ErdveränderungenS


Tornado2

Tornado in Westsibirien über dem Fluss Ob beobachtet und gefilmt

Die Einwohner der westsibirischen Stadt Surgut haben am Mittwoch ein äußerst seltenes Naturphänomen beobachtet und gefilmt - einen echten Tornado. Augenzeugen haben die über dem Fluss Ob gebildete Windhose aus mehreren Stadtteilen gefilmt und ins Internet gestellt.

Tornado Sibirien / tornado Siberia
© instagram.com/artur_sgt
Am Mittwoch gegen 17 Uhr Ortszeit bildete sich eine gigantische Windhose über dem Ob. Wenige Minuten kreiste sie übers Wasser und löste sich dann in eine Gewitter-Wolke auf.

Augenzeugen sprechen von einer gewaltigen Windhose, die aus jeder Stadtecke zu sehen war. Dies bezeugen auch unzählige Videos und Fotos, die in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurden.


Kommentar: In letzter Zeit treten Tornados nicht nur in den USA auf, sondern immer häufiger und überall auf der Welt.


Cloud Lightning

Im Höllentalbach, Südtirol wurden drei Brücken von Fluten mitgerissen

Ein sommerlich sonniges Wochenende endete am Sonntagabend in vielen Teilen Südtirols mit starkem Regen und Gewittern. Ein besonders schweres Unwetter ging in der Gemeinde Partschins nieder. Der Höllentalbach schwoll dabei so stark an, dass 3 ihn überspannende Brücken mitgerissen wurden.
brücke partschins
© FFW Partschins
"Im Partschinser Gemeindegebiet kam es am Sonntagabend zu starken Schauerregen. In Folge schwoll der Höllentalbach so sehr an, dass er Geröll und Steinen mit sich riss", beschreibt Johann Steck, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr von Partschins, die Situation.

Brücken mitgerissen, Straßen verlegt

Die Wasser- und Geröllmassen, welche über das kleine Tal oberhalb des Partschinser Wasserfalls, hereinbrachen, waren so stark, dass sie gleich 3 Brücken mit sich rissen, so Steck. "Auch einige Straßen wurden zum Teil verlegt", erläutert der Kommandan.

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Sun

Extreme Hitze in Saudi-Arabien und weiten Teilen von Irak, Iran und Pakistan

Die Menschen in Vorderasien müssen derzeit mit Höchstwerten von 40 bis leicht über 50 Grad leben. Wie ist diese extreme Hitze zu erklären?

Temperaturen 29.juni 2016 Westasien
© UnbekanntExtreme Hitze auf großer Fläche. Höchstwerte am Donnerstag.
Mit gemessenen 36 Grad war der vergangene Freitag der bisher heißeste Tag des Jahres in Deutschland. Dieser Wert wurde unter anderem an den Stationen in Berlin, Zwickau, Gera und Jena erreicht. Für viele Menschen in diesen Regionen war es ein anstrengender Tag durch eine hohe Hitzebelastung. Man kann sich schon fragen, wie wir Mitteleuropäer uns bei deutlich höheren Temperaturen fühlen würden? Die Menschen in Vorderasien müssen derzeit mit Höchstwerten von 40 bis leicht über 50 Grad leben. Selbst in den Nächten „kühlt“ sich die Luft nicht auf Werte unterhalb der 30-Grad-Marke ab.

Extreme Hitze ist für die Bevölkerung in West- und Südwestasien sicherlich keine Seltenheit. So liegt die Mitteltemperatur in den Monaten Mai bis September in vielen Regionen bei 30 Grad, teils sogar darüber. Dennoch sind Höchstwerte im Bereich von etwas über 50 Grad nicht die Regel und so ist es derzeit in den nördlich angrenzenden Regionen am Persischen Golf verbreitet 10 Grad zu warm.

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Tornado2

Windhose entwurzelt uralte Eichen auf Tessiner Campingplatz

Wegen einer Windhose wurden uralte Bäume entwurzelt und krachten auf Wohnwagen, Zelte und Autos. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Romina Hartmann (20) erlebte den Horror mit

Windhose Tessin
© SAMUEL GOLAY Eine morsche Eiche fiel auf einen Wohnwagen. Genau an die Stelle, wo die Betten der Kinder sind. Zum Glück war niemand drin.
Der Spuk dauert nur wenige Minuten: Am Dienstagabend hinterliess eine Windhose auf dem Campingplatz Riarena in Cugnasco TI eine Spur der Verwüstung. Die uralten Eichen knickten um wie Streichhölzer, etliche mitsamt ihrer mächtigen Wurzeln. Die Bäume stürzten auf Wohnwagen, Wohnmobile, Zelte, Autos. Dass niemand verletzt oder gar erschlagen wurde, grenzt an ein Wunder.

«Wir sassen zu sechst am Tisch», erzählt Romina Hartmann (20) aus Graubünden. «Plötzlich zogen dunkle Wolken auf. Es begann zu giessen und zu stürmen. Wir wollten in den Wohnwagen fliehen. Da schrie meine Mutter nur noch raus, raus, raus!»

Tornado1

Taifun „Nepartak” zerstört 1.000 Häuser in China - 2 Tote und 17 Vermisste

Erst Taiwan, dann Chinas Küste: Mit voller Wucht schlägt Taifun „Nepartak” zu. Häuser stürzen ein, es gibt Überschwemmungen und Erdrutsche. Hunderttausende flüchten - die Opferzahl kann steigen.

 nächstes Bildvorheriges Bild Taifun „Nepartak” auf dem Weg nach Taiwan. Foto: Nasa
© NASA
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Fuzhou. Mit „Nepartak” hat der erste Taifun dieses Sommers in Ostchina schwere Schäden angerichtet. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, 17 werden vermisst, wie das Hochwasseramt der Provinz Fujian laut Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Zahl der Opfer könne noch steigen.

Mehr als 1000 Häuser seien zerstört worden. Der Wirbelsturm, der sich zu einem tropischen Sturm abschwächte, habe Chaos ausgelöst. Bei Evakuierungen seien fast eine halbe Million Menschen in neun Städten vorübergehend in Sicherheit gebracht worden.

Nachdem der Wirbelsturm am Vortag in Taiwan gewütet hatte, traf er am Samstag mit stürmischen Böen und heftigen Regenfällen auf Chinas Küste. Felder, Dörfer und Stadtgebiete seien überschwemmt, Straßen zerstört worden, berichtete Xinhua. 49 000 Hektar landwirtschaftliche Flächen seien in Fujian beschädigt worden, davon 4500 Hektar völlig zerstört. Die Stromversorgung sei teilweise ausgefallen.

Die Wetterämter meldeten Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde. Fünf Flughäfen seien geschlossen und fast 400 Flüge gestrichen worden. Mehr als 33 000 Schiffe seien in die Häfen zurückgerufen worden. Die Fährverbindungen nach Taiwan wurden unterbrochen. „Nepartak” sollte noch über Sonntag hinaus für heftige Niederschläge sorgen. Für die fünf Provinzen Fujian, Jiangxi, Shanxi, Sichuan und Zhejiang galt die zweithöchste Alarmstufe „Orange”.

Kommentar: Taifun Nepartak steuert auf Taiwan zu - Tausende evakuiert


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SOTT Fokus: SOTT Video Erdveränderungen - Juni 2016: Ein weiterer Monat extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Sott summary june 2016
© Sott.netSommerzeit in Süditalien ... Flüsse von Eis!
Viele Tornados in Deutschland, Eisflüsse in Italien, Blitzüberflutungen in Griechenland, Rekord-Regenfälle in England, Deutschland und Frankreich zur gleichen Zeit - all das kann nur eines bedeuten: es ist Sommerzeit in Europa.

Ja, es herrscht tatsächlich Sommerzeit in der nördlichen Hemisphäre, doch nicht so wie wir sie einst kannten. Die Geschwindigkeit, in der das Klima-Chaos sich weltweit steigerte, setzte sich im vergangenen Monat unerbittlich fort: China berichtete den verheerendsten Tornado, den das Land seit Menschengedenken erlebt hat, eine weitere 'Jahrtausendflut' schlug in den mittelatlantischen Staaten der USA zu, und intensive Unwetter suchten die Hauptstädte von Accra über Kuala Lumpur bis Warschau heim.

Dies waren (nur einige) Zeichen der Zeit im Juni 2016 ...


Attention

Kleiner Erdfall bei Elxleben entstanden

erdfall elxleben
© Frank KallaGeologe Frank Hühne von der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie dokumentiert Erdfälle, hier in Großbockedra im Saale-Holzland-Kreis.
An der Bundesstraße 4 bei Elxleben hat sich Anfang Juli ein Loch aufgetan. Die Behörden analysieren derzeit die Lage

Schmale Menschen könnte es vielleicht zur Hälfte verschlucken, das Loch, welches sich am 6. Juli neben der Bundesstraße 4 bei Elxleben aufgetan hat. Etwa 50 Zentimeter tief sowie breit war es und zog einen Rattenschwanz an Arbeit nach sich. Denn im südlichen Landkreis Sömmerda, rund um Elxleben, besteht Erdfallgefahr, was die Behörden nach der neuerlichen Entdeckung hellhörig machte.

Gerade in dieser Gegend gab es mehrmals Erdfälle

"Wir sind bei dem Thema sensibilisiert", erklärt Hubert Fache vom Straßenbauamt Mittelthüringen. "Gerade in dieser Gegend gab es schon mehrmals Erdfälle. Deshalb haben wir unmittelbar nach dem Fund der Öffnung ein Ingenieurbüro beauftragt, erneut zu Vermessungen anzustellen."

Tornado1

Taifun Nepartak steuert auf Taiwan zu - Tausende evakuiert

"Nepartak" erreicht Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometern

Super Typhoon Nepartak / Taifun Nepartak
© NOAASuper Taifun Nepartak am 5. Juli 2016
Taipeh - Tausende Touristen sind in Taiwan vor einem herannahenden Taifun in Sicherheit gebracht worden. Mehr als 3.000 Urlauber hätten seit Dienstag Green Island und Orchid Island vor der Küste der Provinz Taitung im Südosten verlassen müssen, teilten örtliche Behördenvertreter am Mittwoch mit. Es wurde erwartet, dass der tropische Wirbelsturm "Nepartak" am Freitagmorgen auf Land treffen würde.

Der Taifun erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 263 Stundenkilometern, wie der nationale Wetterdienst erklärte. Da der Sturm noch an Kraft gewonnen und sich in den "letzten drei Stunden" Taiwan genähert habe, sei eine Seewarnung herausgegeben worden. Demnach hatte der Sturm einen Radius von 200 Kilometern und bewegte sich etwa 20 Kilometer pro Stunde in Richtung West-Nordwest. Möglicherweise werde der Sturm von heftigen Winden und sintflutartigen Regenfällen begleitet, warnten die Meteorologen. Die Bevölkerung wurde zu großer Vorsicht aufgerufen.

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Bizarro Earth

Überschwemmungen und Erdrutsche in China, Indien und Pakistan: 200 Tote, mehr als eine Million Evakuierte

Überschwemmungen China
In den zentralen Provinzen von China findet weiterhin eine Operation zur Beseitigung der Folgen der großen Überschwemmung statt, die bereits rund 200 Todesopfer gefordert hat. Mehr als eine Million Menschen wurden evakuiert. Der Gesamtschaden wird auf sieben Millionen Dollar geschätzt. An den Rettungsarbeiten nimmt unter anderem die Armee teil.

Cloud Lightning

Blitz tötete 18 Kühe in Salzburg

In Salzburg sind durch einen Blitz gleich 18 Kühe gestorben. Sie hatten während eines Unwetters Schutz unter einem Baum gesucht. Nur ein Tier hatte Glück im Unglück. Was passiert nun mit den toten Tieren?
tote kühe
Ein Unwetter am vergangenen Wochenende bedeutete für 18 Kühe in der Nähe von Salzburg den Tod. Die Tiere hatten sich unter einen Baum gestellt und so Schutz vor dem Gewitter gesucht. Doch das war ein fataler Fehler, den sie mit ihrem Leben bezahlten.

Blitz tötet 18 Kühe auf Alm

Wie der Kuh-Hirte Georg Buchegger gegenüber der Bild-Zeitung berichtet, wurden 18 Kühe und Kälber vom Blitz erschlagen. Auf der Postalm sind die Rindviecher den ganzen Sommer über. Erst im Herbst werden sie wieder zu ihren Höfen getrieben. In den 18 Jahren auf der Alm habe er laut Bild erst zwei Kälber durch einen Blitz verloren. Dieses Mal ist jedoch der blanke Horror. "Ich habe die toten Tiere drei- oder viermal gezählt, weil ich es nicht glauben konnte", sagt der 52-Jährige weiter.

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