ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Erdebeben mittlerer Stärke erschüttert Fukushima

Tokio. Ein Erdbeben der Stärke fünf hat am Donnerstag den Meeresboden vor der nordostjapanischen Präfektur Fukushima, wo das Unglücks-Atomkraftwerk Fukushima-1 liegt, erschüttert. Das teilte die japanische Meteorologische Agentur auf ihrer Webseite mit.
Atomkraftwerk Fukushima-1
© RIA NovostiAtomkraftwerk Fukushima-1 (Archiv)
Das Epizentrum des Erdbebens, das um 21:48 Uhr Ortszeit (13:48 Uhr MEZ) registriert wurde, lag östlich der Stadt Namie. Der Erdbebenherd befand sich in einer Tiefe von 40 Kilometern unter dem Meer.

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Das Beste aus dem Web: Es ist offiziell: Es gibt keine globale Erwärmung

kleine eiszeit, themse
© unbekanntFluss Themse, 1677 zur kleinen Eiszeit.
Der Britische Wetterdienst hat seine bisherigen Prognosen für einen weltweiten Temperaturanstieg deutlich nach unten korrigiert. Eine wirklich überdurchschnittliche Erwärmung wird immer unwahrscheinlicher. Die tatsächlichen Temperatur-Daten aus den vergangenen Jahren sind unverändert.

Die Gefahren der globalen Erderwärmung standen nicht zuletzt wieder bei der UN-Klimakonferenz in Doha im Mittelpunkt. Infolgedessen will die EU ab 2013 nun auch stärker den Ausstoß des Treibhausgases Stickstofftrifluorid kontrollieren - 17.000 Mal so stark wie CO2 soll es sein und wird bei der Produktion von Solarzellen und Fernsehern freigesetzt. Alles zur Bekämpfung der globalen Erderwärmung. Aber diesbezüglich werfen die neuesten Daten des britischen Wetterdienstes einige Fragen auf.


Stock Up

2013 werden Lebensmittel erneut teurer - Bis zu drei Prozent sind möglich

aigner
Die Lebensmittel in Deutschland werden teurer. Daher fordert Verbraucher-Ministerin Aigner die Fortführung der EU-Subventionen für Bauern.

Nachdem die Preise für Nahrungsmittel im vergangenen Jahr stärker gestiegen seien als die Inflationsrate, Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, wird dieser Trend in Deutschland auch in diesem Jahr anhalten. „2013 ist bei Lebensmitteln mit einem moderaten Preisanstieg von bis zu drei Prozent zu rechnen“, sagte Ilse Aigner der Welt. Aigner verweist jedoch darauf, dass die Lebensmittel „bei uns immer noch deutlich preisgünstiger sind als in den meisten Nachbarländern”.

Snowflake Cold

China erlebt den kältesten Winter seit Jahrzehnten: Eingefrorene Schiffe, gestrichene Flüge, Stromausfälle

Fast tausend Schiffe sind im Eis gefangen, viele Flüge wurden gestrichen: Der heftigste Winter seit 28 Jahren sorgt in China für schwere Beeinträchtigungen des Verkehrs. In den nächsten Tagen soll es weiterschneien.
Taklamakan-Wüste, China
© Reuters/NASADie Taklamakan-Wüste unter Schnee
Shanghai - China erlebt den kältesten Winter seit 28 Jahren. Seit Ende November herrschten durchschnittlich minus 3,8 Grad Celsius, rund 1,3 Grad unter dem langjährigen Durchschnitt, teilte der staatliche Wetterdienst laut Nachrichtenagentur Xinhua mit. Der Zeitung China Daily zufolge fror die Laizhou-Bucht im Osten auf einer Fläche von 291 Quadratkilometern zu. Fast tausend Schiffe lägen fest.

Bad Guys

Schweres Erdbeben in Nordamerika: Stärke 7.5

erdbeben, alaska
© DPA/USGSDas Beben ereignete sich vor der West-Küste Alaskas
Tausende Bewohner Nordamerikas und Kanadas sind am Samstag in Schrecken versetzt worden. Ein schweres Erdbeben ereignete sich vor der Küste, die Erschütterungen waren bis in die US-Metropole Seattle zu spüren. Nach dem Beben wurde vorübergehend ein Tsunami-Alarm ausgelöst.

Juneau - Ein Erdbeben mit einer Stärke von 7,5 hat in der Nacht auf Samstag Alaska erschüttert. Das Tsunami-Warnzentrum erließ daraufhin eine Warnung für einen 475 Meilen langen Küstenabschnitt. Wegen einer drohenden Überschwemmung forderte die Behörde die Bevölkerung in Küstennähe auf, sich in höhergelegene Regionen in Sicherheit zu bringen. Kurze Zeit später dann die Entwarnung: Von der ausgelösten Welle seien keine Überflutungen zu befürchten.

Extinguisher

Waldbrände auf Tasmanien und allgemeine Hitzewelle auf dem 5. Kontinent

Extreme Hitze und Buschbrandgefahr: Australiens Feuerwehr ist in höchster Alarmbereitschaft. Hunderte Menschen fliehen vor Waldbränden auf der Insel Tasmanien. Eine deutsche Touristen stirbt.

Seit Tagen hält eine Hitzewelle Australien fest im Griff - nun ist eine deutsche Touristin gestorben. Die 31-Jährige brach Medienberichten zufolge bei Temperaturen rund um 40 Grad Celsius auf einem abgelegenen Pfad im Bundesstaat Victoria zusammen und erlitt einen Herzstillstand. Mit einem Freund sei sie auf dem Weg zurück zu ihrem Campingplatz gewesen, schrieb die Zeitung Sydney Morning Herald. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes (AA) in Berlin sagte, dem AA sei der Fall bekannt. "Das deutsche Generalkonsulat in Sydney ist eingeschaltet und steht mit lokalen Behörden und Angehörigen in Kontakt."

Große Teile Australiens leiden weiter unter einer Hitzewelle und extremer Buschbrandgefahr. Auf der Insel Tasmanien mussten bereits hunderte Einwohner und Touristen über das Meer vor Waldbränden fliehen. Besonders betroffen waren die Ortschaft Dunalley etwa 60 Kilometer südlich der Hauptstadt Hobart und weitere nahe gelegene Fischerorte. Mindestens 100 Häuser brannten nieder. Rund 1000 Menschen wurden mit Schiffen nach Hobart gebracht. Tausende saßen wegen der durch die Brände blockierten Straßen aber noch fest.

Cardboard Box

Unglaubliche "Doppelhelix DNS-Wolke" am Moskauer Himmel

Die Internetseiten, Whoforted und Netall.ru, berichteten von einer Wolkenformation, die einer DNS glich. Schauen Sie sich selbst die Bilder an:

DNA Cloud_1
© WhoForted
DNA Cloud_3
© WhoForted

Bizarro Earth

Erdfall in Niedersachswerfen

Wegen eines leichten Erdfalles ist ein Fahrstreifen der B 4 zwischen Krimderode und Niedersachswerfen für den Verkehr gesperrt. Nach Informationen von Winfried Ludolph, Mitarbeiter im Nordthüringer Straßenbauamt, hat sich die Fahrbahn auf mehreren Metern um rund acht Zentimeter abgesenkt.

Krimderode. Die "Delle" im Asphalt war bereits Ende Dezember aufgetreten, konnte aber zwischen Weihnachten und Silvester nicht behoben werden. Überprüfungen am Donnerstag hatten nun ergeben, dass sich unter dem Asphalt kein größerer Hohlraum befindet. Bereits gestern wurde damit begonnen, die Fahrbahndecke zu öffnen. In der kommenden Woche soll der abgerutschte Untergrund verfüllt werden.

"Spätestens Ende der Woche soll die Straße wieder beidseitig für den Verkehr freigegeben werden", betonte Ludolph in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Erdfälle in diesem Gebiet traten schon häufiger auf In dem Gebiet zwischen Krimderode und Niedersachswerfen sind in der Vergangenheit immer wieder Erdfälle aufgetreten. Im Sommer 2010 hatte sich Am Zoll ein größeres Loch auf dem Radweg aufgetan.

Cloud Lightning

Das Beste aus dem Web: Extremwettereignisse und Erdveränderungen im Dezember 2012

Schwere Erdbeben, viele Feuerbälle, Überschwemmungen, Rekordschneefälle und Tieftemperaturen, Tornados, Erdfälle, "zwei Sonnen" am Himmel, Vulkanausbrüche, Massenermodrungen von Unschuldigen... alles in einem Monat. Was "zur Erde" geschieht hier?

Quelle


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Katastrophenbilanz der Versicherer 2012: USA am teuersten und am meisten betroffen

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© dpaNew York nach Sturm "Sandy"
Die USA haben im vergangenen Jahr die Statistik der Naturkatastrophen dominiert. Insgesamt gab es weltweit einen wirtschaftlichen Schaden von 160 Milliarden Dollar.

Die Versicherer haben im vergangenen Jahr vor allem wegen Naturkatastrophen in den USA tief in die Taschen greifen müssen. Den mit 50 Milliarden Dollar teuersten Einzelschaden verursachte Ende Oktober der Hurrikan Sandy, der an der US-Ostküste 210 Menschenleben forderte, berichtete der Rückversicherer Munich Re in München. Die Hälfte davon müssen die Versicherungen aufbringen, von denen viele wiederum bei der Munich Re rückversichert sind.

Insgesamt verursachten 900 Naturkatastrophen Gesamtschäden in Höhe von 160 Milliarden Dollar; 65 Milliarden Dollar davon sind von den Versicherungen zu tragen. Die Zahl der Toten bezifferte die Munich Re in ihrer Jahresbilanz auf 9600. 2011 hatte vor allem das schwere Erdbeben mit anschließenden Tsunami in Japan einen Rekord-Gesamtschaden von 400 Milliarden Dollar verursacht. Insgesamt kamen damals 27 200 Menschen bei 820 Naturkatastrophen ums Leben.