ErdveränderungenS


Bad Guys

Schwere Unwetter in Frankreich - 50.000 Haushalte ohne Strom

Rund 50.000 Haushalte im Südwesten Frankreichs sind derzeit ohne Strom, Grund ist ein heftiges Unwetter. In Toulouse wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 122 Kilometern pro Stunde gemessen.
Bild
© AFPUmgestürzter Baum im französischen Toulouse: Schäden durch heftige Unwetter
Toulouse - Hunderte Techniker sind im Südwesten Frankreichs derzeit im Einsatz, um beschädigte Leitungen zu reparieren. Nach starken Unwettern ist in rund 50.000 Haushalten der Strom ausgefallen. Betroffen waren vor allem ländliche Gebiete in der Region um Toulouse, wie der Netzbetreiber ERDF mitteilte.

Arrow Down

Erdveränderungen sorgen für Ernteausfälle

Die Nahrungsmittelpreise steigen rapide - doch in Zukunft könnten sie förmlich explodieren. Dürren und Überschwemmungen wurden in bisherigen Prognosen kaum berücksichtigt, warnen Forscher in einer Studie. Die Folgen könnten besonders für arme Länder verheerend sein.
Bild
© ReutersDürre im indischen Dorf Badarganj (im August 2012): Der Monsun brachte in diesem Jahr 20 Prozent weniger Regen. Auf langfristig steigende Preise können sich betroffene Bevölkerungsgruppen vielleicht noch einstellen - auf kurzfristige Schocks dagegen nicht.
Die Preise für Lebensmittel kennen derzeit nur eine Richtung: steil aufwärts. Weizen, Mais und Soja sind an den Rohstoffbörsen dramatisch teurer geworden. Schuld daran sind derzeit unter anderem Dürren in den USA und Indien, die Nutzung riesiger Ackerflächen für die Biospritproduktion und Spekulationen auf den internationalen Märkten.

Zwar sind die Getreidepreise in den vergangenen Jahrzehnten regelmäßig Achterbahn gefahren. Doch der Klimawandel wirkt langfristig - und eine neue, im Auftrag der Hilfsorganisation Oxfam erstellte Studie legt nahe, dass die Preissteigerung durch die Erwärmung bisher stark unterschätzt wurde. Dirk Willenbockel vom Institute of Development Studies an der britischen University of Sussex macht dafür Extremwetterereignisse wie Dürren und Überflutungen verantwortlich.

Kommentar: So eine Vorsorge ist aber nicht angedacht, zumindest kümmern sich die Politiker nicht darum, wie es der restlichen Bevölkerung ergeht.


Bad Guys

Mehrere leichte Beben im Yellowstone Nationalpark

In der Region des Yellowstone National Parks in Nordamerika gab es am 15.10.2012 eine Reihe von leichten Erdbeben.

Die Erdbeben lagen bei Stärken zwischen 2,5 und 3,0. Das Erdbeben mit der Stärke 3,0 ereignete sich um 04:02 UTC (14.10.2012 10:02 PM Ortszeit) und lag bei einer Bebentiefe von ca. 6,2 km.

Das Epizentrum dieses Bebens befand sich ca. 26 km von Island Park (Idaho), ca. 31 km von West Yellowstone (Montana), ca. 37 km von Warm River (Idaho). Bis nach Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah waren es ca. 410 km.

Cloud Grey

Naturkatastrophen haben sich in Amerika verfünffacht

Nordamerika bekommt die Rechnung für Umweltsünden: Eine Billion Dollar sollen die Unwetterfolgen seit 1980 gekostet haben. Die Schäden sollen sich verfünffacht haben. Für Europa ist ebenfalls ein Anstieg zu verzeichnen.
Bild
© ReutersEiner von vielen Tornados in Nordamerika zerstörte Anfang diesen Jahres weite Landstriche in Indiana, USA.
Nordamerika gehört zu den Regionen, in denen der Klimawandel lange Zeit ignoriert oder verschwiegen wurde. Kanada stieg Ende 2011 vorzeitig aus dem Kyoto-Protokoll der Vereinten Nationen aus. Die USA hatten die Ratifizierung des Klimaabkommens, dem 193 Länder zugestimmt hatten, gleich komplett verweigert. Nun bekommt Nordamerika die Rechnung.


Kommentar: Eventuell ist es symbolisch zu sehen, die aus der Ignoranz der Puppenspieler und Gesellschaft resultiert. Dennoch sind Klimakatastrophen ein zunehmendes weltweites Phänomen und sind nach unserer Meinung nicht durch Menschenhand verursacht. Zumindest sollen wir das glauben, dass sie es sind.

Die Punkte Verbinden: Erdveränderungen Haben Uns Erfasst
Fragen & Antworten mit Laura Knight-Jadczyk: Erdveränderungen
Von wo aus ich schreibe: Regentropfen fallen auf meinen Kopf


Einer Studie des Rückversicherers Munich Re, über die der Spiegel berichtet, belaufen sich die Kosten für Unwetterschäden seit 1980 auf mehr als eine Billion Dollar (772 Milliarden Euro). Die Schäden sollen sich in den letzten 30 Jahren verfünffacht haben. Kein Kontinent wird häufiger von Unwettern heimgesucht als Nordamerika.

Bizarro Earth

Heftige Regenfälle verursachen Überschwemmungen in Schottland

In weiten Teilen Schottlands ist es nach sintflutartigen Regenfällen zu schweren Überschwemmungen gekommen. Viele Menschen waren wegen der Wassermassen in Häusern oder Autos eingeschlossen.


Ice Cube

Eisrekord im antarktischen Ozean - So viel zum Thema Klimaerwärmung

Die Polregionen kommen in diesem Jahr nicht aus den Schlagzeilen. Kaum ist die mediale Aufregung um die Rekord-Eisschmelze am Nordpol in diesem Jahr abgeebbt, ist ein weiteres Rekordereignis zu vermelden. Und zwar auf der entgegengesetzten Seite des Planeten, in der Antarktis. Dort gibt es, wie in den nächsten Tagen in allen Gazetten des Landes zu lesen sein wird, historisches zu vermelden. Noch nie seit Beginn der Messungen, wurde dort eine so große Eisausdehnung festgestellt, wie in diesem Jahr. Die folgenden beiden Abbildungen zeigen diese folgenschwere Entwicklung auf eindrucksvolle Weise.
antarktis, eis
Am 26. September wurde der arktische Ozean von mehr Eis bedeckt seit dem es Satellitenaufzeichnung gibt.
Sollte Ihnen diese Meldung irgendwie seltsam vorkommen,so hat das einen guten Grund. Über die Eisausdehnung in der Antarktis wird in unseren Medien nämlich so gut wie gar nicht berichtet. Dort gibt es nämlich aus der momentanen Sicht der Propheten eines nahenden Hitzetods nicht nützliches zu vermelden. Und eben diesen Propheten folgen unsere Medien, zumindest die als relevant angesehenen.

Bild

Kommentar: Dokumentation - Die Klima Lüge


Nebula

Seltsames Geräusch vom Himmel? Edmonton, Kanada - 8. Oktober 2012


Snowflake Cold

Schnee in Australien im Frühling: Kältester Oktober seit 40 Jahren

In Australien geht gerade der Frühling zu Ende - da bricht noch einmal der Winter herein: Hunderte Autofahrer saßen in der Gebirgskette Blue Mountains auf glatten Straßen fest, Kängurus hüpften bei Canberra durch Schnee.

Bild
© DPAKänguru im Schnee: Kälteeinbruch in Canberra
Sydney - Ein ungewöhnlicher Kälteeinbruch zum Ende des Frühlings hat der australischen Hauptstadt Canberra und dem Bundesstaat New South Wales Schnee beschert. In der Gebirgskette Blue Mountains saßen am Freitag zeitweise 300 Autofahrer fest, weil ihre Reifen auf den glatten Straßen keinen Halt mehr fanden, berichteten Lokalzeitungen. Die Notdienste mussten Schneeketten an ihren Fahrzeugen anlegen, um die Autofahrer zu retten.

Bizarro Earth

Hochwasser in Dagestan: Sieben Tote

Heftige Regenfälle in Dagestan verursachen Hochwasser

Bei Überschwemmungen in der russischen Kaukasusrepublik Dagestan sind sieben Menschen ums Leben gekommen. In der Stadt Derbent seien mehr als 1100 Einwohner von den Überschwemmungen betroffen, die durch heftige nächtliche Regenfälle verursacht wurden, teilte das örtliche Büro des Katastrophenschutzministeriums am Mittwoch weiter mit. Am Morgen sei das Hochwasser zurückgegangen.

afp

Bizarro Earth

Überflutung in Zähringen: Zehnjahreshoch

hochwasser, bank
© thomas kunz
Die Dreisam beruhigt sich nach den starken Regenfällen der vergangenen Tage wieder. Jetzt geht es vor allem um die Frage, ob Schaden hätte verhindert werden können.

Die Überflutung beim Real-Supermarkt in Zähringen kam nicht ohne Vorwarnung. Vor drei Wochen war der Bach in Freiburgs Norden schon einmal über die Ufer getreten, der beim Unwetter am Dienstag den Parkplatz des Markts und Nachbargeschäfte geflutet hat. Auch am 19. September hatte es stark geregnet. Wie die Freiburger Verkehrs-AG am Mittwoch auf BZ-Anfrage bestätigte, wurde der Vorfall dem Garten- und Tiefbauamt gemeldet.

Die VAG baut an der Stelle einen Verbindungssteg zur neuen Stadtbahnlinie. Mit der Bauleitung ist das Amt betraut. Die ausführende Baufirma sei angewiesen worden, dafür zu sorgen, dass Überflutungsflächen frei sind und das Wasser im Bachbett ablaufen kann, sagte VAG-Sprecher Andreas Hildebrandt: "Ein so extremes Hochwasser war jedoch nicht absehbar." Während Real einem Sprecher zufolge mit einem blauen Auge davonkam, wurde das benachbarte Sonnenstudio komplett geflutet.