschlag zu Sturzfluten führen. Die spanische Costa Brava erwartet Dauerregen von bis zu 100 Liter pro Quadratmeter. In den französischen Pyrenäen und auf Korsika können auch mal leicht mehr als 60 Liter fallen.

Kommentar: Hier ein Video aus Spanien:




Cloud Grey

Mammatuswolken über Stuttgart aufgenommen

Auf manchen wirken die beutelartigen Wolken am Himmel unheimlich, andere finden sie romantisch. Das Wetterphänomen, das am Stuttgarter Abendhimmel zu sehen war, ist für Forscher noch ein Rätsel.
mammatuswolken stuttgart
© SDMG/Boehmler
Stuttgart - Viele Stuttgarter haben am Sonntagabend erstaunt auf den Stuttgarter Himmel geblickt und sich die Frage gestellt: Was sind das nur für seltsame Wolken? Wie Beulen hingen diese vom Himmel - angestrahlt von der untergehenden Abendsonne. Wie ein Experte des Deutschen Wetterdienstes in Stuttgart am Montag bestätigte, handelte es sich dabei um rätselhafte Mammatuswolken. Auch anderswo, wie etwa im Kreis Esslingen, bot sich das spektakuläre Phänomen am Himmel.

Gegen Abend war es am Ostersonntag plötzlich etwas stürmisch in und um Stuttgart geworden. Windböen und Regenergüsse verdrängten die Sonne kurzzeitig. Zum Vorschein kam ein toller Regenbogen - und ebenso die seltsam anmutenden Wolkenformationen.

Kommentar:




Tornado1

Tornado tötet mindestens 19 Menschen in den USA

Heftige Stürme im Südosten der USA haben in mehreren Bundestaaten schwere Schäden verursacht. Zehntausende Haushalte waren ohne Strom, mindestens 19 Menschen starben.
tornado usa
© PETER TUBERVILLE/ REUTERS
Im US-Bundesstaat Louisiana zerstörten heftige Stürme Hunderte von Häusern
Ein gewaltiger Tornado hat in mehreren US-Bundesstaaten mindestens 19 Menschen getötet und Hunderte von Häusern von Louisiana bis in die Appalachen beschädigt. Elf Menschen wurden in Mississippi getötet, sechs weitere starben im Nordwesten Georgias. Zwei Leichen wurden aus beschädigten Häusern in Arkansas und South Carolina geborgen.

Die nationale Wetterbehörde NOAA hatte bereits am späten Sonntagnachmittag vor möglichen Windgeschwindigkeiten von bis zu 330 Kilometern pro Stunde gewarnt. Es handle sich um ein "außergewöhnlich seltenes Ereignis", hieß es.

Kommentar:




SOTT Logo

SOTT Video Erdveränderungen - März 2020: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Der unglaubliche Lockdown für diese Coronavirus-"Pandemie" hat die Aufmerksamkeit der Welt auf sich gezogen, doch zwischenzeitlich lädt uns Mutter Natur ein, uns einige schwerwiegende Wetterereignisse im März anzusehen. Überflutungen, Hochwasser, Erdrutsche und außergewöhnliche Kälte sowie Schneefälle führten im vergangenen Monat zu großflächigen Verheerungen weltweit, zerstörten Ernten und Viehbestände auf jedem Kontinent.

sott zusammenfassung 202003

Ein entstandener Krater durch einen Meteoriten in Nigeria.
Mindestens 17 Tornados haben die Zentralstaaten der USA während eines Extremwetterausbruchs im März getroffen und eine gewaltige Schneise der Verwüstung hinterlassen. Nashville, Tennessee, war im vergangenen Monat schwer von einem riesigen Tornado betroffen, der sich einen Weg durch das Stadtzentrum bahnte, 25 Menschen tötete, Gebäude zerstörte, Stromleitungen niederriss und die Straßen mit Trümmern übersäte.

Im letzten Monat erschütterte auch ein Erdbeben die kroatische Hauptstadt Zagreb - das stärkste Beben, das die Stadt seit 140 Jahren getroffen hat - beschädigte Gebäude und zertrümmerte Autos durch herabfallende Mauerteile. In Russlands fernem Osten schlug ein Erdbeben der Stärke 7,2 vor den Kurilen zu und löste einen kleinen Tsunami aus.

Im Himmel herrschte, wie immer in diesen Tagen, reger Verkehr von Meteoriten. Die Medien berichteten nicht in dieser Form darüber, doch aufgrund von Augenzeugen-Aussagen und Analysen durch lokale Experten vermuten wir, dass ein Meteorit im vergangenen Monat auf unserem Planeten EINGESCHLAGEN ist, wobei er einen großen Krater mit einem Durchmesser von 21 Metern inmitten einer Straße in der nigerianischen Stadt Akure hinterließ.

All das und mehr gibt es in der SOTT Videozusammenfassung für Erdveränderungen im letzten Monat:


(Die deutschen Untertitel können mit dem unteren Knopf im YouTube-Player eingeschaltet werden. Gegebenenfalls müssen Sie über die Einstellungen noch Deutsch als Sprache auswählen)


Flashlight

Unbekannte Vogelkrankheit: Tote Blaumeisen in einigen Regionen Deutschlands

Naturschützer registrieren zurzeit ungewöhnlich viele tote Blaumeisen. Um herauszufinden, ob sich eine neue Vogelkrankheit in Deutschland ausbreitet, bittet der Naturschutzbund Deutschland (Nabu), tote und krank wirkende Vögel zu melden. Vereinzelt erkrankten auch Kohlmeisen oder andere kleine Singvögel, hieß es.
blaumeise
© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Symbolbild
"Erste Fälle wurden uns bereits Mitte März aus Rheinhessen in Rheinland-Pfalz gemeldet", sagte Nabu-Vogelschutzexperte Marius Adrion. Inzwischen sei die Zahl auf über 150 gestiegen. "Betroffen ist bisher vor allem der Streifen vom Westerwald in Rheinland-Pfalz über Mittelhessen bis ins westliche Thüringen."

Erkennen könne man die kranken Tiere unter anderem daran, dass sie "apathisch und aufgeplustert auf dem Boden sitzen und nicht vor Menschen fliehen". Häufig seien Augen, Schnabel und Teile des Federkleids verklebt. Dieses Bild passe zu keiner bekannten Vogelkrankheit. Da die meisten der Tiere in der Nähe von Vogelfütterungen gefunden worden seien, rät der Nabu dazu, kein Futter und Wasser mehr anzubieten, wenn mehr als ein kranker Vogel an einer solchen Stelle beobachtet werde.

Bad Guys

Castellon, Spanien: Stärkster Regenfall in 30 Jahren

Über weiten Teilen Europas breitet sich Hoch Keywan aus. Damit bekommen auch wir in Deutschland endlich mal den Frühling der sonnigen und milden bis warmen Art. Auch Spitzenwerte bis 25 Grad sind so in der nächsten Woche möglich. Doch nicht überall sieht es so gut aus. Denn am Rande des Hochs sind nach wie vor Tiefdruckgebiete unterwegs. In Spanien beispielsweise gab es heftige Regenfälle, die zu Überflutungen führten.
Flood rescue in Castellon, Spain, April 2020.
© Diputació de Castellón
Auch auf den Balearen gingen heftige Gewitter mit Platzregen nieder. Teilweise waren es am Donnerstag 25 bis 30 Liter Regen innerhalb kürzester Zeit. Ebenso am östlichen Mittelmeer. Hier war besonders die Region Istanbul getroffen.

Schon am Mittwoch waren drei Bereiche Europas vom Tiefdruckeinfluss betroffen. Einerseits die iberische Halbinsel, also Spanien und Portugal. Ebenso Teile des östlichen Mittelmeerraumes. Hier sind zum Teil heftige Schauer und Gewitter mit Sturmböen unterwegs.

Kommentar:






Snowflake

Kältewelle trifft Italien und Bulgarien

snow
Der Süden Europas - neben Deutschland - wird momentan von einer Kältewelle erfasst:
Auch ein dicker Streifen von Italien bis Bulgarien ist von ungewöhnlich niedrigen Temperaturen betroffen. Im von der Coronakrise so heftig geplagten Italien kam von Umbrien bis Apulien neben eisigem Wind auch Schneefall hinzu. Heftige Regenfälle und Sturm gab es in Kalabrien und auf Sizilien im Süden des Landes. Normalerweise wäre jetzt schon schönster Frühling von Mittel- bis Süditalien.

- RTL

Bell

Zagreb wird von stärkeren Erdbeben getroffen: Beschädigte Häuser

Zwei Erdbeben haben am Sonntag die kroatische Hauptstadt Zagreb erschüttert. Es gibt Berichte über schwere Schäden und ein Todesopfer.
zagreb earthquake church
© Antonio Bronic/Reuters
Zagreb. Die kroatische Hauptstadt Zagreb ist am Sonntagmorgen von zwei Erdbeben erschüttert worden. Dabei kam einem Medienbericht zufolge mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. In den Trümmern eines Hauses hätten Rettungskräfte die Leiche eines 15-jährigen Jungen gefunden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Hina unter Berufung auf den Rettungsdienstleiter Zarko Rasic.

Ein Beben hatte die Stärke 5,3, sein Zentrum lag nach Angaben des Seismologischen Zentrums Europa-Mittelmeer rund sieben Kilometer nördlich von Zagreb. Der Erdstoß schreckte am Sonntagmorgen um 6.24 Uhr viele aus dem Schlaf. Menschen rannten in Panik auf die Straße, wie eine Korrespondentin der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Kommentar:






SOTT Logo

SOTT Video Erdveränderungen - Februar 2020: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Der Winter blieb weiterhin streng auf der Nordhalbkugel im Februar, mit noch weiteren neuen Kälte- und Schneefall-Rekorden.

sott zusammenfassung 2020 02
70 Dörfer im Südosten der Türkei wurden unter 6 Metern Schnee nach einem heftigen Schneesturm begraben. Anwohner blieben ohne Strom und Wasser, während sie auch damit kämpften, sich einen Weg freizugraben. Außerdem töteten zwei Lawinen 41 im Osten des Landes, während ein Erdbeben der Stärke 5,7 8 Menschen im Südosten tötete... Das sind ziemlich viele extreme Ereignisse in einer einzigen Region.

Haj Omaran, eine Stadt an der gebirgigen Grenze zwischen dem Irak und dem Iran, hatte ebenfalls außergewöhnlich starken Schneefall zu verzeichnen - wobei Straßen blockiert und Autos unter dem Schnee begraben wurden. Saudi-Arabien erhielt auch seinen Anteil an ungewöhnlich kaltem Wetter (in der Wüste!), als die Temperatur auf -5 °C absank.

Und nicht zuletzt wurden Taiwans höchster Gipfel, Yushan, und naheliegende Bezirke vom schwersten Schneefall seit zwei Jahrzehnten getroffen, während die Hauptstadt von Himachal Pradesch die höchste Schneemenge seit acht Jahren erhielt.

Heftiger Niederschlag brach weiterhin Rekorde weltweit: 61 cm Regen in 24 Stunden in Fiordland, Neuseeland; 5 Tote und Hundert Heimatvertriebene in Kenia; eine Monatsmenge Regen innerhalb von 3 Stunden in São Paulo, Brasilien; eine Niederschlagsmenge von 400 % über dem Monats-Normalwert in Mississippi; Hunderte Evakuierte im Norden Argentiniens wegen ausgedehnten Hochwassers, während West-Washington von historischen Überflutungen und Erdrutschen getroffen wurde... und das sind nur einige der besonders beträchtlichen Ereignisse.

Der Sturm "Ciara" tötete mindestens sieben Menschen in ganz Europa; heftiger Regen und Starkwinde legten den Verkehr lahm und ließen Hunderttausende ohne Strom zurück. Und Sturm "Dennis" hinterließ seine Spuren in Großbritannien; er lud eine Monatsmenge Regen in 48 Stunden ab, mit Winden von 146 km/h.

Feuerbälle veranstalteten im Februar auch eine ziemliche Show, mit einem Anstieg der Sichtungen... zumindest für jetzt.

Schauen Sie es sich selbst in der Videozusammenfassung Erdveränderungen für diesen Monat an:

Tornado2

Monstertornado trifft Nashville: Mindestens 25 Menschen verloren ihr Leben

In Nashville, Tennessee, USA, kam es zu einem Tornado. Dabei gab es ca. 150 Verletzte und es sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Weiter kam es zu Stromausfällen und schweren Schäden an Gebäuden. Für Nashville wurde der Notstand ausgerufen und Präsident Trump versprach, dass die Regierung beim Wiederaufbau hilft.

nashville tornado
© Metro Nashville Police Department
Nashville.
"Das ist ein tragischer Tag in unserem Staat", sagte der Gouverneur von Tennessee, Bill Lee, am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Nashville. "Die Zerstörung ist herzzerreißend." 25 Todesopfer seien inzwischen bestätigt worden. Die Zahl der Verletzten war zunächst unklar. Der örtliche Katastrophenschutz erklärte, bei rund 70.000 Menschen in der Stadt Nashville und in angrenzenden Gebieten sei der Strom ausgefallen.

- web.de