ErdveränderungenS


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Überschwemmungen in England dauern an - Mehr Regen in 24 Stunden als in einem Monat

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Die schweren Überschwemmungen im Norden Englands dauern an. In Morpeth in der nordöstlichen Grafschaft Northumberland trat ein Fluss über die Ufer und überflutete Schutzdeiche.

Hausbesitzer John Best, der bereits 2008 von Überschwemmungen betroffen war und erst zwei Jahre später wieder in sein Haus zurückkehren konnte, blickt besorgt in die Zukunft.

“Ich bin normalerweise nicht besonders emotional oder leicht zu schockieren. Aber es bereitet mir Kopfzerbrechen, weil ich weiß, was die nächsten Monate mit sich bringen werden.”

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Murenabgänge und Überschwemmungen in Österreich

Starke Regenfälle ließen Bäche im Bezirk Hermagor über die Ufer treten. Zahlreiche Straßen waren unpassierbar.

Anhaltende Regenfälle haben im Kärntner Gailtal Donnerstag früh zu Überschwemmungen und Murenabgängen geführt. Stark betroffen war die Gemeinde Kirchbach (Bezirk Hermagor). Dort traten laut Feuerwehrkommandant Peter Plunger die Bäche über die Ufer und vermurten das gesamte Ortsgebiet. Sämtliche Straßen wurden unpassierbar. Auch in Hermagor gab es laut Polizei Murenabgänge. Unter anderem ist ein Friedhof betroffen. Verletzt wurde niemand. Die Aufräumarbeiten dürften Tage dauern.

"Mittlerweile haben wir die Situation wieder im Griff, der Regen hat nachgelassen. Wir müssen uns jetzt daran machen, die Wege zu den Bergdörfern wieder passierbar zu machen", sagte der Kirchbachs Feuerwehrkommandant Peter Plunger am späten Vormittag. 150 Feuerwehrleute standen bei den Aufräumarbeiten mit Baggern im Einsatz, auch Private und Unternehmer beteiligten sich. Mehrere Keller waren überflutet. Die Höhe des Schadens war zunächst unklar.

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Verrückt: Meeresschaum überflutet schottisches Dorf

Einwohner aus Footdee, einem kleinen Fischerdorf in Aberdeen, Schottland, wachten heut früh auf und fanden ihre Häuser, Autos und Straßen weiß bedeckt. Nein, es war kein früher Schneesturm, der den Ort bedeckte. Es war Meeresschaum, bzw. Gischt, der durch starke Winde und krachende Wellen von der Nordsee hereingetragen wurde.

Ein Sprecher des Marine Scotland sagte zu BBC News: "Meeresschaum entsteht durch die Interaktion von Meerwasserbewegung und Planktonresten." Die organische Mischung verwandelte die Gegend in natürlichen Badeschaum, was eine unglaubliche Szenerie darbot.


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Millionen Menschen nach Überschwemmungen in Indien auf der Flucht

Die schweren Überschwemmungen im Nordosten Indiens haben inzwischen schon mehr als zwei Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Mindestens 18 Menschen seien in den Fluten getötet worden, teilte der Katastrophenschutz des Bundesstaates Assam am Mittwoch mit.

Guwahati, 26. September - Nach Angaben des indischen Verteidigungsministeriums werden die Menschen in der Region per Hubschrauber mit Lebensmitteln, Medizin und Hilfsmaterial versorgt. Allerdings behindere der nicht nachlassende Regen zum Ende der Monsun-Saison die Rettungsarbeiten.

Der Fluss Brahmaputra, der in Tibet entspringt, überschwemmt den abgelegenen Bundesstaat Assam bereits zum dritten Mal innerhalb von vier Monaten. Nach vorläufigen Schätzungen des Landwirtschaftsministeriums stehen 19 von 27 Bezirken Assams unter Wasser. Rund 2600 Dörfer und 400.000 Hektar Erntefläche sollen betroffen sein.

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Schwere Monsunregenfälle in Pakistan und Indien

Schwere Monsunregenfälle haben in Pakistan in den vergangenen vier Wochen mehr als 370 Menschen das Leben gekostet. Fast 4,5 Millionen Menschen seien von Überflutungen betroffen, teilte die nationale Katastrophenschutzbehörde am Dienstag in Islamabad mit.

Islamabad/Neu Delhi/Manila. - In Pakistan seien mehr als 275'000 Häuser zerstört oder beschädigt worden, hiess es. Die meisten Toten seien wegen einstürzender Häuser zu beklagen gewesen.

Am schwersten betroffen von den Fluten sei die südliche Provinz Sindh, gefolgt von der östlichen Provinz Punjab. Erst 2010 wurde das südasiatische Land von den schwersten Fluten seiner Geschichte heimgesucht. Damals starben etwa 2000 Menschen.

Bad Guys

Taifun "Jelawat" über Philippinen

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© Francis R. Malasig / dpaEine Familie balanciert über eine überflutete Straße.
Ein mächtiger Taifun hat auf den Philippinen Tausende Menschen in die Flucht getrieben und erste Todesopfer gefordert. «Jelawat» gewann am Dienstag auf dem Weg entlang der Ostküste Richtung Norden sogar noch an Stärke, wie der Wetterdienst berichtete.

Manila - Er wirbelte mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern in der Stunde. Mindestens zwei Menschen kamen nach Angaben der Behörden bei dem Unwetter ums Leben. Die Einsatzzentrale der Katastrophenschutzbehörde war in höchster Alarmbereitschaft. Im Süden des Landes sorgte heftiger Regen für Überschwemmungen.

Ein fünfjähriger Junge wurde von einem umstürzenden Baum erschlagen. Ein 31-jähriger Mann wurde vom Blitz getroffen. Außerdem vermissten die Behörden einen 27-Jährigen in einer überfluteten Stadt im Süden des Inselstaates.

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Schwere Unwetter in Grossbritannien: Flutwarnungen

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© KeystoneDer Fluss Wansbeck ist in Morpeth über die Ufer getreten
Heftige Herbststürme haben in weiten Teilen Grossbritanniens schwere Schäden angerichtet. In vielen Gegenden im Süden, aber auch in Wales und Nordengland traten Flüsse über die Ufer und überfluteten Strassen.

London - Die britische Umweltbehörde gab insgesamt 80 Flutwarnungen heraus. Mindestens elf Menschen wurden am Montagabend und Dienstagmorgen aus ihren Autos gerettet, die in den Fluten stecken geblieben waren. Mehr als 100 überschwemmte Häuser mussten geräumt werden.

Zehn Menschen wurden allein in der Stadt St. Helens bei Liverpool mit Booten aus ihren Wohnungen geholt. In vielen Orten wurden Schulkinder und Arbeiter auf Anweisung der Polizei früher nach Hause geschickt. Zwischen der schottischen Hauptstadt Edinburgh und dem nordenglischen Newcastle wurde die Zugsverbindung unterbrochen.

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Erdfall verschluckt teilweise eine Kehrmaschine in Weimar

Bei einem kleinen Erdfall in der Weimarer Innenstadt ist eine Kehrmaschine am Montag teilweise in Fußweg und Fahrbahn eingebrochen. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei in Jena mitteilte. Das Loch sei einen Meter tief und bis zu zwei Meter breit. Die Ursache des Erdfalls müsse erst noch untersucht werden, möglich sei ein unterirdischer Bachlauf. Die Polizei sperrte die Gefahrenstelle für weitere Untersuchungen ab.

dapd

Phoenix

Wegen Waldbrand wurden Dörfer in Spanien evakuiert

walbrand
© Kai Forsterling/dpaChulilla im Hinterland von Valencia musste evakuiert werden.
Wegen eines Waldbrandes sind in Ostspanien mehrere Dörfer evakuiert worden. Mehr als 2000 Bewohner von Ortschaften nordwestlich der Hafenstadt Valencia mussten ihre Wohnungen verlassen.

Valencia - Wie die Regierung der Region Valencia am Montag mitteilte, versuchten die Löschmannschaften zu verhindern, dass die Flammen auf die Dörfer Chulilla und Gestalgar übergreifen.

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Durch Springfluten und Erdrutsche mehrere Tote in Indien

Armee hilft bei Rettungs- und Sucharbeiten nach Monsunregen

Durch Springfluten und Erdrutsche infolge heftigen Monsunregens in Indien sind laut Medienberichten mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Acht Menschen würden derzeit vermisst, berichtete die Nachrichtenagentur Press Trust of India am Sonntag. In den betroffenen Gebieten in den nordöstlichen Bundesstaaten Sikkim, Assam und Arunachal Pradesh seien Armee und Luftwaffe im Einsatz. Die Soldaten beteiligten sich an Rettungs- und Suchaktionen.