Nordamerika bekommt die Rechnung für Umweltsünden: Eine Billion Dollar sollen die Unwetterfolgen seit 1980 gekostet haben. Die Schäden sollen sich verfünffacht haben. Für Europa ist ebenfalls ein Anstieg zu verzeichnen.

© ReutersEiner von vielen Tornados in Nordamerika zerstörte Anfang diesen Jahres weite Landstriche in Indiana, USA.
Nordamerika gehört zu den Regionen, in denen der
Klimawandel lange Zeit ignoriert oder verschwiegen wurde. Kanada stieg Ende 2011 vorzeitig aus dem Kyoto-Protokoll der Vereinten Nationen aus. Die USA hatten die Ratifizierung des Klimaabkommens, dem 193 Länder zugestimmt hatten, gleich komplett verweigert.
Nun bekommt Nordamerika die Rechnung.
Einer Studie des Rückversicherers Munich Re, über die der
Spiegel berichtet, belaufen sich die Kosten für Unwetterschäden seit 1980 auf mehr als eine Billion
Dollar (772 Milliarden Euro). Die Schäden sollen sich in den letzten 30 Jahren verfünffacht haben. Kein Kontinent wird häufiger von Unwettern heimgesucht als Nordamerika.
Kommentar: So eine Vorsorge ist aber nicht angedacht, zumindest kümmern sich die Politiker nicht darum, wie es der restlichen Bevölkerung ergeht.