ErdveränderungenS


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Rekordanzahl von Blitzeinschlägen in Finnland: 3.670 Blitze am Sonntag

3.670 Einschläge von Blitzen hat das Meteorologische Institut Finnlands in verschiedenen Regionen des Landes am Sonntag fixiert, wie das Portal Yle.fi berichtet.
Blitzeinschlag,Gewitter
© Flickr/ antone kom
Die meisten Blitzschläge entfielen dem Portal zufolge auf die östlichen Regionen Savo, Kainuu, Süd- und Nordkarelien.

In Parikkala, Region Südkarelien, verursachten die Blitze einen Stromausfall. Am späten Sonntag waren etwa 4.000 Haushalte ohne Strom.

Bizarro Earth

Erdfallgebiet Lüneburg - Weiterer kleiner Erdfall entstanden

Krater im Garten und Absenkungen von bis zu 33 Zentimetern - Lüneburg hat ein Loch-Problem. Die mittelalterlichen Salzstöcke, auf denen die Stadt in Teilen steht, machen Lüneburg Probleme. Ein 1,8 Quadratkilometer großes Gebiet sinkt immer weiter ab. Anwohner fordern die Politik zum Handeln auf.
erdfall lüneburg
© Hansestadt LüneburgSymbolbild
Lüneburg. Der Ochtmisser Kirchsteig ist seit Jahren ein Sorgenkind der Stadt. Hauseigentümer klagen über Schäden, der Asphalt platzt auf, Gehwegplatten kippen, es gibt Höhensprünge und Deformationen. Grund dafür ist der Untergrund: Die Straße zählt zum insgesamt 1,8 Quadratkilometer großen Senkungsgebiet.

Mehr als eine Stunde lang hörte er zu, was der Oberbürgermeister, der Geologe, der Verkehrsdezernent und der Polizist da vorn sagten. Dann platzte dem Mann mit dem karierten Hemd der Kragen. Zehn regionale Speditionen habe er in den vergangenen Wochen angerufen und gefragt, ob die Fahrer einen Führerschein besitzen, rief er. „Bei uns im Haus kracht und scheppert es, wenn schwere Wagen die Straße entlangfahren.“ Der Mann wohnt im Lüneburger Senkungsgebiet. Seit Jahren senkt sich der Boden unter seinem Haus. Anfang Juni hatte er sogar einen Krater im Garten. Die Lkws machen - so seine Argumentation - die Lage nur schlimmer.

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Oberösterreich: 2016 dürfte Rekord-Gewitter-Jahr werden

Dass es im Juni 2016 überdurchschnittlich viele Gewitter und damit auch Unwetter gab, lässt sich deutlich an der Blitzstatistik ablesen. 82.432 Mal blitze es in diesen 30 Tagen in Oberösterreich.

Blitz über dem Stift St. Florian
© foto-kerschi.atUnwetter ziehen über ganz Oberösterreich: Blitz über dem Stift St. Florian.
Der Juni bildet zusammen mit Juli und August üblicherweise die blitzreichste Zeit des Jahres. „In den Sommermonaten sind die meteorologischen Voraussetzungen für Gewitter am besten“, sagt UBIMET-Meteorologe Konstantin Brandes. „Der Sonnenstand erreicht zu dieser Zeit seinen Höchststand, die Luft wird entsprechend aufgeheizt. In Kombination mit feuchter Mittelmeerluft und der gebirgigen Oberfläche Österreichs können sich zahlreiche Gewitter entwickeln.“ Rund 80 Prozent der Blitze entladen sich in den Sommermonaten.

Ein besonders gewittriges Jahr - 2016 ist in dieser Wertung natürlich noch nicht dabei - war 2012. An 90 Tagen gab es in Oberösterreich ein Gewitter, über 200.000 Mal blitzte es (93.844 Mal allein im Juli). Die meisten Blitze wurden im Bezirk Gmunden gemessen (37.139), der stärkste Blitz aber in Weitersfelden nieder (307.100 Ampere).

Besonders wenige Blitze gingen 2013 in Oberösterreich nieder. In diesem Jahr gab es einen ausgesprochen trockenen und heißen Sommer. Nur 63.739 Mal hat es geblitzt, die meisten Blitze entluden sich im August (28.112). Spitzenreiter war wieder der Bezirk Gmunden (7.640), der stärkste Blitz wurde wieder im Bezirk Freistadt registriert (277.900 Ampere in Grünbach).

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Ostwestfalen: Blitz aus heiterem Himmel verletzt sieben Menschen

Bei einem Blitzeinschlag im ostwestfälischen Harsewinkel sind am Sonntagmittag (03.07.2016) sieben Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Die Betroffenen hatten mit ihren Hunden auf einem Übungsplatz trainiert.

Blitzschlag verletzt sieben Menschen
© WDR
Es gab außer einer dichten Bewölkung keine Anzeichen, die auf ein drohendes Gewitter schließen ließen. Augenzeugen berichteten, dass der Blitz ohne erkennbare Vorzeichen in einem benachbarten Waldgelände eingeschlagen war. Vermutlich hatte sich die Energie des einzelnen Blitzes danach über den Boden verteilt. Der Stromschlag ging den Mitgliedern auf dem Vereinsgelände des SV Greffen durch die Fußsohlen.

Überspannung sprengte Verteilerdose
© WDRÜberspannung sprengte Verteilerdose
Die Opfer der Überspannung in der unmittelbaren Umgebung des Einschlags sind zwischen 7 und 40 Jahre alt. Nach Angaben des Notarztes erlitten die Verletzten durch den Blitzschlag aber keine Verbrennungen. Alle sieben Verletzten wurden mit einem Rettungshubschrauber und Krankenwagen zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehr war mit 60 Rettungskräften im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen.

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Update: Anzahl der Monsunopfer im Osten steigt auf 131

Juli 2015 Durch den Monsunregen wurden in Pakistan zahlreiche Straßen und Brücken weggespült
© dpa/Symbolbild von 2015Durch den Monsunregen wurden in Pakistan zahlreiche Straßen und Brücken weggespült.
Hoher Schaden nach Überflutungen und Erdrutschen in China, Indien und Pakistan

Peking/Neu-Delhi. Durch Erdrutsche und heftigen Regen sind in China, Pakistan und Indien mindestens 131 Menschen ums Leben gekommen. Nach ungewöhnlich starken Niederschlägen warnten die Behörden in China am Sonntag vor neuen Überschwemmungen und verlängerten die zweithöchste Alarmstufe für den Süden und Südwesten des Landes bis Dienstag.

Mindestens 67 Menschen kamen allein in China ums Leben. Wegen der Überschwemmungen mussten in den Provinzen Hubei, Jiangsu und Zhejiang im Osten des Landes 120.000 Menschen aus ihren Häusern fliehen. 3600 Häuser wurden dort zerstört und 19.900 Hektar landwirtschaftliche Flächen beschädigt.

Noch schwerer traf es den Süden: Dort wurden 9000 Häuser zerstört und 710.000 Hektar Agrarflächen beschädigt. Die Schäden im gesamten Land bezifferten die Behörden auf über zwölf Milliarden Yuan (1,6 Milliarden Euro).

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Ganzjähriger April: Der Jetstream hat sich verschoben - Mögliche Ursache?

Der Jetstream habe den Äquator gekreuzt, nun kämen die Jahreszeiten aus dem Takt, schreiben zwei Autoren unter Berufung auf eine globale Windkarte.
jetstream
Eine mögliche Verwechselung in der oberen Atmosphäre spült heute eine Welle von Weltuntergangswarnungen durch die digitalen Medien: Der Jetstream habe den Äquator gekreuzt und fließe jetzt von Pol zu Pol, was Sommer und Winter "vermische". Von einem "Klimanotstand", den man jetzt erklären müsse, schreibt der kanadische Klimatologe Paul Beckwith, der über abrupte Klimawandelszenarien promoviert. Als Indiz dienen Screenshots einer globalen Animation, die Luftströmungen in Echtzeit zeigt - dort sieht man tatsächlich einen Ast des Jetstreams den Äquator kreuzen.

Allerdings handelt es sich dabei nicht um den Polarfront-Jetstream, der auch das Wetter in Mitteleuropa bestimmt und dessen Bedeutung für Extremwetter im Zusammenhang mit dem Klimawandel seit einigen Jahren in Fachwelt und Medien intensiv diskutiert wird. Vielmehr ist es der subtropische Jetstream der Südhalbkugel, der einen Ast über den Äquator ausstreckt. Der subtropische Jetstream ist wesentlich schwächer als ein subpolares Gegenstück, jahreszeitlich variabel und für das Wetter am Boden weniger bedeutsam.

Kommentar: Dennoch deutet das auf eine Veränderung der Winde hin. Und diese Änderung sollte nicht unterschätzt werden, da das Wetter weltweit verrückt spielt und die Veränderung des Jetstreams könnte eine Ursache von vielen sein.


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"Sowas habe ich noch nicht erlebt": Schweres Unwetter trifft Berchtesgadener Land

Wegen schweren Unwettern war die Feuerwehr im Berchtesgadener Land am Samstagnachmittag im Dauereinsatz. 15 Minunten Sturm, Regen und Hagel haben für ein Riesen-Chaos gesorgt.
unwetter berchtesgadener land
© fib
Laufen - "Sowas habe ich noch erlebt", schilderten mehrere Augenzeugen, die das 15-minütige Unwetter miterlebt haben, das sich am Samstagnachmittag zwischen Saldorf-Surheim und Laufen entlud. Schwerer Sturm, Hagel und starker Regen machten die Bundesstraßen BGL3 und B20 für einige Zeit unpassierbar.

Selbst die Feuerwehr musste sich an die Einsatzstellen durchkämpfen, da die Straßen mit Bäumen versperrt waren. Immer noch sind Schneepflug und Reinigungsfahrzeuge der Stadt im Dauereinsatz, um die Straßen von Blättern und Ästen zu reinigen.

Fire

Überblick über aktive Vulkane weltweit: Kilauea-Lavastrom fließt weiter Richtung Küste

Kilauea Hawaï, éruption
© USGS/HVO
Kilauea: der Lavastrom 61g hat die PulamaPali hinter sich gelassen und fließt langsam weiter in Richtung Küste. Der Lavastrom geht von der Basis des Puʻu ʻŌʻō-Kraters aus und müsste nun fast 8 km lang sein. Damit hat er 2/3 des Weges bis zur Küste geschafft.

Santiaguito: in Guatemala gab es wieder 2 größere Explosionen die vom Domvulkan Santiaguito ausgingen. Vulkanasche stieg dabei bis zu 5 km hoch auf. Lavabomben mit einem Meter Durchmesser flogen bis zu 1 km weit. Pyroklastische Ströme flossen durch die Täler.

Sinabung: der Vulkan auf Sumatra ist weiterhin munter und erzeugt Asche-Eruptionen und kleiner pyroklastische Ströme, sowie Schuttlawinen.

In unserer Facebookgruppe „volcanoes and volcanism“ sind einige Videos und Fotos zu den Nachrichten verlinkt.

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Anhaltender Monsun in Indien und China: Einstürzende Gebäude, Fluten und Erdrutsche - Kein Ende in Sicht

Im Süden und Osten Asiens wüten Unwetter und Regen. Menschen werden von einstürzenden Gebäuden und Erdrutschen begraben oder ertrinken in den Fluten. Der Regen soll auch in den kommenden Tagen andauern.
springender mann china
Neu Delhi/Peking. Bei schweren Regenfällen und Erdrutschen in Indien und China sind mindestens 69 Menschen ums Leben gekommen. Im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand starben mindestens 15 Menschen.

Weitere 21 werden noch vermisst, sagte der Direktor der örtlichen Katastrophenschutzbehörde, Piyush Rautela, in der Hauptstadt Dehradun. Die meisten Todesopfer seien unter einstürzenden Gebäuden oder von Erdrutschen begraben worden oder in den Fluten ertrunken. Die Bergungsarbeiten dauerten an. Auch zwei Hauptverkehrsadern waren von den Erdrutschen abgeschnitten worden.

Fire

Lavastrom des Kilauea erreicht erstmals seit Jahren Küste

Der 61g genannte Lavastrom floss gestern über den Steilhang Pulama Pali und erreichte somit die Küstenebene. Die Behörden richteten ein „public-viewing-area“ bei Kalapana ein, von dem aus Neugierige einen Blick auf die Lava riskieren können. Der Aussichtspunkt liegt am Ende der Notfallstraße, dem ehemaligen Highway 130. Parkplätze wurden allerdings am Anfang der Notfallstraße eingerichtet, so dass man 5 km laufen muss. Die Straße selbst ist nur für Anwohner und Behördenfahrzeuge geöffnet.
vulkan kilauea
Der Lavastrom 61g entspringt dem Puʻu ʻŌʻō-Krater und hat mittlerweile eine Länge von 6,9 km erreicht. Es ist seit 2 Jahren das erste Mal, dass ein Lavastrom die Küstenebene innerhalb der Nationalparkgrenze erreicht. Es bleibt spannend abzuwarten, ob er es bis zum Ozean schafft. Derzeit legt er am Tag 300 m zurück