ErdveränderungenS


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Niedersachsen nach Dauerregen überflutet - Manche Gebiete nur mit Booten erreichbar

Hochwasser Niedersachsen
© dpaFeuerwehrleute müssen per Boot in ein Braunschweiger Wohngebiet vordringen.
Das regnerische Mai-Wetter hat nun teils dramatische Konsequenzen. In Niedersachsen traten Flüsse über die Ufer, die Feuerwehr musste ausrücken. Einige Gebiete waren teilweise nur im Boot erreichbar.


Teile Niedersachsens stehen nach dem Dauerregen der vergangenen Tage unter Wasser. In Braunschweig wurde eine Straße gesperrt, manche Gebiete waren nur mit Booten erreichbar. „Die größten Sorgen bereitet uns die Schunter“, sagte ein Sprecher der Polizei in Braunschweig am Dienstag.

Clock

Rekordwetter: Frühling so kalt wie vor 40 Jahren

Umgestürzte Bäume, sintflutartiger Regen und Schnee - dieser Mai hätte eher den Namen November verdient. Der gesamte Frühling 2013 war nass, zu kalt und auch die Sonne ließ sich zu selten blicken.
regen, kind
© dpaZu nass, zu kalt, zu langer Winter...
Zumindest verteilt das Wetter den Niederschlag gerecht über Deutschland: „Jeder ist jetzt mit dem Hochwasser mal dran gewesen“, sagt Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net. In Hessen und Niedersachsen überschwemmten gestern Wassermassen Straßen. Im Norden und in der Mitte der Bundesrepublik fielen teilweise mehr als 50 Liter pro Quadratmeter. Mittlerweile sind die Regenmassen auch im Süden angekommen. Sogar Schnee brachte der vermeintliche Wonnemonat Mai in seinen letzten Tagen im Erzgebirge, im Thüringer Wald, im Harz, im Schwarzwald oder auf der Wasserkuppe in Hessen.

Es scheint, das Weihnachtswetter hätte sich in diesem Jahr leicht verspätet

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet, dass die Höchsttemperaturen vergangenen Samstag niedriger lagen als die Werte, die fünf Monate zuvor, am 25. Dezember 2012 gemessen wurden. Während das Thermometer damals in Hamburg 12° Celsius, in Berlin 13° und in München 15° anzeigte, brachten es die Temperaturen vergangenen Samstag nur auf 10° bis 11°. Auch in Österreich ist es seit Tagen sehr kühl für die Jahreszeit. In der Schweiz sollen die letzten fünf Monate so wenig Sonnenstunden gebracht haben, wie seit über 50 Jahren nicht mehr.

Ganz außergewöhnlich ist ein solch trüber Frühling jedoch nicht. Tiefe Temperaturen, wenig Sonne und Nachtfrost gab es im Mai in der Vergangenheit immer mal wieder. Mit der Klimaerwärmung muss das Wetterchaos ebenfalls nicht in Zusammenhang stehen. Denn Einzelquartale sagen nichts über Klimaänderungen aus. Vielmehr müssen dafür viele Jahre betrachtet werden. Meteorologen schauen etwa 30 Jahre oder mehr an, um einen Klimatrend anzugeben.


Kommentar: Lesen sie besonders die Artikelbeiträge unter dem Thema Eiszeit.


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Erdbeben der Stärke 6 in Usbekistan

Usbekistan, Flagge
© RIA Novosti. Yuri Somov
Moskau. In der zentralasiatischen Republik Usbekistan hat sich am Sonntag ein Erdbeben der Stärke 6 ereignet, teilte die US-Erdbebenwarte (USGS) auf ihrer Webseite mit.

Die Stöße wurden um 11.08 Uhr Ortszeit (08.08 Uhr MEZS) etwa 27 Kilometer nördlich der Stadt Bulungur in einer Tiefe von 26,7 Kilometern registriert.

Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 5,0 im Norden Algeriens

Bejaia, Algerien
© AP
Ein Erdbeben der Stärke 5,0 erschütterte am Sonntag den Norden Algeriens, berichtet der United States Geological Survey. Den amerikanischen Experten zufolge lag das Epizentrum des Bebens 15 Kilometer östlich der Stadt Bejaia und 197 Kilometer von der Hauptstadt des Landes entfernt.

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Krater vor Sporthalle in Gotha

Seit einem Einbruch der Fahrbahndecke in der Kindleber Straße war die Fahrbahn in Höhe der Fliegerstraße seit einigen Tagen einseitig gesperrt. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, muss die Kindleber Straße aus Sicherheitsgründen jetzt für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt werden, da man von einem Erdfall ausgeht.

Gotha - Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD) bekannte, dass man die Ursache für die Absenkung in Höhe der Einfahrt zur Basketballhalle "Zur blauen Hölle" noch nicht kenne und mit einer Verfüllung erst beginnen könne, wenn die Ausmaße des Loches bekannt seien.

Untersuchungen durch den Wasser- und Abwasserzweckverband Gotha und Landkreisgemeinden ergaben, dass deren Leitungssysteme keine Schäden aufweisen, die diesen Erdfall verursachen könnten. Weitere Untersuchungen zur Ursachenforschung werden in den nächsten Tagen durchgeführt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf war gestern vor Ort und sprach mit allen Beteiligten. Die Vollsperrung ist nach seinen Angaben unvermeidbar. Mit den anliegenden Unternehmen wurde die Sperrung so abgestimmt, dass sich alle vorübergehend damit arrangieren können. Zusätzlich wird vor Ort über die "Buddel"-Schilder informiert, dass ein Erdfall die Absperrungen notwendig macht.

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Vereinzelte Schneefälle Ende Mai in Deutschland: Brocken und Allgäu

Wettermäßig sollte man den Mai 2013 besser vergessen: Er ist feucht und kalt. Im Harz liegen 13 Zentimeter Schnee. Das Wochenende wird nass, denn von Osten schiebt sich Regen rein. Und wann kommt die Wende?
brocken, schnee
© dpaEnde Mai auf dem Brocken: Neuschnee
Eine Woche vor Beginn des meteorologischen Sommers fühlt sich das Wetter eher wie Herbst an. Mancherorts fiel sogar Schnee. Auf dem Brocken im Harz, dem höchstem Berg in Norddeutschland, lag am Freitag eine 13 Zentimeter dichte Schneedecke.

Auch im Allgäu, in den Mittelgebirgen und im Bayerischen Wald habe es geschneit. Auf der Zugspitze fielen in der Nacht zu Freitag zehn Zentimeter Neuschnee, am Tag wurden bis zu minus zwölf Grad erwartet. Im Westen hatte es ebenfalls Frost gegeben.

Evil Rays

Winterliches Wetter in Europa - Noch keine Schneeschmelze im Elsass und Einwohner sind besorgt

Vom Frühling ist in Europa nichts zu spüren. Es ist kalt und nass. Im Südosten Norwegens sind Hunderte Menschen vor Wassermassen und drohenden Erdrutschen geflohen. Rund 50 Straßen und zwei Bahnlinien mussten gesperrt werden. Besserung ist nicht in Sicht: Die Meteorologen rechnen mit weiterem starken Regen.

Von einer Schneeschmelze sind die französischen Vogesen noch weit entfernt. Schnee und Eis haben die bergige Region im Elsass fest im Griff. Die Einheimischen klagen und sind besorgt: “So etwas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt. Sogar 90-Jährige haben so etwas noch nie gesehen. Es ist verrückt.

Die Schweizer haben den Mai schon abgeschrieben und hoffen auf mildere Temperaturen im Juni. Viele haben jedoch das Warten auf den Frühling satt. Reisebüros verzeichnen doppelt so viele Buchungen wie sonst. Gefragt sind vor allem sonnige Badeferienziele.

Bizarro Earth

Starkes Nachbeben in Kamtschatka in ungewöhnlicher Tiefe aufgetreten

Moskau. Nach einem starken Erdbeben vor der fernöstlichen russischen Halbinsel Kamtschatka im Ochotskischen Meer ist am Freitag, 16.56 Uhr MESZ, ein Nachbeben der Stärke 6,8 registriert worden.

Das teilte der US-Geologiedienst mit. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 623 Kilometern.

Snowflake Cold

Rekordkälte in USA und Alaska

Nicht nur im Zentrum und im Osten der Vereinigten Staaten ist das diesjährige Frühjahr ungewöhnlich kalt. Auch in Alaska herrschen weiterhin Kälte und Schnee.
Bär im Schnee
© Dennis Donohue / Shutterstock
Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes (NWS, National Weather Service) war es in der Zeit vom 3. April bis zum 7. Mai so kalt wie nie zuvor um diese Zeit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Fairbanks, Alaska, vor 109 Jahren.

Snowflake Cold

Frühling im Mai? Der erste Schnee kommt schon zurück - neben Gewittern, Stürmen und schweren Regenfällen

Die vergangenen Pfingstfeiertage sind in weiten Teilen Deutschlands ordentlich ins Wasser gefallen. Hoffnung auf Besserung im Wonnemonat Mai gibt es kaum - eher im Gegenteil. Die ersten Schneeflocken sind bereits vom Himmel gefallen.

Von wegen Wonnemonat: Noch mehr Regen, auf den Bergen auch Schnee, Gewitter, Sturm und zwischendurch ein wenig Sonnenschein stehen Deutschland in den nächsten Tagen bevor. „Kurz gesagt Bürowetter, da verpasst man draußen nicht so viel“, sagte Meteorologe Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Schuld sei ein sogenanntes Höhentief, das in Höhen ab 1500 Metern über Westeuropa liege. „Es bleibt voraussichtlich bis in die nächste Woche hinein unser wetterbestimmendes System.“