ErdveränderungenS


Sherlock

Erdeinbrüche in Konstanz - Menschenhand oder Natur?

Luftsschutzstollen aus dem Zweiten Weltkrieg bricht ein - Stadt bittet Zeitzeugen sich beim Planungsamt zu melden
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© Rosgartenmuseum Konstanz/Plan: Stadt Konstanz
Konstanz. Die Stadt Konstanz sperrt ein Areal am Fürstenberg für die Öffentlichkeit. Das teilte die Stadt mit. Zuletzt war es zu Erdeinbrüchen gekommen. Unter dem Areal befindet sich offenbar ein Luftschutzstollensystem aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. Dass Menschen beim Betreten des Areals gefährdet würden, lasse sich nicht ausschließen. Der genaue Verlauf des Stollensystems ist nicht bekannt. Die Stadt bittet deswegen, Zeitzeugen, die noch Informationen über den Stollen haben, sich zu melden.

Öffentlichkeit muss draußen bleiben

Das Gebiet Fürstenberg ist ab 1. November aufgrund von neueren Erdeinbrüchen für unbestimmte Zeit für die Öffentlichkeit komplett gesperrt. Ursache für die Erdfälle ist ein Luftschutzstollensystem, das kurz vor oder während des zweiten Weltkrieges angelegt wurde. Aus Sicherheitsgründen hat die Stadt per Allgemeinverfügung ein Betretungsverbot für das gesamte Gebiet ausgesprochen. Vor Ort sind entsprechende Schilder und Absperrungen angebracht. Die Stadt Konstanz sucht nach geeigneten Lösungen, um das Areal schnellst möglichst wieder öffentlich zugänglich machen zu können, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Konstanz.

Chalkboard

Mehrere Kältetote in Polen nach frühzeitigem Wintereinbruch

Schneefall und Kälte in Polen: Mindestens 14 Menschen sind im Winterwetter in Polen gestorben, teilte die Menschen mit. Im vergangenen Winter waren im Land mehr als 100 Menschen erfroren.

Warschau - Durch den frühzeitigen Wintereinbruch in Europa sind in Polen mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Binnen acht Tagen seien landesweit 14 Todesfälle im Zusammenhang mit der Kältewelle gezählt worden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Warschau.

Fireball

Das Beste aus dem Web: Video-Tagebuch extremer Wetterereignisse und anderer seltsamer Phänomene im Oktober 2012

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Schnee im Frühling Australiens. Überschwemmungen in Grossbritannien, Nigeria, im Süden Spaniens und der USA. Feuerbälle, die überall gesichtet wurden. Tornados und heftiger Wind in Südfrankreich. Ein weiterer Zombie-Kannibalen-Angriff, diesmal in China. Ein Hurrikan im Nordosten der USA. UFOs, welche in Vulkane eintauchen. Starke Erdbeben, plötzliche Erdfälle die Leute verschlingen und töten in China... Es ist ein weiterer bizarrer Monat auf dem Planeten Erde gewesen.


Bizarro Earth

New York City kehrt langsam nach "Sandy" zur Normalität zurück

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© AFP/Getty ImagesStraßenszene in New Jersey
Aufräumarbeiten laufen / Flughäfen öffnen wieder

Nach dem verheerenden Hurrikan "Sandy" mit dutzenden Toten und schweren Verwüstungen kämpft der Osten der USA um Rückkehr zur Normalität. Die New Yorker Flughäfen JFK und Newark nahmen den Flugbetrieb allmählich wieder auf, Busse fuhren, die Börsen öffneten wieder. Bürgermeister Michael Bloomberg erklärte die Wiederherstellung des Stromnetzes und des öffentlichen Nahverkehrs zur Priorität.

Der Südteil Manhattans ist weiterhin vom Stromnetz abgehängt, das öffentliche Leben steht dort still. Geschäfte, Bars und Restaurants bleiben geschlossen, Streifenwagen sollen in den dunklen Straßen für Sicherheit sorgen. Hausverwaltungen verteilten gratis Taschenlampen und Trinkwasser, manche stellten auch tragbare Toiletten bereit.

Cloud Precipitation

Filmschiff "Bounty" treibt unbemannt auf See wegen Hurrikan "Sandy"

Der Dreimaster aus dem Filmklassiker „Meuterei auf der Bounty“ treibt unbemannt vor der US-Küste. Die Besatzungsmitglieder mussten das Schiff verlassen - doch konnten sich wohl nicht alle in Sicherheit bringen: Zwei Crew-Mitglieder werden vermisst.
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© AFP
Wegen des Hurrikans „Sandy“ ist ein Dreimaster vor der Küste des US-Bundesstaates North Carolina in Seenot geraten. Zwei Hubschrauber der US-Küstenwache retteten die Besatzung des Filmschiffs Bounty, das wegen Hurrikan „Sandy“ in Seenot geraten war. Zwei Menschen wurden allerdings auch Stunden nach der Aktion noch vermisst.

Nuke

Hochwasser in Slowenien: Einziges Atomkraftwerk des Landes heruntergefahren

Kühlsystem war durch Laub und anderen Schmutz aus dem überschwemmten Fluss Save gefährdet

Ljubljana (Laibach) - Zum Schutz des Kühlsystems hat Slowenien am Sonntag sein einziges Atomkraftwerk heruntergefahren. Der Betrieb sei gestoppt worden, weil der Fluss Save, aus dem das AKW sein Kühlwasser bezieht, wegen Hochwassers eine "große Menge Laub und anderen Schmutz" mit sich geführt habe, erklärte der Betreiber des Meilers Krsko. Beim manuellen Herunterfahren hätten alle Systeme "wie erwartet" gearbeitet, es habe keine Auswirkungen auf Mensch und Umwelt gegeben, hieß es in der Erklärung weiter.

Snowflake Cold

Wintereinbruch führte zu Stromausfällen und 160 Feuerwehreinsätzen in der Steiermark

Großeinsatz wegen Schneelast für steirische Feuerwehren - 6.000 Kärntner Haushalte zwischenzeitlich ohne Strom
unfall, winter
© apa/landespolizeidirektion steiermarkIm steirischen Bezirk Liezen geriet ein Sattelschlepper ins schleudern.
Klagenfurt - Der Wintereinbruch in Kärnten hat in der Nacht auf Montag zu zahlreichen Stromausfällen geführt. Nasser Neuschnee drückte Bäume um, die auf Stromleitungen fielen. Insgesamt waren 6.000 Haushalte in den südlichen Landesteilen (Bezirke Hermagor, Villach Land, Klagenfurt Land sowie Völkermarkt) betroffen.

Am Vormittag war der Großteil der Schäden bereits behoben. "Unsere Techniker arbeiten mit Hochdruck an der Reparatur", sagte der Sprecher des Energieversorgers Kelag, Josef Stocker. Durch den Schnee kam es auch immer wieder zu Verkehrsunfällen und Behinderungen.

Ice Cube

Rekordschnee seit Wetteraufzeichnung und Vermisste und Tote in Frankreich

Der plötzliche Wintereinbruch kann bereits einen Rekord verbuchen: So viel Schnee wie jetzt gab es im Oktober noch nie. Das gilt etwa für Süddeutschland, aber auch für Thüringen und Sachsen, wo bis zu 20 Zentimeter dicke Schneedecken liegen blieben.

In einigen Regionen des Landes habe es am Wochenende so stark geschneit wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in einem Oktober, schrieb der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag auf seiner Internetseite - oder, poetisch ausgedrückt: „Zwischen Schwarzwald und Erzgebirge hat Frau Holle ordentlich die Betten ausgeschüttelt.“

In den Bergen Süddeutschlands sei Schnee im Oktober nicht überraschend, erklärte der Wetterdienst. Aber auch in Teilen Thüringens, Sachsens und dem südlichen Baden-Württemberg seien 15 bis 20 Zentimeter der weißen Pracht gemessen worden, an manchen Orten im Flachland auch mehr, sagte DWD-Meteorologin Dorothea Paetzold. „Da waren es tatsächlich Rekordwerte. Das ist für den Oktober schon spektakulär.“

Windsock

Hurrikan "Sandy" führt zu Massenevakuierungen und Stilllegungen vom öffentlichen Nahverkehr in New York

Hurrikan „Sandy“ nähert sich der Ostküste der USA. Für die Bewohner mehrerer Bundesstaaten riefen die Behörden den Notstand aus. In New York müssen 3750 000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. 3000 Flüge wurden gestrichen, auch Lufthansa und Air Berlin sind betroffen. Präsident Obama tagte mit dem Krisenstab.


Wegen des aufziehenden Hurrikans „Sandy“ haben Airlines in den USA über 3000 Flüge gestrichen. Wie der Flugtracker „FlightAware.com“ meldete, waren davon am Sonntag über 700 US-Flüge betroffen, die meisten mit Start- oder Zielpunkt New York. Für Montag seien vorsorglich rund 2500 Flüge gecancelt worden, so die Internetplattform.

Hauptsächlich betroffen sei der New Yorker Flughafen Newark, gefolgt vom Internationalen Flughafen Washington-Dulles und Philadelphia, so FlightAware in einer Erklärung nach Abstimmung mit mehreren Fluggesellschaften. Die Zahl der abgesagten Flüge könne sich je nach Sturmentwicklung noch erhöhen.

Bizarro Earth

Schweres Erdbeben vor Küste Kanadas und Tsunami-Entwarnung für Hawai

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© dpa
Entwarnung auf Hawaii: Der befürchtete Tsunami fiel wesentlich glimpflicher aus als erwartet. Die Bewohner der bedrohten Gebiete waren nach einem schweren Erdbeben vor der Küste Kanadas in Sicherheit gebracht worden. Doch die Wellen richteten kaum Schaden an.

Ein schweres Erdbeben vor der Küste Kanadas hat Samstagabend (Ortszeit) einen Tsunami-Alarm auf Hawaii und Teilen der US-Westküste ausgelöst. Nach dem Beben mit der Stärke 7,7 bei der Inselgruppe Haida Gwaii im Pazifik trafen zunächst jedoch nur relativ kleine Tsunamiwellen auf die von Urlaubern geschätzten Hawaii-Inseln. Das teilte das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum mit. Nach diesen Angaben erreichten sie rund 40 Zentimeter. In Kalifornien wurde eine Wellenhöhe von knapp 70 Zentimeter gemessen. Berichte über Opfer oder Schäden lagen zunächst weder aus Hawaii noch von der US-Westküste vor.