ErdveränderungenS


Sun

Anhaltende Dürre in Brasilien gefährdet Volkswirtschaft

Die schwerste Dürre seit Jahrzehnten hat Brasilien eine Energiekrise eingebrockt und gefährdet die lang ersehnte Konjunkturerholung des Landes.

Brasilia. Die Wasserstände in den Talsperren befinden sich auf historischem Tiefstand. Sollten nicht bald die Sommerregen einsetzen, dürfte die Energieknappheit zum Bremsklotz für die Wirtschaft werden, die gerade mühsam versucht, zum Schwung früherer Jahre zurückzufinden. 2012 ist das Bruttoinlandsprodukt der weltweit sechstgrößten Volkswirtschaft wohl weniger als ein Prozent gewachsen. Die Regierung hat sich auf die Fahne geschrieben, schnell zum alten Wachstumstempo von etwa fünf Prozent zurückzukehren.

Die Krise hat die Strompreise an den Spotmärkten bereits in die Höhe getrieben und Präsidentin Dilma Rousseff dazu gezwungen, ihren Urlaub zu verkürzen. Es wird erwartet, dass Rousseff noch am Mittwoch Vorschläge unterbreitet, wie sie der Energiekrise beikommen will. Die börsennotierten Energiekonzerne befinden sich längst unter Druck und führten Brasiliens Leitindex Bovespa am Dienstag den zweiten Tag in Folge ins Minus. Die Aktie von Marktführer Eletrobras fiel fast neun Prozent.

Bizarro Earth

Unwetter im letzten Jahr führten zu Ernteausfällen in Haiti

Haitis Ernten wurden 2012 gleich von mehreren Naturkatastrophen verringert

Meist reicht eine Naturkatastrophe, um ein armes Land schwer zu treffen. Haiti hatte 2012 gleich mit dreien zu kämpfen.

Zu Beginn des Jahres wurde das Land von einer schweren Dürre heimgesucht, die erste Ernte, die im Frühling eingebracht wird, fiel um 45 bis 60 Prozent geringer aus als in anderen Jahren. In manchen Regionen war es das zweite Jahr in Folge mit Missernten.

Was die Dürre überstand, wurde im August von Hurrikan Isaac weggeblasen: Bis zu 90 Prozent der Mais-, Bohnen und Bananenernte wurde von dem Sturm vernichtet. Als viele überzeugt waren, es könne nicht mehr viel schlimmer kommen, kam Hurrikan Sandy.

Santa Hat

Hitzejahr 2012 für die Vereinigten Staaten

barack obama, hitze, kopf
© AFP
So heiß war es in den USA noch nie - seit der ersten Wetteraufzeichnung vor 117 Jahren. 2012 gab es mit 12,94 Grad einen neuen Rekord. 1,83 Grad höher als der Durchschnitt des 20. Jahrhunderts lagen damit die Temperaturen. Für Klimaforscher ein klarer Nachweis für die Erderwärmung.

Washington - Das vergangene Jahr war in den USA das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Temperaturen in den Vereinigten Staaten hätten 1,83 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts gelegen, teilte die Behörde für Wetter und Ozeanographie NOAA am Dienstag in Washington mit. Alaska und Hawaii sind bei den Berechnungen ausgenommen.

Die Behörde errechnete für 2012 ein Jahresmittel von 12,94 Grad. Der Wert liegt deutlich über dem Durchschnittswert von 11,11 Grad für das 20. Jahrhundert. Die Klimaaufzeichnungen begannen im Jahr 1895.

Kommentar: Lesen Sie dazu auch die folgenden Artikel:

Dokumentation - Die Klima Lüge
Es wurde offiziell gemacht: Es gibt keine globale Erwärmung


Bizarro Earth

Erdfall verschlingt Auto


Bad Guys

Vulkanaktivität von Stromboli und Ätna

An den beiden eruptierenden Vulkanen in Italien hat die Stärke der Vulkanausbrüche nachgelassen. Heute Morgen ging der Tremor am Ätna schlagartig zurück. Nachdem nachts noch strombolianische Tätigkeit aus der Bocca Nuova gemeldet wurde und Lavabrocken über dem Kraterrand hinaus sichtbar waren, dürfte die Tätigkeit tagsüber zum erliegen gekommen sein.

Am Stromboli läuft noch immer Lava aus dem Krater auf die Sciara del Fuoco, allerdings sind statt 3 Lavaströme, nur noch einer aktiv.

Cloud Precipitation

Regenfälle sorgen für Überschwemmungen in Türkei

Heftige Regenfälle haben an der türkischen Riviera für Überschwemmungen gesorgt.

Am Wochenende wurde die Provinz Antalya von Unwettern mit Starkregen und heftigem Wind heimgesucht. Dabei fielen in einigen Regionen über 100 Liter pro Quadratmeter Regen.

Am stärksten betroffen waren die Gebiete Serik und Manavgat. Dort wurden Strassen überflutet und Wohnungen und Häuser standen unter Wasser. Auch viele Hotels in der Region waren von den Überflutungen überrascht worden.

Attention

Rekordkälte in Bangladesch: Mindestens 90 Kältetote und Menschen sind nicht darauf eingestellt

In Bangladesch leiden die Menschen unter einer ungewöhnlichen Kältewelle: In dem subtropischen Land kamen aufgrund der niedrigen Temperaturen bisher mindestens 90 Menschen ums Leben.



Das Video im Wortlaut:
Bangladesch bibbert unter einer Rekordkältewelle. In dem subtropischen Land ist die Temperatur im Lauf der Woche auf bis zu drei Grad Celsius gefallen - so tief, wie seit 45 Jahren nicht mehr.

Sun

Hitzewelle in Australien: Wetterdienst benötigt neue Farben für Wetterkarte

Australien ächzt unter extremen Temperaturen und muss sich womöglich auf neue Rekordwerte einstellen. Die Meteorologen haben ihre interaktive Wetterkarte schon einmal um neue Farbtöne erweitert - um die ungekannte Hitze überhaupt darstellen zu können.
Bild
© dpa/Australian Bureau of MeteorologyTiefrot bis violett: Australische Meteorologen passen die Temperaturskala an
Sydney - Eine Hitzeglocke liegt derzeit über Australien. Die Temperaturen sind vielerorts so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Am Montag hatte der nationale Maximalwert den neuen Rekord von 40,33 Grad erreicht. Die Behörden warnen, dass selbst der kleinste Funke katastrophale Folgen haben könnte - viele Regionen haben mit Buschbränden zu kämpfen.

Der Australische Wetterdienst muss angesichts der Hitze nun zu einem außergewöhnlichen Mittel greifen: Die Meteorologen haben ihre interaktive Wetterkarte um neue Farbtöne erweitert. Bisher endete die Temperaturskala bei 50 Grad Celsius - weil der australische Temperaturrekord, aufgestellt im Januar 1960, bei 50,8 Grad lag.

Bizarro Earth

Schnee- und Regenfälle im nahen Osten: Stromausfälle und Schmugglertunnel in Gaza stürzten ein

Bild
© Keystone
Die heftigen Schnee- und Regenfälle im Nahen Osten haben in Israel zu starken Verkehrsbehinderungen geführt. Im Grenzraum zwischen Ägypten und dem Gazastreifen stürzten mehrere Schmugglertunnel ein. Mehrere Personen wurden dabei verletzt.


Jerusalem erwachte am Donnerstag unter einer dicken Schneedecke. Auf den Strassen der Stadt gab es starke Behinderungen, die Behörden riefen die Bewohner auf, möglichst nicht mit dem Auto zu fahren.

Die Hauptverbindungsstrasse aus der Mittelmeermetropole Tel Aviv war nur bis kurz vor Jerusalem befahrbar. Auch im Norden Israels waren viele Strassen für den Verkehr gesperrt.

In Jerusalem und den Vororten blieben am Donnerstag die Schulen geschlossen. Dasselbe galt für die jüdischen Siedlungen im Westjordanland, für Galiläa in Nordisrael sowie für die von Israel annektierten Golan-Höhen.

Etwa 20'000 Haushalte waren ohne Strom. Betroffen waren vor allem Jerusalem und Tel Aviv. Dies seien aber nur Einzelfälle, erklärte die Versorgergesellschaft. Rund 99 Prozent der Haushalte hätten Strom.

Stock Down

Schwere Klimaverhältnisse: Russlands Agrarproduktion ist 2012 gesunken

Moskau. Der Umfang der Agrarproduktion in Russland ist 2012 in vergleichbaren Preisen nach vorläufigen Angaben im Vergleich zum Vorjahr um 5, 35 Prozent zurückgegangen, teilt das russische Landwirtschaftsministerium mit.
Landwirtschaft, Agrarproduktion
© RIA Novosti. Alexey DrujininLandwirtschaftsministerium: Agrarproduktion in Russland 2012 zurückgegangen
Die Produktion des Pflanzenbaus verringerte sich um 15 Prozent, während die Tierproduktion um 4,3 Prozent zunahm. Wie das Ministerium erläutert, ist die Senkung der Kennziffer in erster Linie auf schwere Klimaverhältnisse in der ganzen Agrarsaison 2012 in den meisten russischen Regionen zurückzuführen.

Der Gesamternteertrag von Getreide und Körnerlegiminosen ging um 25 Prozent zurück und betrug 70, 676 Millionen Tonnen. Die Weizenernte verringerte sich um 32, 9 Prozent auf 37,7 Millionen Tonnen.