ErdveränderungenS


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Starkes Beben im Antarktischen Ozean

Ein Erdbeben ist am 09.10.2012 um 12:32 UTC (10:32 PM Ortszeit) in der Region der Balleny Inseln aufgetreten. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 6,4 und wurde mit einer Bebentiefe von ca. 10,2 km angegeben.

Das Epizentrum lag ca. 729 km von Young Island, ca. 1.875 km von Invercargill (Neuseeland), ca. 1.924 km von Gore (Neuseeland), ca. 2.000 km von Dunedin (Neuseeland) entfernt.

Cloud Precipitation

Schwere Regenfälle in der Schweiz

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In Ziegelbrücke sammeln sich die Niederschläge zu riesigen Seen.
Meister Herbst beschert uns gerade vor allem eines: Sehr, sehr viel Regen. Mancherorts sind Bäche über die Ufer getreten und wo vorher flache Wiesen waren, bilden sich riesige Seen.

Nicht goldene Oktobersonne und farbenprächtige Wälder prägen den diesjährigen Herbst, sondern viel, viel Regen. Nachdem es bereits gestern wie aus Kübeln geschüttet hat, fallen in den nächsten Tagen noch einmal beachtliche Wassermengen. Ein gewaltiger Schub liess heute vielerorts Bäche und Flüsse über die Ufer treten. Leser-Reporter Fabian A. meldet aus Ziegelbrücke: «Der Regen verwüstet hier alles.»

Gemäss Therese Bürgi, Sektionschefin für hydrologische Vorhersagen des Bundesamtes für Umwelt, behält man die Hochwasser-Situation im Auge. «Die Wassermengen in kleineren Flüssen und die lokalen Auswirkungen sind beeindruckend, auch die grösseren Gewässer steigen in den nächsten Stunden noch weiter an», sagt Bürgi. Trotzdem bleibe die Lage bei diesen Gewässern voraussichtlich unproblematisch. «Wir haben es mit einer Hochwassersituation zu tun, welche alle zwei Jahre vorkommt», sagt Bürgi. Das BAFU hat deshalb für grosse Flüsse wie den Rhein die Hochwassergefahr auf Stufe 2 - mässige Gefahr - gesetzt. «Es ist nicht zu erwarten, dass wir die Gefahrenstufe erhöhen müssen», so Bürgi. Die Lage werde aber ständig neu beurteilt.

Ice Cube

Meereis der Antarktis erreicht Rekordausdehnung - Nord- und Südhemisphäre verzeichnen gegenteilige Klimarekorde

Während auf der Nordhalbkugel gerade der Sommer zu Ende gegangen ist, endet auf der Südhemisphäre die kalte Jahreszeit. In beiden Welten wurden nun gegenteilige Klimarekorde gemessen.
Antarktis
Kranz um den Kontinent: Eisschollen umrahmen die gesamte Antarktis.
Während das Meereis am Nordpol in diesem Sommer so stark geschwunden war wie nie zuvor seit Beginn der Satellitenmessungen in den siebziger Jahren, erreichte das Meereis auf der Südhalbkugel nun den gegenteiligen Rekord: Nie zuvor seit Beginn der Satellitenmessungen Ende der siebziger Jahre bedeckten die Eisschollen vor der Antarktis um diese Zeit im Jahr ein so großes Gebiet.

Forscher maßen dort die zweitgrößte Meereisbedeckung überhaupt: Fast 20 Millionen Quadratkilometer bedeckten die Eisschollen vor der Antarktis Ende September; sie umrahmen den Südkontinent wie ein weißer Kranz. Normalerweise bedecken sie dort zur Hochphase am Ende des Südwinters aber nur 18 Millionen Quadratkilometer - also ein Neuntel weniger Fläche als jetzt im September.

Cloud Lightning

Unwetter richtet Sachschäden in Berlin und Brandenburg an

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© Robert Schlesinger/dpaBeim ersten herbstlichen Sturm in Berlin ist die Feuerwehr am Donnerstag zu 80 Einsätzen ausgerückt. Quer über die Stadt verteilt seien Bäume umgestürzt.
Berlin/Potsdam - Ein Unwetter mit Regen und Sturmböen hat am Samstag in Berlin und Brandenburg teilweise heftige Schäden verursacht. Es gab Einschränkungen im S-Bahn sowie Fern- und Regionalverkehr. In Berlin wurden örtlich Windgeschwindigkeiten von mehr als 90 Stundenkilometern registriert, in Potsdam sogar mehr als 100 Stundenkilometer, wie Meteorologe Andreas Blei vom privaten Wetterdienst Meteogroup Deutschland sagte.

In Brandenburg verursachte der Herbststurm zumeist hohe Sachschäden. So fiel in Prenzlau ein Baugerüst um und demolierte insgesamt drei Pkw. Personen kamen nicht zu Schaden. Als das starke Regengebiet über das Havelland zog, kam auf der Bundesautobahn 5 zwischen Dallgow und Döberitz ein Auto von der Fahrspur ab und kollidierte mit einem anderen Pkw, dessen Fahrer und Beifahrerin verletzt in ein Krankenhaus gebracht wurden. Grund war der Polizei zufolge vermutlich durch unangepasste Geschwindigkeit ein damit verbundenes Aquaplaning. Die meisten wetterbedingten Einsätze hatten in Potsdam mit umgestürzten Bäumen zu tun, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordwest.

Bizarro Earth

Herbststurm sorgt für Chaos in Norddeutschland: Zugverkehr kommt teilweise zum Stillstand

Deutsche Bahn und Feuerwehr haben in Norddeutschland mit dem Wetter zu kämpfen: Ein erster schwerer Herbststurm verursacht in Hamburg und Niedersachsen zahlreiche Schäden. Der Zugverkehr zwischen Bremen und Hamburg kommt wegen umgestürzter Bäume auf den Gleisen durcheinander.
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© dpaIn Norddeutschland sorgt ein erster großer Herbststurm für Chaos
Ein erster schwerer Herbststurm im Norden mit bis zu neun Windstärken hat die Feuerwehren bis in die Nacht stark beschäftigt. Die Bahn kämpfte mit Behinderungen wegen umgestürzter Bäume auf den Gleisen. Züge mussten nach Angaben einer Sprecherin umgeleitet werden oder fielen ganz aus. Allein in Hamburg zählten Polizei und Feuerwehr nach dem heftigen Sturm mit starkem Regen bis in die Abendstunden 63 Einsätze.

In den meisten Fällen habe es sich um umgestürzte Bäume auf Straßen oder heruntergerissene Dachteile gehandelt. Im Hamburger Stadtteil Marienthal kippte eine 15 Meter hohe Tanne gegen ein Wohnhaus. Die Feuerwehr musste mit einem Kran anrücken, weil beim Zersägen des 50 Zentimeter dicken Stammes möglicherweise das Haus beschädigt worden wäre. In anderen Stadtteilen fielen abgerissene Äste auf Autos.

Phoenix

Momentane Vulkanaktivität auf der Welt

An den Vulkanen der Welt ist einiges los!

Kilauea: der Stand des Lavasees im Pitkrater des Halemaʻumaʻu hat den höchsten Stand seit Monaten erreicht. Die Seismik ist leicht erhöht und der Schwefeldioxid-Ausstoß liegt bei 1200 Tonnen pro Tag. Am Puʻu ʻŌʻō-Krater steht Lava in 3 Schloten. Auf der Pali fließen Lavaströme, allerdings ohne den Ozean zu erreichen. Am Kilauea wird derzeit Inflation gemessen. Lava steigt im Inneren des Vulkans auf.

Popocatepetl: der Vulkan nahe der mexikanischen Hauptstadt ist weiterhin unruhig. Täglich finden mehrere explosive Eruptionen statt, die Asche bis zu 2 km über den Krater fördern. Nachts sieht man Rotglut am Krater.

Sakura-jima: der Vulkan im Süden Japans ist in den letzten Tagen besonders aktiv und produziert mehrere explosive Eruptionen am Tag. In unserer Facebookgruppe (Link siehe rechts) gibt es neue Fotos der LiveCams.

Shiveluch: auf Kamtschatka gab es wieder einmal einen Vulkanausbruch. Der Domvulkan Shiveluch eruptierte eine Aschewolke, die mehrere Kilometer hoch aufstieg.

Bizarro Earth

Erdrutsch in China reißt 18 Schulkinder in den Tod

Grundschule in Provinz Yunnan betroffen, die Schüler hätten eigentlich Ferien gehabt

Peking - Nach einem verheerenden Erdrutsch in der südwestchinesischen Provinz Yunnan sind 18 Schulkinder tot geborgen worden. Helfer zogen am Freitag das letzte der Todesopfer aus den Trümmern der Grundschule, wie die Behörden mitteilten. Im Internet diskutierten derweil immer mehr Nutzer, wieso die Kinder in den Ferien zur Schule mussten und so Opfer der Naturkatastrophe wurden.
Erdrutsch, China
© Reuters/China DailyIn der Schule im Dorf Zhenhe waren die Ferien nach dem Nationalfeiertag verkürzt worden, um Unterrichtsstunden nach einem Erdbeben nachzuholen.
Unter der Schlammlawine, die sich Donnerstag früh durch heftige Regenfälle löste, wurde auch ein erwachsener Dorfbewohner begraben, der ebenfalls starb. Der Erdrutsch zerstörte die Grundschule und drei Bauernhäuser in dem Dorf Zhenhe, das in einer abgelegenen Bergregion im Südwesten des Landes liegt.

Bizarro Earth

Erdveränderungen: Größtes Riff der Erde verliert Hälfte seiner Korallen in nur 27 Jahren

Stürme, Seesterne und Korallenbleiche dünnten Great Barrier Reef in nur 27 Jahren drastisch aus

Das australische Great Barrier Reef hat in nur 27 Jahren die Hälfte seiner Korallen verloren. Das haben australische Forscher bei einer Bestandsaufnahme im größten Korallenriff der Erde festgestellt. Schuld an dem rapiden Rückgang der Korallen seien drei Faktoren: Tropenstürme verursachten massive Schäden vor allem im Süden und in der Mitte des Riffs. Außerdem wurden die Korallen durch eine dramatische Vermehrung von korallenfressenden Seesternen und durch die vom Klimawandel geförderte Korallenbleiche dezimiert. Gehe der Trend so weiter, könnte das Great Barrier Reef bis zum Jahr 2022 noch einmal zehn Prozent seiner heutigen Korallendichte verlieren, warnen die Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences". Das bedeute den Verlust des Lebensraums für zehntausende von riffbewohnenden Meerestieren und Pflanzen.
Great Barrier Reef
© NASA/EODas Great Barrier Reef aus dem Orbit gesehen.

Cloud Lightning

Herbststurm richtet Schäden in der Oberpfalz an

gewitter, blitz
© dpa/archiv
Zahlreiche Bäume stürzten um. Bei acht Verkehrsunfällen blieb es bei Blechschäden. In Sulzbach-Rosenberg drohte ein Stromleitungsmast umzukippen.

Regensburg. Heftige Winde und starker Regen haben die Einsatzkräfte am Donnerstagabend in Atem gehalten. Feuerwehren, das THW und die Polizei mussten in der Oberpfalz 30 mal ausrücken, wie die Einsatzzentrale mitteilte. Quer über die Oberpfalz galt es, zahlreiche umgestürzte Bäume abzusichern oder zu beseitigen.

In Auerbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) riss der Wind den Fahnenmasten einer Schule um. In Waidhaus (Landkreis Neustadt/Waldnaab) wurden etwa zehn Quadratmeter Dach eines Bauhofgebäudes abgedeckt.

Bacon

Lebensmitteldiscounter Aldi erhöht Butterpreise

Der Discounter Aldi hat erneut seinen Butterpreis deutlich erhöht. Das 250-Gramm Stück lag am Donnerstag für 0,95 Euro in den Kühlregalen der Discountketten Aldi Süd und Aldi Nord. Der Preis stieg damit um zehn Cent an. Bereits in der vergangenen Woche hatte Aldi den Butterpreis angehoben.

Mülheim/Ruhr/Essen. Handelsexperten hatten bereits in der vergangenen Woche darauf hingewiesen, dass es den Molkereien gelungen sei, höhere Butterpreise gegenüber Lebensmittelhändlern durchzusetzen. An Aldi orientieren sich üblicherweise auch die großen Supermarktketten in ihrer untersten Preislage.