Luftsschutzstollen aus dem Zweiten Weltkrieg bricht ein - Stadt bittet Zeitzeugen sich beim Planungsamt zu melden

© Rosgartenmuseum Konstanz/Plan: Stadt Konstanz
Konstanz. Die Stadt Konstanz sperrt ein Areal am Fürstenberg für die Öffentlichkeit. Das teilte die Stadt mit. Zuletzt war es zu Erdeinbrüchen gekommen. Unter dem Areal befindet sich offenbar ein Luftschutzstollensystem aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. Dass Menschen beim Betreten des Areals gefährdet würden, lasse sich nicht ausschließen. Der genaue Verlauf des Stollensystems ist nicht bekannt. Die Stadt bittet deswegen, Zeitzeugen, die noch Informationen über den Stollen haben, sich zu melden.
Öffentlichkeit muss draußen bleibenDas Gebiet Fürstenberg ist ab 1. November aufgrund von neueren Erdeinbrüchen für unbestimmte Zeit für die Öffentlichkeit komplett gesperrt. Ursache für die Erdfälle ist ein Luftschutzstollensystem, das kurz vor oder während des zweiten Weltkrieges angelegt wurde. Aus Sicherheitsgründen hat die Stadt per Allgemeinverfügung ein Betretungsverbot für das gesamte Gebiet ausgesprochen. Vor Ort sind entsprechende Schilder und Absperrungen angebracht. Die Stadt Konstanz sucht nach geeigneten Lösungen, um das Areal schnellst möglichst wieder öffentlich zugänglich machen zu können, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Konstanz.