ErdveränderungenS


Cloud Lightning

Unwetter in Südeuropa: Zug entgleist und Überschwemmungen

Auf der iberischen Halbinsel toben heftige Stürme, Flüssen treten über die Flüsse, ein Zug entgleist. Vier Menschen kamen in dem Unwetter um
leuchtturm, sturm
© dpa
Bei heftigen Stürmen sind in Spanien und Portugal vier Menschen ums Leben gekommen. In Südosten Spaniens wurden zwei Männer am Sonnabend in einer Ortschaft bei Cartagena von einer Gartenmauer erschlagen, die eine Sturmböe umgestürzt hatte.

Wie die Rettungsdienste am Sonntag mitteilten, erlitt zudem eine Frau bei Badajoz im Südwesten des Landes tödliche Verletzungen, als der Wind ein Metalltor aus den Angeln riss.

In Mittelportugal bei Santarém starb ein Rentner im Unwetter. Er war mit dem Kopf auf das Pflaster aufgeschlagen, weil ihn der Sturm zu Boden gerissen hatte.

Snowflake Cold

Russland versinkt im Schnee und NASAs Aussage, dass wir am Rande eines "Maunder-Minimums" stehen könnten

Bewegen wir uns auf eine Eiszeit zu? Zumindest könnte dies momentan für Russland zutreffen. Denn wie Rt.com berichtet, wurden Teile von Russland von Schneemassen überwältigt, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Flugzeuge mussten am Boden bleiben und abgelegene Gegenden waren zum Teil vollkommen von der Zivilisation abgeschnitten.

Im Dezember erlebte Russland den ersten Kälterekord seit 1938.

Bezüglich der Eingangsbehauptung, ob wir uns einer tatsächlichen (kleinen) Eiszeit nähern, veröffentlichte die NASA vor einigen Tagen einen Bericht, dass dies durchaus der Fall sein könnte. Es steht im Zusammenhang damit, dass die Sonnenaktivität immer noch sehr gering ist. Die Daten beruhen darauf, dass die Sonne zu der Zeit (ca. 1645 -1715) sehr wenig Sonnenflecken aufzeigte und sich mit sehr kalten Wintern in Europa überschnitt und beide Ereignisse, Maunder Minimum und kleine Eiszeit, in Zusammenhang gebracht werden. Zu der Zeit war zum Beispiel die Themse überfroren und der Hafen New Yorks konnte auf Eis überquert werden.

schnee, russland
© Photo from bigpicture.ru
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Phoenix

Vulkan Kizimen auf Kamtschatka speite Asche

Für den Vulkan Kizimen auf der russischen Halbinsel Kamtschatka wurde die höchste Warnstufe ausgesprochen. Der Flugverkehr in der Region ist bedroht.

Für den Vulkan Kizimen, der auf der Halbinsel Kamtschatka erupiert, wurde mittlerweile die höchste Warnstufe "orange" ausgesprochen. Russischen Medienberichten zufolge besteht große Gefahr für den Flugverkehr, da der Vulkan eine vier Kilometer hohe Aschewolke ausgestoßen hat.

Bizarro Earth

Überschwemmungen in Indonesien - Mindestens 11 Tote

Nach heftigen Unwettern sind in der indonesischen Hauptstadt Jakarta mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 18.000 Menschen mussten wegen Überschwemmungen ihre Häuser verlassen.
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© dpa, Bagus IndahonoIn Indonesien kam es zu heftigen Regengüssen.
Jakarta - Das teilte die Katastrophenschutzbehörde am Freitag mit. Mindestens fünf Menschen wurden demnach seit Beginn der Unwetter am Dienstag durch Stromschläge getötet. Unter den Toten waren den Angaben zufolge auch zwei Kinder im Alter von zwei und 13 Jahren. Etwa acht Prozent der Fläche Jakartas waren demnach weiterhin überschwemmt. Obwohl weiterhin der Notstand gelte, sei "die Lage unter Kontrolle". In weiten Teilen des Stadtgebiets gab es jedoch Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen.

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Hyper-Inflation bei Nahrungsmitteln möglich

Die Agrarsubventionen in der EU und in den USA haben ihr Ziel verfehlt, denn die Lebensmittelpreise steigen stetig an. Die Abhängigkeit von den großen Industrienationen bedroht die Lebensmittelversorgung. Das Gespenst einer Hyper-Inflation geht wieder um.

Die weltweiten Agrarsubventionen der westlichen Industrieländer sollten die Lebensmittelpreise eigentlich stabil halten. Das Gegenteil ist der Fall: Die Preise für Agrarprodukte und die Preise für Lebensmittel steigen kontinuierlich an (mehr hier). Der Anstieg würde ohne die Subventionen zwar noch viel dramatischer ausfallen und die Währungen in den USA und Europa destabilisieren. Langfristig gesehen führt das Subventionsmodell jedoch zwangsläufig zur Inflation.

Eine direkte Folge der Subventionen ist der Rückgang der Lagerbestände. Agrarprodukte werden nicht mehr vorrätig produziert, weil das die Preise noch weiter in den Keller treiben würde. Dies wird jedoch zu einer globalen Lebensmittelkrise führen, in der die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln nicht mehr sichergestellt werden kann, erklärt Jeff Nielson, Analyst bei Bullion Bulls Canada.

Question

Chinesisches Dorf erlitt über 20 Erdfälle in 5 Monaten

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Bewohner des Dorfes von Lianyuan im Süden der Hunan-Provinz von China sind eher behutsam in den letzten Monaten vorangeschritten.

Über 20 Erdfälle traten seit September letzten Jahres auf.

Die Einbrüche, welche in ihrer Größe variieren, ließen Häuser einstürzen oder trockneten Flüsse aus. Und es gibt nie eine Warnung, wo und wann als nächstes ein Erdfall auftritt.

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Control Panel

Heftige Schneefälle: 3000 Schulen in England geschlossen, Flugausfälle und andere Behinderungen in Europa

Der Winter bleibt uns die nächsten Tage mit Dauerfrost und Schnee erhalten. In München, London und Basel wurden Flüge gestrichen. In Sydney dagegen schwitzen die Menschen bei Rekordwerten.
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© dpaAllianzarena
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird in Deutschland am Wochenende lediglich im Südwesten milde Luft vom Atlantik vordringen und die Temperaturen tagsüber auf Pluswerte steigen lassen. "Dort kann es gefährlich werden", sagte DWD-Meteorologe Martin Jonas. Niederschlag könne dann als gefrierender Regen, Schneeregen oder Schnee fallen. Wo genau was passiert, sei nicht vorherzusagen.

In den übrigen Regionen herrscht tagsüber Frost bis minus sieben Grad. In den Nächten wird es noch kälter, bei klarem Himmel können zweistellige Minuswerte erreicht werden. Gelegentlich fällt Schnee. In den Mittelgebirgen kann die gefühlte Temperatur auch am Tag auf minus 10 oder sogar minus 15 Grad sinken, weil dort der Wind stärker weht. "Warm einpacken", rät Jonas. Das Winterwetter werde sich bis weit in die nächste Woche hinein halten.

Apple Red

Lebensmittelpreise sind in Österreich angestiegen - Letztjährige Ernteausfälle eine Ursache

Die Lebensmittelpreise sind im Vorjahr kräftig gestiegen. Gesamtinflation betrug 2,4 Prozent.

Dass Handys im Vorjahr um 38 Prozent und die Gesprächsgebühren um 6,6 Prozent günstiger geworden sind, wird Vieltelefonierer sicher freuen. Fein auch, dass es Flugpauschalreisen billiger gab. Die Ersparnis macht aber bei Weitem die zum Teil massiven Teuerungen beim Wohnen oder beim täglichen Einkauf nicht wett.

Ein Schinkenbrot mit etwas Gemüse drauf klingt nicht wirklich nach Luxus, ist es mittlerweile aber beinahe. Bei Spezialbrot (5,1 Prozent), Schinken (6,7 Prozent) und Paradeisern (8,3 Prozent) gab es im Vorjahr heftige Preissprünge.

Laut Statistik Austria hat die durchschnittliche heimische Inflationsrate im Vorjahr 2,4 Prozent ausgemacht. Das war spürbar weniger als die 3,3 Prozent vom Jahr davor. Aber: Wie schon zu Zeiten der Nahrungsmittelkrise im Jahr 2008 zogen auch jetzt die Nahrungsmittelpreise überproportional an - nämlich um durchschnittlich 4,9 Prozent. „Da spürt man noch die Ernteausfälle des Sommers“, so Wirtschaftsforscher Wolfgang Schwarzbauer vom Institut für Höhere Studien (IHS). Zur Erinnerung: Die Jahrhundert-Dürre in den USA hatte einen Teil der Getreideernte dahingerafft. In der Folge stiegen die Futtermittel- und anschließend die Fleischpreise. Höhere Preise für Futter, Dünger oder Sprit - all das trug dazu bei, dass Fleisch und Fleischwaren hierzulande um 8,3 Prozent mehr kosteten.

Dollar

Erdveränderungen treiben Lebensmittelpreise in die Höhe

Berlin. Lebensmittel haben sich im vergangenen Dezember so stark verteuert wie seit über vier Jahren nicht mehr. Die Preise stiegen in Deutschland um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. "Dies ist der stärkste Preisanstieg bei Nahrungsmitteln seit September 2008 mit 6,4 Prozent."

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) nannte als Ursache die gestiegene Nachfrage vor den Feiertagen. Auch langfristig müssten sich die Deutschen darauf einstellen, dass die Lebensmittelpreise schneller steigen als die Inflationsrate. "Wir rechnen für dieses Jahr mit einem Plus von etwa drei Prozent", sagte BVE-Geschäftsführerin Sabine Eichner. "Es gibt mehr Menschen auf dem Globus und mehr Menschen mit höheren Einkommen. Deshalb werden beispielsweise Fleisch- und Milchprodukte teurer." Hinzu komme der Klimawandel. "Ernteausfälle durch Dürren, Brände oder Überschwemmungen nehmen zu, was ebenfalls die Preise treibt", erläuterte Eichner.

Teure Nahrungsmittel haben 2012 die Inflation hochgehalten. Waren und Dienstleistungen kosteten im Schnitt 2,0 Prozent mehr, bestätigten die Statistiker eine frühere Schätzung. 2011 lag die Teuerungsrate mit 2,3 Prozent etwas darüber, 2010 mit 1,1 Prozent deutlich darunter. Die Europäische Zentralbank (EZB) spricht bei Werten bis zu zwei Prozent von stabilen Preisen.

Stock Up

Weizen und Mais verzeichnen Preisanstieg in den USA

Weizen
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Die frisch erschienenen UDSA-Zahlen sorgen für Überraschungen. An den US-Terminmärkten stiegen die Weizenpreise nach der Veröffentlichung um 2,5 Prozent.

Der allgemein mit großer Spannung erwartet USDA-Report von Januar hat einige Veränderungen gebracht. Diese müssen die Märkte wohl erst noch verdauen. In den letzten Monaten hatte es bereits mehrfach nach den ersten heftigen Kursauschlägen nach Veröffentlichung der neuen USDA-Daten eine ganze andere Richtung an den Märkten gegeben. Am Freitag Abend legten die Preise für Weizen und Mais zu und die Sojapreise gaben nach.

US-Maisernte etwas größer anstatt kleiner

Beim Mais habend die USDA-Experten die letzten US-Ernte ganz leicht nach oben gesetzt. Die meisten Analysten hatten einen Rückgang von gut eim Prozent erwartet. Nun liegt die US-Ernte etwas höher als im Dezember geschätzt. Zwar hat das USDA die Erntefläche in den USA wie erwartet reduziert, die Erträge fielen nach dieser Einschätzung jedoch knapp ein Prozent höher aus als im Dezember geschätzt, so dass sie die Produktion am Ende insgesamt 0,5 % größer ist.