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Tropensturm "Sanba": Erdrutsche, Stromausfälle und Überschwemmungen in Südkorea und Japan

Seoul/Tokio - Der Taifun "Sanba" hat in Japan und Südkorea Überschwemmungen, Erdrutsche und Stromausfälle verursacht. Mindestens zwei Menschen starben, insgesamt mehr als 150 000 Menschen waren ohne Strom.
sanba, tropensturm
© Yonhap/dpaRiesige Wellen schlagen an die Küste Südkoreas.
Eine Frau starb bei einem Erdrutsch in Songju im Osten Südkoreas, wie die Katastrophenschutzbehörde in Seoul am Montag mitteilte. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. In Japan starb am Wochenende mindestens ein Mann.

Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Montag berichtete, fegte der Tropensturm mit Windböen von bis zu 216 Stundenkilometern über den Süden Japans hinweg. Am Sonntag starb dort ein 83 Jahre alter Mann, als er sein Haus sturmsicher machen wollte. Auf der Insel Okinawa wurde ein Schwimmer vermisst. In Südjapan fielen Hunderte Flüge aus, die Stromversorgung war in weiten Teilen der Region unterbrochen. Mehr als 100 000 Menschen waren ohne Strom.

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Früher Schneefall in Österreichs Berggebieten

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© SN/APAKühe im Schnee auf der Weide am Arlberg.
Neun Tage vor dem kalendarischen Herbstbeginn hat eine massive Kaltfront für Schneefälle in den Bergen gesorgt: Auf einigen Straßen in Westösterreich musste am Donnerstag sogar Schneekettenpflicht verhängt werden.

In Obertauern auf rund 1.700 Meter Seehöhe reichten Schneemengen von rund 15 Zentimetern in den Morgenstunden schon für eine kleine Schneeballschlacht. In tieferen Lagen - wie in Böckstein im Gasteinertal oder in Zauchensee - war es mit drei Zentimetern nur angezuckert. Die weiße Pracht schmolz innerhalb kurzer Zeit wieder. "In Gastein hat es schon wieder drei Grad", berichtete Alexander Ohms von der Wetterdienststelle am Vormittag.

Etwas länger wird sich der Schnee in den höheren Lagen halten. Am Sonnblick wurden 45 Zentimeter Neuschnee gemessen, auf der Rudolfshütte 43 Zentimeter. Aber bis Sonntag - die Wetterdienststelle rechnet am Wochenende in 2.000 Meter wieder mit Temperaturen von zehn Grad plus - wird der Neuschnee auch in den Hohen Tauern wieder geschmolzen sein. "Im September geht das sehr schnell wieder weg. Das haben wir auch vor zwei Wochen gesehen, als es in den höheren Lagen 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee gab", sagte Ohms.

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Leichte Erschütterung in Österreich - Stärke 1,5

Innsbruck. Ein leichtes Erdbeben hat sich Samstagabend im Raum Weißenbach im Tiroler Außerfern (Bezirk Reutte) ereignet. Die Magnitude betrug nach Richter 1,5, teilte der österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Montag in einer Aussendung mit.

Zu den Erdstößen war es um 21.23 Uhr gekommen. Schäden an Gebäuden seien keine bekannt und der Magnitude nach auch nicht zu erwarten.

Der Erdbebendienst ersuchte die Bevölkerung, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage http://www.zamg.ac.at/bebenmeldung auszufüllen oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken.

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Wasserhosen auf dem Bodensee

Heute Morgen bildeten sich über dem Zugersee und dem Bodensee Wasserhosen. Ein Leserreporter hat das Schauspiel beobachtet und ist begeistert.
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© Blick.ch/Leserreporter 8989Heute Morgen vor Arbon TG: Ein Tornado erstreckt sich bis zum See hinunter.
ARBON TG - Die Wetterkapriolen haben in der Schweiz zu einem seltenen Spektakel geführt. Wie SF Meteo mitteilt, hat es über dem Zugersee und dem Bodensee spiralförmige Wasserhosen von mehreren hundert Metern Höhe gegeben.

Das Spektakel auf dem Bodensee hat Leserreporter Markus Gmeiner (31) von seinem Zuhause in Arbon TG beobachtet: «Den ganzen Morgen gab es Ansätze eines Tornados. Plötzlich hat sich einer bis zum See hinunter erstreckt», erzählt der Leserreporter zu Blick.ch.

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Überschwemmungen auf Philippinen und Indien durch Taifun "Sanba"

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© Francis R. Malasig/DPADas Ziel im Blick: Ein Junge watet durch eine überflutete Straße.
Wieder haben schwere Überschwemmungen die philippinische Hauptstadt Manila unter Wasser gesetzt. Es stand in manchen Teilen bis zu zwei Meter hoch.

Manila/Neu Delhi - Wieder haben schwere Überschwemmungen die philippinische Hauptstadt Manila unter Wasser gesetzt. Es stand in manchen Teilen bis zu zwei Meter hoch.

Hunderte Menschen mussten wegen des Taifuns "Sanba" ihre Häuser verlassen. Ein Fischer sei tot in der zentralen Provinz Southern Leyte gefunden worden, teilte der Katastrophenschutz am Samstag mit.

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Unerwarteter, plötzlicher Wintereinbruch in Österreicher Alpen: Rentner erfriert

Ein Wetterumschwung in den Kärntner Alpen wurde einem Bergsteiger aus Hessen zum Verhängnis. Der 73-Jährige schaffte es nicht mehr bis zur rettenden Berghütte und erfror im Neuschnee. Sein Begleiter überlebte drei Tage im Notbiwak.
Alpen
© dpa
Ein früher Wintereinbruch hat einem Wanderer aus Offenbach in den österreichischen Alpen das Leben gekostet. Der 73-jährige Rentner sei in 30 Zentimetern Neuschnee in den Bergen in Kärnten erfroren, berichtete die Polizei Klagenfurt am Samstag. Sein 65-jähriger Freund aus Weimar wurde am Samstag stark unterkühlt mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik Klagenfurt gebracht. Er hatte drei Tage in einem Notbiwak überlebt.

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Schwerer Taifun "Sanba" über Japan - Stromausfälle und Überschwemmungen

Tokio. Ein starker Taifun ist am Sonntag über den Südwesten Japans gezogen und hat für Stromausfälle in mehr als 60.000 Haushalten gesorgt.

Flüge und Fährfahrten wurden abgesagt. Taifun „Sanba" brachte der Inselgruppe Okinawa heftigen Regen. Der Fernsehsender NHK zeigte Aufnahmen von überschwemmten Häusern und Straßen. Berichte über Opfer lagen zunächst nicht vor.

Nach Angaben der Meteorologischen Behörde erreichte die Windgeschwindigkeit des Taifuns bis zu 250 Kilometer pro Stunde. Die Behörde warnte die Menschen vor einem Aufenthalt im Freien. Im Anschluss sollte „Sanba" in Richtung der koreanischen Halbinsel ziehen.

dapd

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Erdbeben in Indonesien - Stärke 6,3

Vor der Nordwestküste der indonesischen Insel Sumatra hat sich am Freitag ein starkes Erdbeben ereignet. Vorerst wurde keine Tsunamiwarnung ausgegeben.

Die Erdstöße erreichten die Stärke 6,3 wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Nach Angaben indonesischer Behörden hatte das Beben "nur" eine Stärke von 6,1.

Sein Zentrum lag demnach etwa 190 Kilometer nordwestlich der Stadt Bengkulu in rund 25 Kilometern Meerestiefe. Zunächst lagen keine Angaben über mögliche Schäden vor. Eine Tsunamiwarnung gebe es nicht, teilte ein Vertreter der indonesischen Erdbebenwarte mit.

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Ausbruch des Vulkans Fuego in Guatemala - Tausende auf der Flucht

Guatemala-Stadt - Nach dem Ausbruch des Vulkans Fuego in Guatemala sind Tausende auf der Flucht. Wie der Katastrophenschutz des mittelamerikanischen Landes mitteilte, mussten zunächst fast 11 000 Menschen rund um Vulkan ihre Häuser verlassen.
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© Stringer/dpaDer Fuego ist laut vulkanologische Institut (Insivumeh) der aktivste Vulkan der vergangenen Jahre in Mittelamerika.
Die Zahl der Betroffenen dürfte sich jedoch recht rasch auf etwa 33 000 erhöhen, da weitere Gemeinden von den Eruptionen bedroht sind. Starker Ascheregen erschwert die Rettungsmaßnahmen, viele Menschen waren eingeschlossen von Lavaströmen. Asche aus dem Vulkan wurde bis zu 3000 Meter hoch über den Krater geschleudert, wie das vulkanologische Institut (Insivumeh) mitteilte. Viele Menschen fühlen sich von den Behörden alleingelassen.

Es ist der sechste Ausbruch des 3763 Meter hohen Fuego in diesem Jahr. Eine gigantische Aschewolke breitete sich im Südwesten Guatemalas aus.

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Unwetter in Sachsen - Blitzeinschläge, Starkregen und Verletzte

Bei Unwettern in Sachsen sind in der Nacht zum Mittwoch mindestens fünf Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wüteten schwere Gewitter und Starkregen besonders in Ostsachsen, Chemnitz, im Landkreis Mittelsachsen und im Erzgebirgskreis.

Blitzeinschläge in Görlitz und Striegistal

In Trebendorf im Kreis Görlitz setzte ein Blitzeinschlag ein Haus in Brand. Die beiden 74 Jahre alten Bewohner versuchten, das Holzhaus selbst zu löschen. Nach Angaben der Rettungskräfte mussten beide mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehr brachte dann den Brand unter Kontrolle und konnte Schlimmeres verhindern. Auch in Striegistal in Mittelsachsen schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein und setzte es in Brand. Ein 36 Jahre alter Bewohner wurde dabei leicht verletzt, ein 14-Jähriger kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.