ErdveränderungenS


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Ernteausfälle durch Hochwasser derzeit bei 40 - 80 Prozent in Deutschland

In den Überschwemmungsgebieten säuft den Bauern die Ernte ab. Und auch in anderen Regionen leiden die Landwirte unter dem kalten und nassen Frühling. Nur die Erdbeerernte scheint grandios zu werden
Ernteausfälle, Hochwasser
© dpaErnte in Gefahr: Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) und ihr sächsischer Amtskollege Frank Kupfer (CDU) lassen sich vom Geschäftsführer der Agra GmbH in Elstertrebnitz, Bernd Barfuß, das Ausmaß der Schäden erläutern
Für die deutschen Spargelbauern steht es jetzt schon fest: In diesem Jahr hat das Wetter es nicht gut gemeint mit ihnen. Bodenfrost mancherorts bis in den April hinein, überhaupt ein viel zu kalter Frühjahrsanfang und im Mai dann nichts als Regen - das mag die Spargelpflanze einfach nicht.

Je nach Region liegen die Ausfälle derzeit bei 40 bis 80 Prozent im Vergleich zu den Erntemengen der Vorjahre. Und selbst da die Sonne in diesen Tagen nun doch endlich zum Vorschein kommt, wird dieser Verlust vermutlich nicht mehr zu kompensieren sein, denn die Spargelsaison endet bereits in wenigen Wochen, am 24. Juni.

Cloud Lightning

Video: Extreme Wettereignisse weltweit im Mai 2013

Schauen Sie sich dieses Video über einen weiteren Monat von weltweiten massiven Erdveränderungen unglaublichen Ausmaßes an: unzählige Meteore und Tornados, riesiger Hagel, Überschwemmungen, Großflächenbrände, seltsame langanhaltende Gewitterstürme, Ernteausfälle, Tiersterben, Bienensterben, ein Eis-Tsunami, riesige Erdfälle, die ganze Häuser verschlingen, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Sonneneruptionen, etc.


Snowflake Cold

Schnee und Hagel in Südafrika - Notstand ausgerufen und katastrophale Folgen für die ärmere Bevölkerung

Ein außergewöhnlich kaltes Wetter herrscht zurzeit in der südafrikanischen Hauptstadt Kapstadt, die eigentlich in einer subtropischen Zone liegt. Die Stadt ist zum ersten Mal seit vielen Jahren mit Schnee bedeckt.
Schnee
© EPA
Laut lokalen Medien bedeckten in der vergangenen Nacht Schneeflocken und Hagel die Küstenpromenade von Kapstadt, es ist auch Eis im Wasser zu sehen.

Cloud Precipitation

Überflutungen und Stromnetz auf Notbetrieb in Prag

Das Stromnetz der tschechischen Hauptstadt ist auf Notbetrieb geschaltet worden. Die Stromversorgung von den durch Hochwasser bedrohten Vierteln der Stadt wurde damit reduziert.
Hochwasser, Überflutung, Prag
© EPA
Auf diese Weise wird das Risiko von Stromunfällen verringert.

Bizarro Earth

Das Beste aus dem Web: Weltweite Wetteranomalien: Schnee, Hochwasser, Stürme, Erdbeben

Das zu Ende gehende Wochenende war geprägt von verschiedenen klimatischen Anomalien rund um den Globus. Während in Russland zu Beginn des meteorologischen Sommers Schnee fiel, kämpft Deutschland gegen Überschwemmungen, und in den USA droht weiter Gefahr durch Tornados.
Snow in June
© twitter user@stasiarik

Seit mehreren Tagen herrscht in Deutschland ein Unwetter. Dauerregen, starker Wind, umgestürzte Bäume, überflutete Straßen und Autobahnen prägen die letzten Frühlingstage und den Sommerbeginn in Deutschland. Die Wettervorhersagen wirken kaum tröstend: bisher sind keine Wetterverbesserungen in Sicht.

Wegen des Dauerregens hat der Pegel der Donau neben dem deutschen Passau 9,3 Meter erreicht und steigt weiter um etwa 20 Zentimeter pro Stunde. Zentralstraßen und Keller stehen unter Wasser. „Bei Passau betrug der maximale Pegel der Donau 10,81 Meter. Es ist durchaus möglich, dass der Rekord geschlagen wird. Die Folgen würden in diesem Fall katastrophal sein“, erklärte ein Vertreter des Deutschen Wetterdienstes.


Kommentar: Der momentane Pegelstand von Passau liegt bei 12.50 m und ist höher als im Jahr 1501.


Network

Deutschland unter Wasser: Viele Überschwemmungen und noch weitere Regenfälle drohen

Regen und noch mehr Regen: Die Flüsse schwellen weiter an. Die Hochwassergefahr wächst. Schon sind Autobahnen überflutet, Innenstädte gesperrt, und die Schifffahrt ist streckenweise eingestellt.


Die Hochwasserlage im Süden und Osten Deutschlands verschärft sich. Noch mehr Regenfälle sind für Sonntag angekündigt. Die Orte an den Flüssen bereiten sich auf steigende Fluten vor. Dauerregen zum meteorologischen Sommeranfang ließ bereits am Samstag größere und kleinere Flüsse weiter anschwellen und über die Ufer treten. Viele Wetterstationen meldeten binnen 24 Stunden mehr als die Hälfte des durchschnittlichen Niederschlags des gesamten Monat Mai. "Regenmacher" ist Tief "Frederik". Erst am Dienstag soll es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) weitgehend heiter und trocken werden. Starker Regen und Überflutungen verursachten viele Unfälle. Bundesstraßen und mehrere Autobahn-Abschnitte wurden gesperrt. Auf der Autobahn 8 bei Pforzheim trat die Enz über die Ufer und überschwemmte einen Teil der Fahrbahn. Bei Karlsruhe waren die Autobahn 5 und die Bundesstraße 10 nach Erdrutschen blockiert. Viele Keller liefen voll Wasser.

Cloud Precipitation

Schlechtes und kaltes Wetter - Ebenso Ernte in Bayern gefährdet

Bild
© dpaErntehelfer bei der Erdbeerernte im Regen.
Wiesen stehen unter Wasser, Felder sind schlammig und viele Maispflanzen haben einfach aufgehört zu wachsen - Nässe und Kälte machen Bayerns Bauern schwer zu schaffen.

München - Dauerregen gefährdet die Ernte in Bayern. „Das war ein grottenschlechter Mai“, sagte Hermann Greif, Vorsitzender des Pflanzenbau-Ausschusses beim Bayerischen Bauernverband (BBV), der Nachrichtenagentur dpa. Landwirte könnten ihre Wiesen nicht mähen und somit kein Futter für Rinder einholen. Kartoffeln drohten im nassen Boden zu verfaulen und der Mais wachse nicht mehr. „Die Pflanzen brauchen jetzt dringend Sonne.“

Bizarro Earth

Durch schlechtes Wetter - Teile der Ernte in Sachsen in Gefahr

Dresden. Dauerregen und kühle Temperaturen lassen die Landwirte in Sachsen um ihre Ernte fürchten. „Langsam kommen wir in Schwierigkeiten“, sagte Pflanzenbau-Experte Andreas Jahnel vom Landesbauernverband. Einerseits lägen die Pflanzen wegen der Witterung in ihrem Wachstum zurück, zum anderen hätten vor allem Sommergetreide und Mais mit der Nässe zu kämpfen. „Teilweise steht der Regen und Schlamm auf den Feldern“, erklärte Jahnel. Mancherorts ertrinke die Saat geradezu oder könne nicht wachsen, weil Sauerstoff fehlt.

Zudem mangele es an Viehfutter. Das Gras auf den Feldern sei zu nass und könne nicht gemäht werden. Hält der Regen an, sieht Jahnel ernsthafte Probleme auf die Bauern zukommen. Ob es Ernteeinbußen gibt, sei noch nicht abzusehen - auf jeden Fall aber werde es eine um etwa drei Wochen verspätete Ernte geben.

Chalkboard

Krater bei Erfurt wächst - 200m lang, 30m breit und 16m tief

Der Erdfall zwischen Kühnhausen und Elxleben (Kreis Erfurt) ist mittlerweile 200 Meter lang. Die betroffene Landstraße musste nun für alle Verkehrsteilnehmer voll gesperrt werden.
kühnhausen, erdfall
© dpMittlerweile ist die Straße zwischen Kühnhausen und Elxleben auch für Fußgänger und Radfahrer voll gesperrt.
Kühnhausen - Der Erdfall bei Kühnhausen ist größer als bisher angenommen. Die Straße zwischen Kühnhausen und Elxleben ist mittlerweile auch für Fußgänger und Radfahrer voll gesperrt, Schilder warnen mit "Lebensgefahr". Die B 4 war gestern in Richtung Nordhausen nur noch halbseitig befahrbar. Fachleute der Geophysik untersuchten dort den Untergrund.

Die Größe des Erdfalls habe sich mittlerweile als 200 Meter lang und 30 Meter breit heraus gestellt. Die Tiefe betrage nach jetzigen Erkenntnissen 16 Meter, erst in dieser Tiefe gebe es wieder tragfähigen Boden. Der Erdfall erstrecke sich auf den gesamten Bereich der Straße zwischen Kühnhausen und Elxleben, informierte gestern der Leiter des Tiefbauamtes Gerhard Glanz. Eindeutig seien die starken Regenfälle der vergangenen Wochen dafür verantwortlich, dass sich das Loch in der Erde aufgetan habe. Gips im Untergrund sei durch das Wasser ausgewaschen worden.

Cloud Precipitation

Heftige Überschwemmungen in Norwegen: Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen

Wegen Überflutungen und der Gefahr von Erdrutschen sind in Norwegen Hunderte Menschen in Sicherheit gebracht worden. Für die kommenden Tage rechnen Meteorologen mit weiterem Starkregen.
Überschwemmung, Norwegen
© AFP/ NTB ScanpixKvam in Norwegen: Heftige Regenfälle in Verbindung mit Schneeschmelze
Oslo - Die Überschwemmungen richteten bereits großen Sachschaden an: Hunderte Menschen in Norwegen sind Zeitungsberichten zufolge vor Wassermassen und drohenden Erdrutschen geflohen. Nach mehreren Tagen heftiger Regengüsse in Verbindung mit der Schneeschmelze rechnen Meteorologen mit weiterem Starkregen.