
© Todd Yates/Illustration/dpaSturmgepeitschte Palmen. Die Unwettersaison im Pazifik hat mit einem verheerenden Zyklon begonnen.
Zyklon "Evan" hat im Pazifik-Inselstaat Samoa schwere Verwüstungen angerichtet. In der Hauptstadt Apia kamen nach Medienberichten mindestens drei Menschen um.Apia/Wellington - Bei der Polizei seien am Freitag mehrere Vermisstenmeldungen eingegangen, berichtete der neuseeländische Hochkommissar Nick Hurley dem Rundfunk in seiner Heimat. Entgegen ersten Befürchtungen nahm der Zyklon am Freitag nicht erneut Kurs auf Apia, sondern bewegte sich in Richtung Westen auf Savai'i zu, die größere der beiden Hauptinseln Samoas.
"Es sieht verheerend aus", berichtete Reporterin Marjorie Moore von der Zeitung
Samoa Observer der Nachrichtenagentur dpa. "Auf der Hauptstraße aus der Stadt Richtung Süden liegen entwurzelte Bäume und umgerissene Strommasten. Die Leitungen liegen quer über die Straße." Es gab keinen Strom und vielerorts kein Wasser. "Es regnet noch und der Wind weht weiter heftig", sagte Rachael Dempsey, Mitarbeiterin der deutschen Entwicklungsorganisation GIZ am Freitag. In ihrem Garten riss der Sturm zahlreiche Bäume um. "Es stehen nur noch Palmen", berichtete sie.